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14.06.2013

Stadt würdigt Mario Diaz Suarez

Zum 70. Geburtstag von Mario Diaz Suarez präsentierte eine Ausstellung in der Arena einen Überblick seines vielfältigen Werks.
Zum 70. Geburtstag von Mario Diaz Suarez präsentierte eine Ausstellung in der Arena einen Überblick seines vielfältigen Werks.
Der Trierer Künstler Mario Diaz Suarez ist im Alter von 73 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Der in Argentinien geborene Maler und Grafiker war Mitbegründer der Europäischen Akademie für Bildende Kunst und einer der großen Persönlichkeiten der regionalen Kunstszene. OB Klaus Jensen bezeichnete Mario Diaz Suarez als einen herausragenden Künstler und einen außergewöhnlichen Menschen, dem die Trierer Kultur viel zu verdanken habe.

„Kunst – Mi Camino, Kunst ist mein Weg“ stand als Zitat von Mario Diaz Suarez auf der Einladung zur Präsentation der Kulturaktie 2013, die zwei seiner Werke abbildet. Sein künstlerischer Weg begann 1960 mit einer klassischen akademischen Ausbildung in Malerei und Zeichnen an der Universität seiner Geburtsstadt Tucumán. Danach reiste er durch Südamerika, hielt Vorträge, stellte aus und bezog 1967 in NewYork sein erstes Atelier. Schon ein Jahr später war er in Paris, im Zentrum der modernen Kunst. Zunächst stilistisch der Pop-Art zugewandt, entwickelte er daraus seine eigene, charakteristische Punkte- und Fleckentechnik. Nicht verwunderlich, dass der Reisende in Sachen Kunst bald wieder unterwegs war und seinen Weg über Frankreich nach Luxemburg fand, wo er drei Jahre als Dozent für Siebdruck an der Europäischen Sommerakademie tätig war.

1976 zog Diaz Suarez nach Trier. In seinem Atelier in der Engelstraße verfeinerte er seinen unverkennbaren Malstil. Seine erste Ausstellung im Palais Walderdorff mit Landschaftsbildern in feinen, dicht gesetzten Pinselstrichen auf schwarz grundiertem Grund fand große Aufmerksamkeit.

Die Liste der Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen von Diaz Suarez im In- und Ausland ist lang. In Trier gab es zum 70. Geburtstag des stillen und bescheidenen Künstlers eine große Ausstellung in der Arena, deren Bau er künstlerisch mitgestaltet hat. Auch das Technologiezentrum trägt seine Handschrift. Die Gesellschaft für Bildende Kunst hatte schon Anfang des Jahres eine Retrospektive seiner Werke für September eingeplant. „Mi Camino“:  Mario Diaz Suarez hat sich jetzt auf seinen letzten Weg gemacht.

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