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Impfzentrum im Messepark

Für das Impfzenturm und die Corona-Teststation gibt es eine gemeinsame Zufahrt über die Straße In den Moselauen.Nach der Zulassung des Impfstoffs der Hersteller Biontech und Pfizer hat am 7. Januar 2021 in den 31 regionalen Impfzentren des Landes Rheinland-Pfalz die Impfkampagne zum Schutz vor dem Coronavirus begonnen. Die Terminvergabe erfolgt landesweit zentral über die Telefonnummer 0800/5758100 oder online unter impftermin.rlp.de.

Personen über 60 Jahre können sich auch auf eine Liste zur kurzfristigen Verimpfung von Restimpfstoff setzen lassen. Sollten am Ende des Tages Impfdosen übrig sein, werden per Zufallsgenerator Personen dieser Liste per SMS benachrichtigt. Sie müssen für eine Impfung innerhalb von 30 Minuten im Impfzentrum erscheinen können. Registrierung für Restdosen.

Das Impfzentrum Rheinland-Pfalz – Trier befindet sich in der Trierer Messeparkhalle und wird gemeinsam von der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg betrieben. Derzeit werden hier die Impfstoffe der Hersteller Biontech/Pfizer, Astra Zeneca und Moderna verabreicht. Astra Zeneca wird gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) nur noch für Personen verwendet, die 60 Jahre oder älter sind. Für Patientinnen und Patienten unter 60, die bereits eine Erstimpfung mit Astra Zeneca erhalten haben, empfiehlt die STIKO, eine Dosis eines mRNA-Impfstoffs 12 Wochen nach der Erstimpfung zu verabreichen.

Mit Stand 9. April sind im Messepark bisher 36.179 Impfungen durchgeführt worden, davon 27.196 Erst- und 8983 Zweitimpfungen. Hinzu kommen für die Region die Impfungen durch die mobilen Teams des Deutschen Roten Kreuzes in Alten- und Pflegeheimen sowie durch die Kliniken in eigener Verantwortung.

Die Stadt Trier informiert auf dieser Webseite fortlaufend über aktuelle Entwicklungen des Impfzentrums.

Fremdsprachliche Informationen zum Impftermin im Trierer Impfzentrum:

Flagge UK Information regarding your appointment at the vaccination centre
 Важная информация о Вашем времени приёма в Центре
 مركز ترير للتطعيم - لموعدك
 Важна информация за Вашия термин в Центъра за имунизация

Wer kann sich impfen lassen?

Geimpft wird nur mit Termin. Auch wenn es nun zugelassenen Impfstoff gibt, heißt das noch nicht, dass dieser sofort für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung steht. Er muss erst in ausreichender Menge produziert und verteilt werden. Die Coronavirus-Impfverordnung legt fest, mit welcher Priorität sich welche Personen impfen lassen können. Das Bundesgesundheitsministerium hat auf seiner Webseite zudem Fragen und Antworten zur COVID-19-Impfung veröffentlicht. Das Land Rheinland-Pfalz informiert auf seiner Webseite über die Impfstrategie Rheinland-Pfalz.

Momentan können sich nur Personen, die den beiden am höchsten priorisierten Gruppen angehören, für einen Termin registrieren. Dies sind unter anderen:

  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben
  • Gesundheits- und Pflegepersonal
  • Personal in Grundschulen und Förderschulen
  • Erzieher/innen, Tagesmütter sowie weitere Beschäftigte in Kindertagesstätten
  • Personen mit bestimmten, definierten Vorerkrankungen
  • enge Kontaktpersonen von Schwangeren

Die aktuelle Liste aller berechtigten Personen können Sie einsehen unter: impftermin.rlp.de

Zusätzlich erhalten diejenigen ein Impfangebot, die sich im Kampf gegen Corona freiwillig engagieren.

Wo kann man sich impfen lassen?

