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30.11.2022 | Gesundheitsschutz

Coronavirus - Laufend aktualisierte Informationen

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Mit Stand 25. November gibt es in der Stadt Trier 425 aktive nachgewiesene Fälle einer Corona-Infektion. Im Landkreis Trier-Saarburg gelten 559 Personen als infiziert. Momentan befinden sich 22 Patienten aus Trier und Trier-Saarburg mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung.

Seit März 2020 haben sich in der Stadt Trier 42.382 Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. 71 Personen aus Trier sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen in der Stadt Trier beträgt 155,5
Die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz für Rheinland-Pfalz liegt bei 5,12
Quelle: Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz

Die Stadt Trier informiert auf dieser Webseite fortlaufend über aktuelle Entwicklungen. Neuigkeiten erfahren Sie ebenfalls zeitnah über den städtischen Twitter-Kanal https://twitter.com/stadt_trier.

Änderungen zum 26. November
Regeln für Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie und Veranstaltungen
Maskenpflicht und Testpflicht
Impfnachweis und Genesenennachweis
Hotlines
Einreise aus dem Ausland
Krankenhäuser und Pflegeheime
Schutzmaßnahmen für Infizierte
Impfen
Wirtschaftliche Hilfen
Schulen und Kindergärten
Öffentlicher Nahverkehr
Behördengänge
Nachbarschaftshilfe


Änderungen zum 26. November

Die Landesregierung hat die bisher in Rheinland-Pfalz geltende, fünftägige Isolationspflicht für Menschen mit positivem Corona-Test zum 26. November aufgehoben. Dies gilt sowohl für Selbsttests, Schnelltests als auch für PCR-Tests. Im Gegenzug sind positiv getestete Personen verpflichtet, außerhalb der eigenen Wohnung eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen. Die Maskenpflicht entfällt, sobald 48 Stunden lang keine Symptome mehr vorgelegen haben, jedoch frühestens nach fünf und spätestens nach zehn Tagen.

Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sind von dieser Maskenpflicht weiterhin befreit. Menschen, die keine Maske tragen können, zum Beispiel aus medizinischen Gründen, müssen sich in Isolation begeben. In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen gilt für positiv getestete Personen ein Betretungs- und Tätigkeitsverbot. (Pressemitteilung vom 22. November 2022)


Regelungen für Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie und Veranstaltungen

Es gelten die Bestimmungen der 34. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz, zuletzt geändert zum 30. November. Das Land hat eine Webseite mit den Corona-Regeln im Überblick veröffentlicht.

Alle Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe können weiterhin ohne Auflagen öffnen, Veranstaltungen können ohne Einschränkungen stattfinden. Es gibt keine Zugangsbeschränkungen und auch keine Beschränkungen der Besucherzahl. Es gelten in diesen Bereichen auch keine Maskenpflicht und keine Abstandsregelungen.

Alle Rechtsgrundlagen finden Sie auf der Corona-Webseite des Landes Rheinland-Pfalz.


Maskenpflicht und Corona-Tests

Generell gilt in den meisten Bereichen keine Maskenpflicht, weder im Freien noch in geschlossenen Räumen. Es gibt jedoch Ausnahmen für Bereiche, in denen sich besonders schutzbedürftige Menschen aufhalten: Eine Maske des Standards FFP2 muss getragen werden in Krankenhäusern, Arztpraxen, Gemeinschaftsunterkünften, Pflegeeinrichtungen und im Personenfernverkehr. Im Personennahverkehr (ÖPNV) sind auch OP-Masken zulässig. Kinder unter sechs Jahren müssen keine Maske tragen. Das Land informiert hierüber genauer in seinen Corona-Regeln im Überblick. Die Maskenpflicht ist in Teilen festgelegt im Infektionsschutzgesetz des Bundes, in Teilen in der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes.

Testpflicht, PCR- und Schnelltests

Wenn gemäß Corona-Bekämpfungsverordnung eine Testpflicht besteht, dann sind zulässig: PCR-Tests (höchstens 48 Stunden alt) oder Antigen-Schnelltests (höchstens 24 Stunden alt).

PCR-Tests werden bei Personen mit Corona-Symptomen durchgeführt und bei Kontaktpersonen von Corona-Infizierten. Erste Ansprechpartner sind die Hausärzte. Personen ohne Symptome und Kontakte mit Infizierten können auf eigene Kosten einen PCR-Test machen. PCR-Testmöglichkeiten in Trier

Negative Schnelltests, die von Schnellteststationen (professionell) durchgeführt werden, dürfen höchstens 24 Stunden alt sein. Viele Organisationen bieten in Trier Schnelltests an. Die Getesteten erhalten ihr Ergebnis nach circa 15 Minuten ausgehändigt. Schnelltests sind nur für symptomlose Personen möglich. Schnelltest-Stationen in Trier

Zum Testen hat die Landesregierung eine ausführliche Webseite mit Fragen und Antworten zusammengestellt.


