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19.06.2021 | Gesundheitsschutz

Coronavirus - Laufend aktualisierte Informationen

Diagramm der Corona-Fallzahlen in Trier und Trier-Saarburg.
Überblick über die Entwicklung der bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg. Grafik: Stadt Trier, Amt für Presse und Kommunikation Quelle: Gesundheitsamt Trier-Saarburg

Mit Stand 19. Juni gibt es in der Stadt Trier 44 aktive nachgewiesene Fälle einer Corona-Infektion. Im Kreis Trier-Saarburg gelten aktuell 141 Personen als infiziert. Momentan befindet sich kein Covid-19-Patient mehr in stationärer Behandlung.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Mitteilung des Landesuntersuchungsamtes (LUA) Rheinland-Pfalz für Trier bei 4,5, für Trier-Saarburg bei 3,3.

Seit März 2020 haben sich in der Stadt Trier 2749 Personen und im Kreis Trier-Saarburg 4440 Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. Insgesamt wurden bis heute 1589 Nachweise einer Virus-Mutation gemeldet, davon überwiegend die sogenannte britische Viren-Mutation B.1.1.7. 29 Personen aus Trier und 94 aus dem Landkreis sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Die Stadt Trier informiert auf dieser Webseite fortlaufend über aktuelle Entwicklungen. Neuigkeiten erfahren Sie ebenfalls zeitnah über den städtischen Twitter-Kanal https://twitter.com/stadt_trier.

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Informationen der Landesregierung auf Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch, Rumänisch und Dari/Farsi.

Hotlines
Änderungen zum 18. Juni
Maskenpflicht und Testpflicht
Erleichterungen für Geimpfte und Genesene
Einreise aus (Hoch-)Risikogebieten
Krankenhäuser und Pflegeheime
Quarantänepflicht
Regeln zur Kontaktbeschränkung
Regeln für Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie und Veranstaltungen
Impfzentrum
Wirtschaftliche Hilfen
Schulen und Kindergärten
Öffentlicher Nahverkehr
Behördengänge
Nachbarschaftshilfe


Hotlines

OB Wolfram Leibe leitet im Rathaussaal den Krisenstab der Stadtverwaltung.Corona-Bürgertelefon: Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 15 Uhr: 0651 / 718-1817

Behördennummer 115 (alles außer Corona): Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr: 115 (ohne Vorwahl, zum Ortstarif, bei Flatrates kostenlos)

Gehörlose können sich für allgemeine Informationen an das Bundesministerium für Gesundheit wenden: Fax: 030 / 340 60 66-07, E-Mail: info.deaf@bmg.bund.de, Gebärdentelefon (Videotelefonie) https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/.

Beim Jobcenter Trier können unter 0651/205-7777 neue Anträge gestellt werden. Für alle Fragen zu laufenden Zahlungen oder zur Arbeitssituation gibt die Servicenummer 0651/205-7000 Auskunft. Das Jobcenter stellt viele Informationen auch auf der Jobcenter-Webseite zusammen.

Die städtische Wirtschaftsförderung beantwortet Ihre Fragen unter 0651/718-1839.

Hilfetelefone Gewalt und psychische Krisen: Sie sind wegen der Coronakrise in einer besonderen Notlage? Auf unserer Seite Hilfetelefone und Hilfsangebote finden Sie Telefonnummern und Webseiten verschiedener Organisationen, vom Frauennotruf bis zur Telefonseelsorge. 


Änderungen zum 18. Juni

Seit dem 18. Juni gilt die 23. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz. Sofern darin Bezug auf die 7-Tage-Inzidenz genommen wird, werden die unter lua.rlp.de veröffentlichten Zahlen des Landesuntersuchungsamts herangezogen.

Folgende Neurungen sind damit in Kraft getreten:

  • Die Maskenpflicht im Freien ist grundsätzlich aufgehoben; Ausnahmen gelten zum Beispiel in Warteschlangen,
  • In den Schulen entfällt die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler im Unterricht und auf dem Schulhof (ab 21. Juni),
  • Sportliche Aktivität im Freien mit 50 Personen plus Trainer, innen mit 20 Personen (bzw. 25 bei reiner Kindergruppe) möglich,
  • Sportveranstaltungen und Kulturveranstaltungen im Freien dürfen bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauer zulassen (innen: 250),
  • Für private Feiern gilt: im Freien sind maximal 50 Personen zulässig, innen 25 Gäste mit Testpflicht
  • Hallenbäder dürfen unter Berücksichtigung der Testpflicht öffnen
  • Freizeitparks können auch die Innenbereiche wieder öffnen; Hotels, Jugendherbergen und Campingplätze ihre Gemeinschaftseinrichtungen
  • Bus- und Schiffsreisen sind wieder möglich, auch hier gilt die Testpfliocht.

