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Impfen in Trier

Die Zu- und Abfahrt des Impfzentrums im Messepark verläuft ab dem 24. November wieder über die Luxemburger Straße.Das gemeinsame Impfzentrum von Stadt Trier und Landkreis Trier-Saarburg ist seit dem 24. November wieder geöffnet. Hier können sich alle Personen mit Wohnsitz in der Stadt Trier oder im Landkreis Trier-Saarburg impfen lassen.

Eine Anmeldung ist über das Anmeldesystem des Landes Rheinland-Pfalz auf impftermin.rlp.de oder die Telefonnummer 0800-575 81 00 möglich. Die Telefon-Hotline ist Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 9 bis 16 Uhr geschaltet. Achtung: Bitte bringen Sie zum Impftermin Ihre Terminbestätigung mit!

Zusätzlich soll im Impfzentrum an einem Tag der Woche Impfen ohne Termin angeboten werden, beginnend am Mittwoch, 1. Dezember, und ab dann jeden Mittwoch. Einlass ist ab 8.30 Uhr bis voraussichtlich 14 Uhr. An diesen Tagen ist erfahrungsgemäß mit großem Andrang und sehr, sehr langen Wartezeiten zu rechnen sowie Warteschlangen, die sich auch bei Regen und Kälte vor dem Impfzentrum bilden. Grundsätzlich sollten sich daher ältere und gesundheitlich beeinträchtigte Personen besser für einen Termin registrieren.

Im Impfzentrum werden Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen durchgeführt. Auffrischungsimpfungen werden für Personen ab 18 Jahren angeboten, deren zweite Impfung mindestens fünf Monate zurückliegt. Wer mit Janssen® von Johnson & Johnson geimpft wurde, kann bereits nach vier Wochen eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Das Impfzentrum hatte am 30. September seinen Betrieb eingestellt. Bis zur Schließung erfolgten dort 86.559 Erst- und 82.906 Zweitimpfungen.

Das Klinikum Mutterhaus Mitte bietet jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr und jeden Donnerstag von 13 bis 16 Uhr Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen in einem Impfbus an. Eine Anmeldung ist notwendig. Weitere Informationen auf der Mutterhaus-Webseite.

Es gibt auch weiterhin Sonderimpfaktionen des Landes mit dem Impfbus. Im Impfbus ist die Impfung ohne Anmeldung möglich, notwendig sind ein Ausweisdokument und bei Minderjährigen die Begleitung durch einen Sorgeberechtigen. Es kommen Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Johnson & Johnson sowie vereinzelt Moderna zum Einsatz. Dies sind die kommenden Termine in Trier:

  • Mittwoch, 1. Dezember, 8 bis 16 Uhr, Universität Trier, Gebäude H, Campus II, Behringstraße 21, 54296 Trier, mehr Infos auf der Webseite der Universität

Auch viele Arztpraxen bieten eine Impfung an. Bitte fragen Sie bei Interesse direkt dort nach. Die Kassenärztliche Vereinigung stellt auf Ihrer Webseite eine Liste der Arztpraxen zur Verfügung, in denen auch Fremdpatienten geimpft werden.

Die aktuellen Impfzahlen laut Impfmonitoring Rheinland-Pfalz, Stand 15. November (12 Uhr): In Trier sind insgesamt 81.314 Erstimpfungen und 80.562 Zweitimpfungen erfolgt. 5.180 Personen haben eine Auffrischungsimpfung erhalten. Das ist die Summe aller Impfungen im Impfzentrum im Messepark, bei den Hausärzten, den mobilen Teams des Deutschen Roten Kreuzes in Alten- und Pflegeheimen, in den Kliniken und bei Betriebsärzten. 74,7 Prozent sind bereits vollständig geimpft. In Trier sind mittlerweile 82,9 Prozent der Menschen über 12 Jahre vollständig gegen das Virus geimpft.

Fremdsprachliche Informationen zur Impfung gegen das Coronavirus auf English, Français, Russisch / русский, فارسی / Farsi, العربية / Arabischtrier.de/vaccination

Wer kann sich impfen lassen?

Seit dem 3. August kann sich jede Person, die mindestens 12 Jahre alt ist, impfen lassen. Bei der Impfung von Jugendlichen ist das Einverständnis des Impflings nötig sowie die Begleitung von mindestens einer erziehungsberechtigten Person, die der Impfung (aus Dokumentationsgründen) schriftlich zustimmt und versichert, dass sie hierzu von etwaigen Mitsorgeberechtigten entsprechend ermächtigt ist.

Die derzeit verfügbaren klinischen und immunologischen Daten belegen eine Schutzwirkung für mindestens 6 bis 8 Monate nach überstandener SARS-CoV-2-Infektion. Entsprechend sollte frühestens 6 Monate nach Genesung bzw. Diagnosestellung eine COVID-19-Impfung erwogen werden. Hierbei reicht zunächst eine Impfstoffdosis aus, da sich dadurch bereits hohe Antikörperkonzentrationen erzielen lassen, die durch eine 2. Impfstoffdosis nicht weiter gesteigert werden.

