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09.08.2018 | Spielzeitstatistik 2017/18

Mehr Zuschauer im Theater

Die „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht erwies sich in der vergangenen Spielzeit als Publikumsmagnet: 8527 Menschen sahen die Aufführung, was einer Auslastung des Hauses von 80 Prozent entspricht. Foto: Simon Hegenberg
Die „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht erwies sich in der vergangenen Spielzeit als Publikumsmagnet: 8527 Menschen sahen die Aufführung, was einer Auslastung des Hauses von 80 Prozent entspricht. Foto: Simon Hegenberg

Beigeordneter Thomas Schmitt präsentierte dem Kulturausschuss vergangene Woche die Besucherzahlen der vergangenen Theater-Spielzeit. Das Erfreuliche: Mehr Menschen gingen ins Theater - 92.000 Besucher kamen in das Dreispartenhaus am Augustinerhof. In der Spielzeit davor waren es knapp 86.000.

Vor allem die Konzertsparte war mit einer Auslastung von gut 94 Prozent wieder ein Publikumsmagnet: Die acht Sinfoniekonzerte im Großen Haus waren nahezu alle ausverkauft (4932 Besucher, Auslastung: 99 Prozent). Beliebt waren auch wieder die drei Family-Classic-Konzerte (1681 Besucher, Auslastung: 90 Prozent). In der Sparte Schauspiel sticht bei den großen Produktionen vor allem die „Dreigroschenoper" hervor: Zu den 17 Aufführungen kamen 8527 Menschen, was einer Auslastung von 80 Prozent entspricht. Eine beliebte Produktion auf der kleinen Studiobühne war das Stück „Hinter der Fassade (Die Kehrseite der Medaille)": Von den 1080 Plätzen bei 18 Aufführungen waren 1068 besetzt (Auslastung: 98 Prozent). Von den Trierern nicht allzu gut angenommen wurde „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" (1734 Besucher, Auslastung: 35 Prozent) und „Don Carlos" (2361 Besucher, Auslastung: 38 Prozent). Ein Grund für die geringen Besucherzahlen bei diesen Stücken war laut Schmitt, dass relativ wenige Schulklassen die Stücke besuchten. Wie der neue Intendant Manfred Langner betonte, soll der Kontakt zu den Schulen in der nächsten Spielzeit früher hergestellt werden.

Insgesamt zeigte sich der Kulturdezernent mit den Zahlen jedoch zufrieden: „Sie weisen in die richtige Richtung. Wir sind noch nicht am Ziel, aber wenn der Trend so weitergeht, dann kommen wir dort an", sagte Schmitt und ergänzte: „Das Vertrauen des Publikums zurückzugewinnen ist ein Prozess." Insbesondere die gesteigerte Zuschauerzahl von 73.000 auf gut 78.000 bei den eigenen Produktionen des Theaters, ohne Gastspiele, freute ihn.

Im Musiktheater lief vor allem Mozarts Oper „Die Zauberflöte" gut (6107 Besucher, Auslastung: 98 Prozent). Die Operette „Die Csárdásfürstin" sahen 5066 Personen (Auslastung: 81 Prozent). Zu den beiden Musicals „Hedwig and the angry inch" und „Into the woods" kamen 3012 Personen (Auslastung: 47 Prozent). Die Tanzdarbietungen konnten nicht allzu viele Zuschauer gewinnen: Am besten – mit einer Auslastung von knapp 47 Prozent – lief „Hieronymus und der Meister sind auch da" (2045 Besucher, Auslastung: 47 Prozent). Das Stück „Unruhe" sahen 1380 Besucher (Auslastung: 37 Prozent).

Das Musical „Krach bei Bach" (1800 Besucher, Auslastung: 96 Prozent), das Kinderchorkonzert (584 Besucher, Auslastung: 94 Prozent) und das Schauspielstück „Patricks Trick" (827 Besucher, Auslastung: 73 Prozent), waren die Renner im Kinder- und Jugendtheater in der vergangenen Spielzeit.

 
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