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Impfen in Trier und Trier-Saarburg

Für das Impfzenturm und die Corona-Teststation gibt es eine gemeinsame Zufahrt über die Straße In den Moselauen.Die Impfkampagne des Landes Rheinland-Pfalz zum Schutz vor dem Coronavirus wird zum großen Teil in 31 regionalen Impfzentren durchgeführt. Bürgerinnen und Bürger der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg können sich im gemeinsam betriebenen Impfzentrum im Trierer Messepark impfen lassen. Die Adresse lautet: Corona-Impfzentrum Rheinland-Pfalz – Trier, Messepark Trier, In den Moselauen 1, 54294 Trier. Die Terminvergabe erfolgt landesweit zentral über die Telefonnummer 0800/5758100 oder online unter impftermin.rlp.de.

Impfbrücke: Personen über 18 Jahre können sich, zusätzlich zur regulären Registrierung, auch auf eine Liste zur kurzfristigen Verimpfung von Restimpfstoff setzen lassen. Sollten im Laufe des Tages Impfdosen übrig bleiben, werden per Zufallsgenerator Personen dieser Liste per SMS benachrichtigt. In der Regel beträgt der zeitliche Vorlauf von Benachrichtigung zu Impfung mehrere Stunden. Registrierung für Restdosen.
Die Teilnehmerliste für die Impfbrücke wurde zuletzt am 15. Juni gelöscht und neu erstellt. Alle Personen, die sich vor dem 15. Juni angemeldet haben und weiterhin interessiert sind, müssen sich erneut registrieren.

Im Impfzentrum werden die Impfstoffe nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) verimpft, vor allem die Impfstoffe von Biontech/Pfizer oder Moderna.

In Trier gibt es auch Sonder-Impfaktionen in den Stadtteilen. Ein mobiles Impfteam des Deutschen Roten Kreuzes impft mit Johnson&Johnson (Einmalimpfung). Jeder kann ohne Anmeldung einfach vorbeikommen, man sollte seinen Ausweis mitbringen, die Krankenversicherungskarte (wenn vorhanden) und den Impfpass (wenn vorhanden):

  • Mittwoch, 21. Juli, 14 bis 17 Uhr, Turnhalle der Keune-Grundschule, Am Weidengraben 33, 54296 Trier
  • Montag, 26. Juli, 12 bis 17 Uhr, Stadtteilarbeit Trier-West, Pater-Loskyll-Weg 15, 54294 Trier in den Räumlichkeiten der Gemeinwesenarbeit, in Kooperation mit dem Caritasverband Trier
  • Impfungen in Ehrang sind in Planung, es folgen Informationen, sobald Ort und Zeit feststehen

Die aktuellen Impfzahlen, Stand 21. Juli (14.00 Uhr): In Trier und Trier-Saarburg sind insgesamt 150.388 Erst-Impfungen und 120.099 Zweitimpfungen erfolgt. Das ist die Summe aller Impfungen im Impfzentrum im Messepark, bei den Hausärzten, den mobilen Teams des Deutschen Roten Kreuzes in Alten- und Pflegeheimen, in den Kliniken und bei Betriebsärzten. Im Impfzentrum erfolgten 76.506 Erst- und 62.812 Zweitimpfungen. 57,8 Prozent der Bevölkerung in Trier und Trier-Saarburg haben damit bereits die erste Impfung erhalten, 46,2 Prozent wurden bereits zweimal geimpft.

Das Land hat mit Stichtag 19. Juli Zahlen nach Wohnort ermittelt, mit denen eine Impfquote separat für die Stadt Trier und den Landkreis Trier-Saarburg ermittelt werden kann. Demnach sind in der Stadt Trier laut Impfmonitoring Rheinland-Pfalz 62,8 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft, bezogen auf die Menschen über 18 Jahre sind es 72,3 Prozent. Vollständig geimpft sind 46,5 Prozent der Triererinnen und Trierer, bezogen auf die Menschen über 18 sind es 54 Prozent.

