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Arbeitskreis Radverkehr

Wie werden die Bedingungen für den Radverkehr verbessert? Welche konkreten Maßnahmen sollen und können umgesetzt werden?

Der Arbeitskreis Radverkehr , der bereits die Aufstellung des Trierer Radverkehrskonzeptes begleitet hatte, tagt seit 2016 zunächst circa viermal im Jahr, um die im Radverkehrskonzept und Mobilitätskonzept allgemein formulierten Radverkehrsziele beziehungsweise die konkreten Maßnahmenvorschläge zu diskutieren.

Geleitet wird das Gremium vom Beigeordneten Andreas Ludwig. Organisiert und strukturiert werden die Sitzungen durch das Stadtplanungsamt. Der Arbeitskreis setzt sich aus Vertretern folgender Gruppierungen und Institutionen zusammen:

  • Stadtratsfraktionen
  • Jugendparlament
  • Verkehrsclub Deutschland (VCD) Kreisverband Trier-Saarburg
  • Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Trier e.V.
  • Lokale Agenda Trier e.V.
  • Polizeiinspektion Trier
  • Tiefbauamt
  • Straßenverkehrsamt
  • Stadtplanungsamt

Im Einzelfall wird der Arbeitskreis je nach Fragestellung um zusätzliche Akteure erweitert.

Ziel des Arbeitskreises ist es, bei der konkreten Maßnahmenplanung im Bereich des Radverkehrs alle relevanten Belange zu berücksichtigen und einen möglichst breiten Konsens für die Umsetzung zu finden.

Im Arbeitskreis werden die aktuellen Radverkehrsplanungen der Verwaltung (gegebenenfalls in verschiedenen Varianten) vorgestellt und mit den Teilnehmern erörtert. Die Ergebnisse werden von der Verwaltung im Rahmen der Überarbeitung der Planungen eingearbeitet beziehungsweise als Empfehlungen an den zuständigen Dezernatsausschuss IV im Rahmen der Beschlussvorlage weitergegeben.

15. Sitzung fand nicht statt - Informationsbrief vom 4. Mai 2020

Wichtigste Projekte:

Schutzstreifen Kürenzer Straße
Künftig erfolgt die Radführung entlang der Kürenzer Straße zwischen Schönbornstraße und Hauptbahnhof auf Fahrbahnniveau via Schutzstreifen. Der neu gewonnene Platz im westlichen Seitenraum kommt vollständig dem Fußverkehr zugute, insbesondere da der östliche Seitenraum als Fußweg so gut wie nicht nutzbar ist.

Neuer Radweg parallel zur Metternichstraße auf ehemaligem Gleiskörper
Nach der letzten AKRV-Sitzung am 11.12.2019 wurde ein Planvorentwurf (Lageplan) für einen Zweirichtungsradweg auf dem ehemaligen Gelände der Moselbahn erstellt. Dieser wurde in einer Anliegerinformation in der Metternichstraße am 03.02.2020 vorgestellt. In der Veranstaltung gab es eine klare Befürwortung dieser Lösung.
Die Schutzstreifen auf der Kürenzer Straße und die Radführung entlang der Metternichstraße sind neben dem Ruwerradweg (vgl. Sitzung) Teil der „Nordachse“ auf der östlichen Moselseite, d. h. Maßnahmen zur Verbesserung der Anbindung Ruwers und Trier Nord an die Innenstadt/Hbf.

Radführung Römerbrücke im Zuge der Bauarbeiten „Westlicher Römerbrückenkopf“
Die offizielle Einrichtung der Baustellenbeschilderung und -markierung ist für den 27.07.2020 terminiert. Die umfangreichen Bauarbeiten sind komplex und erfolgen in mehreren Bauabschnitten. Die eigentliche Baustelle wird dabei in einzelne Baufelder eingeteilt. Dabei wurde darauf geachtet, dass stets die Passage mit dem Rad möglich ist, auch über die Bahnrampe (Bauphase I-III). Lediglich in der allerletzten Bauphase, bei dem das „Finish“ des Kreisverkehrs stattfindet, ist für alle Fahrzeuge eine Sperrung erforderlich (Bauphase IV).

