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Elektromobilität

Ladepunkt der Stadtwerke beim Erlebnistag Elektromobilität 2017 auf dem Viehmarktplatz.
Ladepunkt der Stadtwerke beim Erlebnistag Elektromobilität 2017 auf dem Viehmarktplatz.

Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft - besonders im innerstädtischen Verkehr. Die Vorteile liegen auf der Hand:  Elektroautos verursachen keinen Lärm und keine Abgase. Genau diese beiden Komponenten belasten seit jeher die Anwohner stark befahrener Straßen am stärksten. Wenn zudem der Strom aus regionalen regenerativen Quellen wie Wind oder Solar bezogen wird, wird die Umwelt auch an anderer Stelle geschont.

Ladestationen

Die Stadtwerke Trier haben für Elektroautos seit 2011 31 Ladepunkte (LP) an elf Standorten eingerichtet, die mit Ökostrom gespeist werden. Im Lauf des Jahres 2018 planen díe Stadtwerke die Einrichtung von weiteren 24 Ladepunkten, die Zahl der Standorte in Trier erhöht sich auf 20. Die Stationen gehören zum bundesweiten Verbund ladenetz.de. Das Laden ist kostenpflichtig, es gibt unterschiedliche Abrechnungsmöglichkeiten.

Die Firma Innogy betreibt aktuell zwei öffentliche Ladepunkte am Standort Eurener Straße. Darüber hinaus gibt es in Trier (Stand: Februar 2018) 23 nicht öffentlich zugängliche Ladepunkte für Dienstfahrzeuge, Hotelgäste und Kunden. Im Geoportal der Stadt Trier sind die Standorte verzeichnet:

Dienstfahrzeuge bei der Stadtverwaltung

Derzeit sind bei der Stadtverwaltung sieben Elektroautos als Dienstfahrzeuge im Einsatz. Sie stehen den Mitarbeitern der Gebäudewirtschaft, des Grünflächenamts und des Verkehrsüberwachungsdienstes im Ordnungsamt zur Verfügung. Auch Oberbürgmeister Wolfram Leibe fährt zu seinen Terminen in der Stadt bevorzugt mit dem Elektroauto.

Stadtbusse mit Elektroantrieb

Der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke hat im Mai und Juni 2015 testweise einen Elektrobus im regulären Linienverkehr eingesetzt. Die Resultate des Probebetriebs waren trotz der zum Teil erheblichen Steigungen im Trierer Straßennetz positiv, so dass drei Busse für den Dauereinsatz angeschafft werden. Sie sollen im ersten Halbjahr 2018 in Dienst gestellt werden. Das Bundesverkehrsministerium fördert dieses Projekt im Rahmen des Programms "Elektromobiler ÖPNV bei topographisch anspruchsvollen Linienverläufen" mit gut 400.000 Euro.

Regionalkonferenzen

Durch die Initiierung regionaler Konferenzen und Kooperationsprojekte hat die Stadt Trier unter Federführung des Amts für Stadtentwicklung und Statistik die Themen E-Mobilität und E-Logistik dauerhaft auf die Agenda gesetzt. Dabei werden die Chancen für die Stadt- und Regionalentwicklung ausgelotet. Damit verbunden ist die Frage, welche Technologien für die verschiedenen Ansprüche am besten geeignet sind. Aus Sicht der Stadtwerke bieten Elektroautos die Möglichkeit, den selbst regional erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien sinnvoll zu speichern. Foren zur Behandlung dieser Fragen bieten das Städtenetz Konz-Trier-Schweich, der runde Tisch Logistik TriLux und die Trierer Werksta(d)tt Elektromobilität.

 
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