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23.09.2021 | Gesundheitsschutz

Coronavirus - Laufend aktualisierte Informationen

Diagramm der Corona-Fallzahlen in Trier und Trier-Saarburg.
Überblick über die Entwicklung der bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg. Grafik: Stadt Trier, Amt für Presse und Kommunikation Quelle: Gesundheitsamt Trier-Saarburg

Mit Stand 23. September gibt es in der Stadt Trier 90 aktive nachgewiesene Fälle einer Corona-Infektion. Im Landkreis Trier-Saarburg gelten 108 Personen als infiziert. Momentan befinden sich fünf Covid-19-Patienten aus der Region in stationärer Behandlung.

Seit März 2020 haben sich in der Stadt Trier 3312 Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. 34 Personen aus Trier sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Aktuelle Werte der Leitindikatoren

  • 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen in der Stadt Trier: 30,7
  • 7-Tage-Hospitalisierungswert im Versorgungsgebiet Trier: 0,7
  • Anteil der mit Covid19-Erkrankten belegten Intensivbetten in Rheinland-Pfalz: 4,03 %
  • Quelle: Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz

Somit befindet sich Trier aktuell in der Warnstufe 1 gemäß Corona-Bekämpfungsverordnung.

Die Stadt Trier informiert auf dieser Webseite fortlaufend über aktuelle Entwicklungen. Neuigkeiten erfahren Sie ebenfalls zeitnah über den städtischen Twitter-Kanal https://twitter.com/stadt_trier.

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Informationen der Landesregierung auf Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch, Rumänisch und Dari/Farsi.

Hotlines
Änderungen seit 12. September
Maskenpflicht und Testpflicht
Erleichterungen für Geimpfte und Genesene
Einreise aus dem Ausland
Krankenhäuser und Pflegeheime
Quarantänepflicht
Regeln für Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie und Veranstaltungen
Impfzentrum
Wirtschaftliche Hilfen
Schulen und Kindergärten
Öffentlicher Nahverkehr
Behördengänge
Nachbarschaftshilfe


Hotlines

OB Wolfram Leibe leitet im Rathaussaal den Krisenstab der Stadtverwaltung.Corona-Hotline des Gesundheitsamts: Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 15 Uhr: 0651 / 715-555

Behördennummer 115: Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr: 115 (ohne Vorwahl, zum Ortstarif, bei Flatrates kostenlos)

Hotline des Landes Rheinland-Pfalz für Fragen rund um das Coronavirus: Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr, Samstag/Sonntag 10 bis 16 Uhr, 0800 / 575 81 00

Gehörlose können sich für allgemeine Informationen an das Bundesministerium für Gesundheit wenden: Fax: 030 / 340 60 66-07, E-Mail: info.deaf@bmg.bund.de, Gebärdentelefon (Videotelefonie) https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/.

Beim Jobcenter Trier können unter 0651/205-7777 neue Anträge gestellt werden. Für alle Fragen zu laufenden Zahlungen oder zur Arbeitssituation gibt die Servicenummer 0651/205-7000 Auskunft. Das Jobcenter stellt viele Informationen auch auf der Jobcenter-Webseite zusammen.

Die städtische Wirtschaftsförderung beantwortet Ihre Fragen unter 0651/718-1839.

Hilfetelefone Gewalt und psychische Krisen: Sie sind wegen der Coronakrise in einer besonderen Notlage? Auf unserer Seite Hilfetelefone und Hilfsangebote finden Sie Telefonnummern und Webseiten verschiedener Organisationen, vom Frauennotruf bis zur Telefonseelsorge. 


Änderungen seit 12. September

Wenn zwei von drei Indikatoren die Schwellenwerte überschreiten, tritt die nächsthöhere Warnstufe in Kraft. Für die Neuinfektionen gilt die Inzidenz in Trier, für die Hospitalisierung gilt der Wert im Versorgungsgebiet Trier (ehem. Regierungsbezirk) und für die Intensivbettenbelegung der landesweite Anteil an der Gesamtkapazität.Überblick über die neuen Regeln, die am 12. September 2021 mit der
26. Corona-Bekämpfungsverodnung des Landes Rheinland-Pfalz in Kraft getreten sind.

