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Impfzentrum im Messepark

Für das Impfzenturm und die Corona-Teststation im Trierer Messepark gibt es eine gemeinsame Zufahrt über die Straße In den Moselauen, die von der Luxemburger Straße abzweigt.Nach der Zulassung des Impfstoffs der Hersteller Biontech und Pfizer hat am 7. Januar 2021 in den 31 regionalen Impfzentren des Landes Rheinland-Pfalz die Impfkampagne zum Schutz vor dem Coronavirus begonnen. Die Terminvergabe erfolgt landesweit zentral über die Telefonnummer 0800/5758100 oder online unter impftermin.rlp.de.

Das Impfzentrum Rheinland-Pfalz – Trier befindet sich in der Trierer Messeparkhalle und wird gemeinsam von der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg betrieben. Seit der zweiten Kalenderwoche des Jahres 2021 erhalten dort täglich 275 Personen, für die laut Impfverordnung des Bundes die höchste Priorität gilt, ihre erste Impfdosis. Die für die volle Schutzwirkung des Serums erforderliche zweite Impfung folgt jeweils mit einem Abstand von drei Wochen.

Die Stadt Trier informiert auf dieser Webseite fortlaufend über aktuelle Entwicklungen des Impfzentrums.

Fremdsprachliche Informationen zum Impftermin im Trierer Impfzentrum:

Flagge UK Information regarding your appointment at the vaccination centre
 Важная информация о Вашем времени приёма в Центре
 مركز ترير للتطعيم - لموعدك
 Важна информация за Вашия термин в Центъра за имунизация

Wer kann sich impfen lassen?

Geimpft wird nur mit Termin. Auch wenn es nun einen zugelassenen Impfstoff gibt, heißt das noch nicht, dass dieser sofort für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung steht. Er muss erst in ausreichender Menge produziert und verteilt werden. Die Nationale Impfstrategie COVID-19 des Bundesministeriums für Gesundheit sieht zu Beginn eine Priorisierung vor, welche Personengruppen vorrangig geimpft werden. Zum 15. Dezember ist die nationale Coronavirus-Impfverordnung in Kraft getreten, die genau festlegt, mit welcher Priorität sich welche Personen impfen lassen können. Das Bundesgesundheitsministerium hat auf seiner Webseite zudem Fragen und Antworten zur COVID-19-Impfung veröffentlicht. Das Land Rheinland-Pfalz informiert auf seiner Webseite über die Impfstrategie Rheinland-Pfalz.

Anspruch auf eine Impfung haben gemäß Bundesverordnung zunächst folgende Personengruppen:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen tätig sind,
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Medizinisches Personal außerhalb von Pflegeeinrichtungen und der ambulanten Pflege mit sehr hohem Expositionsrisiko,
  • Personal in Impfzentren.

Mit "hoher Priorität" sollen in der Folge unter anderem Personen geimpft werden können, die über 70 Jahre alt sind oder bei denen bei einer Corona-Infektion ein hohes Risiko für eine schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht sowie ihre engen Kontaktpersonen. Erst wenn genügend Impfstoff vorhanden ist, steht der Impfstoff der Allgemeinbevölkerung zur Verfügung.

Wo kann man sich impfen lassen?

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg können sich im gemeinsam betriebenen Impfzentrum im Trierer Messepark impfen lassen. Die Verteilung des Impfstoffes erfolgt in einer ersten Phase zentral. Dazu werden regionale Impfzentren, wie im Messepark, aufgebaut. Der Betrieb des Impfzentrums ist für ein Jahr geplant. Wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, sollen in der zweiten Phase die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte impfen.

Die Zufahrt zum Impfzentrum ist nur über die Straße In den Moselauen möglich. Von dort wird der Verkehr auf das Messeparkgelände geleitet, wo ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Abfahrt erfolgt über die Luxemburger Straße. Eine Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist ebenfalls sehr gut möglich: Die Stadtbuslinie 3 fährt die Haltestelle Messepark alle zwanzig Minuten an. Ab Montag, 11. Januar, wird auch die Linie 1 diese Haltestelle auf ihrer derzeitigen Ausweichroute aufgrund der Sperrung an der Römerbrücke im Zehn-Minuten-Takt anfahren. Für Patientinnen und Patienten, die mit dem Bus, zu Fuß oder mit dem Fahrrad ankommen, ist direkt an der Bushaltestelle ein Zugang zum Messepark geöffnet.

Die Lage des Impfzentrums im Stadtplan:


In großem Fenster öffnen.

Wie ist der Ablauf im Impfzentrum?

Das Impfen selbst – ein Pieks in den Oberarm - dauert nur wenige Minuten. Zeitaufwändiger ist der Vorlauf: In einem Zelt vor dem Eingang zur Halle wird zunächst die Impfberechtigung des Patienten überprüft und der Termin bestätigt. Zugleich wird die Körpertemperatur gemessen und auf die Hygienebestimmungen hingewiesen. Anschließend geht es zum Check-In-Schalter, wo Laufzettel und Informationsmaterial ausgegeben werden.