Im Landkreis Trier-Saarburg haben 55,1 Prozent der Bevölkerung ihre erste Imfpung bekommen, bezogen auf die Bevölkerung über 18 sind das 66,7 Prozent der Menschen. Vollständig geimpft sind im Landkreis 44 Prozent der Bevölkerung, das sind 53,6 Prozent der Menschen über 18 Jahre.

Seit dem 6. April bieten auch Hausarztpraxen eine Impfung an und vergeben die Termine dafür selbst. Hierfür ist also keine Registrierung beim Land notwendig. Bitte fragen Sie bei Interesse direkt bei Ihrer Hausarzpraxis nach.

Die Stadt Trier informiert auf dieser Webseite fortlaufend über aktuelle Entwicklungen des Impfzentrums.

Fremdsprachliche Informationen zum Impftermin im Trierer Impfzentrum:

Flagge UK Information regarding your appointment at the vaccination centre
 Важная информация о Вашем времени приёма в Центре
 مركز ترير للتطعيم - لموعدك
 Важна информация за Вашия термин в Центъра за имунизация

Wer kann sich impfen lassen?

Seit der Aufhebung der Impfpriorisierung am 7. Juni 2021 kann sich jede Person mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz, die mindestens 18 Jahre alt ist, unter impftermin.rlp.de für einen Impftermin registrieren. Auch ist eine Anmeldung für Personen ab 16 Jahren möglich, sofern sie Angehörige von Berufsgruppen sind, die laut Corona-Impfverordnung der höchsten oder hohen Priorität zugewiesen sind. Allerdings wird die Terminvergabe zunächst unter den zuvor priorisierten Personen verlaufen, die sich bis zum 7. Juni registriert haben. Erst, wenn sie alle Termine für ihr Impfzentrum erhalten haben, erfolgt für dieses Impfzentrum die Terminvergabe für Personen, die sich nach dem 7. Juni registriert haben.

Das Land Rheinland-Pfalz informiert auf seiner Webseite über die Impfstrategie Rheinland-Pfalz.

Wie komme ich zum Impfzentrum?

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg können sich im gemeinsam betriebenen Impfzentrum im Trierer Messepark impfen lassen. Die Adresse lautet: Corona-Impfzentrum Rheinland-Pfalz – Trier, Messepark Trier, In den Moselauen 1, 54294 Trier.

Anreise mit dem Auto:

Die Zufahrt zum Impfzentrum ist ab Dienstag, 22. Juni, nur über die Luxemburger Straße / B51 möglich. Bisher erfolgte dort nur die Ausfahrt, jetzt auch die Einfahrt. Bitte folgen Sie der Beschilderung vor Ort. Auf dem Messeparkgelände stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Montag bis Freitag fährt die Stadtbuslinie 3 die Haltestelle Messepark alle zwanzig Minuten an. Sie liegt direkt am Impfzentrum.
Auch die Linie 1 fährt unter der Woche diese Haltestelle auf ihrer derzeitigen Ausweichroute aufgrund der Sperrung der Römerbrücke im Zehn-Minuten-Takt an.
Wer mit dem Zug nach Trier kommt, kann ab Hauptbahnhof oder ab Trier-Südbahnhof die Linie 3 Richtung Igel nehmen bis zur Haltestelle Messepark. Die Fahrt ab Hauptbahnhof dauert etwa 20 Minuten, ab Südbahnhof etwa drei Minuten.

Am Wochenende wird die Haltestelle Messepark nicht direkt angefahren. Man kann ab Trier-Hauptbahnhof die Linie 83 nehmen, die durch die Innenstadt und die Saarstraße fährt bis zur Haltestelle "St. Matthias". Von dort läuft man in circa 11 Minuten zu Fuß über die Konrad-Adenauer-Brücke zum Impfzentrum. Ab Hauptbahnhof wird diese Verbindung empfohlen. Ab Südbahnhof ist das Impfzentrum zu Fuß in circa 18 Minuten zu erreichen (zwei Kilometer Wegstrecke).
Die Linie 81 fährt wegen der Sperrung der Römerbrücke vom Hauptbahnhof über Kaiser-Wilhelm-Brücke, Pallien und Trier-West nach Euren. Die Haltestelle "Spirostraße" liegt zu Fuß etwa eine Viertelstunde vom Impfzentrum entfernt (über die Straße Im Speyer). Aus Richtung Igel wird empfohlen, am Wochenende die Linie 81 bis Euren, Lenus-Mars-Straße zu nehmen. Von dort betägt der Fußweg etwa eine Viertelstunde (über Im Speyer).