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg können sich im gemeinsam betriebenen Impfzentrum im Trierer Messepark impfen lassen. Die Verteilung des Impfstoffes erfolgt in einer ersten Phase zentral. Dazu wurden regionale Impfzentren, wie im Messepark, aufgebaut. Der Betrieb des Impfzentrums ist für ein Jahr geplant. Seit dem 6. April bieten in Rheinland-Pfalz auch einige Hausarzt-Praxen eine Impfung gegen Corona an.

Die Zufahrt zum Impfzentrum ist nur über die Straße In den Moselauen möglich. Von dort wird der Verkehr auf das Messeparkgelände geleitet, wo ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Abfahrt erfolgt über die Luxemburger Straße. Eine Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist ebenfalls sehr gut möglich: Die Stadtbuslinie 3 fährt die Haltestelle Messepark alle zwanzig Minuten an. Auch die Linie 1 fährt diese Haltestelle auf ihrer derzeitigen Ausweichroute aufgrund der Sperrung der Römerbrücke im Zehn-Minuten-Takt an. Für Patientinnen und Patienten, die mit dem Bus, zu Fuß oder mit dem Fahrrad ankommen, ist direkt an der Bushaltestelle ein Zugang zum Messepark geöffnet.

Die Lage des Impfzentrums im Stadtplan:


In großem Fenster öffnen.

Wie ist der Ablauf im Impfzentrum?

Das Impfen selbst – ein Pieks in den Oberarm - dauert nur wenige Minuten. Zeitaufwändiger ist der Vorlauf: In einem Zelt vor dem Eingang zur Halle wird zunächst die Impfberechtigung des Patienten überprüft und der Termin bestätigt. Zugleich wird die Körpertemperatur gemessen und auf die Hygienebestimmungen hingewiesen. Anschließend geht es zum Check-In-Schalter, wo Laufzettel und Informationsmaterial ausgegeben werden.

Nächste Station ist die ärztliche Aufklärung. Die Teilnahme an der allgemeinen Aufklärung ist für alle Patientinnen und Patienten verpflichtend. Aber auch ein individuelles, vertrauliches Arztgespräch ist in zwei Kabinen möglich. Danach heißt es warten, bis eine Impfstation frei wird.

Nach der Impfung werden die Patientinnen und Patienten in einem Ruhebereich beobachtet. Falls nach der Injektion Kreislaufprobleme oder ähnliche Beschwerden auftreten, werden sie ärztlich betreut. Letzte Station ist der Check-out, wo unter anderem die Impfung dokumentiert wird. ( Pressemitteilung vom 18. Dezember 2020).

Braucht man im Impfzentrum einen Termin?

Ja, ein Termin im Impfzentrum ist notwendig. Die Terminvergabe für eine Corona-Schutzimpfung erfolgt in Rheinland-Pfalz über eine zentrale Terminvergabestelle. Die Terminvergabe erfolgt entweder telefonisch über die Nummer 0800/5758100 oder über die Internetseite impftermin.rlp.de. Die telefonische Terminvergabe ist montags bis freitags von 7 bis 23 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 18 Uhr erreichbar. Gleichzeitig mit dem ersten Impftermin wird auch der für die volle Schutzwirkung des Impfstoffs erforderliche zweite Termin festgelegt. Beim Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer erfolgt die zweite Impfung drei Wochen nach dem ersten Termin.

Personen über 60 Jahre können sich zusätzlich auch für die kurzfristige Verimpfung von Restdosen registrieren, die am Ende eines Tages übrig sind. Voraussetzung ist, dass sie per SMS benachrichtigt werden können und nach der Benachrichtigung innerhalb von 30 Minuten im Impfzentrum erscheinen können. Registrierung für Rest-Impfstoff

Ist das Impfzentrum behindertengerecht erreichbar?

