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Ausgabe vom 6. November 2018

Hier können Sie die Rathaus Zeitung vom 6. November 2018 im Original-Layout durchblättern.
Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 45/2018

Pilz frisst sich durch Holzbalken

Projektleiter Jürgen Eckstein erläutert im Obergeschoss des geschlossenen Exhaus-Mittelteils, dass dort zahlreiche Holzbalken vom sogenannten Hausschwamm befallen sind.
Statt verzerrter Gitarren, krachenden Drums und lautem Gesang ist im Exhaus derzeit nur Baulärm zu hören. Um den Brandschutz und die Barrierefreiheit zu gewährleisten, nimmt die Stadt viel Geld in die Hand und renoviert das Gebäude. Bei den Bauarbeiten wurde nun jedoch ein Detail entdeckt, das für Mehrarbeit sorgt.

Nicht nur Diebe halten die Beamten auf Trab

Armin Roos (links) und seine Kollegin Agnieszka Kawecka bei einem Kontrollgang auf dem Hauptfriedhof.
Für die regelmäßige Streife des Kommunalen Vollzugsdiensts auf dem Hauptfriedhof gibt es genug zu tun: Diebstähle und Vandalismus sorgen immer wieder für Aufsehen. Große Empörung rief ein Vorfall auf dem Kindergrabfeld hervor.

Ein neuer Ortsteil für Mariahof

Das Luftbild zeigt die Abgrenzung der geplanten städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme in der Nähe des Stadtteils Mariahof, die auch Pufferflächen zur bestehenden Bebauung, zum Mattheiser Wald und zum Holzbachtal beinhaltet. Die Fläche des tatsächlichen Baugebiets wird im Vergleich dazu, wie im Flächennutzungsplan festgelegt, kleiner ausfallen. Abbildung: Stadtplanungsamt
Im Juni hat der Stadtrat den neuen Flächennutzungsplan beschlossen. Hiermit wurde auch die Entscheidung getroffen, dass neue Wohnbauflächen im Stadtteil Mariahof auf dem Plateau östlich des Holzbachtals entstehen sollen. In seiner Sitzung am 6. November entscheidet der Stadtrat über die Satzung einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme für dieses Gebiet. Die Rathaus Zeitung erläutert die wichtigsten Fragen zu diesem Verfahren.

Motor und Ideengeber der Partnerschaft Trier-Ascoli

Oberbürgermeister Wolfram Leibe begrüßt Giovanni Cipollini (rechts) im Juni bei der Eröffnung des Altstadtfests.
Mit Trauer und großer Bestürzung ist in Trier die Todesnachricht von Dottore Giovanni Cipollini aufgenommen worden. Der ehemalige Direktor für Kultur und Tourismus in Triers italienischer Partnerstadt Ascoli Piceno war seit 1981 Ideengeber, Organisator und unermüdlicher Ansprechpartner, wenn es um die Belange der Städtepartnerschaft ging.

Ermordeten ein Gesicht geben

Die Ausstellung zum Lager Kulmhof geht auch auf das Schicksal der Überlebenden und die juristischen Auseinandersetzungen rund um die Aufarbeitung nach 1945 ein. Foto: Martin Seng
Auschwitz, Buchenwald, Dachau – die Namen der großen Konzentrationslager des Zweiten Weltkriegs bleiben in schmerzhafter Erinnerung. Viele weitere NS-Lager sind aber ziemlich unbekannt. In einem von ihnen wurden rund 140 Trierer ermordet.

Links und rechts der Autobahn

Vom Rande des Gewerbegebietes Trierweiler-Sirzenich bietet sich ein Blick auf einen Teil der Fläche entlang der Autobahn 64, deren Eignung für ein interkommunales Industrie- und Gewerbegebiet jetzt im Rahmen einer Projektstudie untersucht werden soll. Projektpartner sind die Stadt Trier mit OB Wolfram Leibe, die Gemeinde Trierweiler mit Bürgermeister Matthias Daleiden und die Verbandsgemeinde Trier-Land mit Bürgermeister Wolfgang Reiland (v. l.).
Gewerbe- und Industrieflächen sind rar in Stadt und Umland. Um Abhilfe zu schaffen, wollen die Gemeinde Trierweiler und die Stadt Trier zusammen mit der Verbandsgemeinde Trier-Land prüfen, ob man an der gemeinsamen Gemeindegrenze entlang der Autobahn A 64 ein interkommunales Industrie- und Gewerbegebiet entwickeln kann.

