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05.07.2022

Kolumne: 7 Tage Stadtkultur

(pe) In den nächsten sieben Tagen Stadtkultur können Sie die geballte Power der Trierer Musikszene erleben, Nachwuchskünstlerinnen und -künstler im Songwriting und in der Malerei kennenlernen und Geschichte und Gegenwart im Trierer Osten nachspüren.

Am 9. Juli veranstaltet das Musiknetzwerk Trier bereits zum neunten Mal mit dem „Tefftival“ das fast schon zur Tradition gewordene Reunion-Festival der Trierer Musikszene im Tufa-Innenhof. Acht Bands, deren Wurzeln teils bis in die 1980er zurückreichen, geben sich hier die Ehre – und alle Einnahmen des Abends fließen in die Unterstützung der regionalen Musikarbeit. Jüngere Talente sind beim SingerSongwriter-Slam „Untergangsszenarien“ in den Vereinigten Hospitien am 11. Juli zu entdecken, der im Kulturprogramm zur Landesausstellung stattfindet – ebenso wie die Ausstellung „Frauen – Zentrale Nebenfiguren des Römischen Reiches“, die noch bis 8. Juli im AMG zu sehen ist. Ein Stadtspaziergang der etwas anderen Art findet ab 10. Juli im Trierer Osten statt: Unter dem Titel „Wind of Change“ können Sie sich gemeinsam mit drei Trierer Kunstvereinen auf eine Entdeckungsreise durch Zeit und Kultur begeben und sowohl bekannte als auch unbekanntere Orte sowie künstlerische Darbietungen unterschiedlicher Sparten erleben.

Um sagenumwobene Diamanten der indischen Golkonda-Mine geht es in einem Vortrag von Markus Ehrhard am 12. Juli im Stadtmuseum. Die Region um die mittelalterliche Festungsstadt gilt in Kennerkreisen als legendärer Fundort. Von dort stammen die reinsten und hochwertigsten Diamanten der Welt. Dank der Nachschliffe seines Großvaters erzählt Ehrhard Sagen und Geschichten, die sich um sie ranken, und zeichnet die jahrhundertelange Reise der Diamanten nach.

Zu einem Rundgang rund um die Römerbrücke mit Gästebegleiter Rudi Maurer lädt die TTM am 10. Juli ein. Als älteste Brücke Deutschlands und Verkehrsknotenpunkt der Stadt kann sie auf eine turbulente Geschichte zurückblicken. Die ein oder andere Fahrbahnerneuerung musste in den letzten knapp 1900 Jahren zwar sein, aber ihre Pfeiler sind noch immer original aus der Römerzeit – auch wenn nicht mehr alle zu sehen sind. Woran das liegt und welche Geheimnisse sich noch um die Unesco-Welterbestätte ranken, weiß Maurer ganz genau.

Außerdem sollten sich Musikfans den Start von „Wunschbrunnenhof“ und „Jazz im Brunnenhof“ vormerken. Die Karten sind heiß begehrt. Los geht es am 13. Juli mit „Tinnef“, am 15. Juli folgt das „NuHussel Orchestra“. Einmal unter das Philharmonische Orchester mischen und unter der Leitung von GMD Jochem Hochstenbach Seite an Seite mit den Musikerinnen und Musikern proben? Das ist beim Orchesterfest des Theaters am 10. Juli möglich. Interessierte melden sich bei carola.ehrt@theater-trier.de. Am gleichen Tag sowie am 9. Juli, jeweils 11 Uhr, tritt der Vor- und Kinderchor des Theaters unter dem Motto „Just sing it!“ im Brunnenhof auf. An gleicher Stelle präsentieren junge Choreographen des Theaters am 9. Juli, 19.30 Uhr, ein eigenes Programm.

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