Freigabe des Gehwegs entlang der Pellinger Straße für den Radverkehr
Künftig sollen zur verbesserten Anbindung des Stadtteils Feyen-Weismark an das Zentrum und die Mosel die beiden Seitenräume der Pellinger Straße für den Radverkehr geöffnet werden. Hierzu werden Kurzfristig Beschilderung (Fußweg Radfahrer frei und in einem weiteren Schritt bauliche Anpassungen (z.B. Bordsteinabsenkung) vorgenommen.


Pellinger Straße

14. Sitzung (11. Dezember 2019)

Skizze mit Fahrrad-Schutzstreifen an der Luxemburger StraßeWichtigste diskutierte Projekte:

  • Radführung Luxemburger Straße: Nachdem die Erneuerung des Fahrbahnbelags entlang der Luxemburger Straße im Bereich der ehemaligen Kopfsteinpflasterstrecke abgeschlossen ist, werden – sobald die Witterung es zulässt – beidseitig 1,60 Meter breite Schutzstreifen markiert. Aufgrund der besonderen verkehrlichen Situation und räumlichen Verhältnisse wurde zuvor ein umfangreiches Sicherheitsaudit durch einen externen Gutachter durchgeführt.

  • Radweg Hindenburgstraße: Im südlichen Abschnitt der Hindenburgstraße wurde Richtung Norden – analog zur gegenüberliegenden Straßenseite – ein Radweg im Seitenraum angelegt. Aufgrund der Witterung wurde bislang nur eine vorläufige Markierung angebracht. Die endgültige Markierung inklusive taktilem Trennstreifen erfolgt im Frühjahr, sobald es die Witterung es zulässt.

13. Sitzung (10. September 2019)

Wichtigste diskutierte Projekte:

Ruwerradweg
Die Bauarbeiten zum Ruwerradweg auf dem Gleiskörper der ehemaligen Moselbahn zwischen Ruwer und dem ehemaligen Bahnübergang über die Ruwerer Straße sind offiziell eingeleitet worden. Fertigstellung ist voraussichtlich September 2020.

Routenführung der Pendlerradroute
Aus Konz kommend führt die Route rechts der Mosel auf dem unteren Moselradweg bis zur Kaiser-Wilhelm-Brücke und wechselt über diese die Flussseite. Aktuell wird vom Büro SWECO für die einzelnen Teilabschnitte eine Kostenschätzung erarbeitet. Weitere Infos zur Pendlerradroute.

Die Karte zeigt den geplanten Verlauf der Pendlerradroute innerhalb des Stadtgebiets von Trier.

12. Sitzung (18. Juni 2019)

Kriterien zur Rotmarkierung einzelner Radverkehrsflächen
Es wurden Kriterien erörtert, wann Radfurten und ggf. sonstige Radverkehrsflächen zur besseren Wahrnehmung rot eingefärbt werden sollen, beispielsweise

  • an Einmündungen bevorrechtigter Hauptradrouten ohne Ampel
  • an Unfallschwerpunkten
  • an Radfurten mit „gefühlter erhöhter Unsicherheit“

Ein wichtiger Anwendungsbereich hierfür sind Furten im Bereich der Konrad-Adenauer-Brücke auf der wichtigen Radverkehrsachse von Trier-Süd nach Euren.

Radweg Hindenburgstraße in Richtung Norden
Künftig soll entlang der Hindenburgstraße auch Richtung Norden im Seitenraum ein Radweg führen. Beleuchtungsmasten und Parkplatzanzeigen wurden bereits entfernt /versetzt. Außerdem muss im Detail das Parken neu organisiert werden.

11. Sitzung (13. März 2019)

Radwegparker
Radwegparker

Wichtigste diskutierte Projekte/Ergebnisse

In dieser Sitzung wurde hauptsächlich das Thema Parken in Verbindung mit dem Radverkehr erörtert. Als Kritikpunkt wurde von Vertretern des AKRV insbesondere das missbräuchliche Beparken von Radinfrastruktur und das Problem der aufgegebenen Fahrräder („Fahrradleichen“) benannt. Anwesend waren hierzu Vertreter des Ordnungsamts (darunter Dezernent Thomas Schmitt).

