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Erweiterung der Fußgängerzone

Am Domfreihof, im Umfeld der Konstantinstraße und der Neustraße wird mit der Umsetzung des urbanen Sicherheitskonzeptes zugleich die Fußgängerzone ausgeweitet. Das betrifft im einzelnen Teile der folgenden Straßen:

  • Bereich Dom: Liebfrauenstraße, An der Meerkatz
  • Bereich Konstantinstraße: Konstantinstraße ab Einmündung Hosenstraße Richtung Kornmarkt und Kreuzung Johann-Philipp-Straße
  • Bereich Neustraße: Neustraße ab Einmündung Kaiserstraße bis Einmündung Pfützenstraße, Kapuzinergasse

Die in den Straßen vorhandenen öffentlichen Parkplätze, Bewohnerparkplätze und Schwerbehindertenparkplätze werden ersatzlos entfernt. Des Weiteren werden die Kindertagesstätte und Krabbelgruppe außerhalb der Lieferzeiten nur noch fußläufig zu erreichen sein. In der Pfützenstraße ist der Club Aktiv als Behinderteneinrichtung sehr stark betroffen. Der Hol- und Bringdienst muss mit entsprechenden Ausnahmegenehmigungen für die einzelnen Fahrzeuge eng abgestimmt werden.

Einige anliegende Straßen oder Teilstücke davon werden zudem künftig nur noch für einen eingeschränkten Nutzerkreis zugänglich sein:

  • Teile der Germanstraße,
  • Am Alten Theater,
  • Viehmarktstraße ab Ende der Wendefläche in Richtung „am Alten Theater",
  • Gangolfstraße,
  • Am Zündel.

Diese Straßen haben keinen Aufenthaltscharakter und sind daher nicht zur Einrichtung einer Fußgängerzone geeignet und vorgesehen. Mit den Maßnahmen soll daher eine sogenannte benutzungsrechtliche Teileinziehung erfolgen: Eine Anfahrt der Straßen wird damit lediglich für berechtigte Nutzerkreise, also private Stellplatzinhaber, ermöglicht.

Das Verwaltungsverfahren begann am 4. Mai 2021 mit der öffentlichen Bekanntmachung. Damit wird die Absicht der Stadt bekannt gemacht, dass die genannten Straßen künftig anders gewidmet werden, also ihre Nutzungsart oder ihr Zweck künftig beschränkt ist. Bürgerinnen und Bürger, die ein berechtigtes Interesse haben, können beim zuständigen Amt StadtRaum Trier Einwendungen erheben oder Vorschläge machen, die in das weitere Verfahren einfließen.

Das förmliche Verfahren ist abgeschlossen, wenn der Stadtrat den endgültigen Beschluss gefasst hat und die Teileinziehung als Allgemeinverfügung erlassen wird.

 
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