Impfnachweis und Genesenennachweis

Welche Nachweise müssen Geimpfte und Genesene vorlegen, um ihren Status zu belegen?

Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass oder ein digitales Zertifikat. Nach drei Impfungen gilt man als grundimmunisiert. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen.

Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal 90 Tage zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Genesenen keine Covid-19-typischen Krankheits-Symptome haben dürfen.

Wer eine überstandene Corona-Infektion (PCR-Test) und zwei Impfungen nachweisen kann, wird vollständig Geimpften gleichgestellt.

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz erläutert in ihren "Informationen zum Impf-/Genesenenstatus" auf impfen.rlp.de, wer als grundimmunisiert gilt. Die Kriterien der Impf- und Genesenennachweise legt das Bundesinfektionsschutzgesetz in § 22a fest.


Hotlines

OB Wolfram Leibe leitet im Rathaussaal den Krisenstab der Stadtverwaltung.Corona-Hotline des Gesundheitsamts: Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 15 Uhr: 0651 / 715-555

Behördennummer 115: Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr: 115 (ohne Vorwahl, zum Ortstarif, bei Flatrates kostenlos)

Hotline des Landes Rheinland-Pfalz für Fragen rund um das Coronavirus: Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr, Samstag/Sonntag 9 bis 16 Uhr, 0800 / 575 81 00

Gehörlose können sich für allgemeine Informationen an das Bundesministerium für Gesundheit wenden: Fax: 030 / 340 60 66-07, E-Mail: info.deaf@bmg.bund.de, Gebärdentelefon (Videotelefonie) https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/.

Beim Jobcenter Trier können unter 0651/205-7777 neue Anträge gestellt werden. Für alle Fragen zu laufenden Zahlungen oder zur Arbeitssituation gibt die Servicenummer 0651/205-7000 Auskunft. Das Jobcenter stellt viele Informationen auch auf der Jobcenter-Webseite zusammen.

Die städtische Wirtschaftsförderung beantwortet Ihre Fragen unter 0651/718-1839.

Hilfetelefone Gewalt und psychische Krisen: Sie sind wegen der Coronakrise in einer besonderen Notlage? Auf unserer Seite Hilfetelefone und Hilfsangebote finden Sie Telefonnummern und Webseiten verschiedener Organisationen, vom Frauennotruf bis zur Telefonseelsorge. 


Einreise aus dem Ausland

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes legt bundeseinheitlich fest, welche Regeln für die Einreise nach Deutschland zu beachten sind.

Seit dem 1. Juni 2022 benötigen Personen, die nach Deutschland einreisen, keinen Nachweis mehr, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Ausnahmen gelten nur für Einreisen aus einem Virusvariantengebiet. Hier gelten nach wie vor strenge Anmelde-, Nachweis- und Quarantäneregelungen.

Bei Auftreten von Symptomen nach einer Auslandsreise, die auf Covid 19 hinweisen, ist das Gesundheitsamt Trier zu kontaktieren unter 0651/715-555.


Krankenhäuser und Pflegeheime

Im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen sind die Besuchszeiten auf den Zeitraum 12 Uhr bis 19 Uhr begrenzt. Darüber hinaus ist der Zutritt ins Krankenhaus weiterhin nur mit FFP2-Maske möglich. Es gilt die folgende 1-1-1-Regelung als Orientierung: Ein Besucher pro Patient pro Tag. Jeder Patient darf täglich von einer durch ihn autorisierten Person besucht werden. Für den Zugang zum Krankenhaus gilt die 3G-Regelung: Personen, die geimpft, genesen oder einen negativen Testnachweis von einem Testzentrum (AG-Schnelltest) besitzen, der nicht älter als 24 Stunden ist, dürfen das Klinikum betreten.

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier hat ab 11. November die Besuchregelungen wieder gelockert. Der Zugang zum Krankenhaus ist weiterhin nur mit einer FFP2-Maske möglich. Es gilt die 1-1-1-Regelung als Orientierung: ein Patient, ein Besucher, eine Stunde (pro Tag). Für Besuccher gilt die 3G-Regel. Ambulante Patienten benötigen für den Zugang zum Krankenhaus keinen Testnachweis, jedoch ist eine FFP2-Maske zu tragen.

Alten- und Pflegeheime: Bitte fragen Sie direkt bei der entsprechenden Einrichtung an, wie die Besuchsregelung ist.


Schutzmaßnahmen für Infizierte

Die Landesverordnung zu Schutzmaßnahmen für mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Personen regelt die Maskenpflicht und die Isolation von mit Corona infizierten Personen.

Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden (per Schnell-, Selbst- oder PCR-Test), sind verpflichtet, außerhalb der eigenen Wohnung eine Maske zu tragen. Dies kann eine medizinische oder eine FFP2-Maske sein. Die Maskenpflicht gilt für mindestens fünf und längstens für zehn Tage. Wenn nach Ablauf von fünf Tagen seit mindestens 48 Stunden keine typischen Symptome einer Corona-Infektion mehr auftreten, kann die Maske wieder weggelassen werden. Halten Symptome wie Fieber oder Husten an, muss auch weiterhin in der Öffentlichkeit eine Maske getragen werden, bis zu maximal zehn Tage lang. Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sind von der Maskenpflicht befreit.

Mit Corona infizierte Menschen, die keine Maske tragen können, zum Beispiel aus medizinischen Gründen, müssen sich stattdessen für mindestens fünf und höchstens zehn Tage isolieren. In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen gilt für positiv getestete Personen ein Betretungs- und Tätigkeitsverbot. Es gibt jedoch weiterhin die Möglichkeit für Beschäftigte und Arbeitgeber, eine der Arbeitsquarantäne entsprechende Regelung zu treffen.


Impfen

Informationen zu den Möglichkeiten, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen, finden Sie auf unserer Sonderseite zum Impfen.

Das Land hat eine Webseite mit der Impfstrategie für Rheinland-Pfalz erstellt.


Wirtschaftliche Hilfen

Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen können weiterhin Überbrückungshilfen der Bundesregierung beantragen. Alle aktuellen Programme finden Sie unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Auch die Stadt Trier tut alles, um die wirtschaftlichen Auswirkungen für Unternehmen aus Handel, Handwerk und Industrie abzufedern. Auch Ehrenamtliche, Vereine und Selbstständige aus dem Kulturbereich sollen unterstützt werden, wo die Maßnahmen von Bund und Land nicht ausreichen oder nicht greifen.

Die Wirtschaftsförderung Trier hat Informationen für Trierer Betriebe zusammengestellt, unter anderem zu Fördermöglichkeiten, Kurzarbeitergeld und KfW-Notkrediten.

Sondernutzungsgebühren für Gastronomie und Gewerbe wurden erlassen.

Die Landesregierung stellt einen Schutzschild in Höhe von 10 Millionen Euro bereit für gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Pandemie in Existenznot geraten sind. Anträge können online gestellt werden. Das Land informiert unter wir-tun-was.rlp.de.


Schulen und Kindergärten

In den Schulen findet in allen Klassen- und Jahrgangsstufen Präsenzunterricht statt.

Die Kitas sind im "Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen" geöffnet, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt. Unter Umständen und je nach Situation vor Ort kann es immer wieder zu Einschränkungen des Betreuungsangebots kommen. Die Kinderbetreuung soll grundsätzlich in festen Angeboten und bei konstanten Personalzuordnungen erfolgen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Corona-Webseite der Landesregierung.


Öffentlicher Nahverkehr

Passagiere ab sechs Jahren müssen in Bussen und Bahnen eine medizinische Maske tragen.


Behördengänge

Seit dem 4. März 2022 ist die Stadtverwaltung wieder ohne Kontrollen für alle Menschen frei zugänglich.

Viele Dienstleistungen bietet das Rathaus online an. Auch ist es möglich, viele Anträge als PDF-Dokumente auf unseren Seiten herunterzuladen, sie auszudrucken und unterschrieben per Post an das Rathaus zu schicken.

Viele Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung können nur mit Termin besucht werden. Das Bürgeramt und das Amt für Kfz-Zulassungen haben für die Terminvergabe Online-Buchungssysteme. Sie können aber auch einen Termin über die Rufnummer 115 (ohne Vorwahl wählen) ausmachen. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der Ämter über die momentan geltenden Besuchsregeln:


Nachbarschaftshilfe

Bitte achten Sie auf Ihre Nachbarn, vor allem auf Ältere, Kranke und Alleinstehende. Erkundigen Sie sich regelmäßig, ob es ihnen gut geht. Bieten Sie vor allem Älteren und Personen mit Vorerkrankungen Hilfe an, zum Beispiel, für sie einzukaufen. Achten Sie bei diesen Kontakten auf den Sicherheitsabstand und die Hygieneregeln.

Die Ehrenamtsagentur Trier koordiniert Hilfsangebote in den Ortsteilen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Ehrenamtsagentur sowie telefonisch unter 0651/9120-702.

Durch die derzeit bestehenden Einschränkungen besteht auch die Gefahr, dass Notlagen allein lebender Menschen nicht bemerkt werden. Sollte es den begründeten Hinweis auf eine bestehende Notlage geben, alarmieren Sie Rettungsdienst und Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.

 
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