Demnach ist kein weiterer Shutdown als Schutzmechanismus vorgesehen: Schulen, Geschäfte, Restaurants, Hotels, Theater, Kinos, Schwimmbäder sowie vergleichbare Betriebe und Einrichtungen sollen unabhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie geöffnet bleiben. Für geimpfte und genesene Personen werden Kontakt- und Zugangsbeschränkungen weitgehend aufgehoben. Im Rahmen der Regel 2G+ wird jedoch der Zutritt von nicht-immunisierten Personen je nach aktueller Situation beschränkt. Für diese Personengruppe gilt weiterhin die Testpflicht. Davon ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler, da sie regelmäßig in den Schulen getestet werden. Kinder bis zum Alter von elf Jahren werden Geimpften und Genesenen gleichgestellt. 

Künftig werden für die Lagebeurteilung neben der bekannten 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen zwei weitere Indikatoren herangezogen: Die Krankenhauseinweisungen und die Intensivbettenbelegung von Covid-19-Erkrankten. Die Krankenhauseinweisungen (7-Tage-Hospitalisierungswert pro 100.000 Einwohner) werden für die fünf Krankenhaus-Versorgungsgebiete in Rheinland-Pfalz gesondert ermittelt. Die Intensivbettenbelegung (Anteil der mit Covid19-Erkrankten belegten Intensivbetten an der Gesamtkapazität) wird für ganz Rheinland-Pfalz ermittelt.

Aus den drei Indikatoren ergeben sich die neu eingeführten Warnstufen 1 bis 3: Wenn zwei der drei Indikatoren in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis einen bestimmten Schwellenwert überschreiten, tritt nach dem dritten Tag die nächsthöhere Warnstufe in Kraft (siehe nebenstehende Tabelle). Die mit den Warnstufen verbundenen Regeln betreffen vor allem den Zutritt von nicht-immunisierten Personen zur Innen-Gastronomie, zu Veranstaltungen und zu Einrichtungen wie Museen oder Kinos sowie die Maskenpflicht an Schulen.

Bei Corona-Infektionen in Schulen wird die Quarantäne-Pflicht gelockert: Sie gilt grundsätzlich nur noch für die positiv getesteten Schülerinnen und Schüler und nicht mehr automatisch für Sitznachbarn oder den gesamten Klassenverband. Im Einzelfall kann das Gesundheitsamt strengere Maßnahmen festlegen. 


Maskenpflicht und Testpflicht

Generell gilt eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind. Dazu zählen insbesondere Geschäfte und der öffentliche Nahverkehr. Dabei muss eine medizinische Maske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden. Im Freien gilt die Maskenpflicht nur noch in Situationen, in denen sich Menschen auf engem Raum nicht nur vorübergehend begegnen (zum Beispiel in Warteschlangen). Das Land informiert in seinen Corona-Regeln im Überblick unter dem Stichwort "Maskenpflicht" darüber, wo Masken getragen werden müssen. Die Maskenpflicht ist festgelegt in der jeweils gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, kann mit einem Bußgeld von 50 Euro belegt werden.

In Hotels, Gastronomie und bei weiteren Dienstleistungen entfällt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Maskenpflicht, wenn sie einen tagesaktuellen negativen Test haben.

