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Bildungsbedarfe verstehen

Das Bildungssystem, die Bildungsakteure und die Lehrenden müssen sich auf eine große Heterogenität in den Bildungsbedarfen der Neuzugewanderten einstellen.

Da ist der afghanische Junge, der bisher vier Jahre eine Schule besucht hat und nun, hier angekommen mit 15 Jahren, Lesen und Schreiben lernen muss.

Da ist die syrische Frau, die in ihrem Heimatland studiert hat und der nun, hier mit drei Kindern angekommen, die Vereinbarkeit von Familie und Spracherwerb gelingen muss.

Da ist der iranische Mann, der in seinem Heimatland bereits ein angesehener Handwerker war und nun, hier angekommen, die Anerkennung seiner beruflichen Fähigkeiten und den Spracherwerb voranbringen muss. Sie alle brauchen auf ihre Bedarfe hin angepasste Bildungszugänge, deren Ausbau und Weiterentwicklung eine Querschnittsaufgabe innerhalb der Verwaltung und der Kommune darstellt.

Um von der individuellen biographischen Erkenntnis über einzelne Neuzugewanderte auch in eine systematische Zusammenstellung von Daten über die Zielgruppe zu kommen, braucht es ein Instrumentarium, welches in Trier schon lange auch für andere Planungen ämterübergreifend genutzt wird. Das Trierer Informationssystem Lebenslanges Lernen (TILL) ist ein Werkzeug zur Sammlung, Auswertung und Darstellung von Bildungsdaten (Grafiken und Tabellen) und ermöglicht somit die technische Umsetzung eines datengestützten Bildungsmanagements auf kommunaler Ebene.

 
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