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Hilfsangebote für Flutopfer

Finanzielle Hilfe

Das Land Rheinland-Pfalz stellt Betroffenen eine Soforthilfe zur Verfügung. Pro Haushalt inklusive einer Person werden 1500 Euro und 500 Euro für jede weitere zusätzliche Person gezahlt. Maximal können 3500 Euro pro Haushalt ausgezahlt werden. Eine Vermögensprüfung ist nicht notwendig. 

Antrag auf Soforthilfe herunterladen

 Das ausgefüllte Formular kann auf verschiedenen Wegen an die Stadtverwaltung gesendet werden:

  • per E-Mail an soforthilfe@trier.de
  • per Post an:
    Stadtverwaltung Trier
    Rathaus, Dezernat II
    Am Augustinerhof
    54290 Trier
  • es kann abgegeben werden beim Ehranger Ortsvorsteher Berti Adams, Kyllstraße 5
  • es kann abgegeben werden im Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde Ehrang, Wallenbachstraße 1

Beim Ortsvorsteher und im Gemeindebüro liegen auch Antragsformulare aus. Dort abgegebene ausgefüllte Formulare werden an die Stadtverwaltung übermittelt und die Auszahlung so schnell wie möglich veranlasst. Außerdem wird das Formular Freitagnachmittag von ehrenamtlichen Helfern in Ehrang verteilt.

Neben der Soforthilfe des Landes gibt es außerdem eine Soforthilfe aus den bisher beim Caritasverband Trier e.V. eingegangenen Spenden: Wer vom Hochwasser in Trier-Ehrang betroffen ist, kann sich ab sofort an den Caritasverband Trier e.V. wenden. Dort bekommt er eine erste Auszahlung von 200 Euro für lebensnotwenige Güter oder die Anschaffung von Alltagsgegenständen, die dringend benötigt werden. Zuständig ist beim Caritasverband Harald Herres, erreichbar unter 0651/2096205 oder per Email unter herres.harald@caritas-region-trier.de.

Kostenlose Busfahrten

Ab sofort bis zum Ende der Sommerferien am 27. August bieten die Stadtwerke Trier für Ehranger Bürgerinnen und Bürger eine kostenfreie Nutzung der Linie 17, die von Ehrang-Heide über Ehranger Mühle und Layweg bis zur Haltestelle Auf der Bausch verkehrt, an. Ebenfalls gratis ist die Nutzung der Linie 8 zwischen Seiferstraße und Schweich.

Hilfen des Jobcenters

Für alle Kundinnen und Kunden des Jobcenters bietet dieses Soforthilfen an bei unbewohnbarem Wohnraum und bei zerstörtem Mobiliar und Elektrogeräten. Meldung per Telefon 0651 205 7777 oder E-Mail jobcenter-trier@jobcenter-ge.de mit dem Betreff "Hochwassernothilfe". Für Notfälle ist das Vorsprachefenster seit Freitag, 23. Juli, von 8 bis 10 Uhr geöffnet.

Sachspenden

Die in Trier gesammelten Sachspenden liegen in der Halle am Mäusheckerweg. Die Halle ist von Montag bis Freitag und am Wochenende von 9.30 bis 16 Uhr geöffnet. Wenn Sie vom Hochwasser betroffen sind, können Sie noch bis Sonntag, 1. August, mit einem Bus des Bürgerservice dort hinfahren, der von der Sparkasse, Standort Kyllbrücke, zur Mäusheckerhalle fährt. Ab Montag, 2. August, ist die Halle nur noch unter der Woche nachmittags von 13 bis 17 Uhr und an Samstagen von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Neben Kleidung, Matratzen, Decken und Kopfkissen gibt es dort auch Reinigungsmittel und Drogerie- und Hygieneartikel.

Der A.R.T. hat auf seiner Webseite unter der Adresse www.art-trier.de/hochwasserboerse ein Hochwasserbörse eingerichtet, auf der kostenlos Angebote und Gesuche eingestellt werden können.

Kostenloses Tierfutter und Übernahme von Tierarztkosten

Der Tierschutzverein Trier unterstützt betroffene Tierhalter mit Futter und sämtlichem Zubehör für Haustiere. Bestellungen schicken Sie bitte per Email an leitung@tierheim-trier.de. Geben Sie bitte Tierart und Größe/Alter an sowie Ihren Namen, Vornamen und Adresse, am besten auch eine Telefonnummer, unter der Sie erreichbar sind.

Der Verein Pfote drauf Tierhilfe e.V. übernimmt die Tierarztkosten und Kosten für Medikamente von Haustieren von Haustierbesitzern, die von der Überschwemmung betroffen sind. Anmeldung auf der Homepage des Vereins ab sofort möglich: https://pfote-drauf-tierhilfe.de/antrag-fuer-beduerftige/

Wiederherstellung des Hausanschlusses für Stromversorgung

Bevor Häuser wieder an die Stromversorgung angeschlossen werden, muss ein Elektroinstallateur den Sicherungskasten prüfen. Die Stadtwerke empfehlen den betroffenen Hausbesitzern, sich mit einem Elektroinstallateur in Verbindung zu setzen. Für die Vermittlung eines Elektrofachbetriebs haben Kreishandwerkerschaft und Innung eine Hotline geschaltet: 0651 146204-2. Für das Wochenende 24./25. Juli haben die Stadtwerke eine zusätzliche Bereitschaft eingerichtet und sind erreichbar unter der Telefonnummer 0651 / 717-3600.

Vermisstensuche

Das Land hat eine Hotline geschaltet für Menschen, die nach wie vor Angehörige vermissen. Diese ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800 / 6565651.

Psychosoziale Unterstützung

Es gibt Gesprächsangebote von Fachleuten der der Universität Trier für Betroffene der Unwetterkatastrophe. Die Gespräche können per Video oder vor Ort geführt werden. Anmeldungen für Erwachsene per Telefon: 0651/201-2019. Anmeldung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene: 0651/201-3655. Psychosoziale Unterstützung bietet auch der Opferbeauftragte der Landesregierung Rheinland-Pfalz unter der Hotline-Nummer 0800 001 0218 an (zwischen 8 und 20 Uhr).

Sonderöffnungszeiten bei Kfz-Zulassungsstelle

Bis einschließlich Dienstag, 17. August, öffnet die Zulassungsstelle in der Thyrsusstraße 17-19 zusätzlich montags und dienstags von 13 bis 15 Uhr. Während diesen Sonderöffnungszeiten werden die zulassungsrechtlichen Probleme bearbeitet, die sich aus den Schäden des Hochwassers an den zulassungspflichtigen Fahrzeugen ergeben haben. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig.

Schnelle Hilfe bei Verlust des Ausweises

Bürgerinnen und Bürger aus Ehrang, die einen dringenden Termin beim Bürgeramt brauchen (zum Beispiel weil Ausweise oder Reisepässe verloren wurden), rufen bitte die Servicenummer 115 an. Für solche Notfälle werden auch kurzfristige Termine freigehalten. Sie können sich auch per E-Mail an buergeramt@trier.de wenden.

Angehörige Patienten Mutterhaus

Angehörige von Patienten und Patientinnen des Klinikums Mutterhaus in Ehrang können über die Telefonnummer 0651 947-0 in Kontakt mit dem Klinikum kommen, um Informationen zur Verlegung der stationären Patientinnen und Patienten aus Ehrang zu erhalten.