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12.04.2021 | Gesundheitsschutz

Coronavirus - Laufend aktualisierte Informationen

Bild: Diagramm der Corona-Fallzahlen in Trier und Trier-Saarburg.
Überblick über die Entwicklung der bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg. Grafik: Stadt Trier, Amt für Presse und Kommunikation Quelle: Gesundheitsamt Trier-Saarburg

Mit Stand 12. April gibt es in der Stadt Trier 184 aktive nachgewiesene Fälle einer Corona-Infektion. Im Kreis Trier-Saarburg gelten aktuell 316 Personen als infiziert. 20 Patientinnen und Patienten aus Stadt und Landkreis befinden sich in stationärer Behandlung.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Mitteilung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums in der Stadt Trier bei 75,3. Im Landkreis liegt sie bei 85,7 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern.

Seit März 2020 haben sich in der Stadt Trier 2202 Personen und im Kreis Trier-Saarburg 3684 Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. Insgesamt wurden bis heute 612 Nachweise einer Virus-Mutation gemeldet, davon überwiegend die sogenannte britische Viren-Mutation B.1.1.7. 26 Personen aus Trier und 88 aus dem Landkreis sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Die Stadt Trier informiert auf dieser Webseite fortlaufend über aktuelle Entwicklungen. Neuigkeiten erfahren Sie ebenfalls zeitnah über den städtischen Twitter-Kanal https://twitter.com/stadt_trier.

Flagge UK English Flagge Frankreich Français  русский  العربية/Arabisch (PDF)  فارسی/Farsi (PDF)

Informationen der Landesregierung auf Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch, Rumänisch und Dari/Farsi.

Hotlines
Änderungen zum 13. April
Maskenpflicht
Ärztliche Versorgung und Tests - Einreise aus Risikogebieten
Quarantänepflicht
Regeln zur Kontaktbeschränkung
Regeln für Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie und Veranstaltungen
Impfzentrum
Wirtschaftliche Hilfen
Schulen und Kindergärten
Öffentlicher Nahverkehr
Behördengänge
Nachbarschaftshilfe


Hotlines

OB Wolfram Leibe leitet im Rathaussaal den Krisenstab der Stadtverwaltung.Corona-Bürgertelefon: Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 15 Uhr: 0651 / 718-1817

Behördennummer 115 (alles außer Corona): Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr: 115 (ohne Vorwahl, zum Ortstarif, bei Flatrates kostenlos)

Gehörlose können sich für allgemeine Informationen an das Bundesministerium für Gesundheit wenden: Fax: 030 / 340 60 66-07, E-Mail: info.deaf@bmg.bund.de, Gebärdentelefon (Videotelefonie) https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/.

Beim Jobcenter Trier können unter 0651/205-7777 neue Anträge gestellt werden. Für alle Fragen zu laufenden Zahlungen oder zur Arbeitssituation gibt die Servicenummer 0651/205-7000 Auskunft. Das Jobcenter stellt viele Informationen auch auf der Jobcenter-Webseite zusammen.

Die städtische Wirtschaftsförderung beantwortet Ihre Fragen unter 0651/718-1839.

Hilfetelefone Gewalt und psychische Krisen: Sie sind wegen der Coronakrise in einer besonderen Notlage? Auf unserer Seite Hilfetelefone und Hilfsangebote finden Sie Telefonnummern und Webseiten verschiedener Organisationen, vom Frauennotruf bis zur Telefonseelsorge. 


Änderungen zum 13. April

Seit dem 22. März gilt die 18. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes, zuletzt geändert zum 11. April. Sie orientiert sich am Stufenplan des Bund-Länder-Beschlusses für eine Öffnung weiterer Bereiche, der an die Inzidenzen vor Ort gekoppelt ist.

