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Konzertreihe vom 17. Juli bis 31. August

Wunschbrunnenhof 2019

Stelise
Stelise spielen als Newcomer auf dem Wunschbrunnen-Festival am 31. August.

Die Triererinnen und Trierer konnten auch 2018 wieder abstimmen, welche Bands bei der Open-Air-Konzertreihe Wunschbrunnenhof auftreten. Die Sieger, die damit einen Auftritt beim Abschlusskonzert des Trierer Sommers am 31. August gewonnen haben, sind die Musiker des Black Porta Project in Kooperation mit Mary's Funky Pillars. Daneben treten beim Abschlussfestival drei Newcomerbands auf: Stelise, Der Daiwel und Bye Bye Bay.

Die Mittwochskonzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ist um 18.30 Uhr.

Wunschbrunnenhof ist ein Teil des DiMiDo-Kultursemestertickets für Studis und somit für alle Studenten der Trierer Hochschulen kostenfrei. Ab 20 Minuten vor Konzertbeginn werden Karten bei Vorlage eines gültigen Studentenausweises an der Kasse ausgegeben. Bei ausverkauften Veranstaltungen haben Studierende keinen Anspruch auf Eintritt. Weitere Infos auf der Website des Studiwerks.

Präsentiert werden die Konzerte im Brunnenhof neben der Porta Nigra von der Trier Tourismus und Marketing GmbH.


Achim Weinzen BandMittwoch, 17. Juli: Achim Weinzen Band

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 5 Euro
Tickets an der Abendkasse oder über Ticket Regional

Wenn es um das Thema Auftrittserfahrung geht, macht Achim Weinzen so schnell keiner etwas vor. Erste Auftritte hatte er immerhin schon im Alter von drei Jahren – damals noch mit Songs von Heintje. Doch die Zeiten des „Mama“-besingenden Schlagerjungen ist lange vorbei. Schon als Teenager spielte Weinzen auf der Gitarre erste eigene Songs, inspiriert von den Helden von Woodstock und der 68er-Szene, zurückreichend bis zu den Beatles, den Stones, Hendrix & Co. Diesem Mix aus Liedermacher und Rock’n’Roll ist er bis heute treu geblieben und schart damit ein stetig wachsendes Publikum um sich. In Trier und der Region kennt jeder musikbegeisterte Konzertgänger seine mal sanften, mal rockigen Töne und seine aussagekräftigen Texte in deutscher Sprache. Nicht erst seit seinem zum Klassiker gewordenen „Trier“-Song finden sich die Zuhörer in diesen Texten wieder - seine Symbiose aus fantasievoll gesetzten Arrangements und Lyrics, die viel Spielraum zum Schmunzeln, Nachdenken und Mitsingen lassen, haben vielfach Ohrwurmcharakter. Sich dagegen zu wehren, ist wenig sinnvoll – hingehen, zuhören und mitsingen hingegen schon.

Künstler-Website: www.achimweinzen.de

Foto: Achim Weinzen Band


Gravedigger Jones, Foto: Dirk GottwaldMittwoch, 24. Juli: Gravedigger Jones

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 5 Euro
Tickets an der Abendkasse oder über Ticket Regional

Viel hat sich im Berufsbild des Totengräbers in den letzten 500 Jahren getan. Noch im Mittelalter und der Frühen Neuzeit galt ihre Tätigkeit als „unehrlicher Beruf“, der die Betroffenen aus der Gesellschaft ausschloss. Heute hingegen jubeln ihnen die Massen zu – zumindest im Trierer Raum. Denn dort haben sich „Gravedigger Jones“ schon seit 2012 mit Bluesrock der Südstaaten einen Namen gemacht und bieten ein mitreißendes Programm aus harten Riffs, pulsierendem Bass, kraftvollem Gesang, treibendem Schlagwerk und schneidender Bluesharp. Insbesondere während ihrer schweißtreibenden Liveauftritte versprühen sie ihre ganze Energie und widersetzen sich damit auch der Neuerung, die Berufsbezeichnung „Totengräber“ durch „Friedhofswärter“ zu ersetzen. Das klingt deutlich weniger cool, und so wird der energetische Auftritt der sechs Vollblutmusiker durch entsprechende Künstlernamen komplettiert: Es spielen und singen The Principal, Dr. Ulman, DiggaHub, Sergeant Evil Isaac, The Archbishop und Graveharper Salomän.