  • Parken auf Radwegen: Grundsätzlich werden parkende Kfz auf Radwegen verwarnt. Verbleibt eine nutzbare Restbreite von circa unter einem Meter wird nach negativer Halterabfrage / Kontaktaufnahme zum Kfz-Führer das Kfz abgeschleppt. Die Personalstärke der Verkehrsüberwachung sowie die Kontrollzeiträume werden ausgedehnt.

  • Fahrradleiche
    Fahrradleiche

    „Fahrradleichen“: Fahruntüchtige Fahrräder sollen künftig vom Verkehrsüberwachungsdienst mit speziellen Bändchen oder Aufklebern markiert werden. Radnutzern wird eine Frist von sechs Wochen eingeräumt, das Fahrrad abzuholen. Nach Ablauf der Frist holt die Stadtreinigung (ART) das Fahrrad ab.

10. Sitzung (5. Dezember 2018)

Fahrradstraße Trier Süd
Fahrradstraße Trier Süd - Eröffnung
mit OB Leibe am 23.11.2018

Wichtigste diskutierte Projekte/Ergebnisse

  • Die Fahrradstation ist fertiggestellt. Es wird angeregt, die mediale Präsenz und Öffentlichkeitsarbeit zur Steigerung der Bekanntheit weiter zu verbessern (Internetauftritt, Werbekampagne)

  • Fahrradstraße Süd: Der erste Bauabschnitt bis zur Hohenzollernstraße ist fertiggestellt. Im Detail werden noch Fragen zur Beschilderung und zu Oberflächen erörtert. Im Zuge von Leitungserneuerungen wird absehbar in der Krausstraße die Fahrbahndecke erneuert.

  • Rotmarkierung zur Erhöhung der Radverkehrssicherheit an der Konrad-Adenauer-Brücke
    Rotmarkierung für mehr Sicherheit
    an der Konrad-Adenauer-Brücke

    Markierung Sicherheit / Rotmarkierung: der „Prototyp“ an der Konrad-Adenauer-Brücke wird positiv aufgenommen. Die Markierung bildet den Auftakt zu ähnlich gelagerten Anwendungsfällen. Die Umsetzung erfolgt gemäß entsprechendem Stadtratsbeschluss zur Steigerung der Radsicherheit. Aktuell erfolgt die Ausarbeitung eines Kriterienkatalogs, wann, wo, welche und in welchen Fällen eine Rotmarkierung der Radinfrastruktur erfolgen soll.

  • Diskussion einzelner Missstände (Sammlung durch den ADFC) – wesentliche Punkte/Ergebnisse: Allgemeine Mängel, alle Kritik, Anregungen und Verbesserungsvorschläge werden dem Tiefbauamt übersandt. Auch zu zugewucherten Radwegen, Reinigungsbedarf, etc. Entsprechende Meldung wird an die zuständige Dienststelle/Amt weitergeleitet.

  • Berücksichtigung Radführung an Baustellen: Insbesondere an Hauptradrouten ist eine Umleitungsbeschilderung oder ein Hinweis, ob man durch die Baustelle mit dem Rad trotzdem passieren kann, unverzichtbar und soll künftig adäquat beachtet werden.

9. Sitzung (28. August 2018)

Innenstadtumfahrung „CityRoute“
Die zentrale Innenstadtumfahrung soll in seiner Wahrnehmung gestärkt werden. Neben wichtigen radverkehrlichen Baumaßnahmen soll auch die Beschilderung und die Radwegweisung verbessert werden. Mit CityRoute wurde ein kurzer prägnanter Name gefunden. Zum Verlauf der Route siehe auch Innenstadtradrouten.

Baumaßnahme Nikolaus-Koch-Platz: Alternative Umfahrungsmöglichkeit eingerichtet
Die Fußgängerzone hinter dem Frankenturm wurde ganztägig für den Radverkehr geöffnet (während der Bauzeit). Nach ersten Erfahrungen funktioniert die Umleitung ohne Probleme. Die Teilnehmer des Arbeitskreises Radverkehr sprechen sich dafür aus, diese alternative Route dauerhaft als Alternative freizugeben (Flächen zwischen Frankenturm und Nikolaus-Koch-Platz sind jedoch nicht in städtischem Eigentum).

