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Gemeinwesenarbeit

Die Gemeinwesenarbeit wird als Förderinstrument in Quartieren mit sozialer Benachteiligung eingesetzt. Hierbei verfolgt diese Art der Sozialarbeit eine sozialräumliche Strategie und bezieht sich somit auf den Sozialraum als Ganzes. In ihrer Arbeit nimmt die Gemeinwesenarbeit Bezug zu allen Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers, orientiert sich an den von ihnen definierten Bedarfen und knüpft an im Quartier vorhandene Ressourcen an. In der Gemeinwesenarbeit kommen Methoden der Sozialen Arbeit, der Sozialforschung und der Politik zum Einsatz. Gemeinwesenarbeit ist von einer Stadtteilarbeit durch Bürgervereine und deren Institutionalisierung in Bürgerhäusern zu unterscheiden.

In der Stadt Trier wird derzeit in folgenden Quartieren Gemeinwesenarbeit durchgeführt und durch städtische Zuschüsse gefördert:

Zum Bereich Gemeinwesenarbeit ist auch das Projekt "L(i)ebenswertes Kürenz" in Trägerschaft des Caritasverbands Trier e. V. zu zählen, welches jedoch keine städtischen Zuschüsse erhält.

Die Projektsteuerung für die Gemeinwesenarbeit und die Abstimmung mit den Stelleninhabern in den Stadtteilen obliegt bei der Stadt Trier dem Jugendamt (Sozialraumplanung in Zusammenarbeit mit Jugendhilfeplanung).

Das Konzept "Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement in der Sozialen Stadtentwicklung der Stadt Trier" (siehe rechts unter "Downloads") hat der Stadtrat in seiner Sitzung vom 13. Oktober 2014 beschlossen. Die Konzeptfortschreibung „Gemeinwesenarbeit in Trier“ (ebenfalls unter „Downloads“) hat der Stadtrat in seiner Sitzung vom 24. Mai 2017 beschlossen.

 
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