Dorothy und ihre Freunde auf weiter Reise

Die kleine Dorothy kommt aufgeregt nach Hause. Die gemeinen Nachbarn wollen ihr den geliebten Hund Toto entreißen. Doch weder Tante Emmi noch Onkel Henry haben Zeit, sich Dorothys Sorgen anzuhören. Plötzlich zieht ein Sturm auf und wirbelt Dorothy mitsamt ihrem Haus in weite Ferne. Das diesjährige Weihnachtsmärchen „Der Zauberer von Oz" feiert am 7. November Premiere im Theater Trier.

Meinung der Fraktionen

CDU: Ausstellungsstadt Trier
SPD: Mehr WLAN-Hotspots
Bündnis 90/Die Grünen: Inklusive Schule ist möglich
UBT: Wir kümmern uns um die anstehenden Probleme
Die Linke: Mehr Platz für FußgängerInnen
FDP: Mehr Realismus in der Planung
AfD: Maximal unsozial

Porta zum Anbeißen

Susanne Schneider von der TTM (links) wirbt für 24 Türchen mit Schokolade. Theresa Becker zieht den kalorienarmen Kalender vor. Foto: TTM
Wer genau nachzählt, wird merken, dass die Porta Nigra zwei große Tore und 26 Fenster hat. Aber zu genau sollte man es mit dem Adventskalender, der das römische Stadttor zeigt, nicht nehmen. Auch dieser hat, wie es die etwa 100 Jahre alte Tradition will, nur 24 Türchen. Und hinter jedem versteckt sich ein Stück Vollmilchschokolade.

Junge Musiker zeigen ihr Können

Die jungen Musikerinnen und Musiker des Jugendensembles Neue Musik Rheinland-Pfalz/Saar sind am 11. November in der Tufa zu hören. Foto: Volker Berg
Im Dezember 2016 vergab der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz Kompositionsaufträge an vier junge Komponistinnen und Komponisten. Nach intensiver Vorbereitung werden diese Werke am 11. November unter dem Titel „Hear" im Großen Saal der Tuchfabrik vorgestellt. Auf der Bühne steht das Jugendensemble Neue Musik Rheinland-Pfalz/Saar.

Ökologisch und regional

Ein Bagger des Abfallzweckverbands verlädt auf der Deponie Mertesdorf den Kompost auf den Lkw einer Gartenbaufirma. Archivfoto: A.R.T
Es wird Zeit, den Garten auf den nächsten Winter vorzubereiten. Hierzu gehört auch, den Boden mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen, um die lange Winterpause gut zu überstehen. Eine gute und ökologische Alternative zu den im Handel erhältlichen Düngern ist das Ausbringen von Kompost.

Sparlaune trotz Niedrigzins

Die Absicherung gegen Risiken im Alter und soziale Notlagen prägt das Anlageverhalten der Deutschen. Die Rheinland-Pfälzer liegen dabei noch über dem Bundesdurchschnitt. An dritter Stelle im Ranking stehen Personen, die kaum etwas oder nichts am Monatsende zurücklegen können. Grafik: Sparkasse/Silke Böllinger
Die Deutschen sind mit ihrer finanziellen Situation so zufrieden wie noch nie: 63 Prozent fühlen sich finanziell gut oder sogar sehr gut aufgestellt, allen voran die Hessen, Rheinland-Pfälzer und Bayern. Die Befragung im Rahmen des Vermögensbarometers 2018 ergab unter anderem, das trotz weiterhin niedriger Zinsen das Sparen wieder an Beliebtheit gewonnen hat.

Energiewerte fast wie bei einem Neubau

Christian Reichert (links) und Werner Bonertz (rechts) von den Trierer Stadtwerken freuen sich über den Preis, den ihnen Dr. Christian Ochsenbauer, Hauptgeschäftsführer der Gesellschaft für das Deutsche Badewesen überreicht hat. Foto: Messe Stuttgart
„Ökologischer Vorreiter mit überlegtem Konzept" – so begründet die Jury der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen den dritten Preis für das Trierer Bad an den Kaiserthermen bei den Public Value Awards. Durch konsequentes Energiemanagement erreiche das 1931 errichtete und 1981 erweiterte Gebäude fast die Werte neu gebauter Bäder.