Überarbeitung der Radverkehrsführung Gartenfeldstraße
Um dem Radverkehr mehr Platz zu geben, soll das Parken neu organisiert (u.a. das doppelreihige Parken entfernt) und im Bereich der Einmündung zur Ostallee der Radfahrstreifen verlängert werden.

Foto: Radführung mit Radaufstellbereich, Gartenfeldstraße

Radführung mit Radaufstellbereich, Gartenfeldstraße

8. Sitzung (11. April 2018)

Ausbau Eltzstraße – Berücksichtigung des Radverkehrs
Im Zuge des Ausbaus der Eltzstraße soll der Radverkehr umfassend berücksichtigt werden. Insbesondere soll das Einfädeln im Einmündungsbereich aus dem Radweg im Seitenraum auf die Fahrbahn im Bereich des Bahnübergangs fließend und sicher erfolgen und nicht stupf im 90°-Winkel (stattdessen Übergangsbereich „Gehweg mir Radverkehr frei“ und die Bordsteinhöhe maximal 2- 3 cm einrichten).

Einrichtung einer Fahrradstraße in Trier Süd
Ziel ist die Verdeutlichung der Ansprüche des Radverkehrs durch Markierung und Beschilderung, dabei soll die Fahrradstraße innerhalb der beiden Bauabschnitte bevorrechtigt sein. Geplanter Routenverlauf ist Eberhardstraße – Nikolausstraße – Zellstraße – Krausstraße (erster Bauabschnitt) und Hubert-Neuerburg-Str. – Im Nonnenfeld – Rodestraße (zweiter Bauabschnitt). DieUmsetzung ist noch im Jahr 2018 vorgesehen.

Fahrradstraße Süd, erster Bauabschnitt.

7. Sitzung (7. März 2018)

Deutschland Tour und Trierer Radoffensive 2018
Am 24. und 25. August 2018 macht die Deutschland-Tour in Trier Station. Die Verwaltung will die Deutschland-Tour zum Anlass nehmen, den Trierer (Alltags-)Radverkehr zu bewerben und in seiner Wahrnehmung zu forcieren. Im Sinne einer „Trierer Radoffensive 2018“ sollen alle Radverkehrsmaßnahmen oder solche, die geeignet sind, als Werbung für das Radfahren zu dienen, medial aufbereitet und der Öffentlichkeit kommuniziert werden. Beispielsweise sollen auch kleine Maßnahmen, wie die Markierungen von Radpiktogrammen, neue Radverkehrsschilder oder die Neuinstallation von Radbügeln vermehrt durch kleine eigene visuell aufbereitete Pressetexte gewürdigt werden. Die Maßnahmen sollen z.B. über die Rathauszeitung oder das Internetportal www.trier.de kommuniziert und als Pressemitteilung herausgegeben werden.

Folgende Veranstaltungen sollen genutzt werden, das Radfahren in Trier sowie Radverkehrsmaßnahmen zu bewerben:

Letzter Freitag jeden Monats (ab April) Critical-Mass-Radtouren
3. bis 23. Juni Stadtradeln
3. Juni Radeln um den Dom
16. Juni Tag der Verkehrssicherheit, Viehmarktplatz
23. Juni Altstadtfest mit „Sternfahrt aus den anderen Quattropole-Städten“ (konzipiert)
24./25. August Deutschland Tour

 

6. Sitzung (30. November 2017)

Radweg Hindenburgstraße
Der Radweg in Richtung Südallee wurde markiert, die Senkrechtparkstände wurden entfernt. Es stehen noch einzelne Markierungen aus. Außerdem wird geprüft, ob in Fahrtrichtung Nord ein Radweg angelegt werden kann. Hintergrund ist: Die Hindenburgstraße soll im ersten Halbjahr 2018 neu beleuchtet werden. Dazu werden die Masten entfernt und es wird geprüft, wie die Parkleitwegweiser versetzt werden können. Dadurch ergibt sich prinzipiell die Möglichkeit, im Seitenraum einen Radweg auch für die Gegenrichtung anzulegen.

