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Konzertreihe am Donnerstag

Jazz im Brunnenhof 2021

Brunnenhof, Foto: ttm GmbH / Photogroove
Brunnenhof, Foto: ttm GmbH / Photogroove

Auch in diesem Sommer laden wieder die Stadt Trier und die ttm GmbH zusammen mit dem Jazz-Club Trier e.V. in den Trierer Brunnenhof ein, um national und international erfolgreichen Jazz-Künstlern zu lauschen. Das Programm ist dabei so einzigartig wie die Künstler selbst – modern und klassisch, jung oder älter, kraftvoll und ruhig, beschwingt als auch entspannt. Die Musiker reisen aus der ganzen Welt an, um Trier und seine Besucher mit ihren facettenreichen Jazz-Sounds zu begeistern. An sechs Donnerstagen im Juli und August finden die Einzelkonzerte und auch der traditionelle "Regionalabend" statt, bei dem sich ein etabliertes Jazz-Ensemble aus der Region Trier oder Umgebung beweisen kann.

Einlass ist jeweils um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.

Trilok Gurtu/Florian Weber/Frederik Köster - 15. Juli
Zu Beginn der Konzertreihe steht ein Trio auf der Bühne, dessen Mitglieder nicht nur in der Welt des Jazz bekannt, sondern auch Meister ihrer Instrumente sind: Der für seine Präzision und weltoffene Musik bekannte Schlagzeuger Trikol Gurtu steht mit dem gefeierten Jazz-Pianisten Florian Weber und dem preisgekrönten Trompeter Frederik Köster auf der Bühne. Die Gäste im Brunnenhof können sich aber nicht nur auf die virtuose Spielweise der drei freuen, sondern auch auf einen Einblick in die Vielfältigkeit des Jazz, wenn sich an diesem Abend klassischer Jazz mit Funk, indischen Einflüssen sowie afrikanischen und brasilianischen Musiktraditionen vermischt und in die vielfältige Welt des Jazz entführt.

Ida Nielsen & The Funkbots - 22. Juli
Mit Kaiser-Aufenthalten kennt sich Trier als ehemalige Hauptstadt des Imperium Romanum bekanntlich gut aus. Royaler Besuch kam 2018 mit dem niederländischen Königspaar vor die Porta Nigra. Beim zweiten Konzert der „Jazz im Brunnenhof“-Reihe 2021 weht nun wieder ein majestätischer Wind durch die Stadt. Zumindest, wenn man es wörtlich nimmt: Denn Ida Nielsen stand bereits mit „Prince“ auf der Bühne. Zusammen mit ihrer Band spielt sie am Donnerstag, 22. Juni 2021, im historischen Ambiente des Brunnenhofs und lässt dabei auch das große Erbe der Poplegende in ihrer Musik mitschwingen. Die dänische Bassistin experimentiert eindrucksvoll mit Oldschool Funk, Hiphop und Nusoul, mit rhythmusgeschwängerten Partysongs und souligen Balladen, die sie selbst komponiert und produziert. Mit auf den wilden Ritt darf die volle Bandbreite des Jazzinstrumentariums, ohne aber die Saiten zu vergessen, die sie ausmachen: die satten und soften Saiten ihres Basses, die das große Erbe von Prince aufgreifen. Trier darf sich also auf einen majestätischen Musikabend freuen.

Mayito Rivera & Sons of Cuba - 29. Juli
Mario „Mayito“ Rivera ist einer der bedeutendste, zeitgenössischen Sänger Kubas. Über 20 Jahre lang war er das Gesicht der erfolgreichen Band Los Van Van, mit der er zusammen den Grammy für das beste Salsa-Album gewann. 2011 verließ Mayito Rivera die Gruppe und beschreitet seitdem mit seiner Band „Sons of Cuba“ neue und eigene Wege in der Musik. Dabei handelt es sich um sechs junge Spitzenmusiker, die alle aus der kubanischen Heimat des erfolgreichen Sängers stammen. Da verwundert es nicht, dass ihre Musik, die nun im Schatten der Porta Nigra erklingt, von perfekten Arrangements und rhythmischen Stilrichtungen geprägt ist. Ihre klangvolle Mischung von modernen Salsa-, Rumba-, Afro- und Timbarhythmen sowie Jazz und Funk bringt das kubanische Lebensgefühl nach Trier.