In Trier ist die 7-Tages-Inzidenz am 10. April drei Tage in Folge wieder auf über 50 gestiegen. Daher gilt in Trier ab Dienstag, 13. April, Schritt 3 des Stufenplans mit den Regelungen "Inzidenz 50 bis 100". Die einzelnen Bestimmungen sind in einer Allgemeinverfügung der Stadt Trier festgehalten.

Für den Einzelhandel gilt nun generell: Geschäfte können wieder nur Termin-Shopping anbieten, wobei ein Kunde pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche zulässig ist. (Pressemitteilung vom 12. April)

Einige Branchen sind von dieser Regelung ausgenommen und können geöffnet bleiben. Dazu zählen unter anderem:

  • Lebensmittelmärkte
  • Apotheken, Drogerien und Sanitätshäuser
  • Buch- und Zeitschriftenhandel
  • Baumärkte, Gartencenter und Tierbedarfsmärkte
  • Blumenfachgeschäfte
  • Friseure und weitere Dienstleistungen der Körperpflege

Auch Museen, Galerien, Gedenkstätten und Zoos (z.B das Wildgehege Weißhauswald) können mit Terminbuchung und Kontakterfassung geöffnet bleiben. Maskengebot und Abstandspflicht sind dabei weiterhin einzuhalten.

Ab 13. April gilt außerdem:

  • Im öffentlichen Raum können sich weiterhin fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, wobei deren Kinder unter 14 Jahren nicht mitzählen. Als ein Hausstand zählen auch Eheleute oder Lebenspartner, die nicht im gleichen Hausstand leben.
  • Sport ist im Freien mit maximal fünf Personen aus zwei Hausständen zulässig. Beim Sport gilt das Abstandsgebot. Training im Amateur- und Freizeitsport ist in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren und einer Trainerin oder einem Trainer im Außenbereich zulässig. Auch dabei gilt das Abstandsgebot.
  • Proben- und Auftritte von Breiten- und Laienkultur-Ensembles sind wieder untersagt. 

Maskenpflicht

Generell gilt eine Maskenpflicht an allen öffentlichen Orten mit Publikumsverkehr, auch unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend begegnen.

Es gilt in vielen Situationen die Pflicht, eine medizinische Maske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 zu tragen:

  • im öffentlichen Nahverkehr, auch an den Haltestellen
  • in Geschäften
  • im unmittelbaren Umfeld von geöffneten Geschäften
  • auf dem Wochenmarkt
  • beim Straßenverkauf und dem Abholen und Bringen von Ware
  • in Wartesituationen und auf Parkplätzen vor dem Betreten von Geschäften
  • in Gottesdiensten
  • beim Fahrschulunterricht
  • in Betrieben, in denen die Schutzmaßnahmen von Abstand und Hygiene nicht eingehalten werden können
  • beim Besuch von Behörden.

In anderen Situationen gilt eine Maskenpflicht, bei der auch weiterhin eine gekaufte oder selbstgenähte Stoffmaske getragen werden kann:

  • im Freien überall dort, wo sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend begegnen
  • für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 und der Unterstufen in den Förderschulen werden medizinische Masken empfohlen, es sind aber auch Alltagsmasken weiter zugelassen.

Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen, wenn in einem Betrieb die Mindestabstände von 1,5 Metern nicht eingehalten werden können, Arbeitnehmer weniger als 10 Quadratmeter pro Person Platz haben oder ein höhter Aerosolausstoß stattfindet. FAQ zur Corona-Arbeitsschutzverordnung

Eine medizinische Maske erkennen Sie an der Bezeichnung "CE" auf der Verpackung. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren, Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können und Bedienstete in Geschäften, die durch eine Trennscheibe geschützt sind. Das Bundesinstitut für Arzneimittel informiert über die unterschiedlichen Arten von Gesichtsmasken.

Die Maskenpflicht ist festgelegt in der jeweils gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, kann mit einem Bußgeld von 50 Euro belegt werden.