Bei allen Kontaktbeschränkungen gilt: Vollständig Geimpfte und Genesene sowie eigene Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt!


Maskenpflicht und Testpflicht

Generell gilt eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind. Dazu zählen insbesondere Geschäfte und der öffentliche Nahverkehr. Dabei muss eine medizinische Maske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden. Im Freien gilt die Maskenpflicht nur noch in Situationen, in denen sich Menschen auf engem Raum nicht nur vorübergehend begegnen (z.B. in Warteschlangen).

Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen, wenn in einem Betrieb die Mindestabstände von 1,5 Metern nicht eingehalten werden können, Arbeitnehmer weniger als 10 Quadratmeter pro Person Platz haben oder ein höhter Aerosolausstoß stattfindet. FAQ zur Corona-Arbeitsschutzverordnung

Eine medizinische Maske erkennen Sie an der Bezeichnung "CE" auf der Verpackung. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren, Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können und Bedienstete in Geschäften, die durch eine Trennscheibe geschützt sind. Das Bundesinstitut für Arzneimittel informiert über die unterschiedlichen Arten von Gesichtsmasken.

Die Maskenpflicht ist festgelegt in der jeweils gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, kann mit einem Bußgeld von 50 Euro belegt werden.

Testpflicht - PCR- und Schnelltests

PCR-Tests werden bei Personen mit Corona-Symptomen durchgeführt und bei Kontaktpersonen der Kategorie 1 von Corona-Infizierten. Erste Ansprechpartner sind die Hausärzte. Samstagnachmittags führt auch das Testzentrum der Stadt Trier PCR-Tests durch, jedoch nur für Personen ohne Symptome. PCR-Testmöglichkeiten in Trier

Die Corona-Bekämpfungsverordnung sieht für viele Aktivitäten negative Schnell- oder Selbsttests vor. Beispiele sind der Besuch der Innengastronomie, Sport in Innenräumen oder der Besuch eines Kosmetikstudios, wenn dort bei der Behandlung keine Maske getragen werden kann. Die Stadt Trier betreibt in der Europahalle ein Corona-Schnelltestzentrum. Auch viele weitere Organisationen und Ärzte bieten kostenlose Schnelltests an. Die Getesteten erhalten ihr Ergebnis nach circa 15 Minuten ausgehändigt. Negative Schnelltestergebnisse sind 24 Stunden lang gültig. Schnelltests sind nur für symptomlose Personen möglich. Schnelltest-Stationen in Trier

Selbsttests müssen unter Aufsicht bei dem besuchten Betrieb / der besuchten Institution durchgeführt werden. Sie sind frei verkäuflich, beispielsweise in Drogerien, Apotheken und Supermärkten. Auch einige Gastronomen und Dienstleistungsbetriebe verkaufen Selbsttests an ihre Kunden, die sie im Anschluss bedienen möchten.

Überall wo laut Corona-Bekämpfungsverordnung für einen Bereich eine Testpflicht vorgesehen ist, sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre, vollständig geimpfte sowie genesene Personen von der Pflicht ausgenommen. Vollständig geimpft ist man ab 14 Tage nach der letzen erforderlichen Dosis. Mehr dazu im folgenden Abschnitt.


Erleichterungen für Geimpfte und Genesene

Die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung sieht seit dem 9. Mai 2021 Ausnahmen und Erleichterungen für geimpfte und von der COVID-19-Erkrankung genesene Menschen vor. Bestimmte Einschränkungen, die das Infektionsschutzgesetz zur Eindämmung der Pandemie vorsieht, gelten für sie nicht mehr. Dazu gehören etwa Ausgangs- oder Kontaktbeschränkungen. Ebenso gibt es für diese Personen Ausnahmen von Quarantänepflichten.

  • Kontaktbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Für sie gelten auch nächtliche Ausgangssperren nicht.
  • Wo ein negativer Test Voraussetzung ist, werden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, um zum Beispiel die Gastronomie zu besuchen oder das Fitnessstudio.
  • Beim Sport gilt: Bei Beschränkungen, mit wie vielen Personen Sport getrieben werden kann, zählen Geimpfte und Genesene nicht mit.
  • Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.

Wichtig ist jedoch: Die AHA-Regeln gelten nach wie vor: Geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten. Hier gibt es keine Erleichterungen.

Welche Nachweise müssen Geimpfte und Genesene vorlegen?

  • Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
  • Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

Einreise aus (Hoch-)Risikogebieten

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes regelt seit dem 12. Mai 2021 bundeseinheitlich die Anmeldepflicht, die Test- bzw. Nachweispflicht und die Quarantänepflicht von Personen, die nach Deutschland einreisen. 

Seit dem 24. Januar gibt es neben den ausländischen Risikogebieten auch ausländische Hochrisikogebiete. Dies sind entweder Gebiete mit einer beonders hohen 7-Tage-Inzidenz von über 200 Infizierten pro 100.000 Einwohner (Hochinzidenzgebiete) oder Gebiete, in denen Virus-Mutationen nachgewiesen wurden, die gesundheitlich als besonders risikoreich eingeschätzt werden (Virusvariantengebiete). Für diese Hochrisikogebiete gelten noch strengere Einreiseregeln. Für Virusvariantengebiete gilt sogar ein Beförderungsverbot.

Personen über sechs Jahre, die sich innerhalb der letzten 10 Tage in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben und nach Deutschland einreisen, sind verpflichtet, ihre Einreise anzumelden. Die Anmeldung sollten sie bereits vor der Einreise online unter https://einreiseanmeldung.de durchführen. Die gespeicherte und/oder ausgedruckte Bestätigung führen Einreisende mit sich, um sie dem Beförderer oder der Grenzbehörde vorlegen zu können. Falls eine digitale Anmeldung nicht möglich ist, muss eine schriftliche Ersatzanmeldung (Aussteigekarte) ausgefüllt werden und diese an den Beförderer oder die Grenzbehörde abgegeben oder nach Einreise unverzüglich per Post an folgende Adresse übermittelt werden: Deutsche Post E-POST Solutions GmbH, 69990 Mannheim.

Nachweispflicht: Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet (Virusvarianten- oder Hochinzidenzgebiet) müssen Reisende schon bei der Einreise nachweisen können, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Reisende aus normalen Risikogebieten benötigen den Nachweis spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise. Das zuständige Gesundheitsamt kann die Vorlage eines Nachweises bis zu zehn Tagen nach Einreise verlangen. Als Nachweis gilt für Risikogebiete ein negatives Testergebnis, ein Impf- oder ein Genesenennachweis. Bei Einreisen aus einem Virusvariantengebiet muss ein negativer Test vorgelegt werden, hier genügen ein Impf- oder Genesenennachweis nicht. Alle Personen, die per Flugzeug in die Bundesrepublik einreisen, egal aus welchem Gebiet, haben dem Beförderer vor dem Abflug einen negativen Test vorzulegen.

Aus Risikogebieten Eingereiste müssen sich 10 Tage in Quarantäne begeben. Genesene, geimpfte oder negativ getestete Einreisende aus "einfachen" Risikogebieten müssen die Quarantäne nicht antreten. Sie übermitteln dazu ihren Genesenennachweis, Impfnachweis oder negativen Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://einreiseanmeldung.de. Bei Einreisen aus einem Hochinzidenzgebiet darf die Testung zur Beendung der Quarantäne frühestens fünf Tage nach der Einreise erfolgen. Bei Einreisen aus Virusvarianengebieten beträgt die Quarantäne 14 Tage und kann nicht verkürzt werden.

Bei Auftreten von Symptomen, die auf Covid 19 hinweisen, ist das Gesundheitsamt zu kontaktieren unter 0651/715-555.