Für die Maskenpflicht an Schulen ergeben sich aus der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung folgende Regelungen je nach aktueller Warnstufe:

  • Warnstufe 1: Maskenpflicht im Schulgebäude, nicht jedoch am Platz im Klassenzimmer und im Freien
  • Warnstufe 2: Maskenpflicht an weiterführenden Schulen auch am Platz, allerdings nicht im Freien
  • Warnstufe 3: Maskenpflicht an allen Schulen auch am Platz, allerdings nicht im Freien

Testpflicht - PCR- und Schnelltests

Laut Corona-Bekämpfungsverordnung gilt für verschiedene Aktivitäten eine Testpflicht, vor allem für Aktivitäten in Innenbereichen. Vollständig geimpfte sowie genesene Personen sind von dieser Testpflicht ausgenommen. Sie müssen einen Nachweis vorlegen, dass sie geimpft oder genesen sind (siehe folgender Abschnitt). Vollständig geimpft ist man ab 14 Tage nach der letzten erforderlichen Dosis. Schülerinnen und Schüler müssen für Aktivitäten in Innenräumen keinen negativen Test vorlegen, da sie regelmäßig in den Schulen getestet werden.

PCR-Tests werden bei Personen mit Corona-Symptomen durchgeführt und bei Kontaktpersonen der Kategorie 1 von Corona-Infizierten. Erste Ansprechpartner sind die Hausärzte. Personen ohne Symptome und Kontakte mit Infizierten können auf eigene Kosten einen PCR-Test machen. Für Aktiviitäten in Innenräumen kann ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. PCR-Testmöglichkeiten in Trier

Negative Schnell- oder Selbsttests dürfen ebenfalls höchstens 24 Stunden alt sein. Die Stadt Trier betreibt in der Europahalle ein Corona-Schnelltestzentrum. Auch viele weitere Organisationen und Ärzte bieten kostenlose Schnelltests an. Die Getesteten erhalten ihr Ergebnis nach circa 15 Minuten ausgehändigt. Schnelltests sind nur für symptomlose Personen möglich. Schnelltest-Stationen in Trier

Selbsttests müssen unter Aufsicht bei dem besuchten Betrieb / der besuchten Institution durchgeführt werden. Sie sind frei verkäuflich, beispielsweise in Drogerien, Apotheken und Supermärkten. Auch einige Gastronomen und Dienstleistungsbetriebe verkaufen Selbsttests an ihre Kunden, die sie im Anschluss bedienen möchten.


Erleichterungen für Geimpfte und Genesene

Die Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes schreibt Ausnahmen und Erleichterungen für geimpfte und von der COVID-19-Erkrankung genesene Menschen fest. Bestimmte Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie gelten für sie nicht mehr. Dazu gehören etwa Kontaktbeschränkungen. Ebenso gibt es für diese Personen Ausnahmen von Quarantänepflichten.

  • Kontakt- oder Zugangsbeschränkungen gelten nicht für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mitgezählt.
  • Wo ein negativer Test Voraussetzung ist, werden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Sie müssen also kein aktuelles negatives Testergebnis vorlegen.
  • Beim Sport gilt: Bei Beschränkungen, mit wie vielen Personen Sport getrieben werden kann, zählen Geimpfte und Genesene nicht mit.
  • Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.

AHA-Regeln gelten nach wie vor: Geimpfte, genesene und getestete Personen müssen in bestimmten Situationen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten. Sind in einer gastronomischen Einrichtung nicht mehr als 25 nicht geimpfte Perosnen anwesend, entfallen das Abstandsgebot und die Maskenpflicht. 

Welche Nachweise müssen Geimpfte und Genesene vorlegen?

  • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
  • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

Einreise aus dem Ausland

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes legt bundeseinheitlich fest, welche Regeln für die Einreise nach Deutschland zu beachten sind.

Diese Regeln haben sich zum 1. August geändert: Seitdem müssen alle Personen über 12 Jahren, die nach Deutschland einreisen, egal aus welchem Gebiet, nachweisen können, dass sie nicht mit Corona infiziert sind, entweder über einen Impf-, einen Genesenen- oder einen Testnachweis. Die Kategorie der "einfachen Risikogebiete" ist zum 1. August entfallen. Es gibt jetzt nur noch besondere Regeln für Hochrisikogebiete (mit hohen Inzidenzen) und Virusvariantengebiete (mit besonders risikoreichen Virus-Mutationen). Bei der Einreise aus Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten sind Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflichten zu beachten.