Ärztliche Versorgung und Tests - Einreise aus Risikogebieten

Corona-Tests

Die Stadt Trier betreibt im Messepark in den Moselauen ein Corona-Schnelltestzentrum. Dort werden seit dem 8. März an Wochentagen kostenlose Antigen-Schnelltests durchgeführt. Außerdem werden im Messepark jeden Samstag weiterhin PCR-Tests für Personen angeboten, die befürchten, sich mit Corona infiziert zu haben. Schnelltests und PCR-Tests bieten auch viele Hausarzt-Praxen an.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Sonderseite zu Corona-Testmöglichkeiten in Trier.

Einreise aus (Hoch-)Risikogebieten

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes regelt die Anmeldepflicht sowie die Test- bzw. Nachweispflicht. Seit dem 30. März 2021 haben grundsätzlich alle Personen, die per Flugzeug in die Bundesrepublik einreisen, vor dem Abflug dem Beförderer ein negatives Testergebnis vorzulegen.

Personen, die sich innerhalb der letzten 10 Tage in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben und nach Rheinland-Pfalz einreisen, müssen sich zehn Tage lang in Quarantäne begeben. Sie sind verpflichtet, das Gesundheitsamt über die Einreise zu informieren. Die Anmeldung sollten sie bereits vor der Einreise online unter https://einreiseanmeldung.de durchführen. Die gespeicherte und/oder ausgedruckte Bestätigung führen Einreisende mit sich, um sie dem Beförderer oder der Grenzbehörde vorlegen zu können. Falls eine digitale Anmeldung nicht möglich ist, muss eine schriftliche Ersatzanmeldung (Aussteigekarte) ausgefüllt werden und diese an den Beförderer oder die Grenzbehörde abgegeben oder nach Einreise unverzüglich an das Gesundheitsamt übermittelt werden. Die E-Mail-Adresse des Trierer Gesundheitsamts dafür lautet: reiserueckkehrer@trier-saarburg.de. Bei Auftreten von Symptomen, die auf Covid 19 hinweisen, ist das Gesundheitsamt zu kontaktieren unter 0651/715-555. Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich verpflichtend entweder unmittelbar vor oder nach der Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Sie können ihre 10-tägige Quarantäne nur nach einem zweiten negativen Test frühzeitig beenden. Den zweiten Test dürfen sie frühestens am 5. Tag nach der Einreise durchführen lassen.

Seit dem 24. Januar gibt es neben den Risikogebieten auch ausländische Hochrisikogebiete. Dies sind entweder Gebiete mit einer beonders hohen 7-Tage-Inzidenz von über 200 Infizierten pro 100.000 Einwohner (Hochinzidenzgebiete) oder Gebiete, in denen Virus-Mutationen nachgewiesen wurden, die gesundheitlich als besonders risikoreich eingeschätzt werden (Virusvarianten-Gebiete). Für diese Gebiete gelten noch strengere Einreiseregeln, die sich auch schnell ändern können. Bitte informieren Sie sich hierzu direkt auf den Webseiten des Bundesinnenministeriums und der Webseite der Landesregierung.

Von der Quarantäne-Pflicht ausgenommen sind Personen, die sich kürzer als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben, zum Beispiel Luxemburg-Pendler. Sie müssen jedoch die aktuell geltenden Bestimmungen zum Infektionsschutz in Luxemburg beachten.

Symptomlose, vollständig geimpfte Personen müssen sich nach der Einreise ebenfalls nicht in Quarantäne begeben, es sei denn, sie haben sich in einem Virusvariantengebiet aufgehalten.

Personen, die sich kürzer als 24 Stunden in Deutschland aufhalten, müssen ebenfalls nicht in Quarantäne gehen. Außerdem gelten Ausnahmen von der Quarantänepflicht für Personen, die einen sonstigen triftigen Reisegrund haben; hierzu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht im eigenen Hausstand wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen, Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen sowie Gründe, die in Ausbildung oder Studium liegen. Die Ausnahmen von den Quarantänemaßnahmen können Sie nachlesen in § 20 der jeweils gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung. Das Land Rheinland-Pfalz betreibt im Internet eine Infoseite zu den Quarantäneregeln.