Künstler-Website: http://www.gravediggerjones.de/

Foto: Dirk Gottwald


Feeling Grooovy

Mittwoch, 31. Juli: Feeling Grooovy

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 5 Euro
Tickets an der Abendkasse oder über Ticket Regional

Drei Stimmen, zwei Gitarren, eine große Liebe: die Musik von „Simon & Garfunkel“. Und weil Jürgen Trunczik, Werner Hertz und Reinhard Irsch deren Songs derart perfekt arrangieren, dass sie den Zuschauern regelmäßig ein dreifaches „Oh!“ entlocken, hält ihr Groove deutlich länger als bei anderen. Das zeigt auch bereits ihr Bandname, der ein „o“ mehr braucht: „Feeling Grooovy“. Seit 2013 arrangieren sie die Klassiker von Paul Simon und Art Garfunkel auf ihre ganz eigene Weise: Mit dreistimmigen Harmonien interpretieren sie die Songs akustisch neu und ziehen die Zuhörer mit variationsreicher Instrumentierung, vor allem aber mit viel Liebe, Herz und Spaß an der Musik in ihren Bann. Dabei verzichten sie auch nicht auf andere Musikklassiker der 60er Jahre. Nicht nur das nachdenkliche „Scarborough Fair“ ist dabei unverzichtbarer Bestandteil ihres Sets, sondern auch Klassiker wie „Sound of Silence“, „Mrs. Robinson“ und „The Boxer“.

Feeling Groovy auf Facebook: www.facebook.com/garfunkelandsimon/

Foto: Feeling Grooovy


Strange Brew, Foto: Alfred KlasenMittwoch, 7. August: Strange Brew

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 5 Euro
Tickets an der Abendkasse oder über Ticket Regional

„I believe in doing things backwards“, lautet eine bekannte Liedzeile aus dem Crowded House-Song „Love you ‘til the day I die“. Beides – Liedzeile und Songtitel – könnte auch auf die Trierer Band „Strange Brew“ zutreffen, die sich musikalisch ebenfalls zurück orientiert: auf die großartige Musik der 60er-, 70er- und 80er-Jahre. Die vielleicht einflussreichsten Jahrzehnte der jüngeren Musikgeschichte sind bis heute unvergessen. Strange Brew bringen unter anderem Songs von Deep Purple, Pink Floyd, Eric Clapton, den Dire Straits oder den Beatles auf die Bühne und verleihen diesen ihre ganz persönliche Note, gekennzeichnet durch ihre mehrstimmigen Gesangsharmonien und mitreißende Instrumentensoli. Selbst dabei gewesen sind die jungen Musiker nicht, als „ihre“ Hits die Charts erstürmten – doch das ist auch nicht notwendig. Ihre Leidenschaft erwächst aus dem intensiven Studium der damaligen Hits und heutigen Klassiker. Und diese Leidenschaft kann man hören – überzeugt euch selbst!

Strange Brew auf Facebook: www.facebook.com/strangebrewbooking/

Foto: Alfred Klasen


Curves'n'Edges, Foto: PhotogrooveMittwoch, 14. August: Curves'n'Edges

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 5 Euro
Tickets an der Abendkasse oder über Ticket Regional

Jung ist die Band „Curves'n'Edges“ gleich in zweifachem Sinn: beim Durchschnittsalter ihrer Bandmitglieder und in der Dauer ihres Bestehens. Im Oktober 2016 gründete Werner Schwarz, Gitarrenlehrer und Band Coach der Modern Music School Trier, mit sieben Schülerinnen und Schülern die Band, die sich seitdem bereits in mehreren großen und kleinen Konzerten unter Beweis stellen konnte. Die Nachwuchsband interpretiert ihr vielfältiges Repertoire aus Rock-, Pop- und Alternative-Songs nicht nur mit viel Begeisterung, Leidenschaft und Talent, sondern auch mit einer experimentellen Besetzung: Das klassische Ensemble aus Drums, Bass, Gitarren, starkem zweistimmigen Gesang und zwei backing Vocals wird je nach Song durch Violine und Violoncello ergänzt. Von Jessie J und Duffy über Miley Cyrus und Silbermond bis hin zu Paramore und Nightwish reicht die Bandbreite der Songs, die damit nicht nur klassische Mitwipp-Atmosphäre schafft, sondern auch die härtere Gangart wählen kann – ein Set mit Ecken und Kanten eben.

Curves'n'Edges auf Facebook: www.facebook.com/pg/curvesnedges.trier/

Foto: Photogroove


The RATSMittwoch, 21. August: The RATS

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 5 Euro
Tickets an der Abendkasse oder über Ticket Regional

Wer in den 60er Jahren beschloss, eine Beat Band zu gründen, musste ein dickes Fell haben. Denn mit der elektrogitarren- und schlagzeuglastigen Musik, die insbesondere durch Bands wie die Beatles von England nach Deutschland schwappte, verband die schlagerverwöhnte deutsche Öffentlichkeit vor allem eins: Krach und Randale. Trotzdem fanden sich im Jahr 1964 zwölf junge Musiker zusammen, die den neuen Musiktrend forcierten und sich selbstironisch „The RATS“ nannten – schließlich war ihre Musik genauso beliebt wie die grauen Untergrundnager. Heute sind die „RATS“ Triers dienstälteste noch bestehende Blues und Classic Rock Band. Ein guter Grund, am bestehenden Konzept festzuhalten: eine musikalische Zeitreise durch die letzten 50 Jahre, bei der die alten Cracks junge und alte Fans mit ihrer Spielfreude und musikalischen Spannbreite zum Mitsingen und Mittanzen pushen. So wird jedes Konzert zu einer Party – die stetig wachsende Fangemeinde kann das bezeugen.