Ausnahmen von der Nachweis- und Quarantänepflicht gibt es deutschlandweit für Personen, die sich weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhalten bzw. die nach weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet wieder nach Deutschland zurückkommen (Grenzpendler, Tagestouristen, etc.). Für Einreisen per Flugzeug gelten diese Ausnahmen nicht, auch nicht für Einreisen aus Hochrisikogebieten oder Virusvariantengebieten. Luxemburg-Pendler müssen selbstverständlich auch die Luxemburgischen Einreiseregeln beachten. Die Landesregierung hat per Corona-Bekämpfungsverordnung zusätzlich Personen von der Quarantänepflicht entbunden, die sich weniger als 72 Stunden in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben: Landes-Webseite zu Einreiseregelungen.

Das Bundesgesundheitsministerium erklärt auf seiner Webseite die wichtigsten Regeln der Coronavirus-Einreiseverordnung.

Die aktuelle Liste der Hochrisikogebiete und der Virusvariantengebiete ist auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts abrufbar.

Bei Auftreten von Symptomen nach einer Auslandsreise, die auf Covid 19 hinweisen, ist das Gesundheitsamt zu kontaktieren unter 0651/715-555.


Krankenhäuser und Pflegeheime

Die Trierer Krankenhäuser erlauben allen Patienten wieder seit Donnerstag, 17. Juni, Besuch zu empfangen. Dabei gilt die 1-1-1-Regelung als Orientierung: Ein Patient, ein Besucher, eine Stunde. Jeder Patient darf für eine Stunde pro Tag von einer Person besucht werden. Pressemitteilung

Für den Hygieneschutz und die Besuchsregelung in Pflege- und Altenheimen hat die Landesregierung zum 3. Mai 2021 Lockerungen beschlossen. Gestaffelt werden die neuen Regelungen nach der Immunisierungsquote der Bewohnerschaft in der jeweiligen Pflegeeinrichtung. Diese gliedert sich in drei Stufen: einer Immunisierungsquote unter 75 Prozent, einer Quote zwischen 75 und 90 Prozent und einer Quote von mehr als 90 Prozent. Einen Überblick finden Sie in diesem Dokument der Landesregierung. Bitte fragen Sie direkt bei der entsprechenden Einrichtung an, wie die Besuchsregelung ist.


Quarantänepflicht

Zum 11. Juni 2021 ist eine Landesverordnung zur Quarantäne in Kraft getreten. Sie regelt die Quarantäne von mit Corona infizierten Personen, krankheitsverdächtigen Personen und ihren Kontaktpersonen. Zusätzlich gelten aktuell die gelockerten Regeln für Schulen und Kitas, die in der dritten und vierten Änderungsverordnung festgelegt sind. 

Folgende Personen müssen sich unverzüglich selbst in Quarantäne begeben:

  • positiv auf Corona getestete Personen
  • Covid 19-Krankheitsverdächtige
  • Personen, die mit einer positiv getesteten Person in einem Haushalt leben
  • enge Kontaktpersonen
  • Personen, die aus Hochrisikogebieten einreisen (siehe Abschnitt zur Einreise)

Das Gesundheitsamt ordnet die Quarantäne nicht mehr per Bescheid an. Es stellt jedoch Bescheinigungen zur Quarantäne aus, die zum Beispiel dem Arbeitgeber vorgelegt werden können. Positiv getestete Personen sollen unverzüglich selbst alle Personen unterrichten, zu denen sie in den letzten zwei Tagen vor oder seit der Durchführung des Tests oder seit dem Beginn von typischen Symptomen, die dem Test vorausgegangen sind, engen persönlichen Kontakt hatten. Diese sollen sich dann selbständig in Quarantäne begeben.

Es gibt Ausnahmen von der Quarantänepflicht für Geimpfte und Genesene. Das Land Rheinland-Pfalz informiert auf seiner Corona-Webseite sehr ausführlich über die genauen Regelungen zur Quarantäne.