Hindenburgstraße: Wo bis vor nicht allzu langer Zeit noch senkrecht parkende Pkw ein Fortkommen von Radfahrern behinderten, ist mittlerweile ein breiter getrennter Geh-/Radweg angelegt (Bild links). In Gegenrichtung fehlt ein solches Angebot. Aktuell wird geprüft, ob im Zuge der Demontage der Beleuchtungsmasten eine entsprechende Radführung Richtung Norden geschaffen werden kann (Bild rechts).

Beleuchtung wichtiger Radrouten
Da die Straßenbeleuchtung in die Zuständigkeit der Stadtwerke übergegangen ist, sind sie somit auch für die Beleuchtung der Radwege zuständig.
Es wurde im Arbeitskreis ein Ranking zur Beleuchtung einzelner Radroutenabschnitte, die gemäß Radverkehrskonzept vordringlich sind, beschlossen. Höchste Priorität hat die Beleuchtung des Radwegs durch die Olewiger Kleingärten.

5. Sitzung (29. August 2017)

Gemeinsamer Geh-/ Radweg Loebstraße - - Visualisierung der Markierung
gemeinsamer Geh-/ Radweg Loebstraße -
Visualisierung der Markierung
Wichtigste diskutierte Projekte:

Beschilderung Loebstraße

  • Im Arbeitskreis Radverkehr wurde die grundsätzliche Beschilderungs- und Markierungslösung entlang der Loebstraße erörtert. Einzige rechtssichere Möglichkeit der StVO-Beschilderung in Längsrichtung ist die Beschilderung „Gehweg“ in Kombination mit Zusatzschild „Radfahrer frei“. Diese Lösung wird vom Arbeitskreis mitgetragen. Aufgrund der speziellen Situation entlang der Loebstraße kann auf eine Beschilderung „Fußgänger und Radfahrer frei“ nicht verzichtet werden.
    Nachträglicher Hinweis (20.10.2017): Mit Schreiben vom 17. Oktober 2017 hat der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) als obere Straßenverkehrsbehörde mittgeteilt, dass es zukünftig möglich ist, auf die Beschilderung „Fußgänger und Radfahrer frei“ zu verzichten und durch eine Markierungslösung (Fußgängerpiktogramm kombiniert mit Fahrradpiktogramm) zu ersetzen. Diese Lösung soll künftig Anwendung finden.
  • Die Zufahrtsbereiche zu den Parkplätzen der Firma Natus, die nur erreicht werden können, indem der Radweg gekreuzt werden muss, sollen durch auffällige Beschilderung und Markierung besser gesichert werden.

Radfahrmöglichkeit entlang der Ostallee

  • Der Arbeitskreis gibt der Verwaltung den Auftrag zu prüfen, ob und inwiefern Radführungen entlang der Ostallee geschaffen werden können, indem z. B. der rechte Fahrstreifen als Umweltspur ummarkiert wird.

4. Sitzung (24. April 2017)

Mangelhafte / fehlende Radführung in der Hindenburgstraße
Mangelhafte Radführung
in der Hindenburgstraße
Wichtigste diskutierte Projekte:

Festsetzung der Radverkehrsmaßnahmen, die noch 2017 (und ggf. 2018) umgesetzt werden sollen (entsprechende Personalressourcen vorausgesetzt):

Radverkehrsmittel-Haushalt (125.000 Euro konsumtiv)

  • Radführung Hindenburgstraße im Zuge Neuorganisation des Parkens
  • Optimierung der Markierung Parkierungsflächen Gartenfeldstraße (Verbesserung für Radverkehr)
  • Piktogrammkette Weberbach

Über eigene / andere Haushaltspositionen:

  • Radweg im Zuge Dammerneuerung Zurlauben
  • Verbesserungen Radquerungen an den Knotenpunkten Südallee (Querung der Knoten „in einem Zug“ ermöglichen, optimierte Linienführung) im Zuge Austausch Steuergeräte
  • Neuordnung Radverkehrsführung im Zuge Bachrenaturierung Olewig (ggf. 2018)

