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Bilanz Luftmesswerte 2020

Mit 22 Mikrogramm pro Kubikmeter lag die Konzentration von Stickstoffdioxid an der Messstation Ostallee im Jahresschnitt 2020 unter dem für etwaige Fahrverbote ausschlaggebenden Grenzwert von 40 Mikrogramm. Das geht aus der Jahresauswertung der Messdaten hervor, die vom Landesumweltamt veröffentlicht wurde. Im Vergleich mit 2019 ist der Mittelwert um fünf Mikrogramm gesunken.

Auch die Belastung mit Feinstaub (PM 10) ist an der Messstation Ostallee auf nunmehr 15 Mikrogramm gesunken und liegt weiterhin deutlich unter dem Grenzwert von 40 Mikrogramm. Neben dem Jahresschnitt werden auch Tagesdurchschnittswerte ermittelt. Hierfür wird ein Grenzwert von 50 Mikrogramm angesetzt, der in Trier 2020 an einem Tag überschritten wurde. Am 1. Januar wurde mit 62 Mikrogramm der Rekordwert des Jahres gemessen. 2019 hatte es zwei Überschreitungen gegeben und 2018 sechs. Erlaubt sind laut EU-Richtlinie allerdings 35 Überschreitungen. Bei Feinstaub-Kleinstpartikeln (PM 2,5) wurde an der Messstation Pfalzel im Jahresmittel eine Konzentration von 10 Mikrogramm registriert, minus eins im Vergleich zu 2019. Der Grenzwert liegt bei 25 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Einen Anstieg von 44 auf 45 Mikrogramm verzeichnete die Messstation Pfalzel beim Schadstoff Ozon. In den letzten drei Jahren gab es im Schnitt 18 Überschreitungen des Zielwerts von 120 Mikrogramm Ozon für ein Acht-Stunden-Intervall. 25 Überschreitungen sind laut EU- Richtlinie gestattet. Die Informations- oder Alarmschwelle (180 bzw. 240 Mikrogramm) wurde 2020 zu keinem Zeitpunkt überschritten.

 
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