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Stadt am Fluss

Trier liegt zwar an der Mosel, ist dem Fluss insgesamt aber nur wenig zugewandt: Stadt und Fluss trennt eine mehrspurige Straße, der Uferbereich lädt im Innenstadtbereich kaum zum Verweilen ein. Dabei liegt in der Lage am Fluss großes Potenzial für Trier. Oberbürgermeister Klaus Jensen initiierte im Herbst 2007 daher das Großprojekt „Stadt am Fluss“, in dessen Rahmen das Moselufer durch verschiedene Maßnahmen aufgewertet werden soll.

Inzwischen wurden verschiedene Projekte zur Aufwertung des Moselufers und zur besseren Verknüpfung von Stadt und Fluss angestoßen und fertiggestellt, die auf den folgenden Seiten vorgestellt werden.

 


Ausgleichsmaßnahme Monaise: Biotop und Naherholungsgebiet

Der neue, naturnah gestaltete Uferabschnitt der Mosel ist eine ökologische Ausgleichsmaßnahme für den Ausbau der Trierer Moselschleuse (rechts im Hintergrund). Foto: WSA Trier
Das Moselufer zwischen dem Sportboothafen und der Schleuse hat sich verändert: Die neue Auenlandschaft, die im April 2016 nach anderthalbjähriger Bauzeit geflutet und eingeweiht wurde, ist zugleich Biotop und Naherholungsgebiet und dient als ökologischer Ausgleich für die zweite Kammer der Trierer Moselschleuse.

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Das Zurlaubener Ufer wandelt sich

Impressionen aus der Vogelperspektive Anfang März 2017
Der alte Hochwasserschutzdamm zwischen Kaiser-Wilhelm-Brücke und Ruderclub wird stabilisiert. Die Stadt nutzt die Chance, das Areal auch städtebaulich aufzuwerten. Auf unseren Sonderseiten können Sie sich einen Eindruck über den Verlauf der Arbeiten machen.

Modellhafte Aufwertung eines städtischen Moselufers

Die Visualisierung zeigt die mögliche Gestaltung der Moselterrassen an der Peter-Lambert-Straße.
In Trier-Nord wird Schritt für Schritt die Vision „Stadt am Fluss“ verwirklicht: Nach der Aufwertung und Hochwassersicherung des Zurlaubener Ufers, die derzeit noch läuft, will die Stadt 2018 mit den umfangreichen Bauarbeiten zur Ufergestaltung zwischen Jugendherberge und Nordbad beginnen.

Umgestaltung Römerbrückenkopf West

Vorentwurfsplanung für die Neugestaltung des Platzes zwischen der Römerbrücke (rechts) und dem neuen Bahnhaltepunkt (links). Auf den Platz münden die Luxemburger (unten) und die Aachener Straße (oben). Abbildungen: Büro Lohrer/Hochrhein
Ende 2021 sollen auf der Schienen-Westtrasse Regionalbahnen aus Ehrang in Richtung Luxemburg rollen. Einer der fünf neuen Haltepunkte entsteht am Knotenpunkt Römerbrücke. Bis zur Eröffnung der Weststrecke will die Stadt nicht nur den Haltepunkt für Fußgänger und Radfahrer erschließen, sondern zugleich den gesamten Brückenkopf gestalterisch aufwerten, zur Mosel öffnen und die Verkehrsführung verbessern.