Krankenhäuser und Pflegeheime

Die Trierer Krankenhäuser haben einen Besucherstopp ausgesprochen. Ausnahmen gelten nur nach Absprache mit der Station und nur für bestimmte Patientengruppen. Pressemitteilung

Für den Hygieneschutz und die Besuchsregelung in Pflege- und Altenheimen hat die Landesregierung folgende Schutzmaßnahmen beschlossen: Nur noch ein Besucher pro Tag kann einen Pflegebedürftigen im Pflegeheim besuchen. Zwei Besucher pro Tag sind nur noch dann erlaubt, wenn sie aus demselben Haushalt kommen. Besucher müssen während der gesamten Dauer ihres Besuches eine so genannte FFP2-Maske tragen. Außerdem müssen sie sich per Antigen-Schnelltest auf eine Corona-Erkrankung testen lassen, wenn die Einrichtung in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt liegt, in denen die 7-Tage-Inzidenz höher ist als im Landesschnitt. Nähere Informationen finden sich in der Landesverordnung vom 27. November 2020 (konsolidierte Fassung), zuletzt geändert durch die 5. Änderungsverordnung vom 12. Februar 2021.


Quarantänepflicht

Zum 12. April 2021 ist eine neue Landesverordnung zur Quarantäne in Kraft getreten. Sie regelt die Quarantäne von mit Corona infizierten Personen, krankheitsverdächtigen Personen und ihren Kontaktpersonen.

Folgende Personen müssen sich unverzüglich selbst in Quarantäne begeben:

  • positiv auf Corona getestete Personen
  • Covid 19-Krankheitsverdächtige, für die ein Corona-Test angeordnet oder durchgeführt wurde
  • Personen, die mit einer positiv getesteten Person in einem Haushalt leben
  • Kontaktpersonen der Kategorie I nach Definition des RKI
  • Personen der Kategorie Schul- oder Kita-Cluster nach Einstufung des Gesundheitsamts

Die Pflicht zur Absonderung von Hausstandsangehörigen und Kontaktpersonen gilt nicht für vollständig geimpfte und symptomlose Personen, es sei denn, sie sind Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen.

Das Gesundheitsamt ordnet die Quarantäne nicht mehr per Bescheid an. Es stellt jedoch Bescheinigungen zur Quarantäne aus, die zum Beispiel dem Arbeitgeber vorgelegt werden können.

Die Quarantänedauer beträgt in der Regel mindestens 14 Tage. Für Kontaktpersonen der Kategorie I gilt die Quarantänedauer ab dem letzten Treffen mit der positiv getesteten Person. Für Covid 19-Krankheitsverdächtige endet die Absonderung mit dem Vorliegen eines negativen PCR-Testergebnisses.

Positiv getestete Personen sollen unverzüglich selbst alle Personen unterrichten, zu denen sie in den letzten zwei Tagen vor oder seit der Durchführung des Tests oder seit dem Beginn von typischen Symptomen, die dem Test vorausgegangen sind, engen persönlichen Kontakt hatten. Diese sollen sich dann selbständig in Quarantäne begeben.

Das Land Rheinland-Pfalz informiert auf seiner Corona-Webseite über die genauen Regelungen zur Quarantänepflicht.


Regeln zur Kontaktbeschränkung

Jürgen Müller befestigt ein Plakat mit der Aufforderung zu solidarischem Verhalten.

In der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung  sind unter anderem weitergehende Kontaktbeschränkungen festgelegt. Außerdem hat das Land eine sehr ausführliche Webseite mit den Corona-Regeln im Überblick veröffentlicht.