Markus Burger Trio feat. Jan van Klewitz - 5. August
Jazzklänge der etwas anderen Art: Mit einem schwungvollen Mix aus Bepop, Hymnen, Gospel und facettenreichen Jazzsounds begeistert das Markus Burger Trio feat. Jan van Klewitz das Publikum im Brunnenhof. Das Quartett zieht die Zuhörenden dabei mit ihrer energiegeladenen Spielweise und kraftvollen Akkorden, aber auch ausgefeilten Melodien und Rhythmen in seinen Bann. Die Musiker Markus Burger (Klavier), Uwe Ecker (Schlagzeug), Martin Gjakonovski (Bass) und Jan von Klewitz (Saxophon) arbeiten bereits seit 1994 zusammen und begeistern mit ihren Konzerten Jazz-Liebende in Europa und Russland. Auch bei „Jazz im Brunnenhof“ zeigen sie in diesem Jahr ihr mitreißendes Zusammenspiel und verzaubern mit einzigartigen Jazzinterpretationen.

Sandra Klinkhammer und Band - 12. August
Am 12. August heißt es: Zurücklehnen und einfach nur genießen. Sandra Klinkhammer ist mit ihrer Band bei „Jazz im Brunnenhof“ zu Gast. Ihre gefühlvollen, deutschen Songs begleitet eine Mischung aus Kontrabass, Gitarre, Klavier und Schlagzeug, manchmal aber auch Posaune und Klarinette. Eine Musik, die einlädt, die Welt hinter sich zu lassen und zu lauschen. Einem bestimmten Genre möchte Sängerin und Klarinettistin Sandra Klinkhammer ihre Klangabenteuer nicht zuordnen. Sie lässt sich lieber von Vorbildern wie John Mayer, Herbert Grönemeyer, Max Herre und anderen Künstlern inspirieren und zaubert daraus mit ihrer Band ihre ganz eigenen Melodien und Lieder. Diese eingängige Mischung zusammen mit emotionalen deutschen Texten lädt zum Träumen und Mitwippen ein.

Regionalabend: 'round Nils - 26. August
Der Regionalabend gehört zu den Höhepunkten der „Jazz im Brunnenhof“-Reihe. Wie bereits 2020 bildet er auch in diesem Jahr den Abschluss der Saison. Die Band „’round Nils“ mit 7 Musiker*innen setzt einen Schlusspunkt, der es in sich hat. Der Band-Namensgeber Nils Thoma, Saxophonist, Komponist und Präsident des Jazz Club Trier, hat für sein neues Bandprojekt langjährige Weggefährten gewonnen, die aus der Trierer Jazzszene nicht wegzudenken sind. Unterstützt wird er von Trompeter und Arrangeur Helmut „Daisy“ Becker, der seit 1981 in verschiedenen Bands in und um Trier aktiv ist, und Andreas Haller, bekannt durch die Bands „Haller Horns“, „Grundfunk“, „The Argosonic“ sowie vom Funky Drummer der Formation „Black Porta Projekt“, Frederik Noll. Die studierte und bekannte Jazzsängerin Ingrid Schwarz-Lurf ist ebenfalls mit von der Partie sowie der ausgebildete Jazzpianist Benedikt Schweigstill und der Bassist der Jazzoper Blue Sheets Stefan Zawar-Schlegel.

Details zum Ticketverkauf

Die Karten sind ab sofort erhältlich in der Tourist-Information Trier an der Porta Nigra oder über Ticket Regional. Es gibt keine Abendkasse.

Der Eintritt kostet für fast alle Konzerte einheitlich 12 Euro, für Solidarkartenbesitzer ermäßigt 8 Euro. 
Das Konzert von Ida Nielsen & The Funkbots kostet 22 Euro, für Solidarkartenbesitzer 18 Euro.
Das Konzert von Chanda Rule & Sweet Emma Band kostet 29 Euro (ausverkauft mit Warteliste).

Die Eintrittskarte gilt auch als VRT-Ticket für Bus und Bahn. Durch das KombiTicket können Besucher am Veranstaltungstag kostenfrei mit den Bussen und Bahnen im VRT-Gebiet bis Betriebsschluss zur Veranstaltung und wieder zurückfahren (Haltestelle: Porta Nigra, Trier).

Alle Konzerte finden auch bei Regen im Freien statt.