Sprungmarken

Ausgabe vom 20. November 2018

Hier können Sie die Rathaus Zeitung vom 20. November 2018 im Original-Layout durchblättern.
Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 47/2018

Millionen für Soziale Stadt und Sporthallen

Wolfram Leibe (3. v. l.), Elvira Garbes (2. v. r.) und Baudezernent Andreas Ludwig (r.) freuen sich mit Ortsvorsteher Rainer Lehnart (Feyen-Weismark, l.) über die Förderbescheide, die Malu Dreyer (3. v. r.) und ADD-Präsident Thomas Linnertz (2. v. l.) mitgebracht haben.
Es tut sich viel in Trier: Bei der Bustour zu laufenden Bauprojekten haben sich davon kürzlich viele interessierte Bürgerinnen und Bürger überzeugt. Und mit Unterstützung aus Mainz wird sich Trier auch in den nächsten Jahren weiterentwickeln: Die Landesregierung hat jetzt fünf Zuschüsse in Millionenhöhe für Projekte der Sozialen Stadt und für den Turnhallenbau freigegeben.

Trier strahlt europaweit

Die Trierer Delegation freut sich über den Europäischen Kulturmarken-Award (v. l.): Jan Hoffmann, Norbert Käthler und Annette Mutsch (TTM), Kulturdezernent Thomas Schmitt sowie Marketingexperte und Blogger Johannes Kram. Foto: TTM
Dieser Preis krönt das erfolgreiche Karl-Marx-Jahr: Die Trierer Tourismus- und Marketing GmbH ist in Berlin vor 500 geladenen Gästen mit dem Europäischen Kulturmarken-Award in der Kategorie „Kulturtourismusregion" ausgezeichnet worden. Der 39-köpfigen Jury gefiel, dass es Trier gelungen sei, aus dem Jubiläum, der Karl-Marx-Statue und vielen anderen Aktionen mediale Ereignisse zu machen.

Auf neuen Wegen zum Theater

Bevor die Teilnehmer des Workshops stadtplanerisch aktiv wurden, erläuterte der frühere Bistumsarchitekt Alois Peitz (2. v. l.) bei einem Rundgang durchs Viertel die Baugeschichte markanter Gebäude, darunter das denkmalgeschützte ehemalige Forum-Kino.
Die in den nächsten Jahren anstehende Sanierung des Theaters wird auf das umliegende Stadtviertel ausstrahlen. Beim Workshop „Alles ums Theater" machten sich Experten, Anwohner, Studierende, Theatermitarbeiter und viele weitere Interessenten Gedanken, wie eine Aufwertung des Quartiers rund um den Augustinerhof aussehen könnte. Ein altbekannter Konflikt der Stadtplanung wird sich dabei kaum vermeiden lassen.

Poller sorgen für Sicherheit

Sie freuen sich über die festlich gestalteten Betonpoller, die für Sicherheit auf dem Weihnachtsmarkt sorgen (v. l.): Dezernent Andreas Ludwig, Benno Skubsch, Jana Boullion und Johannes Kolz (alle City-Initiative) sowie Ordnungsdezernent Thomas Schmitt.
Ab diesem Freitag ist es wieder soweit: Beim 39. Trierer Weihnachtsmarkt gibt es in den 90 festlich dekorierten Holzhäuschen auf dem Hauptmarkt und Domfreihof Schmuck, Spielzeug, Kerzen, Glühwein, Bratwürste und alles, was sonst noch zum Advent gehört. Damit die Trierer und die zahlreichen Touristen den Markt unbeschwert genießen können, hat die Stadt gemeinsam mit der Feuerwehr und Polizei ein Sicherheitskonzept erarbeitet.

Fast vergessener Demokrat

Ludwig Simon (1819-1872).
Außer einem Straßennamen erinnert derzeit in Trier nicht mehr viel an Ludwig Simon, 1848er Revolutionär und Abgeordneter im ersten frei gewählten deutschen Parlament. Sein 200. Geburtstag kann im nächsten Jahr gefeiert werden. Rechtzeitig ist nun eine Biographie erschienen, die erste gedruckte Buchveröffentlichung über sein Leben und seine Politik.

Nichts ist wie es scheint in Paris

Lebemann Gardefeu möchte die schwedische Baronin Christine von Gondremark verführen. Foto: Theater Trier
Die Operette „Pariser Leben" von Jacques Offenbach feiert am 1. Dezember Premiere im Großen Haus des Theaters. Das humorvolle, aber auch kritische Sittengemälde legt zwei unterschiedliche Bilder einer überschäumenden Metropole übereinander: das Klischee der vergnügungssüchtigen Besucher und das Bild, das die Einwohner selbst von ihrer Stadt haben.

Meinung der Fraktionen

CDU: Ohne Papier im Fernsehen
SPD: Elf Millionen Euro für Trier
Bündnis 90/Die Grünen: Mehr Vielfalt für Trier
UBT: Wirtschaft profitiert vom Weihnachtsmarkt
Die Linke: Bürger*innenhaushalt stärken
FDP: Pflegenotstand in Trier
AfD: Schicksalstag 9. November

Verständnis allein reicht nicht

Ein Leitsystem mit unterschiedlichen Bodenbelägen ist Voraussetzung, damit sehbehinderte Menschen sich mit einem Langstock selbständig in der Stadt bewegen können. Foto: Andi Weiland/gesellschaftsbilder.de
Seit der Gründung des Gremiums vor sechs Jahren mischen sich die Mitglieder des Beirats der Menschen mit Behinderungen als Experten in eigener Sache in die Trierer Kommunalpolitik ein. Handlungsfelder gibt es genug: Der aktuelle Tätigkeitsbericht zeigt unter anderem Defizite bei Bushaltestellen und Toiletten auf.

Wohin mit dem Elektroschrott?

Alte Fernseher können künftig dort abgegeben werden, wo das neue Gerät gekauft wird. Foto: A.R.T.
In Trier ist das Entsorgen von Elektroaltgeräten bisher denkbar einfach: Es genügt ein Anruf beim Zweckverband A.R.T. und das Gerät wird am vereinbarten Termin am Straßenrand abgeholt. Ab 2019 sind aber auch die Händler zur kostenlosen Rücknahme verpflichtet.

Sicherheit hat immer Vorrang

Horst Wladimir vom Bürgerservice und Kollegin Sylvia Guse (v. l.) überprüfen im Auftrag des Grünflächenamts ein Sandwerk auf dem Spielplatz Stresemannstraße.
Die 104 Spielplätze im Stadtgebiet werden vom Grünflächenamt in einem dreistufigen Verfahren regelmäßig kontrolliert. Dabei steht die Sicherheit der Kinder an oberster Stelle. Manchmal stellt sich heraus, dass eine Grundsanierung nötig ist, wie beim Bolzplatz im Palastgarten.