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Impfen in Trier

Das gemeinsame Impfzentrum von Stadt Trier und Landkreis Trier-Saarburg ist nach über 250.000 durchgeführten Impfungen am 13. Mai in den Standby-Modus gegangen. Stadt und Kreis bieten ihre Impfungen für Personen ab 12 Jahren in einem gemeinsamen Impfmobil an, welches an der Messeparkhalle steht.

Wer sich im Impfmobil gegen Covid-19 impfen lassen möchte, kann sich über das Impfportal des Landes unter impfen.rlp.de. anmelden und erhält dann einen festen Termin. Es sind aber auch weiterhin Impfungen ohne Termin am Impfmobil möglich für Personen, die nach den Vorgaben des Landes Rheinland-Pfalz impfberechtigt ist.

Möglich sind Erstimpfungen, Zweitimpfungen und erste und zweite Boosterimpfungen. Geimpft wird mit Impfstoffen von BioNTech, Moderna und Novavax. Es sind Biontech- und Moderna-Impfstoffe verfügbar, die an die Omikron-Variante BA.5 angepasst sind. Mitzubringen sind ein Ausweis oder Aufenthaltstitel, bei Boosterimpfungen der Impfnachweis der vorherigen Impfungen, wenn vorhanden der Impfausweis und eine Krankenkassenkarte.

Zeiten des Impfmobils:

  • Bis zum 30. September steht das Impfmobil montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr an der Messeparkhalle, In den Moselauen 1, 54292 Trier.
  • Ab dem 4. Oktober ist das Impfmobil immer montags bis freitags von 8.30 bis 16 Uhr an der Messeparkhalle, In den Moselauen 1, 54292 Trier.
  • An Feiertagen werden keine Impfungen des Impfmobils angeboten (zum Beispiel am 3. Oktober).
  • Montags werden am Impfmobil weiterhin auch Sonderimpfungen für Geflüchtete aus der Ukraine angeboten (Masern, Windpocken, Tetanus und weitere).

Es wird nach den Vorgaben des Landes Rheinland-Pfalz geimpft: Auffrischungsimpfungen werden für alle Personen ab 12 Jahren angeboten, deren zweite Impfung mindestens drei Monate zurückliegt. Eine 2. Auffrischungsimpfung können nach mindestens sechs Monaten folgende Personenkreise erhalten: Menschen ab 60 Jahren, Bewohner und Bewohnerinnen und Betreute in Pflegeeinrichtungen, Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen und Menschen mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung. Personen mit Immundefizienz (ID) können ab dem Alter von 5 Jahren schon nach drei Monaten eine zweite Auffrischungsimpfung erhalten.

Es gibt auch weiterhin landesweit Sonderimpfaktionen des Landes mit dem Impfbus. Auch viele Arztpraxen bieten eine Impfung an. Bitte fragen Sie bei Interesse direkt dort nach. Das Klinikum Mutterhaus Mitte bietet jeden Montag eine Impfsprechstunde an, in der Impfungen verabreicht werden. Weitere Informationen zur Impfsprechstunde.

Die aktuellen Impfzahlen laut Impfdokumentation Rheinland-Pfalz, Stand 30. September (10 Uhr): In Trier sind insgesamt 90.247 Erstimpfungen und 91.615 Zweitimpfungen erfolgt. Dazu kommen 81.178 erste Auffrischungsimpfungen (Booster) und 10.147 zweite Auffrischungsimpfungen. Das ist die Summe aller Impfungen im Impfzentrum im Messepark, bei den Hausärzten, den mobilen Teams des Deutschen Roten Kreuzes in Alten- und Pflegeheimen, in den Kliniken und bei Betriebsärzten. 86,5 Prozent der Menschen über vier Jahre sind in Trier zweimal gegen das Virus geimpft, 76,6 Prozent haben auch eine erste Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten.

Fremdsprachliche Informationen zur Impfung gegen das Coronavirus auf English, Français, Russisch / русский, فارسی / Farsi, العربية / Arabischtrier.de/vaccination

Wer kann sich impfen lassen?

Alle Menschen ab 5 Jahren können sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Kinder und Jugendliche von fünf bis 15 Jahren müssen von mindestens einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden, Jugendliche ab 16 benötigen nur eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern. Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 erhalten Impfstoff von BioNTech, Kinder bis 11 Jahre in einer altergemäßen Dosis.

Auffrischungsimpfungen (Booster) werden für Menschen ab 12 Jahren frühestens drei Monate nach der zweiten Impfung durchgeführt.

Eine zweite Auffrischungsimpfung (2. Booster) können nach mindestens sechs Monaten folgende Personenkreise erhalten: Menschen ab 60 Jahren, Bewohner und Bewohnerinnen und Betreute in Pflegeeinrichtungen, Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen und Menschen mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung. Personen mit Immundefizienz (ID) können ab dem Alter von 5 Jahren schon nach drei Monaten eine zweite Auffrischungsimpfung erhalten.

Das Land Rheinland-Pfalz informiert auf seiner Webseite sehr ausführlich über die Coronaimpfung in Rheinland-Pfalz.

Muss man für die Impfung bezahlen?

Nein. Die Kosten für den Impfstoff trägt der Bund. Die Impfleistung wird von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Ist die Coronavirus-Impfung sicher?

In Deutschland wird ein Impfstoff nur dann zugelassen, wenn er die drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat. Diese nationalen und internationalen Qualitätsstandards gelten wie bei allen anderen Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer Coronavirus-Impfung. Nach der Marktzulassung wird die Impfstoff-Anwendung weiter eng überwacht und bewertet, um auch sehr seltene Nebenwirkungen zu erfassen.
Der Leiter des Gesundheitsamts Trier-Saarburg, Dr. Harald Michels, zeigt sich deshalb zuversichtlich, dass der Impfstoff gut verträglich sei und auch keine Langzeitfolgen zu befürchten seien. Allerdings könnten Impfreaktionen nicht ausgeschlossen werden, wie beispielsweise kurzzeitiges Fieber oder eine örtliche Rötung der Impfstelle.

Wer sollte sich nicht impfen lassen?

Menschen, für die eine der folgenden Kontraindikationen zutrifft, werden aktuell nicht gegen das Corona-Virus geimpft:
  • Personen mit einer akuten behandlungsbedürftigen Erkrankung, insbesondere einer fieberhaften Infektionskrankheit
  • Kinder unter fünf Jahren
  • Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel
  • Personen, die in den letzten zwei Wochen eine andere Impfung erhalten haben. Ausgenommen hiervon sind Totimpfstoffe, zum Beispiel Influenza-Hochdosis-Impfstoffe.

Der Impfstoff Nuvaxovid wird während der Schwangerschaft und Stillzeit zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfohlen. Stattdessen wird Schangeren mit Stillenden eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff von BioNTech oder Moderna empfohlen.

An wen kann man sich bei weiteren Fragen wenden?

Das Land Rheinland-Pfalz betreibt eine Hotline für die Impfberatung unter der Telefonnummer 0800 / 57 58 100. Sie ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 9 bis 16 Uhr erreichbar.

Die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung zu Corona erreichen Sie unter: 116 117.