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur mit höchstens fünf Personen aus insgesamt zwei Hausständen erlaubt. Kinder bis einschließlich 14 Jahre dieser beiden Hausstände werden nicht mitgezählt. Als ein Hausstand gelten auch Paare, die nicht zusammenwohnen. Ausnahmen gibt es für die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Personen.

Auch im privaten Bereich sollen Zusammenkünfte nur mit zwei Hausständen und insgesamt fünf Personen stattfinden (Kinder bis 14 Jahre zählen nicht). Es wird dringend empfohlen, auf private Feiern im privaten Raum zu verzichten. Außerhalb des privaten Raums sind private Feiern, Veranstaltungen und Partys untersagt.

Der Konsum von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist untersagt.

Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften in Kirchen, Synagogen und Moscheen gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern und Maskenpflicht (OP-Masken oder FFP-2) auch am Platz. Gemeindegesang ist verboten. Gottesdienste und Zusammenkünfte von Religions- oder Glaubensgemeinschaften, die den Charakter einer größeren Veranstaltung erreichen, sind untersagt.

Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

Training im Amateur- und Freizeitsport ist nur im Freien wie folgt zulässig:

  1. kontaktfrei und im Rahmen der geltenden Kontaktbeschränkungen: maximal fünf Personen aus zwei Hausständen (eigene Kinder bis einschließlich 14 Jahre nicht mitgezählt);
  2. bis einschließlich 12. April: kontaktfreies Training in kleinen Gruppen bis maximal 10 Personen plus Trainer/Trainerin (unter Einhaltung des Abstandsgebots)
  3. als Training in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahre und einer Trainerin oder einem Trainer. Während des gesamten Trainings gilt das Abstandsgebot. Publikum ist nicht zugelassen; ausgenommen sind Verwandte ersten und zweiten Grades bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger.

Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und Duschen ist nicht zulässig; die Einzelnutzung von Toilettenräumen ist erlaubt. Es gilt die Pflicht zur Kontakterfassung für den Gruppensport. Außerdem hat die Nutzung im Rahmen von Hygienekonzepten zu erfolgen, die eigenverantwortlich von den Nutzern (z.B. Sportvereine) zu erstellen, ggf. mit den jeweiligen Sportfachverbänden abzustimmen und umzusetzen sind. Seit dem 8. März sind die städtischen Außensportanlagen unter Beachtung der geltenden Regeln wieder geöffnet.

Spielplätze sind geöffnet.

Personen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion (insbesondere Husten, Erkältungssymptomatik, Fieber) sollen möglichst zu Hause bleiben; ihnen ist laut Corona-Bekämpfungsverordnung im Regelfall der Zutritt zu Einrichtungen und Versammlungen zu verwehren.

Zum Schutz vor Virusinfektionen verweist die Stadt Trier auf die allgemeinen Hygienemaßnahmen des Robert Koch-Instituts:

  • Kein Händeschütteln: Begrüßen Sie sich stattdessen auf andere Art und Weise.
  • Händehygiene: Waschen Sie sich häufiger gründlich die Hände mit Wasser und Seife, insbesondere vor dem Essen und vor der Nahrungsmittelzubereitung.
  • Husten- und Nies-Etikette: Husten oder niesen Sie nicht in die Hand oder in den Raum, sondern in die Armbeuge oder in danach zu entsorgende Einmaltücher.
  • Abstand halten: Halten Sie Abstand zu Erkrankten (circa anderthalb Meter).

Regelungen für Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie und Veranstaltungen

Es gelten die Bestimmungen der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung. Das Land hat eine sehr ausführliche Webseite mit den Corona-Regeln im Überblick veröffentlicht.

Alle Geschäfte dürfen bis einschließlich 12. April öffnen. Ab dem 13. April gilt wieder Termin-Shopping (s. oben).

Öffnen dürfen auch Museen, Galerien und Tierparks, Termine für einen Besuch müssen im Voraus gebucht werden (Terminbuchung Stadtmuseum Simeonstift und Tiergehege Weißhauswald).