Künstler-Website: www.the-rats-trier.de


Black Porta Project feat. Marys Funky Pillars. Foto: LorrysonSamstag, 31. August: Wunschbrunnenhof-Festival

Beginn: 17 Uhr, Einlass: 16 Uhr
Eintritt: 10 Euro
Tickets an der Abendkasse oder über Ticket Regional

Black Porta Project feat. Mary’s Funky Pillars
Was für eine Premiere, was für ein Sieg! Mit über 100 Stimmen Abstand hat sich das BlackPortaProject beim diesjährigen Brunnenhof-Voting den 1. Platz sichern können. Ob es etwas damit zu tun hat, dass die Band in Kooperation mit „Mary’s Funky Pillars“ gleich 15 Musikerinnen und Musiker auf die Bühne bringt – so viele wie kein anderer Bewerber? Wir können nur spekulieren, sind aber auch überzeugt davon, dass es auch kleine Details wie die energiegeladene Songauswahl, die unbändige Spielfreude, der sichtbare Spaß auf der Bühne und das weithin sichtbare musikalische Talent ist, dass die Band aufs Siegertreppchen gehoben hat. Zudem kommt im BlackPortaProject zusammen, was zusammen gehört: langjährige Musiker aus der Region Trier, eine breit gefächerte Besetzung aus Blech, Vocals, Keys, Strings und Beatz und natürlich die treibende Kraft der Funk-, Rock- & Soul-Musik, die in all ihren Spielarten – von Motown und Stax bis zu aktuellen Vertretern des Genres – auf die Bühne gebracht wird. Wer sich nur halb so sehr auf diese Musikexplosion auf der Bühne freut wie wir, ist beim Abschlussfestival dabei!
Künstler-Website: www.blackportaproject.de

Stelise
Im vergangenen Oktober veröffentlichte die luxemburgische Band „Stelise“ – eine Symbiose der Vornamen von Gitarrist Steve Richer und Sängerin Elise Nunes – ihr 1. Album „If There Is An Escape“ mit zwölf selbst geschriebenen Songs über die Zwänge und die Ausreden im Leben, die man für sich selbst findet, um diesen Zwängen entfliehen zu können. Damit ist die inhaltliche und musikalische Ausrichtung der fünfköpfigen Band bereits beschrieben: Melodischer, teils melancholischer Rock und Trip-Hop, geprägt von den musikalischen Vorbildern der Band wie Portishead, Pink Floyd und Radiohead.
Stelise auf Facebook: www.facebook.com/stelise/

Der Däiwel
Der Teufel ist ein Rebell. Erst recht, wenn er als Quartett daherkommt. Dann rebelliert er gegen die Plastikvorbilder der heutigen Zeit, gegen unechte Musik und inspirationslosen Einheitsbrei. Sein Blick geht zurück zu den knorrigen Crossover-Gitarren der 90er, zum Old School Rap der 80er und zu den schonungslosen Texten der eigenen Kindheit, die sich trauten, aktuellen Konflikten eine Ausdrucksmöglichkeit zu geben. Mit diesem Mix tourt „Der Däiwel“ durch Luxemburg und die Grenzregion und bedient ein Publikum, das genau so rebellieren möchte wie er.
Der Däiwel auf Facebook: www.facebook.com/nummer666/

Bye Bye Bay
Nach jahrelangem Schreiben für seine luxemburgische Pop-Band „Open Seas“ war es Zeit für Schlagzeuger Pierre Bihl sein persönliches Parallel-Projekt „ Bye Bye Bay“ ins Leben zu rufen, die unverwechselbare Melodien und griffige Rhythmen – teils akustisch, teils elektrisch – miteinander verschmelzen lässt. Im vergangenen Jahr veröffentlichte die Band ihre erste EP „Let it go“, für die sich unter anderem von Singer-/Songwritern wie Jason Mraz inspirieren ließen. Seitdem hat der 30jährige Bihl seine Drumsticks gegen das Mikrofon ausgetauscht und tourt durch Luxemburg und die gesamte Grenzregion.
Künstler-Website: http://www.byebyebaymusic.com/