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2. bis 8. Dezember 2017

Rückblick: Handball-WM der Frauen in der Arena Trier

Handball-WM Spielszene Frankreich-.Rumänien
Szene aus dem Spiel Frankreich (weiße Trikots) gegen Rumänien. Foto: Arena Trier/Jürgen Brech

Die erste Dezemberwoche 2017 stand in der Sportstadt Trier ganz im Zeichen der Handball-Weltmeisterschaft der Frauen. In der Arena Trier kämpften der spätere Weltmeister Frankreich, Spanien, Angola, Slowenien, Paraguay und Rumänien mit der Welthandballerin Kristina Neagu in der Vorrundengruppe A um den Einzug ins Achtelfinale.

Nach sieben intensiven Tagen zog das lokale Organisationskomitee eine positive Bilanz. „Wir hatten ein Jahr intensive Vorbereitung – und aller Aufwand hat sich gelohnt“, sagte Arena-Geschäftsführer Wolfgang Esser. „Die 21.500 verkauften Eintrittskarten und insgesamt über 24.000 Zuschauer waren weit mehr als wir uns erhofft hatten.“ „Wir haben dank der Millionen Fernsehzuschauer zum Beispiel in Rumänien und Frankreich auch Werbung für Trier als Touristenstadt gemacht“, ergänzte WM-Projektleiterin Julia Lewen.

„Dass viele Franzosen kommen würden, hatten wir auf dem Schirm, aber dass auch so viele Zuschauer gerade aus Rumänien, aber auch Slowenien und Spanien kamen, hat uns positiv überrascht“, erklärte Esser, der zugleich das Verhalten der Zuschauer lobte: „Da sind Fans verschiedener Nationen gleich nebeneinander, und alle haben friedlich gefeiert, es gab überhaupt keine Aggressionen in oder vor der Halle. Zudem war die Anziehungskraft der Spiele sehr hoch, da die Gruppe sehr ausgeglichen war.“

Stellvertretend für alle Mannschaften gab es ein großes Lob für die gesamte Trierer WM-Organisation vom Dänen Morten Soubak, der das angolanische Team trainiert: „Wir sind so dankbar für acht tolle Tage in Trier. Die Atmosphäre war großartig, der Service im Hotel und in der Arena war hervorragend. Wir fühlten uns richtig wohl – auch, weil das Hotel gleich neben der Halle war. So etwas habe ich noch nie erlebt, und ich war schon bei vielen Weltmeisterschaften.“

Auch Esser hob die Leistung seiner Mitarbeiter und der vielen Volunteers hervor: „Wir haben dem Deutschen Handballbund gezeigt, dass wir eine solche Veranstaltung stemmen können. Speziell unser Technik- und Orgateam hat tolle Arbeit geleistet, das war eine logistische Meisterleistung.“

Maskottchen Hanniball freut sich auf die WM-Spiele in der Arena Trier.Ergebnisse

Samstag, 2. Dezember
14 Uhr: Rumänien - Paraguay 29:17
18 Uhr: Frankreich - Slowenien 23:24
20.30 Uhr: Spanien - Angola 28:24

Sonntag, 3. Dezember
14 Uhr: Slowenien - Rumänien 28:31
18 Uhr: Angola - Frankreich 19:26
20.30 Uhr: Paraguay - Spanien 15:32

Dienstag, 5. Dezember
14 Uhr: Slowenien - Angola 32:25
18 Uhr: Frankreich - Paraguay 35:13
20.30 Uhr: Rumänien - Spanien 19:17

Donnerstag, 7. Dezember
14 Uhr: Paraguay - Slowenien 22:28
18 Uhr: Rumänien - Angola 27:24
20.30 Uhr: Spanien - Frankreich 25:25

Freitag, 8. Dezember
14 Uhr: Angola - Paraguay 32:28
18 Uhr: Frankreich - Rumänien 26:17
20.30 Uhr: Spanien - Slowenien 33:26