Von der Anmelde- und Quarantäne-Pflicht ausgenommen sind Personen, die sich kürzer als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben, zum Beispiel Luxemburg-Pendler. Sie müssen aber auch die aktuell geltenden Bestimmungen zum Infektionsschutz in Luxemburg beachten. Personen, die sich kürzer als 24 Stunden in Deutschland aufhalten, müssen ebenfalls nicht in Quarantäne gehen oder ihren Aufenthalt anmelden. Außerdem gelten Ausnahmen für Personen, die einen sonstigen triftigen Reisegrund haben; hierzu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht im eigenen Hausstand wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen, Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen sowie Gründe, die in Ausbildung oder Studium liegen. Die Ausnahmen von den Quarantäne-, Test- und Anmeldepflichten können Sie nachlesen in § 6 der Coronavirus-Einreiseverordnung.

Das Bundesgesundheitsministerium erklärt auf seiner Webseite die wichtigsten Regeln der Coronavirus-Einreiseverordnung.


Krankenhäuser und Pflegeheime

Die Trierer Krankenhäuser haben einen Besucherstopp ausgesprochen. Ausnahmen gelten nur nach Absprache mit der Station und nur für bestimmte Patientengruppen. Pressemitteilung

Für den Hygieneschutz und die Besuchsregelung in Pflege- und Altenheimen hat die Landesregierung zum 3. Mai 2021 Lockerungen beschlossen. Gestaffelt werden die neuen Regelungen nach der Immunisierungsquote der Bewohnerschaft in der jeweiligen Pflegeeinrichtung. Diese gliedert sich in drei Stufen: einer Immunisierungsquote unter 75 Prozent, einer Quote zwischen 75 und 90 Prozent und einer Quote von mehr als 90 Prozent. Einen Überblick finden Sie in diesem Dokument der Landesregierung. Grundsätzlich gelten die neuen Regelungen bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 100 im entsprechenden Landkreis bzw. der Stadt Trier. Ab einer stabilen 7-Tage-Inzidenz über 100 greifen die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes.


Quarantänepflicht

Zum 15. Mai 2021 ist eine neue Landesverordnung zur Quarantäne in Kraft getreten. Sie regelt die Quarantäne von mit Corona infizierten Personen, krankheitsverdächtigen Personen und ihren Kontaktpersonen.

Folgende Personen müssen sich unverzüglich selbst in Quarantäne begeben:

  • positiv auf Corona getestete Personen
  • Covid 19-Krankheitsverdächtige, für die ein Corona-Test angeordnet oder durchgeführt wurde
  • Personen, die mit einer positiv getesteten Person in einem Haushalt leben
  • Kontaktpersonen der Kategorie I nach Definition des RKI
  • Personen der Kategorie Schul- oder Kita-Cluster nach Einstufung des Gesundheitsamts

Die Pflicht zur Absonderung von Hausstandsangehörigen und Kontaktpersonen gilt nicht für vollständig geimpfte und symptomlose sowie symptomlose genesene Personen, es sei denn, sie sind Patientinnen und Patienten oder Bewohnerinnen und Bewohner von stationären Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen.

Das Gesundheitsamt ordnet die Quarantäne nicht mehr per Bescheid an. Es stellt jedoch Bescheinigungen zur Quarantäne aus, die zum Beispiel dem Arbeitgeber vorgelegt werden können.

Die Quarantänedauer beträgt in der Regel mindestens 14 Tage. Für Kontaktpersonen der Kategorie I gilt die Quarantänedauer ab dem letzten Treffen mit der positiv getesteten Person. Für Covid 19-Krankheitsverdächtige endet die Absonderung mit dem Vorliegen eines negativen PCR-Testergebnisses.

Positiv getestete Personen sollen unverzüglich selbst alle Personen unterrichten, zu denen sie in den letzten zwei Tagen vor oder seit der Durchführung des Tests oder seit dem Beginn von typischen Symptomen, die dem Test vorausgegangen sind, engen persönlichen Kontakt hatten. Diese sollen sich dann selbständig in Quarantäne begeben.

Das Land Rheinland-Pfalz informiert auf seiner Corona-Webseite über die genauen Regelungen zur Quarantänepflicht.


Regeln zur Kontaktbeschränkung

Jürgen Müller befestigt ein Plakat mit der Aufforderung zu solidarischem Verhalten.

Die Kontaktbeschränkungen sind in der jeweils aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung festgelegt. Außerdem hat das Land eine sehr ausführliche Webseite mit den Corona-Regeln im Überblick veröffentlicht.

