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Impfen in Trier und Trier-Saarburg

Für das Impfzenturm und die Corona-Teststation gibt es eine gemeinsame Zufahrt über die Straße In den Moselauen.Die Impfkampagne des Landes Rheinland-Pfalz zum Schutz vor dem Coronavirus wird zum großen Teil in 31 regionalen Impfzentren durchgeführt. Die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg betreiben bis zum 30. September gemeinsam ein Impfzentrum im Trierer Messepark. Die Adresse lautet: Corona-Impfzentrum Rheinland-Pfalz – Trier, Messepark Trier, In den Moselauen 1, 54294 Trier.

Im Impfzentrum werden die Impfstoffe nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) verimpft, vor allem die Impfstoffe von Biontech/Pfizer oder Moderna. Da das Impfzentrum am 30. September 2021 schließt, wird im September vor allem die Einmalimpfung von Johnson & Johnson verimpft.

Seit Montag, 9. August, ist für Erwachsene kein Termin mehr für das Impfzentrum notwendig. Alle volljährigen Impfwilligen können von Montag bis Freitag, 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr, ohne Anmeldung vorbeikommen. Bringen Sie bitte Personalausweis und Impfpass (falls vorhanden) mit.

Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren können jeden Mittwoch von 8.30 bis 15.30 Uhr ohne Termin zum Impfzentrum kommen oder sich – wie bisher – über die Terminvergabe des Landes anmelden: Telefonnummer 0800/5758100 oder online unter impftermin.rlp.de. Unter-18-Jährige werden mit BioNTech/Pfizer geimpft. Bei der Impfung von Jugendlichen ist das Einverständnis des Impflings nötig sowie die Begleitung von mindestens einer erziehungsberechtigten Person, die der Impfung (aus Dokumentationsgründen) schriftlich zustimmt und versichert, dass sie hierzu von etwaigen Mitsorgeberechtigten entsprechend ermächtigt ist.

Die aktuellen Impfzahlen, Stand 20. September (15 Uhr): In Trier und Trier-Saarburg sind insgesamt 167.211 Erstimpfungen und 163.339 Zweitimpfungen erfolgt. Das ist die Summe aller Impfungen im Impfzentrum im Messepark, bei den Hausärzten, den mobilen Teams des Deutschen Roten Kreuzes in Alten- und Pflegeheimen, in den Kliniken und bei Betriebsärzten. Im Impfzentrum erfolgten 85.561 Erst- und 80.258 Zweitimpfungen. 64,3 Prozent der Bevölkerung in Trier und Trier-Saarburg haben damit bereits die erste Impfung erhalten, 62,8 Prozent sind bereits vollständig geimpft.

Laut den Zahlen des Impfmonitorings Rheinland-Pfalz sind mittlerweile 75,1 Prozent der Menschen über 12 Jahre in Trier und 67,9 Prozent der Menschen über 12 im Landkreis sind bereits vollständig gegen das Virus geimpft.

Viele Hausarztpraxen bieten ebenfalls eine Impfung an und vergeben die Termine dafür selbst. Hierfür ist also keine Registrierung beim Land notwendig. Bitte fragen Sie bei Interesse direkt bei Ihrer Hausarzpraxis nach.

Die Stadt Trier informiert auf dieser Webseite fortlaufend über aktuelle Entwicklungen des Impfzentrums.

Fremdsprachliche Informationen zur Impfung gegen das Coronavirus auf English, Français, Russisch / русский, فارسی / Farsi, العربية / Arabischtrier.de/vaccination

Wer kann sich impfen lassen?

Seit dem 3. August kann sich jede Person, die mindestens 12 Jahre alt ist, im Impfzentrum impfen lassen. Bei der Impfung von Jugendlichen ist das Einverständnis des Impflings nötig sowie die Begleitung von mindestens einer erziehungsberechtigten Person, die der Impfung (aus Dokumentationsgründen) schriftlich zustimmt und versichert, dass sie hierzu von etwaigen Mitsorgeberechtigten entsprechend ermächtigt ist.

Das Land Rheinland-Pfalz informiert auf seiner Webseite über die Impfstrategie Rheinland-Pfalz.

Wie komme ich zum Impfzentrum?

Die Stadt Trier und der Landkreises Trier-Saarburg betreiben gemeinsam ein Impfzentrum im Trierer Messepark. Die Adresse lautet: Corona-Impfzentrum Rheinland-Pfalz – Trier, Messepark Trier, In den Moselauen 1, 54294 Trier.

