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09.07.2024

Stelen erinnern an die Opfer der Amokfahrt

OB Wolfram Leibe macht sich gemeinsam mit Künstler Clas Steinmann ein Bild von den türkisgrünen Bronzestelen, die ein Monteur installiert. .
OB Wolfram Leibe (2. v. l.) macht sich gemeinsam mit Künstler Clas Steinmann (links) ein Bild von den aufgestellten Stelen an der Christophstraße.

Der Bau der Gedenkstätte für die Opfer der Trierer Amokfahrt geht weiter: Am 8. Juli wurden sechs jeweils 2,80 Meter hohe Stelen aus Bronze auf dem umgestalteten Platz nahe der Porta an der Christophstraße aufgestellt.

OB Wolfram Leibe machte sich gemeinsam mit dem Trierer Künstler Clas Steinmann, der die Stelen gestaltete, vor Ort ein Bild. Die Stelen sind als Gruppe platziert, in die Menschen hineintreten können – so die Intention des Künstlers. Sie haben Nischen, in die Kerzen oder Andenken gestellt werden können. Der Gedenkort wird am Jahrestag der Amokfahrt am 1. Dezember eingeweiht. Bis dahin wird auch noch eine Gedenktafel an einem großen Würfel angebracht.

Oberbürgermeister Wolfram Leibe betonte, der Gedenkort sei in enger Abstimmung den Hinterbliebenen der Opfer entstanden. „Die Angehörigen haben gesagt, dass hier der richtige Ort ist. Sie wollen mittendrin und präsent mit der Gedenkstätte sein“, so Leibe.

Damit das Gedenken nicht durch den Verkehr gestört wird, werden noch Stahlpoller an der Ecke Rindertanzstraße/Porta Nigra-Platz vor dem Hotel Römischer Kaiser gesetzt. Die Standorte der Poller sind mit dem Hotelbesitzer abgestimmt. Die Vorfahrt zum Hotel bleibt davon unberührt, da die Fläche vor den Pollern weiter genutzt werden kann.