Es gilt für Geschäfte und Museen eine Beschränkung des Zutritts: Bei einer Besucherfläche bis 800 Quadratmeter ist die Anzahl der gleichzeitig Anwesenden auf eine Person pro zehn Quadratmeter (qm) Besucherfläche begrenzt. Bei einer Verkaufs- oder Besucherfläche ab 801 qm bis 2000 qm insgesamt ist die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Personen auf einer Fläche von 800 qm auf eine Person pro zehn Quadratmeter und auf der 800 qm übersteigenden Fläche auf eine Person pro 20 qm Verkaufs- oder Besucherfläche begrenzt. Für die Fläche ab 2001 qm gilt ein Limit von einer Person pro 40 qm.

Gastronomische Einrichtungen dürfen seit dem 22. März 2021 ihren Außenbereich öffnen. Diese Regelung gilt bei einer Inzidenz bis 100. Eine Bewirtung darf ausschließlich an Tischen mit festem Sitzplatz und unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen erfolgen. Es gilt das Abstandsgebot zwischen den Gästen unterschiedlicher Tische sowie in Wartesituationen, die Pflicht zur Kontakterfassung, die Vorausbuchungspflicht, die Testpflicht und die verschärfte Maskenpflicht. Gäste können die Maske nur unmittelbar am Platz abnehmen. Testpflicht bedeutet: Die Kunden müssen einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen, der höchstens 24 Stunden alt sein darf. Hierzu legen sie zum Beispiel den entsprechenden Nachweis einer Schnellteststelle vor (Liste der Schnellteststellen in Trier). Die Landesverordnung eröffnet auch folgende Möglichkeit: Der Kunde testet sich mit einem Selbsttest vor dem Lokal selbst, unter Aufsicht einer dafür vom Lokal beauftragten Person. Das Lokal hat die Testung auf Nachfrage zu bestätigen (Formular). Die Testpflicht gilt nicht für vollständig geimpfte und symptomlose Personen, wenn die letzte Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Das Vorliegen des vollständigen Impfschutzes ist dem Betreiber der Einrichtung schriftlich oder elektronisch nachzuweisen.

Folgende Institutionen und Einrichtungen bleiben geschlossen:

  • Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen,
  • Kirmes, Volksfeste und ähnliche Einrichtungen,
  • Prostitutionsgewerbe im Sinne des § 2 Abs. 3 des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG),
  • Innenbereich von Restaurants, Speisegaststätten, Bars, Kneipen, Cafés, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen (nur Außenbereich sowie Abhol- und Bringservice und Straßenverkauf),
  • Innenbereich von Eisdielen, Eiscafés und ähnliche Einrichtungen (nur Außenbereich sowie Abhol- und Bringservice und Straßenverkauf),
  • Innenbereich von Vinotheken, Probierstuben und ähnliche Einrichtungen (nur Außenbereich),
  • Angebote von Tagesausflugsschiffen,
  • Hotels, Hotels garnis, Pensionen, Gasthöfe, Gästehäuser und ähnliche Einrichtungen, es sei denn sie öffnen für Geschäftsreisende,
  • Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Privatquartiere und ähnliche Einrichtungen, außer, sie werden vom Eigentümer selbst genutzt,
  • Jugendherbergen, Familienferienstätten, Jugendbildungsstätten, Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime, Ferienzentren und ähnliche Einrichtungen,
  • Campingplätze, Reisemobilplätze, Wohnmobilstellplätze und ähnliche Einrichtungen,
  • Messen, Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen,
  • Freizeitparks und ähnliche Einrichtungen,
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen,
  • Kinos, Theater, Konzerthäuser, Kleinkunstbühnen und ähnliche Einrichtungen,
  • Zirkusse und ähnliche Einrichtungen.