Finanzierung über SWT:

  • Fahrradstation am Hauptbahnhof (Beginn in 2017 geplant, Fertigstellung 2018)

In Umsetzung befindliche / zu großen Teilen abgeschlossene Maßnahmen:

  • Lückenschluss Rindertanzstraße (Verfüllung Unterführung / Pflasterung / Verbreiterung Seitenraum / Bordsteinabsenkung / Beschilderung fehlt noch)
  • Lückenschluss Straßburger Allee
  • Öffnung Busspuren im Bereich Zufahrt Hauptbahnhof mit Radfahrerampel, weitere Optimierungen noch erforderlich
  • Radführung Kohlenstraße bergauf (ampelsignalisierte Fußgängerquerung im Bereich der Umweltspur fehlt noch)
  • Loebstraße: Radweg bis zur Unterführung Autobahn/Anschluss Moselradweg
  • Anpassung der Beschilderung im Zuge der Freigabe Parkanlagen für den Radverkehr (Mattheiser Weiher abgeschlossen, weitere Parkanlagen folgen)

3. Sitzung (7. Februar 2017)


Visualisierung einer möglichen
Fahrrad-Piktogrammspur
in der Straße Weberbach
Wichtigste diskutierte Projekte:
  • Sanierung Hochwasserschutzdamm Zurlauben: Im Zuge der umfangreiche Dammsanierungsmaßnahmen werden auch die Bedingungen für den Radverkehr optimiert (so wird beispielsweise der Weg auf der Dammkrone auf 3,00 Meter verbreitert).
  • Ehranger Straße und Eurener Straße: Es wurden die Möglichkeiten der (Wiederherstellung) spezieller Radführungselemente diskutiert.
  • Fahrradstraße Eberhardstraße – Zellstraße – Krausstraße – Hubert-Neuerburg-Straße – Im Nonnenfeld – Rodestraße: Als Ziel wurde festgehalten, bis zum nächsten Arbeitskreis die konkrete Planung der „Fahrradstraße Süd“ auszuarbeiten und im Gremium vorzustellen. Die Maßnahme soll nach Möglichkeit noch in diesem Jahr umgesetzt werden.
  • Freigabe des Radfahrens in Grünanlagen: Es erfolgt eine systematische Bestandsaufnahme der vorhandenen Beschilderungen in den Grünanlagen. Ziel ist die Herstellung eines Zustandes in allen Grünanlagen, der den Regelungen der städtischen Grünflächensatzung entspricht (Freigabe aller Wege für Radfahrer).
  • Radführung durch eine Piktogrammkette: Die Stadt Trier hat sich zur Teilnahme an einem Forschungsprojekt beworben, das sich mit der Wirkung von Piktogrammketten für Radfahrer auf Fahrbahnen ohne gesonderte Radführungen (Schutzstreifen und Radfahrstreifen) befasst. Anwendungsgebiet soll vor allem die Weberbach sein, falls möglich auch die Saarstraße/Matthiasstraße und die Paulinstraße. Der Arbeitskreis spricht sich dafür aus, auch unabhängig vom Forschungsprojekt die Markierung von Piktogrammspuren als Verkehrsversuch auf der Straße Weberbach zu markieren.

