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Impfen in Trier und Trier-Saarburg

Das gemeinsame Impfzentrum von Stadt Trier und Landkreis Trier-Saarburg hat am 30. September seinen Betrieb eingestellt.

Inzwischen bieten viele Arztpraxen eine Impfung an. Bitte fragen Sie bei Interesse direkt dort nach.

Es gibt auch weiterhin Sonderimpfaktionen des Landes mit dem Impfbus. Am Freitag, 15. Oktober, ist der Impfbus von 15 Uhr bis 19 Uhr beim Trimmelter SV in der Kohlenstraße 55 zu Gast. Am Samstag, 16. Oktober, steht der Impfbus von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr erneut beim Heimspiel der Gladiators Trier vor der Arena Trier, Fort-Worth-Platz 1. Am Donnerstag, 28. Oktober, macht der Impfbus von 8 bis 16 Uhr Station an der Universität Trier, an der Bushaltestelle unterhalb der Forumsplatte.
Im Impfbus ist die Impfung ohne Anmeldung möglich, notwendig sind ein Ausweisdokument und bei Minderjährigen die Begleitung durch einen Sorgeberechtigen. Es kommen Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Johnson & Johnson sowie vereinzelt Moderna zum Einsatz.

Die aktuellen Impfzahlen, Stand 11. Oktober (14 Uhr): In Trier und Trier-Saarburg sind insgesamt 169.169 Erstimpfungen und 166.637 Zweitimpfungen erfolgt. Das ist die Summe aller Impfungen im Impfzentrum im Messepark, bei den Hausärzten, den mobilen Teams des Deutschen Roten Kreuzes in Alten- und Pflegeheimen, in den Kliniken und bei Betriebsärzten. Im Impfzentrum erfolgten 85.561 Erst- und 80.258 Zweitimpfungen. 65 Prozent der Bevölkerung in Trier und Trier-Saarburg haben damit bereits die erste Impfung erhalten, 64 Prozent sind bereits vollständig geimpft.

Laut den Zahlen des Impfmonitorings Rheinland-Pfalz sind mittlerweile 79,2 Prozent der Menschen über 12 Jahre in Trier und 71,2 Prozent der Menschen über 12 Jahre im Landkreis vollständig gegen das Virus geimpft.

Fremdsprachliche Informationen zur Impfung gegen das Coronavirus auf English, Français, Russisch / русский, فارسی / Farsi, العربية / Arabischtrier.de/vaccination

Wer kann sich impfen lassen?

Seit dem 3. August kann sich jede Person, die mindestens 12 Jahre alt ist, im Impfzentrum impfen lassen. Bei der Impfung von Jugendlichen ist das Einverständnis des Impflings nötig sowie die Begleitung von mindestens einer erziehungsberechtigten Person, die der Impfung (aus Dokumentationsgründen) schriftlich zustimmt und versichert, dass sie hierzu von etwaigen Mitsorgeberechtigten entsprechend ermächtigt ist.

Das Land Rheinland-Pfalz informiert auf seiner Webseite über die Impfstrategie Rheinland-Pfalz.

Muss man für die Impfung bezahlen?

Nein. Die Kosten für den Impfstoff trägt der Bund. Die Impfleistung wird von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Muss man sich impfen lassen?

Nein, es gibt keine Impfpflicht gegen das Coronavirus.

Ist die Coronavirus-Impfung sicher?

In Deutschland wird ein Impfstoff nur dann zugelassen, wenn er die drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat. Diese nationalen und internationalen Qualitätsstandards gelten wie bei allen anderen Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer Coronavirus-Impfung. Nach der Marktzulassung wird die Impfstoff-Anwendung weiter eng überwacht und bewertet, um auch sehr seltene Nebenwirkungen zu erfassen.
Der Leiter des Gesundheitsamts Trier-Saarburg, Dr. Harald Michels, zeigt sich deshalb zuversichtlich, dass der Impfstoff gut verträglich sei und auch keine Langzeitfolgen zu befürchten seien. Allerdings könnten Impfreaktionen nicht ausgeschlossen werden, wie beispielsweise kurzzeitiges Fieber oder eine örtliche Rötung der Impfstelle.

Wer sollte sich nicht impfen lassen?

Menschen, für die eine der folgenden Kontraindikationen zutrifft, werden aktuell nicht gegen das Corona-Virus geimpft:
  • Personen mit einer akuten behandlungsbedürftigen Erkrankung, insbesondere einer fieberhaften Infektionskrankheit
  • Kinder und Jugendliche unter 18 (Ausnahme BioNTech-Impfstoff 16 Jahre)
  • Schwangere
  • Patienten mit einer schweren immunsupprimierenden (chronischen) Krankheit
  • Patienten, die innerhalb der letzten sechs Monate eine Chemotherapie erhalten haben
  • Personen, die in den letzten zwei Wochen eine andere Impfung erhalten haben und
  • Patienten, die in den letzten zwölf Monaten eine Organtransplantation erhalten haben
Auch Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, sollten vorerst nicht geimpft werden. So kann der Impfstoff für die Personen verwendet werden, die bisher weder eine Erkrankung durchgemacht haben, noch geimpft sind. Aus medizinischer Sicht spricht jedoch nach bisherigen Erkenntnissen nichts gegen eine Impfung dieses Personenkreises zu einem späteren Zeitpunkt. Auch eine unbermerkt gebliebene Corona-Infektion ist somit keine Kontraindikation gegen die Impfung.

An wen kann man sich bei weiteren Fragen wenden?

Das Land Rheinland-Pfalz betreibt eine Hotline für die Impfberatung unter der Telefonnummer 0800 / 57 58 100. Sie ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

Die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung zu Corona erreichen Sie unter: 116 117.