Bei Corona-Infektionen in Schulen gilt die Quarantäne grundsätzlich nur noch für die positiv getesteten Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrkräfte und nicht mehr automatisch für Sitznachbarn oder den gesamten Klassenverband. Stattdessen gilt für den Zeitraum von fünf aufeinanderfolgenden Schultagen eine tägliche Testpflicht mittels Selbsttest sowie die Pflicht, eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen. Im Einzelfall kann das Gesundheitsamt strengere Maßnahmen festlegen. Bei Infektions-Fällen in Kitas besteht für die Kinder und Betreuerinnen und Betreuer der betroffenen Gruppe eine einmalige PCR-Testpflicht vor Wiederbetreten der Einrichtung.


Regelungen für Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie und Veranstaltungen

Es gelten die Bestimmungen der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung. Das Land hat eine sehr ausführliche Webseite mit den Corona-Regeln im Überblick veröffentlicht.

Aktuell gibt es keine pandemiebedingten Öffnungsbeschränkungen für den Einzelhandel, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe aller Art sowie Bildungs- und Kultureinrichtungen mehr. GottesdiensteSport- und Kulturveranstaltungen wie auch Messen oder Flohmärkte können stattfinden. Es gilt die Maskenpflicht in Innenräumen, sofern man sich nicht auf einem festen Platz befindet, und die Pflicht zur Kontakterfassung.

Sofern es sich um geimpfte oder genesene Personen handelt, gibt es keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Leidglich bei Veranstaltungen im Freien ohne feste Plätze ist die Gesamt-Personenzahl auf 25.000 gedeckelt. Kinder bis zum Alter von elf Jahren sind Geimpften und Gensenen gleichgestellt.

Je nach aktueller Warnstufe gelten Zugangsbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen.

  • Warnstufe 1: Maximal 25 Gäste/Teilnehmer in der Innengastronomie, bei Gottesdiensten, in Schwimmbädern, Museen und Ausstellungen, beim Sporttraining und im Probenbetrieb, bis zu 250 Teilnehmer/Zuschauer an Veranstaltungen im Innenraum, maximal 1000 Teilnehmer/Zuschauer bei Veranstaltungen im Freien
  • Warnstufe 2: Maximal 10 Gäste/Teilnehmer in der Innengastronomie, bei Gottesdiensten, in Schwimmbädern, Museen und Ausstellungen, beim Sporttraining und im Probenbetrieb, bis zu 100 Teilnehmer/Zuschauer an Veranstaltungen im Innenraum, maximal 400 Teilnehmer/Zuschauer bei Veranstaltungen im Freien
  • Warnstufe 3: Maximal 5 Gäste/Teilnehmer in der Innengastronomie, bei Gottesdiensten, in Schwimmbädern, Museen und Ausstellungen, beim Sporttraining und im Probenbetrieb, bis zu 50 Teilnehmer/Zuschauer an Veranstaltungen im Innenraum, maximal 200 Teilnehmer/Zuschauer bei Veranstaltungen im Freien
Für nicht-immunisierte Personen gilt zudem weiterhin die Testpflicht. Sind in einer gastronomischen Einrichtung nicht mehr als 25 nicht geimpfte Personen anwesend, entfallen das Abstandsgebot und die Maskenpflicht.

Die Landesregierung hat für viele verschiedene Bereiche Hygienekonzepte veröffentlicht, die zu beachten sind. Alle Rechtsgrundlagen finden Sie auf der Corona-Webseite des Landes Rheinland-Pfalz.


Impfzentrum

Die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg betreiben im Trierer Messepark ein gemeinsames Impfzentrum. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Sonderseite zum Impfzentrum.

Das Land hat eine Webseite mit der Impfstrategie für Rheinland-Pfalz erstellt.


Wirtschaftliche Hilfen

Für die von den temporären Schließungen im November und Dezember 2020 erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbständigen, Vereine und Einrichtungen gewährt der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. Der Erstattungsbetrag beträgt 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter. Anträge können ab sofort über www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Auch die Stadt Trier tut alles, um die wirtschaftlichen Auswirkungen für Unternehmen aus Handel, Handwerk und Industrie abzufedern. Auch Ehrenamtliche, Vereine und Selbstständige aus dem Kulturbereich sollen unterstützt werden, wo die Maßnahmen von Bund und Land nicht ausreichen oder nicht greifen.

