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Ausgabe vom 29. Mai 2020

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Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 22-23/2020

Wie die Stadt in der Krise hilft

Der Stadtrat tagte am Dienstag wegen der Corona-Pandemie in der Europahalle. OB Wolfram Leibe informierte, dass die Halle den ganzen Juni für Sitzungen zur Verfügung stehe, auch für die Ortsbeiräte.
Um die Auswirkungen der Corona-Krise auf Familien, Vereine, Gastronomen, Kultur und die Wirtschaft abzumildern, hat der Stadtrat ein umfangreiches Hilfspaket geschnürt. OB Wolfram Leibe machte aber auch deutlich, wie stark das Rathaus selbst von der Pandemie wirtschaftlich betroffen ist.

In die Jahre gekommen

Der Trebeta-Saal empfängt die Museumsbesucher mit ausgewählten Highlights der stadtgeschichtlichen Sammlung. Nun wird ein Konzept zur Neugestaltung der Dauerausstellung erarbeitet. Foto: Stadtmuseum
Der Stadtrat hat ein Konzept zur Neugestaltung der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung im Stadtmuseum Simeonstift in Auftrag gegeben. Die Präsentation, die rund 1000 Quadratmeter umfasst, ist seit 2007 weitgehend unverändert und soll nun modernen Besuchergewohnheiten angepasst werden.

Streitpunkt entschärft

Schon bei einem Kleinkind pro Familie kann die Müllmenge durch Windeln deutlich steigen.
Für Windeln und Inkontinenzabfälle soll ein eigenes Sammelsystem eingeführt werden. Der Stadtrat stimmte dem Gebührenvorschlag des Zweckverbands A.R.T. für die Nutzung eines 80 Liter-Abfallbehälters zu.

Aus dem Stadtrat

Der Stadtrat tagte am Dienstag wegen der Corona-Pandemie in der Europahalle. OB Wolfram Leibe informierte, dass die Halle den ganzen Juni für Sitzungen zur Verfügung stehe, auch für die Ortsbeiräte.
Infolge der Corona-Pandemie tagte der Stadtrat im Saal Metz der Europahalle und in reduzierter Besetzung. Neben mehreren Anträgen und Beschlussvorlagen zur Krisenbewältigung beschäftigte sich das Gremium auch mit dem Neubau eines Kunstrasenplatzes in Olewig.

Konzerte auf der Couch erleben

Die Künstler, die in der Tufa auftreten, profitieren von einer voll ausgestatteten Bühne sowie einer professionellen Aufnahme. Foto: Tufa
Endlich wieder Live-Konzerte, wenn auch nicht vor Ort: Mitte Mai startete die Tufa mit dem OK 54 ihr Projekt „Stream Factory Trier". An zwei festen Terminen in der Woche werden bezahlte Auftrittsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler der Region vergeben, die via Internet live übertragen werden.

Meinung der Fraktionen

Bündnis 90/Die Grünen: Neue Räume, Bürozeiten, Ansprechpartner
CDU: Ortsteilbudget erhalten
SPD: Grundschule Egbert - Sanierung oder Neubau
AfD: Danke
Die Linke: Egbert-Schule - das Lachen kehrt zurück
UBT: Unterstützung der Kulturschaffenden
FDP: Verzicht auf Parkgebühren

Azubis übernehmen das Ruder

SWT-Azubi Michael Kotz präsentiert Projektleiter Nicolas Wiedemeyer den Fortschritt beim Aufbau einer Fernsteuerung. Foto: SWT
In den vergangenen Wochen wurden die alten Lampen im Parkhaus Ostallee durch LED-Leuchten ersetzt. Ziel war, den Energieverbrauch zu reduzieren. Ungewöhnlich dabei: Das Projekt haben Auszubildende der Stadtwerke Trier zu großen Teilen in Eigenregie ausgeführt.

Ängste nehmen, Sicherheit geben

Bei einem früheren Kinderrechtetag entstand dieses Bild eines Grundschulkinds, das das Grundrecht auf freie Entfaltung anschaulich in Szene setzt. Foto: Triki-Büro
Familien sind in der Coronakrise gefordert wie schon lange nicht mehr. Das Netzwerk Kinderrechte, das sich mit dem Triki-Büro als Koordinator für die jüngere Generation einsetzt, wirft in der Rathaus Zeitung einen Blick auf die vielfältigen Belastungen und zeigt Hilfsangebote auf.

Gelebte Vielfalt

Der Kaufmännische Direktor der Vereinigten Hospitien, Tobias Reiland (l.) und die Stiftungsdirektorin Dr. Yvonne Russell (r.) unterzeichnen mit Bürgermeisterin und Verwaltungsratsvorsitzenden Elvira Garbes (Mitte), die Charta der Vielfalt. Mit dabei sind Integrationsmanager Matthias Anders und Personalrätin Alexandra Wagner-Schreiner (hinten).
Die Direktion der Vereinigten Hospitien bekennt sich zu einer Arbeitskultur, in der jeder unabhängig von seiner kulturellen Herkunft, seinen religiösen Ansichten oder seiner sexuellen Orientierung willkommen ist und respektiert wird. Die Stiftung plant, in ihren Pflegeheimen künftig mehr Menschen aus den Ausland zu beschäftigen.