Auffrischungsimpfungen werden frühestens fünf Monate nach Abschluss der ersten Impfserie durchgeführt. Ausnahmen gelten für Personen, die ihre Grundimmunisierung mit dem Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson erhalten haben sowie für Personen mit einer schweren Immunsuppression. Beiden Personengruppen wird die Auffrischungsimpfung beziehungsweise Optimierung der Grundimmunisierung bereits ab vier Wochen nach der ersten abgeschlossenen Impfserie angeboten.

In den Impfbussen in Rheinland-Pfalz und im Impfzentrum Rheinland-Pfalz - Trier sind Auffrischungsimpfungen mit einem Abstand von mindestens fünf Monaten zur Zweitimpfung für alle Erwachsenen möglich. Die STIKO hat die Auffrischungsimpfung für alle Personen ab 18 Jahren empfohlen.

Für einige Personengruppen ist eine Booster-Impfung besonders sinnvoll (Beschluss der Gesundheitsministerinnen- und Gesundheitsministerkonferenz):

  • Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen
  • Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und anderen vulnerablen Gruppen
  • Pflegebedürftige in ihrer eigenen Häuslichkeit
  • Personen mit einer (schweren) Immunschwäche oder Immunsuppression,
  • Menschen ab 80 Jahren
  • Menschen ab 60 Jahren nach individueller Abwägung und ärztlicher Beratung
  • Personal, das regelmäßig in Kontakt mit infektiösen Menschen steht, zum Beispiel in medizinischen Einrichtungen oder Pflegeeinrichtungen
  • Enge Haushaltskontaktpersonen von Personen mit einer schweren Immunschwäche
  • Personen, die mit dem Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson geimpft wurden
  • Personen, die ihre vollständige Impfserie mit dem Impfstoff Vaxzevria® von AstraZeneca bekommen haben
  • Personen, die nach einer Coronavirus-Infektion eine Impfdosis eines Vektor-Impfstoffs erhalten haben

Das Land Rheinland-Pfalz informiert auf seiner Webseite über die Impfstrategie Rheinland-Pfalz.

Wie komme ich zum Impfzentrum?

Die Stadt Trier und der Landkreises Trier-Saarburg betreiben gemeinsam ein Impfzentrum im Trierer Messepark. Die Adresse lautet: Corona-Impfzentrum Rheinland-Pfalz – Trier, Messepark Trier, In den Moselauen 1, 54294 Trier.

Anreise mit dem Auto:

Die Zufahrt zum Impfzentrum ist nur über die Luxemburger Straße / B51 möglich. Bitte folgen Sie der Beschilderung vor Ort. Auf dem Messeparkgelände stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Montag bis Freitag fährt die Stadtbuslinie 3 die Haltestelle Messepark alle zwanzig Minuten an. Sie liegt direkt am Impfzentrum.
Auch die Linie 1 fährt unter der Woche diese Haltestelle auf ihrer derzeitigen Ausweichroute im Zehn-Minuten-Takt an.
Wer mit dem Zug nach Trier kommt, kann ab Hauptbahnhof oder ab Trier-Südbahnhof die Linie 3 Richtung Igel nehmen bis zur Haltestelle Messepark. Die Fahrt ab Hauptbahnhof dauert etwa 20 Minuten, ab Südbahnhof etwa drei Minuten.

Am Wochenende wird die Haltestelle Messepark nicht direkt angefahren. Man kann ab Trier-Hauptbahnhof die Linie 83 nehmen, die durch die Innenstadt und die Saarstraße fährt bis zur Haltestelle "St. Matthias". Von dort läuft man in circa 11 Minuten zu Fuß über die Konrad-Adenauer-Brücke zum Impfzentrum. Ab Hauptbahnhof wird diese Verbindung empfohlen. Ab Südbahnhof ist das Impfzentrum zu Fuß in circa 18 Minuten zu erreichen (zwei Kilometer Wegstrecke).
Die Linie 81 fährt derzeit vom Hauptbahnhof über Kaiser-Wilhelm-Brücke, Pallien und Trier-West nach Euren. Die Haltestelle "Spirostraße" liegt zu Fuß etwa eine Viertelstunde vom Impfzentrum entfernt (über die Straße Im Speyer). Aus Richtung Igel wird empfohlen, am Wochenende die Linie 81 bis Euren, Lenus-Mars-Straße zu nehmen. Von dort betägt der Fußweg etwa eine Viertelstunde (über Im Speyer).

Zur Fahrplanauskunft

Anreise mit dem Taxi:

Vom Trierer Hauptbahnhof bis zum Impfzentrum sind es 4,5 Kilometer. Die Fahrt mit dem Taxi kostet je nach Verkehrslage oder Feiertagszuschlag zwischen 14 und 15 Euro. Vom Südbahnhof sind es nur zwei Kilometer Wegstrecke bis zum Impfzentrum.

Trierer Taxiunternehmen

Eingang:

Für alle, die mit dem Bus, zu Fuß oder mit dem Fahrrad ankommen, ist direkt an der Bushaltestelle ein Zugang zum Messepark geöffnet.

Die Lage des Impfzentrums im Stadtplan:


In großem Fenster öffnen.

Wie ist der Ablauf im Impfzentrum?