Die Wirtschaftsförderung Trier hat Informationen für Trierer Betriebe zusammengestellt, unter anderem zu Fördermöglichkeiten, Kurzarbeitergeld und KfW-Notkrediten.

Trierer Unternehmen können bei der Finanzverwaltung der Stadt Trier eine Anpassung der Steuervorauszahlungen beantragen sowie die Stundung von Steuernachzahlungen. Sondernutzungsgebühren für Gastronomie und Gewerbe werden erlassen.

Die Landesregierung stellt einen Schutzschild in Höhe von 10 Millionen Euro bereit für gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Pandemie in Existenznot geraten sind. Anträge können online gestellt werden. Das Land informiert unter wir-tun-was.rlp.de.

Die Stadt unterstützt Schausteller und Standbetreiber, die unter den Absagen von Festen und Jahrmärkten leiden, indem sie es ihnen ermöglicht, Fahrgeschäfte und Verkaufsstände dezentral und temporär an mehreren Plätzen zu eröffnen. Hierzu läuft bis zum 1. April 2021 erneut ein Interessenbekundungsverfahren.


Schulen und Kindergärten

In den Schulen findet in allen Klassen- und Jahrgangsstufen Präsenzunterricht statt.

Die Kitas sind im "Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen" geöffnet, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt. Das bedeutet, dass dann – wenn die Erzieherinnen und Erzieher weitestgehend den Schutz durch die erste Impfung haben – alle Kinder wieder in ihre Kita kommen können. Unter Umständen und je nach Situation vor Ort kann es immer wieder zu Einschränkungen des Betreuungsangebots kommen. Die Kinderbetreuung soll grundsätzlich in festen Angeboten und bei konstanten Personalzuordnungen erfolgen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Corona-Webseite der Landesregierung.


Öffentlicher Nahverkehr

Seit dem 17. Juli fahren die Nachtbusse in Trier wieder. 

Passagiere müssen in Bussen und Bahnen eine medizinische Maske tragen. Busfahrerinnen und Busfahrer sind die Absperrung ihres Bereichs gut geschützt und können selbst entscheiden, ob sie eine Maske tragen möchten (SWT-Webseite).


Behördengänge

Viele Dienstleistungen bietet das Rathaus online an. Auch ist es möglich, viele Anträge als PDF-Dokumente auf unseren Seiten herunterzuladen, sie auszudrucken und unterschrieben per Post an das Rathaus zu schicken.

Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung können nur mit Termin besucht werden. Das Bürgeramt und das Amt für Kfz-Zulassungen haben für die Terminvergabe Online-Buchungssysteme. Sie können aber auch einen Termin über die Rufnummer 115 (ohne Vorwahl wählen) ausmachen. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der Ämter über die momentan geltenden Besuchsregeln:


Nachbarschaftshilfe

Bitte achten Sie auf Ihre Nachbarn, vor allem auf Ältere, Kranke und Alleinstehende. Erkundigen Sie sich regelmäßig, ob es ihnen gut geht. Bieten Sie vor allem Älteren und Personen mit Vorerkrankungen Hilfe an, zum Beispiel, für sie einzukaufen. Achten Sie bei diesen Kontakten auf den Sicherheitsabstand und die Hygieneregeln.

Die Ehrenamtsagentur Trier koordiniert Hilfsangebote in den Ortsteilen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Ehrenamtsagentur sowie telefonisch unter 0651/9120-702.

Durch die derzeit bestehenden Einschränkungen besteht auch die Gefahr, dass Notlagen allein lebender Menschen nicht bemerkt werden. Sollte es den begründeten Hinweis auf eine bestehende Notlage geben, alarmieren Sie Rettungsdienst und Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.

 
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