Bildungsangebote, zum Beispiel von Musikschulen, VHS oder Weiterbildungsinstitutionen, sind auch wieder in Präsenzform erlaubt: Musikschulen können Einzelunterricht durchführen, Gesangsunterricht und Unterricht für Blasinstrumente jedoch nur im Freien. Für Kinder bis einschließlich 14 Jahre sind Proben und Unterricht im Freien mit bis zu 20 Kindern zulässig. Bibliotheken dürfen wieder mit Zugangsbeschränkungen öffnen.

Zoologische Gärten, Tierparks, botanische Gärten und ähnliche Einrichtungen dürfen wieder mit Zugangsbeschränkung öffnen. Es müssen Tickets im Voraus gebucht werden (Terminbuchung Stadtmuseum Simeonstift und Tiergehege Weißhauswald).

Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe sind geöffnet. Es müssen im Voraus Termine gebucht werden. Es gilt eine Maskenpflicht. Wenn aufgrund der Dienstleistung (Rasur, Kosmetik) keine Maske getragen werden kann, ist ein negativer Corona-Schnelltest vorzulegen, der höchstens 24 Stunden alt sein darf. Kunden dürfen sich auch mit Hilfe eines Selbsttests testen, jedoch nur vor dem Betreten der Einrichtung in Anwesenheit einer von dem Betreiber der Einrichtung beauftragten Person. Die Einrichtung hat die Testung auf Nachfrage zu bestätigen (Formular). Die Testpflicht gilt nicht für vollständig geimpfte und symptomlose Personen, wenn die letzte Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Das Vorliegen des vollständigen Impfschutzes ist dem Betreiber der Einrichtung schriftlich oder elektronisch nachzuweisen. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, sind möglich.

Die Landesregierung hat für viele verschiedene Bereiche Hygienekonzepte veröffentlicht, die zu beachten sind. Alle Rechtsgrundlagen finden Sie auf der Corona-Webseite des Landes Rheinland-Pfalz.


Impfzentrum

Die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg betreiben im Trierer Messepark ein gemeinsames Impfzentrum. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Sonderseite zum Impfzentrum.

Die notwendige Terminvergabe läuft seit dem 4. Januar zentral über das Land Rheinland-Pfalz: Telefonnummer 0800/5758100 oder online unter impftermin.rlp.de.

Das Land hat eine Webseite mit der Impfstrategie für Rheinland-Pfalz erstellt.


Wirtschaftliche Hilfen

Für die von den temporären Schließungen im November und Dezember 2020 erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbständigen, Vereine und Einrichtungen gewährt der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. Der Erstattungsbetrag beträgt 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter. Anträge können ab sofort über www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Auch die Stadt Trier tut alles, um die wirtschaftlichen Auswirkungen für Unternehmen aus Handel, Handwerk und Industrie abzufedern. Auch Ehrenamtliche, Vereine und Selbstständige aus dem Kulturbereich sollen unterstützt werden, wo die Maßnahmen von Bund und Land nicht ausreichen oder nicht greifen.

Die Wirtschaftsförderung Trier hat Informationen für Trierer Betriebe zusammengestellt, unter anderem zu Fördermöglichkeiten, Kurzarbeitergeld und KfW-Notkrediten.

Trierer Unternehmen können bei der Finanzverwaltung der Stadt Trier eine Anpassung der Steuervorauszahlungen beantragen sowie die Stundung von Steuernachzahlungen. Sondernutzungsgebühren für Gastronomie und Gewerbe werden erlassen.

Die Landesregierung stellt einen Schutzschild in Höhe von 10 Millionen Euro bereit für gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Pandemie in Existenznot geraten sind. Anträge können online gestellt werden. Das Land informiert unter wir-tun-was.rlp.de.

Die Stadt unterstützt Schausteller und Standbetreiber, die unter den Absagen von Festen und Jahrmärkten leiden, indem sie es ihnen ermöglicht, Fahrgeschäfte und Verkaufsstände dezentral und temporär an mehreren Plätzen zu eröffnen. Hierzu läuft bis zum 1. April 2021 erneut ein Interessenbekundungsverfahren.


