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Neubau der Halle am Mäusheckerweg

Bild: Matthias Ulbrich, Abteilungsleiter Sport im Rathaus, und Baudezernent Andreas Ludwig informieren sich bei Projektleiterin Katja Jaskulski und Architekt Sven Letschert (v. l.) über den Baufortschrittt in der neuen Halle am Mäus-
Matthias Ulbrich, Abteilungsleiter Sport im Rathaus, und Baudezernent Andreas Ludwig informieren sich bei Projektleiterin Katja Jaskulski und Architekt Sven Letschert (v. l.) über den Baufortschrittt in der neuen Halle am Mäus- heckerweg. Von der Eingangsebene geht der Blick hinunter auf das Dreifachspielfeld.

Bis Anfang 2021 entsteht am Mäusheckerweg eine komplett neue Sporthalle. Sie soll sowohl vom Schulzentrum als auch von Trierer Vereinen genutzt werden und auch für Kulturveranstaltungen und Feiern zur Verfügung stehen. Die alte Turnhalle wird abgerissen.

Im Sommer 2014 hatten Experten festgestellt, dass die Dachkonstruktion der alten Halle nicht stabil war, zudem waren wichtige Brandschutzanforderungen nicht erfüllt. Die Halle musste daraufhin geschlossen werden. Bei den Planungen für eine Sanierung stellte sich heraus, dass ein Neubau zwar teurer, auf lange Sicht für die Stadt aber wirtschaftlicher sein würde.

Im März 2018 gab der Stadtrat grünes Licht für das Neubauprojekt. Im Oktober begannen die Abrissarbeiten. Noch Mitte Dezember erfolgte der Spatenstich für die Tiefbauarbeiten. Im Februar 2019 war Beginn der Rohbauarbeiten. Im Oktober 2020 soll das Gebäude weitgehend fertig sein, um im Januar 2021 in Betrieb zu gehen.

Die neue Mehrzweckhalle wird zwei Ebenen haben und gegenüber dem Straßenniveau um ein halbes Geschoss abgesenkt sein. Der Haupteingang wird zum Mäusheckerweg leicht erhöht liegen und über eine Freitreppe und eine Rampe barrierefrei erreichbar sein. Im Foyer werden der Ticketverkauf, ein Getränkeausschank, die Garderoben sowie die Besuchertoilette untergebracht. Von dort werden auch die dreireihigen Tribünen erreichbar sein, die das Spielfeld an drei Seiten umschließen. Es soll 204 Sitzplätze auf festen und 336 Sitzplätze auf mobilen Tribünen geben. Auch Stellplätze für Rollstühle sind vorgesehen.

Auf der Rückseite der Halle befindet sich der Eingang für Schüler und Vereinssportler, hier werden auch die Umkleiden und Duschen untergebracht sein. Einen zweiten Zugang auf der unteren Ebene gibt es für die Besucher von Kulturveranstaltungen auf dem Hallenparkett. Maximal bietet die Halle Platz für 1150 Besucher.

Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf 10,9 Millionen Euro. Die Bundesregierung fördert das Projekt mit vier Millionen Euro.

 
Bildergalerie
  • Matthias Ulbrich, Abteilungsleiter Sport im Rathaus, und Baudezernent Andreas Ludwig informieren sich bei Projektleiterin Katja Jaskulski und Architekt Sven Letschert (v. l.) über den Baufortschrittt in der neuen Halle am Mäus-
  • Die neue Mehrzweckhalle am Mäusheckerweg in einer Planzeichnung.
  • Dachaufsicht und Umgebung des Hallenneubaus in der Planzeichnung
  • Die alte Halle am Mäusheckerweg wird abgerissen.
  • Mit einem Joystick wird der Abrissroboter bedient, der die Halle am Mäusheckerweg langsam zerlegt.
  • Auch der Tribüne rückt Abrissroboter 'Robi' zu Leibe.