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05.10.2021

Solidarität mit der Partnerstadt

OB Wolfram Leibe besichtigt mit seinem Amtskollegen Peter Kleine sowie Intendant Hasko Weber  die Bühnen und Werkstätten des Deutschen Nationaltheaters in Weimar.
OB Wolfram Leibe (Mitte) besichtigt mit seinem Amtskollegen Peter Kleine (2. v. r.) sowie Intendant Hasko Weber (l.) die Bühnen und Werkstätten des Deutschen Nationaltheaters in Weimar. Foto: DNT
Am vergangenen Wochenende besuchte OB Wolfram Leibe Triers Partnerstadt Weimar. Auf Einladung seines Amtskollegen Peter Kleine nahm er an der Festveranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit teil. Beim Besuch des Deutschen Nationaltheaters erlebte der OB eine freudige Überraschung.

In seinem Grußwort beim Festakt betonte Leibe die Bedeutung der Städtepartnerschaft, die bereits 1987 und damit vor der Wiedervereinigung gegründet wurde. Neben den Feierlichkeiten zum 3. Oktober eröffneten die Oberbürgermeister von Weimar und Trier die Ausstellung „Jüdisches Trier“, die noch bis 31. Oktober im Weimarer Stadtmuseum zu sehen ist. Sie stammt von der jüdischen Gemeinde Trier. Deren Vorsitzende Jeanne Bakal und Kurator Ralf Kotschka waren mit nach Weimar gereist.

Leibe und Kleine besichtigten auch die Bühnen und Werkstätten des Deutschen Nationaltheaters (DNT). Den Theatern beider Städte stehen umfassende Sanierungen bevor, sodass die Stadtoberhäupter einen intensiven Erfahrungsaustausch vereinbarten. Generalintendant Hasko Weber überraschte den Trierer OB mit einer Spende von 10.000 Euro, die den Geschädigten der Flutkatastrophe in Ehrang zu Gute kommen soll. Als Reaktion auf den Aufruf der Stadt Weimar bat das DNT in den Vorstellungen um Spenden für die Betroffenen. Leibe war sichtlich angetan: „Eine Partnerschaft, die mit Solidarität gelebt wird. Ich bin wirklich tief beeindruckt von der Spende des Deutschen Nationaltheaters und der Staatskapelle Weimar und den Zuschauerinnen und Zuschauern sowie den Mitarbeitenden zu großem Dank verpflichtet. Sie zeigen starke Solidarität mit den Betroffenen des Kyll-Hochwassers in Ehrang.“

Auch jenseits des Aufrufs des Theaters spendeten Menschen aus Triers Partnerstadt und der Region Weimar für die Geschädigten der Hochwasserkatastrophe. „Das werden wir Trierer nicht vergessen und dankbar in Erinnerung halten,“ so Leibe.

Für die Partnerschaft zwischen Weimar und Trier wird das nächste Jahr ein ganz besonderes werden, feiert sie 2022 doch ihren 35. Jahrestag. Die Stadtoberhäupter Kleine und Leibe verabredeten den Austausch junger Auszubildender und Studierender sowie von Gärtnerinnen und Gärtnern zur Vertiefung der Zusammenarbeit. 2022 wird auch der Weimarer „Gropiuszimmer-Pavillon“ in Trier zu besichtigen sein. Der fünf Meter große Kubus ist ein Projekt der Fakultät für Architektur und Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar. Er stand bereits auf dem Weimarer Theaterplatz, im Dresdner Hygienemuseum und befindet sich derzeit noch auf der Piazza del Duomo im italienischen Siena.

Michael Sohn

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