2. Sitzung (23. November 2016)


Radverkehrslückenschluss im
Zuge der Verfüllung einer
ehemaligen Unterführung
an der Porta Nigra
Wichtigste diskutierte Projekte bzw. Ergebnisse:
  • Radverkehrsverbindung Simeonstraße – Rindertanzstraße: Im Zuge der Verfüllung der ehemaligen Unterführung an der Porta Nigra wird eine Radverbindung geschaffen. Hiermit wird unter anderem die zentrale Innenstadt-Ost-Achse zwischen Nord- und Südallee durchgängig mit dem Rad befahrbar gemacht.
  • Radweg auf ehemaligem Gelände der Moselbahn (Verlängerung des Ruwerradwegs parallel zur Ruwerer Straße bis Einmündung Am Grüneberg): Vorstellung der aktualisierten Detailplanungen. Der Radweg soll nach derzeitigem Stand 2018 fertiggestellt sein.
  • Radweg entlang Loebstraße – Vorstellung der Planungen zum Lückenschluss des Radweges bis zur Unterführung unter der A 602 in Höhe der Einmündung Dasbachstraße: Der Radweg soll 2018 fertig gestellt sein und den Arbeiten zur parallel verlaufenden Fahrbahn vorgezogen werden.
  • Verlängerung des Radwegs durch die Olewiger Kleingartenanlage: Im Zuge einer Renaturierungsmaßnahme (Umgestaltung eines Teilbereichs des Bachlaufs) soll ein direkter Anschluss des Radwegs an die Straße Im Tiergarten erfolgen. Baubeginn ist Mitte 2017, Abschluss ist voraussichtlich Ende 2017.
  • Einrichtung einer Pendlerradroute Konz – Trier – Schweich: In 2017 soll in Zusammenarbeit der drei Verwaltungen durch ein externes Fachbüro eine Machbarkeitsstudie zur Durchführung einer solchen hochwertigen Radverbindung des Alltagsradverkehrs erarbeitet werden.
  • Radführung entlang der Kohlenstraße: Im Zuge einer Deckensanierung wird eine Radverkehrsführung zwischen Keuneweg und Robert-Schuman-Allee bergauf im Seitenraum eingerichtet, indem der westliche Gehweg für den Radverkehr freigegeben und ertüchtigt wird. Hierzu wurden bereits die Bordsteine an den Einmündungen abgesenkt und auf der Fahrbahn ein Sicherheitsrennstreifen markiert. Auf einem Teilabschnitt ist eine Radverkehrsführung über einen freigegebenen Bussonderfahrstreifen (sogenannte Umweltspur) vorgesehen. In 2017 soll diese Umwelstpur komplett durchgezogen werden und die dafür notwendige Lichtsignalanlage errichtet werden.
  • Radführung entlang der Gartenfeldstraße: Es werden konkrete Planungen vorgestellt und diskutiert, wie die Situation insbesondere für Radfahrer und Fußgänger unter Neuordnung des Parkens verbessert werden kann. Der Arbeitskreis spricht sich eindeutig für eine der drei Varianten aus, die nun die Basis für die konkrete Umsetzung bilden wird.
  • Radführung entlang Hindenburgstraße: Es werden konkrete Planungen vorgestellt und diskutiert, wie die Situation insbesondere für Radfahrer und Fußgänger unter Neuordnung des Parkens kurzfristig verbessert werden kann. Aus dem Arbeitskreis kommen wichtige Anregungen, die bei der weiteren Planung berücksichtigt werden.

1. Sitzung: Konstituierende Sitzung (12. Juli 2016)


Karte, die die Befahrbarkeit
per Rad sowie die Maßnahmen
des Radverkehrskonzepts
darstellt (Ausschnitt)
Am 12. Juli 2016 traf sich der Arbeitskreis Radverkehr das erste Mal nach der Beschlussfassung des Radverkehrskonzeptes durch den Stadtrat. Kern der Sitzung war die Formulierung der konkreten Ziele sowie die Abstimmung und Festlegung des äußeren Rahmens. So wurde der Teilnehmerkreises festgelegt und vereinbart, vierteljährlich zu tagen. Es wurde angeregt, die Planungen des Radverkehrskonzepts zum Radroutennetz verständlicher aufzubereiten und zusätzlich auch Informationen zur aktuellen Nutzbarkeit der einzelnen Routen mit darzustellen.

Interne Dokumente

Mitglieder des AK Radverkehr können die Protokolle und Präsentationen der Sitzungen in einem passwortgeschützten Bereich herunterladen. Die Zugangsdaten erhalten alle hierzu berechtigten Personen beim Fahrradbeauftragten Jonas Klöpfer.

Ansprechpartner

Institution: Stadtplanungsamt

Jonas Klöpfer
Kaiserstraße 18a, Verwaltungsgebäude V 54290 Trier

Telefon: 0651/718-4611

E-Mail: Kontaktformular