Zur Fahrplanauskunft

Anreise mit dem Taxi:

Vom Trierer Hauptbahnhof bis zum Impfzentrum sind es 4,5 Kilometer. Die Fahrt mit dem Taxi kostet je nach Verkehrslage oder Feiertagszuschlag zwischen 14 und 15 Euro. Vom Südbahnhof sind es nur zwei Kilometer Wegstrecke bis zum Impfzentrum.

Trierer Taxiunternehmen

Eingang:

Für alle, die mit dem Bus, zu Fuß oder mit dem Fahrrad ankommen, ist direkt an der Bushaltestelle ein Zugang zum Messepark geöffnet.

Die Lage des Impfzentrums im Stadtplan:


In großem Fenster öffnen.

Wie ist der Ablauf im Impfzentrum?

Das Impfen selbst – ein Pieks in den Oberarm - dauert nur wenige Minuten. Zeitaufwändiger ist der Vorlauf: In einem Zelt vor dem Eingang zur Halle wird zunächst die Impfberechtigung des Patienten überprüft und der Termin bestätigt. Zugleich wird die Körpertemperatur gemessen und auf die Hygienebestimmungen hingewiesen. Anschließend geht es zum Check-In-Schalter, wo Laufzettel und Informationsmaterial ausgegeben werden.

Nächste Station ist die ärztliche Aufklärung. Die Teilnahme an der allgemeinen Aufklärung ist für alle Patientinnen und Patienten verpflichtend. Aber auch ein individuelles, vertrauliches Arztgespräch ist in zwei Kabinen möglich. Danach heißt es warten, bis eine Impfstation frei wird.

Nach der Impfung werden die Patientinnen und Patienten in einem Ruhebereich beobachtet. Falls nach der Injektion Kreislaufprobleme oder ähnliche Beschwerden auftreten, werden sie ärztlich betreut. Letzte Station ist der Check-out, wo unter anderem die Impfung dokumentiert wird. ( Pressemitteilung vom 18. Dezember 2020).

Braucht man im Impfzentrum einen Termin?

Ja, ein Termin im Impfzentrum ist notwendig. Die Terminvergabe für eine Corona-Schutzimpfung erfolgt in Rheinland-Pfalz über eine zentrale Terminvergabestelle. Die Terminvergabe erfolgt entweder telefonisch über die Nummer 0800/5758100 oder über die Internetseite impftermin.rlp.de. Die telefonische Terminvergabe ist montags bis freitags von 7 bis 23 Uhr und an den Wochenenden von 10 bis 18 Uhr erreichbar. Gleichzeitig mit dem ersten Impftermin wird auch der für die volle Schutzwirkung des Impfstoffs erforderliche zweite Termin festgelegt. Beim Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer erfolgt die zweite Impfung drei Wochen nach dem ersten Termin.

Personen über 60 Jahre können sich zusätzlich auch für die kurzfristige Verimpfung von Restdosen registrieren, die am Ende eines Tages übrig sind. Voraussetzung ist, dass sie per SMS benachrichtigt werden können und nach der Benachrichtigung innerhalb von 30 Minuten im Impfzentrum erscheinen können. Registrierung für Rest-Impfstoff

Seit dem 6. April bieten in Rheinland-Pfalz auch Hausarzt-Praxen mit eigener Terminvergabe eine Impfung gegen Corona an.

Ist das Impfzentrum behindertengerecht erreichbar?