Schulen und Kindergärten

In den Schulen findet Präsenzunterricht statt. Sofern ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, können ganze Klassen geschlossen zur Schule gehen, sonst werden Gruppen gebildet und die Schülerinnen und Schüler werden im Wechsel unterrichtet. Es gilt die Maskenpflicht im Unterricht. Ausgenommen hiervon sind Schülerinnen und Schüler im Bildungsgang ganzheitliche Entwicklung, die aufgrund ihrer Behinderung keine Maske tragen oder tolerieren können. Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 und der Unterstufen in den Förderschulen werden medizinische Masken empfohlen, es sind aber auch Alltagsmasken weiter zugelassen.

Die Kitas sind im "Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen" geöffnet, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt. Das bedeutet, dass dann – wenn die Erzieherinnen und Erzieher weitestgehend den Schutz durch die erste Impfung haben – alle Kinder wieder in ihre Kita kommen können. Unter Umständen und je nach Situation vor Ort kann es immer wieder zu Einschränkungen des Betreuungsangebots kommen. Die Kinderbetreuung soll grundsätzlich in festen Angeboten und bei konstanten Personalzuordnungen erfolgen. Zu den einzuhaltenden Hygieneregelungen zählt die Maskenpflicht in der Einrichtung einschließlich des Außengeländes seit dem 12. April auch während der pädagogischen Interaktion mit den betreuten Kindern.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Corona-Webseite der Landesregierung.


Öffentlicher Nahverkehr

Die Trierer Stadtbusse schränken wegen des Lockdowns ihren Fahrplan ein. Die Buslinien 13, 14 und 16 zu den Hochschulen sind weiterhin nicht in Betrieb. Seit Freitag 18. Dezember, fahren freitags und samstags bis auf weiteres keine Nachtbusse mehr nach 0.15 Uhr (letzte Abfahrt ab Hauptbahnhof). Mit dem Schulbeginn in den Grundschulen am 22. Februar nimmt die Schulbuslinie 30 wieder den Betrieb auf.

Passagiere müssen in Bussen und Bahnen eine medizinische Maske tragen. Busfahrerinnen und Busfahrer sind die Absperrung ihres Bereichs gut geschützt und können selbst entscheiden, ob sie eine Maske tragen möchten (SWT-Webseite).


Behördengänge

Viele Dienstleistungen bietet das Rathaus online an. Auch ist es möglich, viele Anträge als PDF-Dokumente auf unseren Seiten herunterzuladen, sie auszudrucken und unterschrieben per Post an das Rathaus zu schicken.

Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung können nur mit Termin besucht werden. Das Bürgeramt und das Amt für Kfz-Zulassungen haben für die Terminvergabe Online-Buchungssysteme. Sie können aber auch einen Termin über die Rufnummer 115 (ohne Vorwahl wählen) ausmachen. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der Ämter über die momentan geltenden Besuchsregeln:


Nachbarschaftshilfe

Bitte achten Sie auf Ihre Nachbarn, vor allem auf Ältere, Kranke und Alleinstehende. Erkundigen Sie sich regelmäßig, ob es ihnen gut geht. Bieten Sie vor allem Älteren und Personen mit Vorerkrankungen Hilfe an, zum Beispiel, für sie einzukaufen. Achten Sie bei diesen Kontakten auf den Sicherheitsabstand und die Hygieneregeln.

Die Ehrenamtsagentur Trier koordiniert Hilfsangebote in den Ortsteilen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Ehrenamtsagentur sowie telefonisch unter 0651/9120-702.

Durch die derzeit bestehenden Einschränkungen besteht auch die Gefahr, dass Notlagen allein lebender Menschen nicht bemerkt werden. Sollte es den begründeten Hinweis auf eine bestehende Notlage geben, alarmieren Sie Rettungsdienst und Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.

 
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