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Umgestaltung Römerbrückenkopf West

Bild: Entwurfsplanung für die Umgestaltung des Platzes am westlichen Römerbrückenkopf.
Entwurfsplanung für die Umgestaltung des Platzes am westlichen Römerbrückenkopf.

Die Verkehrswege in Trier-West bekommen ein Update: Nach der Erneuerung der Luxemburger Straße steht ab Juli 2020 der Bau eines Kreisels am Knotenpunkt Römerbrücke im Blickpunkt. Die Kreuzung wird während der Bauarbeiten nicht komplett gesperrt, mit spürbaren Verkehrsbeschränkungen ist aber zu rechnen. Die Kosten für das Vorhaben, das auch die Erneuerung von Versorgungsleitungen umfasst, belaufen sich auf insgesamt rund 4,2 Millionen Euro.

Sperrungen und Umleitungen

Während der Bauzeit bis in den Frühling 2022 ist die Römerbrücke für den stadtauswärts fließenden Verkehr gesperrt. Ausnahme: Zu Fuß und mit dem Fahrrad kann die Baustelle passiert werden. Für die Achse Aachener Straße – Luxemburger Straße gilt eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Süden (Zewen/Luxemburg). Aus der Aachener Straße ist auch die Zufahrt auf die Römerbrücke in Richtung Innenstadt möglich. Sowohl in der Aachener Straße als auch in der Luxemburger Straße ist die Ein- und Ausfahrt bis zur Absperrung des Baufelds in beiden Fahrtrichtungen möglich. Für den Fahrzeugverkehr aus Richtung Eurener Straße ist der Römerbrückenkopf gesperrt.

Der Schwerlastverkehr wird weiträumig über die Adenauer-Brücke und das rechte Moselufer umgelenkt. Für den Pkw-Verkehr aus Richtung Luxemburger Straße gilt eine Umleitung über Im Speyer, Eurener Straße und Hornstraße zur Kölner Straße.

Da die Römerbrücke gesperrt ist, wird die Stadtbus-Linie 1 über die Konrad-Adenauer-Brücke umgeleitet, fährt weiter über die Straße Im Speyer und teilt sich dort zur Erschließung von Euren in zwei unterschiedliche Routen auf. Die Linie 81 wird weiträumig über die Kaiser-Wilhelm-Brücke umgeleitet.

Was wird gebaut?

Neben dem Bau des Kreisels umfasst das Projekt den Ausbau der Zufahrten aus der Eurener Straße, Aachener Straße und Luxemburger Straße, die Erneuerung der Gehwege und Fußgängerquerungen, der Straßenbeleuchtung, der Bushaltestelle und der Stützmauer der Bahnrampe umfasst sowie die Verlegung neuer Wasser- und Gasleitungen durch die Stadtwerke.

Untersuchungen haben ergeben, dass ein Kreisverkehr die künftigen Verkehrsströme, die sich durch die neue Verbindungsstraße in Trier-West und durch häufigere Schrankenschließungen bei Reaktivierung der Eisenbahn-Weststrecke ergeben werden, besser aufnehmen und ableiten kann. Da sich zum Beispiel der von der Luxemburger Straße in Richtung Eurener Straße fließende Verkehr erheblich verstärken wird, wären ohne den Kreisel zwei Linksabbiegestreifen erforderlich gewesen. Dies ist aus Platzgründen jedoch nicht möglich.

Künftig sollen an dem Knotenpunkt die Fußgängerinnen und Fußgänger stärker zu ihrem Recht kommen: An jeder Einmündung des Kreisels ist ein Zebrastreifen geplant. Mit der Eröffnung des Regionalbahn-Haltepunkts Trier-West in unmittelbarer Nähe dürfte sich das Fußgängeraufkommen deutlich erhöhen.

Damit der Römerbrückenkopf zu einem echten Eingangstor für Trier-West wird, ist auch eine gestalterische Modernisierung und Aufwertung vorgesehen, unter anderem mit Natursteinpflaster auf den Gehwegen. Nach der Fertigstellung des Kreisverkehrs ist im Rahmen der Städtebauförderung eine Neugestaltung und Begrünung der Platzfläche rund um die bisherige Sparkassenfiliale geplant. Durch die Schaffung von Blickachsen und neuen Abgängen zur Mosel soll nicht zuletzt die Römerbrücke besser in Szene gesetzt werden.

Zeitplan

Verkehrsminister Volker Wissing überreichte am 9. Dezember 2019 für das Projekt einen Förderbescheid der Landesregierung in Höhe von gut zwei Millionen Euro an Oberbürgermeister Wolfram Leibe. Ende Juli 2020 starten die Bauarbeiten, die bis Frühjahr 2022 abgeschlossen sein sollen. 

 
Bildergalerie
  • Entwurfsplanung für die Umgestaltung des Platzes am westlichen Römerbrückenkopf.
  • OB Wolfram Leibe und Baudezernent Andreas Ludwig freuen sich über den Förderbescheid für den Knotenpunkt Römerbrücke West, den Verkehrsminister Volker Wissing (2. v. l.) und Hans-Michael Bartnick (r.), stellvertretender Leiter des Landesbetriebs Mobilität Trier, ins Rathaus mitgebracht haben.

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