Nächste Station ist die ärztliche Aufklärung. Die Teilnahme an der allgemeinen Aufklärung ist für alle Patientinnen und Patienten verpflichtend. Aber auch ein individuelles, vertrauliches Arztgespräch ist in zwei Kabinen möglich. Danach heißt es warten, bis eine Impfstation frei wird.

Nach der Impfung werden die Patientinnen und Patienten in einem Ruhebereich beobachtet. Falls nach der Injektion Kreislaufprobleme oder ähnliche Beschwerden auftreten, werden sie ärztlich betreut. Letzte Station ist der Check-out, wo unter anderem die Impfung dokumentiert wird. ( Pressemitteilung vom 18. Dezember 2020).

Braucht man im Impfzentrum einen Termin?

Ja, ein Termin im Impfzentrum ist notwendig. Die Terminvergabe für eine Corona-Schutzimpfung erfolgt in Rheinland-Pfalz über eine zentrale Terminvergabestelle. Die Terminvergabe erfolgt entweder telefonisch über die Nummer 0800/5758100 oder über die Internetseite impftermin.rlp.de. Gleichzeitg mit dem ersten Impftermin wird auch der für die volle Schutzwirkung des Impfstoffs erforderliche zweite Termin festgelegt. Beim Impfstoff der Hersteller Biontech und Pfizer erfolgt die zweite Impfung drei Wochen nach dem ersten Termin.

Wie funktioniert das dezentrale Impfen im Pflegeheim?

Am 27. Dezember starteten in Rheinland-Pfalz die ersten Schutzimpfungen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in Senioreneinrichtungen. Diese werden von mobilen Impfteams aufgesucht, die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) organisiert werden. Die Beschränkung dieser Impfkampagne auf Regionen mit überdurchschnittlich hohen Inzidenzzahlen wurde inzwischen aufgehoben, sodass die Impfungen auch in den Alten- und Pflegeheimen in Trier begonnen haben.

Muss man für die Impfung bezahlen?

Nein. Die Kosten für den Impfstoff trägt der Bund. Die Impfleistung wird von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Muss man sich impfen lassen?

Nein, es wird keine Impfpflicht gegen das Coronavirus geben. Es gibt in Deutschland grundsätzlich keine Impfpflicht.

Ist die Coronavirus-Impfung sicher?

In Deutschland wird ein Impfstoff nur dann zugelassen, wenn er die drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat. Diese nationalen und internationalen Qualitätsstandards gelten wie bei allen anderen Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer Coronavirus-Impfung. Nach der Marktzulassung wird die Impfstoff-Anwendung weiter eng überwacht und bewertet, um auch sehr seltene Nebenwirkungen zu erfassen.
Der Leiter des Gesundheitsamts Trier-Saarburg, Dr. Harald Michels, zeigt sich deshalb zuversichtlich, dass der Impfstoff gut verträglich sei und auch keine Langzeitfolgen zu befürchten seien. Allerdings könnten Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden, wie beispielsweise kurzzeitiges Fieber oder eine örtliche Rötung der Impfstelle.

Wer sollte sich nicht impfen lassen?

Menschen, für die eine der folgenden Kontraindikationen zutrifft, werden aktuell nicht gegen das Corona-Virus geimpft:
  • Kinder und Jugendliche unter 18
  • Schwangere
  • Patienten mit einer schweren immunsupprimierenden (chronischen) Krankheit
  • Patienten, die innerhalb der letzten sechs Monate eine Chemotherapie erhalten haben
  • Personen, die in den letzten vier Wochen eine andere Impfung erhalten haben und
  • Patienten, die in den letzten zwölf Monaten eine Organtransplantation erhalten haben
Auch Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, sollten vorerst nicht geimpft werden. So kann der Impfstoff für die Personen verwendet werden, die bisher weder eine Erkrankung durchgemacht haben, noch geimpft sind. Aus medizinischer Sicht spricht jedoch nach bisherigen Erkenntnissen nichts gegen eine Impfung dieses Personenkreises zu einem späteren Zeitpunkt. Auch eine unbermerkt gebliebene Corona-Infektion ist somit keine Kontraindikation gegen die Impfung.

An wen kann man sich bei weiteren Fragen wenden?

Das Land Rheinland-Pfalz schaltet ab Mittwoch, 23. Dezember, eine Info-Hotline für Bürgerinnen und Bürger. Diese ist unter der Telefonnummer 0800/5758100 erreichbar und montags bis samstags von 8 bis 22 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 10 und 16 Uhr besetzt ist.
Auch vom Bund gibt es eine Info-Hotline, die unter der Nummer 116117 erreichbar ist.