Anreise mit dem Auto:

Die Zufahrt zum Impfzentrum ist seit dem 22. Juni nur über die Luxemburger Straße / B51 möglich. Vorher erfolgte dort nur die Ausfahrt, jetzt auch die Einfahrt. Bitte folgen Sie der Beschilderung vor Ort. Auf dem Messeparkgelände stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Montag bis Freitag fährt die Stadtbuslinie 3 die Haltestelle Messepark alle zwanzig Minuten an. Sie liegt direkt am Impfzentrum.
Auch die Linie 1 fährt unter der Woche diese Haltestelle auf ihrer derzeitigen Ausweichroute aufgrund der Sperrung der Römerbrücke im Zehn-Minuten-Takt an.
Wer mit dem Zug nach Trier kommt, kann ab Hauptbahnhof oder ab Trier-Südbahnhof die Linie 3 Richtung Igel nehmen bis zur Haltestelle Messepark. Die Fahrt ab Hauptbahnhof dauert etwa 20 Minuten, ab Südbahnhof etwa drei Minuten.

Am Wochenende wird die Haltestelle Messepark nicht direkt angefahren. Man kann ab Trier-Hauptbahnhof die Linie 83 nehmen, die durch die Innenstadt und die Saarstraße fährt bis zur Haltestelle "St. Matthias". Von dort läuft man in circa 11 Minuten zu Fuß über die Konrad-Adenauer-Brücke zum Impfzentrum. Ab Hauptbahnhof wird diese Verbindung empfohlen. Ab Südbahnhof ist das Impfzentrum zu Fuß in circa 18 Minuten zu erreichen (zwei Kilometer Wegstrecke).
Die Linie 81 fährt wegen der Sperrung der Römerbrücke vom Hauptbahnhof über Kaiser-Wilhelm-Brücke, Pallien und Trier-West nach Euren. Die Haltestelle "Spirostraße" liegt zu Fuß etwa eine Viertelstunde vom Impfzentrum entfernt (über die Straße Im Speyer). Aus Richtung Igel wird empfohlen, am Wochenende die Linie 81 bis Euren, Lenus-Mars-Straße zu nehmen. Von dort betägt der Fußweg etwa eine Viertelstunde (über Im Speyer).

Zur Fahrplanauskunft

Anreise mit dem Taxi:

Vom Trierer Hauptbahnhof bis zum Impfzentrum sind es 4,5 Kilometer. Die Fahrt mit dem Taxi kostet je nach Verkehrslage oder Feiertagszuschlag zwischen 14 und 15 Euro. Vom Südbahnhof sind es nur zwei Kilometer Wegstrecke bis zum Impfzentrum.

Trierer Taxiunternehmen

Eingang:

Für alle, die mit dem Bus, zu Fuß oder mit dem Fahrrad ankommen, ist direkt an der Bushaltestelle ein Zugang zum Messepark geöffnet.

Die Lage des Impfzentrums im Stadtplan:


In großem Fenster öffnen.

Wie ist der Ablauf im Impfzentrum?

Das Impfen selbst – ein Pieks in den Oberarm - dauert nur wenige Minuten. Zeitaufwändiger ist der Vorlauf: In einem Zelt vor dem Eingang zur Halle wird zunächst die Impfberechtigung des Patienten überprüft und der Termin bestätigt. Zugleich wird die Körpertemperatur gemessen und auf die Hygienebestimmungen hingewiesen. Anschließend geht es zum Check-In-Schalter, wo Laufzettel und Informationsmaterial ausgegeben werden.

Nächste Station ist die ärztliche Aufklärung. Die Teilnahme an der allgemeinen Aufklärung ist für alle Patientinnen und Patienten verpflichtend. Aber auch ein individuelles, vertrauliches Arztgespräch ist in zwei Kabinen möglich. Danach heißt es warten, bis eine Impfstation frei wird.

Nach der Impfung werden die Patientinnen und Patienten in einem Ruhebereich beobachtet. Falls nach der Injektion Kreislaufprobleme oder ähnliche Beschwerden auftreten, werden sie ärztlich betreut. Letzte Station ist der Check-out, wo unter anderem die Impfung dokumentiert wird. ( Pressemitteilung vom 18. Dezember 2020).

Braucht man im Impfzentrum einen Termin?