Das Impfzentrum ist barrierefrei auch im Rollstuhl oder mit einem Rollator erreichbar. Zum Vorzelt führt eine kleine Rampe mit sechs Prozent Steigung. Direkt am Eingang des Impfzentrums sind Behindertenparkplätze ausgewiesen. Es sind auch immer ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Verwaltungsseite und Feuerwehr vor Ort, die sofort Hilfestellung geben, wenn Probleme auftauchen.

Im Impfzentrum sind auch Rollstühle vorhanden, die bei Bedarf genutzt werden können.

Wie funktioniert das dezentrale Impfen im Pflegeheim?

Am 27. Dezember starteten in Rheinland-Pfalz die ersten Schutzimpfungen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in Senioreneinrichtungen. Diese werden von mobilen Impfteams aufgesucht, die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) organisiert werden. Die Beschränkung dieser Impfkampagne auf Regionen mit überdurchschnittlich hohen Inzidenzzahlen wurde inzwischen aufgehoben, sodass die Impfungen auch in den Alten- und Pflegeheimen in Trier begonnen haben.

Muss man für die Impfung bezahlen?

Nein. Die Kosten für den Impfstoff trägt der Bund. Die Impfleistung wird von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Muss man sich impfen lassen?

Nein, es wird keine Impfpflicht gegen das Coronavirus geben. Es gibt in Deutschland grundsätzlich keine Impfpflicht.

Ist die Coronavirus-Impfung sicher?

In Deutschland wird ein Impfstoff nur dann zugelassen, wenn er die drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat. Diese nationalen und internationalen Qualitätsstandards gelten wie bei allen anderen Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer Coronavirus-Impfung. Nach der Marktzulassung wird die Impfstoff-Anwendung weiter eng überwacht und bewertet, um auch sehr seltene Nebenwirkungen zu erfassen.
Der Leiter des Gesundheitsamts Trier-Saarburg, Dr. Harald Michels, zeigt sich deshalb zuversichtlich, dass der Impfstoff gut verträglich sei und auch keine Langzeitfolgen zu befürchten seien. Allerdings könnten Impfreaktionen nicht ausgeschlossen werden, wie beispielsweise kurzzeitiges Fieber oder eine örtliche Rötung der Impfstelle.

Wer sollte sich nicht impfen lassen?

Menschen, für die eine der folgenden Kontraindikationen zutrifft, werden aktuell nicht gegen das Corona-Virus geimpft:
  • Personen mit einer akuten behandlungsbedürftigen Erkrankung, insbesondere einer fieberhaften Infektionskrankheit
  • Kinder und Jugendliche unter 18 (Ausnahme BioNTech-Impfstoff 16 Jahre)
  • Schwangere
  • Patienten mit einer schweren immunsupprimierenden (chronischen) Krankheit
  • Patienten, die innerhalb der letzten sechs Monate eine Chemotherapie erhalten haben
  • Personen, die in den letzten zwei Wochen eine andere Impfung erhalten haben und
  • Patienten, die in den letzten zwölf Monaten eine Organtransplantation erhalten haben
Auch Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, sollten vorerst nicht geimpft werden. So kann der Impfstoff für die Personen verwendet werden, die bisher weder eine Erkrankung durchgemacht haben, noch geimpft sind. Aus medizinischer Sicht spricht jedoch nach bisherigen Erkenntnissen nichts gegen eine Impfung dieses Personenkreises zu einem späteren Zeitpunkt. Auch eine unbermerkt gebliebene Corona-Infektion ist somit keine Kontraindikation gegen die Impfung.

An wen kann man sich bei weiteren Fragen wenden?

Das Land Rheinland-Pfalz schaltet ab Mittwoch, 23. Dezember, eine Info-Hotline für Bürgerinnen und Bürger. Diese ist unter der Telefonnummer 0800/5758100 erreichbar und montags bis samstags von 8 bis 22 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 10 und 16 Uhr besetzt ist.
Auch vom Bund gibt es eine Info-Hotline, die unter der Nummer 116117 erreichbar ist.