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Ausgabe vom 2. Oktober 2018

Hier können Sie die Rathaus Zeitung vom 2. Oktober 2018 im Original-Layout durchblättern.
Ausgabe herunterladen: Raz Nr 40-41/2018

Das Loch soll endlich kleiner werden

Zeichnung: Johannes Kolz
Die Stadt Trier plant ihre Zukunft: Oberbürgermeister Wolfram Leibe hat in der Stadtratssitzung am Mittwoch den Haushaltsplan für die Jahre 2019 und 2020 vorgestellt. Darin enthalten sind viele Investitionen, die das Leben verbessern sollen. Um das zu finanzieren, ist aus Sicht des OBs die Erhöhung zweier Steuern nötig.

Das Exhaus ist vorläufig gerettet

Das Exil, in dem früher zahlreiche große Konzerte stattfanden, ist derzeit eine einzige große Baustelle. Zwei Arbeiter entfernen den schwarzen Anstrich von der Decke, hinter dem sich immer wieder Schimmel gebildet hat.
Das Jugend- und Kulturzentrum Exhaus befindet sich seit Mai in einem Insolvenzverfahren. Um das Exhaus dauerhaft auf eine solide Basis zu stellen, stellte der Stadtrat für 2018 einen Zusatzschuss von 120.000 Euro zur Verfügung. 2019 sind es 75.000 Euro, von denen 23.000 Euro aber nur im Bedarfsfall fließen.

Moderates Plus nach zehn Jahren

Zwei der städtischen Immobilien, in denen die Wohnungsmieten erhöht werden, liegen in zentraler Innenstadtlage: das Haus Deutschherrenstraße 33 (links) in direkter Nachbarschaft des Berufsschulzentrums und das Gebäude Sichelstraße 1 in fußläufiger Entfernung zum Alleencenter und dem Hauptbahnhof.
Der Stadtrat stimmte der Erhöhung der Mieten in mehreren städtischen Wohnhäusern zu. Sie wurden saniert oder zumindest eine neue Heizung eingebaut. Die jährlichen Zusatzeinnahmen betragen rund 48.200 Euro. Die Mieten liegen ab 1. Januar 2019 zwischen 4,05 und fünf Euro pro Quadratmeter.

Meinung der Fraktionen

CDU: Elektromobilität stärken
SPD: Fraktion vor Ort in Zewen
Bündnis 90/Die Grünen: Jetzt reicht es
UBT: Dienstleister für die Bürger
Die Linke: Exhaus bleibt – Freiräume schaffen
FDP: Abendmarkt
AfD: Seenotrettung: Falsche Anreize

Verlängerung der Fußgängerzone?

Der Antrag der Linken sah vor, neben Stadtbussen und Fahrrädern auch Taxis in der Karl-Marx-Straße zuzulassen. Der individuelle Kfz-Verkehr bliebe außen vor.
Die Verkehrsberuhigung in der Innenstadt bleibt ein Dauerthema im Stadtrat: Nachdem es vor der Sommerpause um die Neustraße und im August um Zufahrtssperren zur Fußgängerzone gegangen war, startete nun die Linksfraktion eine Initiative für eine autofreie Brücken- und Karl-Marx-Straße.

Gegen Lärm an der Westtrasse

Der Güterverkehr, der durch Trier-West fließt, ist für viele Anwohner ein Ärgernis. Der Stadtrat fordert die Deutsche Bahn unter anderem dazu auf, ein Tempolimit in Orten zu erlassen.
Der Stadtrat hat eine gemeinsame Resolution „Güterlärm an der Westtrasse" verabschiedet. Er „unterstützt die Zielsetzungen der Resolution der Mosel-Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, den Bahnlärm auf der Moselstrecke zu reduzieren".

Noch „Luft nach oben“ bei den Noten

Mehr als die Hälfte der Kunden in den vor knapp drei Jahren hinzugekommenen Landkreisen rund um Bitburg, Wittlich und Daun halten den Zweckverband für ein privates Unternehmen zur Müllentsorgung. Archivfoto: A.R.T.
In den seit 2016 zum Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) gehörenden Kreisen Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm und Vulkaneifel sind die Kunden zwar sehr zufrieden, vergeben aber noch nicht so gute Noten wie im „alten" Entsorgungsgebiet in Trier und im Landkreis Trier-Saarburg.

Preise für innovative Projekte

SWT-Vorstandsmitglied Arndt Müller (2. v. r.) mit den anderen Preisträgern des Stadtwerke-Awards 2018, der in Köln verliehen wurde. Die Stadtwerke Trier wurden für das Konzept des gerade entstehenden Energie- und Technikparks am Grüneberg ausgezeichnet. Foto: Bildschön
Die Stadtwerke Trier (SWT) haben vor kurzem gleich zwei Preise erhalten. Ausgezeichnet wurden sie für den Einsatz erneuerbarer Energien in der Trinkwasserversorgung und für den gerade entstehenden Energie- und Technikpark am Grüneberg in Kürenz.

Elektrisch unterwegs

Die Ladestelle am Augustinerhof ist eine von mehreren Stellen, an denen Elektroautos 'betankt' werden können.
Unter den knapp 209.000 zugelassenen Autos in Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg sind 1100 Elektroautos. Dies entspricht einer Quote von lediglich 0,53 Prozent. Die derzeit noch 33 Ladestationen werden bis Mitte 2019 um 20 weitere ergänzt.

Fortschritte für Patienten und Fachkräfte

Monika Serwas (Brüderkrankenhaus) und Physiotherapie-Student Michael Kratz zeigen Professor Andreas Künkler (Hochschule Trier, links) einen Behandlungsraum in der Klinik.
2014 startete an der Hochschule Trier der Bachelor-Studiengang Physiotherapie. Im Gespräch mit der Rathaus Zeitung (RaZ) ziehen Studiengangsleiter Professor Dr. Andreas Künkler, Monika Serwas, Leiterin der Physiotherapieschule am Brüderkrankenhaus, und der Studierende Michael Kratz eine Bilanz.

Facetten des Islam

Podiumsdiskussion mit Carsten Stumpenhorst vom Diakonischen Werk, Rabeya Müller und Marwan Abou-Taam (v. l.) beim Fachtag Islam. Foto: Amt für Soziales und Wohnen
Über 80 Interessenten nahmen am Fachtag Islam im Trierer Dietrich-Bonhoeffer-Haus teil, zu dem das Diakonische Werk, die Ehrenamtsagentur und das Rathaus eingeladen hatten.

Lebenslust im kargen Alltag

Das Ensemble von 'Zorbas' freut sich auf die Premiere. Die Musik zu dem Stück stammt von dem griechischen Komponisten Mikis Theodorakis. Foto: Theater Trier
Für seine Eröffnungspremiere hat sich der neue Ballettdirektor des Trierer Theaters, Roberto Scafati, ein selten aufgeführtes Ballett ausgesucht. „Zorbas" feiert am Samstag, 13. Oktober, 19.30 Uhr, Premiere im Großen Haus.