Die Terminvergabe für eine Corona-Schutzimpfung erfolgt in Rheinland-Pfalz über eine zentrale Terminvergabestelle, entweder telefonisch über die Nummer 0800/5758100 oder über die Internetseite impftermin.rlp.de. Die telefonische Terminvergabe ist montags bis freitags von 7 bis 23 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 18 Uhr erreichbar. Gleichzeitig mit dem ersten Impftermin wird auch der für die volle Schutzwirkung des Impfstoffs erforderliche zweite Termin festgelegt.

Ab Montag, 9. August, ist eine Impfung im Impfzentrum Trier für Erwachsene auch ohne Termin möglich: Montag bis Freitag, 8.30 bis 15.30 Uhr.
Bitte bringen Sie mit: Personalausweis und Impfpass (falls vorhanden)

Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren benötigen einen Termin.

Ist das Impfzentrum behindertengerecht erreichbar?

Das Impfzentrum ist barrierefrei auch im Rollstuhl oder mit einem Rollator erreichbar. Zum Vorzelt führt eine kleine Rampe mit sechs Prozent Steigung. Direkt am Eingang des Impfzentrums sind Behindertenparkplätze ausgewiesen. Es sind auch immer ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Verwaltungsseite und Feuerwehr vor Ort, die sofort Hilfestellung geben, wenn Probleme auftauchen.

Im Impfzentrum sind auch Rollstühle vorhanden, die bei Bedarf genutzt werden können.

Wie funktioniert das dezentrale Impfen im Pflegeheim?

Am 27. Dezember 2020 starteten in Rheinland-Pfalz die ersten Schutzimpfungen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in Senioreneinrichtungen. Diese werden von mobilen Impfteams aufgesucht, die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) organisiert werden.

Muss man für die Impfung bezahlen?

Nein. Die Kosten für den Impfstoff trägt der Bund. Die Impfleistung wird von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Muss man sich impfen lassen?

Nein, es gibt keine Impfpflicht gegen das Coronavirus.

Ist die Coronavirus-Impfung sicher?

In Deutschland wird ein Impfstoff nur dann zugelassen, wenn er die drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat. Diese nationalen und internationalen Qualitätsstandards gelten wie bei allen anderen Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer Coronavirus-Impfung. Nach der Marktzulassung wird die Impfstoff-Anwendung weiter eng überwacht und bewertet, um auch sehr seltene Nebenwirkungen zu erfassen.
Der Leiter des Gesundheitsamts Trier-Saarburg, Dr. Harald Michels, zeigt sich deshalb zuversichtlich, dass der Impfstoff gut verträglich sei und auch keine Langzeitfolgen zu befürchten seien. Allerdings könnten Impfreaktionen nicht ausgeschlossen werden, wie beispielsweise kurzzeitiges Fieber oder eine örtliche Rötung der Impfstelle.

Wer sollte sich nicht impfen lassen?

Menschen, für die eine der folgenden Kontraindikationen zutrifft, werden aktuell nicht gegen das Corona-Virus geimpft:
  • Personen mit einer akuten behandlungsbedürftigen Erkrankung, insbesondere einer fieberhaften Infektionskrankheit
  • Kinder und Jugendliche unter 18 (Ausnahme BioNTech-Impfstoff 16 Jahre)
  • Schwangere
  • Patienten mit einer schweren immunsupprimierenden (chronischen) Krankheit
  • Patienten, die innerhalb der letzten sechs Monate eine Chemotherapie erhalten haben
  • Personen, die in den letzten zwei Wochen eine andere Impfung erhalten haben und
  • Patienten, die in den letzten zwölf Monaten eine Organtransplantation erhalten haben
Auch Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, sollten vorerst nicht geimpft werden. So kann der Impfstoff für die Personen verwendet werden, die bisher weder eine Erkrankung durchgemacht haben, noch geimpft sind. Aus medizinischer Sicht spricht jedoch nach bisherigen Erkenntnissen nichts gegen eine Impfung dieses Personenkreises zu einem späteren Zeitpunkt. Auch eine unbermerkt gebliebene Corona-Infektion ist somit keine Kontraindikation gegen die Impfung.

An wen kann man sich bei weiteren Fragen wenden?

Das Land Rheinland-Pfalz betreibt eine Hotline für die Impfberatung unter der Telefonnummer 0800 / 57 58 100. Sie ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

Die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung zu Corona erreichen Sie unter: 116 117.

 
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