Das Impfen selbst – ein Pieks in den Oberarm - dauert nur wenige Minuten. Zeitaufwändiger ist der Vorlauf: In einem Zelt vor dem Eingang zur Halle wird zunächst die Impfberechtigung des Patienten überprüft und der Termin bestätigt. Zugleich wird die Körpertemperatur gemessen und auf die Hygienebestimmungen hingewiesen. Anschließend geht es zum Check-In-Schalter, wo Laufzettel und Informationsmaterial ausgegeben werden.

Nächste Station ist die ärztliche Aufklärung. Die Teilnahme an der allgemeinen Aufklärung ist für alle Patientinnen und Patienten verpflichtend. Aber auch ein individuelles, vertrauliches Arztgespräch ist in zwei Kabinen möglich. Danach heißt es warten, bis eine Impfstation frei wird.

Nach der Impfung werden die Patientinnen und Patienten in einem Ruhebereich beobachtet. Falls nach der Injektion Kreislaufprobleme oder ähnliche Beschwerden auftreten, werden sie ärztlich betreut. Letzte Station ist der Check-out, wo unter anderem die Impfung dokumentiert wird. ( Pressemitteilung vom 18. Dezember 2020).

Braucht man im Impfzentrum einen Termin?

Generell ist ein Termin für das Impfzentrum notwendig. Die Terminvergabe für eine Corona-Schutzimpfung erfolgt in Rheinland-Pfalz über eine zentrale Terminvergabestelle, entweder telefonisch über die Nummer 0800/5758100 oder über die Internetseite impftermin.rlp.de. Die telefonische Terminvergabe ist Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 9 bis 16 Uhr erreichbar. Bei Erstimpfungen wird mit dem ersten Impftermin auch direkt der für die volle Schutzwirkung des Impfstoffs erforderliche zweite Termin festgelegt.

Ab Mittwoch, 1. Dezember, ist eine Impfung im Impfzentrum Trier jeden Mittwoch auch ohne Termin möglich.
Bitte bringen Sie mit: Personalausweis und Impfpass (falls vorhanden)

Ist das Impfzentrum behindertengerecht erreichbar?

Das Impfzentrum ist barrierefrei auch im Rollstuhl oder mit einem Rollator erreichbar. Zum Vorzelt führt eine kleine Rampe mit sechs Prozent Steigung. Direkt am Eingang des Impfzentrums sind Behindertenparkplätze ausgewiesen. Es sind auch immer ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Verwaltungsseite und Feuerwehr vor Ort, die sofort Hilfestellung geben, wenn Probleme auftauchen.

Im Impfzentrum sind auch Rollstühle vorhanden, die bei Bedarf genutzt werden können.

Muss man für die Impfung bezahlen?

Nein. Die Kosten für den Impfstoff trägt der Bund. Die Impfleistung wird von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Ist die Coronavirus-Impfung sicher?

In Deutschland wird ein Impfstoff nur dann zugelassen, wenn er die drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat. Diese nationalen und internationalen Qualitätsstandards gelten wie bei allen anderen Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer Coronavirus-Impfung. Nach der Marktzulassung wird die Impfstoff-Anwendung weiter eng überwacht und bewertet, um auch sehr seltene Nebenwirkungen zu erfassen.
Der Leiter des Gesundheitsamts Trier-Saarburg, Dr. Harald Michels, zeigt sich deshalb zuversichtlich, dass der Impfstoff gut verträglich sei und auch keine Langzeitfolgen zu befürchten seien. Allerdings könnten Impfreaktionen nicht ausgeschlossen werden, wie beispielsweise kurzzeitiges Fieber oder eine örtliche Rötung der Impfstelle.

Wer sollte sich nicht impfen lassen?

Menschen, für die eine der folgenden Kontraindikationen zutrifft, werden aktuell nicht gegen das Corona-Virus geimpft:
  • Personen mit einer akuten behandlungsbedürftigen Erkrankung, insbesondere einer fieberhaften Infektionskrankheit
  • Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren
  • Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel
  • Personen, die in den letzten zwei Wochen eine andere Impfung erhalten haben. Ausgenommen hiervon sind Totimpfstoffe, zum Beispiel Influenza-Hochdosis-Impfstoffe.

Regelung für Genesene

Die derzeit verfügbaren klinischen und immunologischen Daten belegen eine Schutzwirkung für mindestens 6 bis 8 Monate nach überstandener SARS-CoV-2-Infektion. Entsprechend sollte frühestens 6 Monate nach Genesung bzw. Diagnosestellung eine COVID-19-Impfung erwogen werden. Hierbei reicht zunächst eine Impfstoffdosis aus, da sich dadurch bereits hohe Antikörperkonzentrationen erzielen lassen, die durch eine 2. Impfstoffdosis nicht weiter gesteigert werden.

An wen kann man sich bei weiteren Fragen wenden?

Das Land Rheinland-Pfalz betreibt eine Hotline für die Impfberatung unter der Telefonnummer 0800 / 57 58 100. Sie ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 9 bis 16 Uhr erreichbar.

Die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung zu Corona erreichen Sie unter: 116 117.