Das Impfzentrum ist barrierefrei auch im Rollstuhl oder mit einem Rollator erreichbar. Zum Vorzelt führt eine kleine Rampe mit sechs Prozent Steigung. Direkt am Eingang des Impfzentrums sind Behindertenparkplätze ausgewiesen. Es sind auch immer ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Verwaltungsseite und Feuerwehr vor Ort, die sofort Hilfestellung geben, wenn Probleme auftauchen.

Im Impfzentrum sind auch Rollstühle vorhanden, die bei Bedarf genutzt werden können.

Wie funktioniert das dezentrale Impfen im Pflegeheim?

Am 27. Dezember starteten in Rheinland-Pfalz die ersten Schutzimpfungen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in Senioreneinrichtungen. Diese werden von mobilen Impfteams aufgesucht, die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) organisiert werden. Die Beschränkung dieser Impfkampagne auf Regionen mit überdurchschnittlich hohen Inzidenzzahlen wurde inzwischen aufgehoben, sodass die Impfungen auch in den Alten- und Pflegeheimen in Trier begonnen haben.

Muss man für die Impfung bezahlen?

Nein. Die Kosten für den Impfstoff trägt der Bund. Die Impfleistung wird von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Muss man sich impfen lassen?

Nein, es wird keine Impfpflicht gegen das Coronavirus geben. Es gibt in Deutschland grundsätzlich keine Impfpflicht.

Ist die Coronavirus-Impfung sicher?

In Deutschland wird ein Impfstoff nur dann zugelassen, wenn er die drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat. Diese nationalen und internationalen Qualitätsstandards gelten wie bei allen anderen Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer Coronavirus-Impfung. Nach der Marktzulassung wird die Impfstoff-Anwendung weiter eng überwacht und bewertet, um auch sehr seltene Nebenwirkungen zu erfassen.
Der Leiter des Gesundheitsamts Trier-Saarburg, Dr. Harald Michels, zeigt sich deshalb zuversichtlich, dass der Impfstoff gut verträglich sei und auch keine Langzeitfolgen zu befürchten seien. Allerdings könnten Impfreaktionen nicht ausgeschlossen werden, wie beispielsweise kurzzeitiges Fieber oder eine örtliche Rötung der Impfstelle.

Wer sollte sich nicht impfen lassen?

Menschen, für die eine der folgenden Kontraindikationen zutrifft, werden aktuell nicht gegen das Corona-Virus geimpft:
  • Personen mit einer akuten behandlungsbedürftigen Erkrankung, insbesondere einer fieberhaften Infektionskrankheit
  • Kinder und Jugendliche unter 18 (Ausnahme BioNTech-Impfstoff 16 Jahre)
  • Schwangere
  • Patienten mit einer schweren immunsupprimierenden (chronischen) Krankheit
  • Patienten, die innerhalb der letzten sechs Monate eine Chemotherapie erhalten haben
  • Personen, die in den letzten zwei Wochen eine andere Impfung erhalten haben und
  • Patienten, die in den letzten zwölf Monaten eine Organtransplantation erhalten haben
Auch Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, sollten vorerst nicht geimpft werden. So kann der Impfstoff für die Personen verwendet werden, die bisher weder eine Erkrankung durchgemacht haben, noch geimpft sind. Aus medizinischer Sicht spricht jedoch nach bisherigen Erkenntnissen nichts gegen eine Impfung dieses Personenkreises zu einem späteren Zeitpunkt. Auch eine unbermerkt gebliebene Corona-Infektion ist somit keine Kontraindikation gegen die Impfung.

An wen kann man sich bei weiteren Fragen wenden?

Das Land Rheinland-Pfalz schaltet ab Mittwoch, 23. Dezember, eine Info-Hotline für Bürgerinnen und Bürger. Diese ist unter der Telefonnummer 0800/5758100 erreichbar und montags bis samstags von 8 bis 22 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 10 und 16 Uhr besetzt ist.
Auch vom Bund gibt es eine Info-Hotline, die unter der Nummer 116117 erreichbar ist.