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur mit höchstens fünf Personen aus verschiedenen Hausständen erlaubt. Eigene Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Ebenfalls nicht mitgezählt werden vollständig geimpfte sowie genesene Personen. Ausnahmen gibt es für die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Personen.

Auch im privaten Bereich sollen Zusammenkünfte nur mit insgesamt fünf Personen stattfinden (Kinder bis 14 Jahre zählen nicht). Es wird empfohlen, auf private Feiern zu verzichten.

Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften in Kirchen, Synagogen und Moscheen gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern und Maskenpflicht (OP-Masken oder FFP-2) auch am Platz. Gemeindegesang ist nur im Freien erlaubt.

Im Amateur- und Freizeitsport ist die Sportausübung im Freien in Gruppen bis maximal 50 Personen zuzüglich einer Trainerin oder eines Trainers zulässig (mit Kontakt). Im Innenbereich ist kontaktloser Sport möglich mit maximal 20 Personen. Geimpfte, Genesene und eigene Kinder bis 14 werden nicht mitgezählt. Kinder bis 14 Jahre dürfen im Innenbereich in Gruppen von maximal 25 Personen Sport machen, wenn das Training angeleitet wird, jeweils mit Kontakt. In Innenräumen, beispielsweise in Fitnessstudios und Tanzschulen, muss das allgemeine Abstandsgebot gewahrt bleiben. Zwischen den einzelnen, trainierenden Gruppen müssen jeweils drei Meter Abstand gehalten werden. Beispiel: Im Fitnessstudio trainieren gleichzeitig zwei Freunde, eine Familie mit vier Personen und eine Einzelperson. Diese drei Gruppen müssen einen Abstand von drei Metern zueinander wahren. Insgesamt darf innen höchstens eine Person pro angefangenen 20 Quadratmetern Fläche trainieren. Außen gilt bei angeleitetem Training die Pflicht zur Kontakterfassung. Innen gilt immer die Pflicht zur Kontakterfassung und die Testpflicht. Freibäder, Thermen, Hallenbäder und Saunen dürfen mit einer Kapazität von maximal 50 Prozent öffnen. Die Einzelnutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und Duschen, und Toilettenräumen ist gestattet.

Außerschulischer Musik- und Kunstunterricht ist in Innenräumen mit maximal einer Person pro angefangenen 10 Quadratmetern Unterrichtsraum möglich. Für Tätigkeiten mit erhöhtem Aerosolausstoß wie Singen oder bei Blasinstrumenten gilt in geschlossenen Räumen eine Testpflicht. Im Freien ist der außerschulische Musik- und Kunstunterricht in Gruppen mit bis zu 30 Personen sowie einer Lehrperson zulässig. Im Innenbereich ist dieser Unterricht mit bis zu 25 Kindern bis einschließlich 14 Jahre zulässig. Geimpfte und Genesene werden in den Gruppen nicht mitgezählt.

Für den Probenbetrieb der Breiten- und Laienkultur gilt: Es sind Gruppen von bis zu 25 Kindern bis einschließlich 14 Jahre und einer Person über 14 Jahre zulässig. Für Erwachsene gilt im Freien eine maximale Gruppengröße von 30 Personen plus einer leitenden Person. In Innenräumen dürfen bis zu zehn Personen zusammen proben. Es gilt die Pflicht zur Kontakterfassung, innen gilt zudem eine Testpflicht. Geimpfte und Genesene werden in den Gruppen nicht mitgezählt.

Spielplätze sind geöffnet.

Personen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion (insbesondere Husten, Erkältungssymptomatik, Fieber) sollen möglichst zu Hause bleiben; ihnen ist laut Corona-Bekämpfungsverordnung im Regelfall der Zutritt zu Einrichtungen und Versammlungen zu verwehren.

Zum Schutz vor Virusinfektionen verweist die Stadt Trier auf die allgemeinen Hygienemaßnahmen des Robert Koch-Instituts:

  • Kein Händeschütteln: Begrüßen Sie sich stattdessen auf andere Art und Weise.
  • Händehygiene: Waschen Sie sich häufiger gründlich die Hände mit Wasser und Seife, insbesondere vor dem Essen und vor der Nahrungsmittelzubereitung.
  • Husten- und Nies-Etikette: Husten oder niesen Sie nicht in die Hand oder in den Raum, sondern in die Armbeuge oder in danach zu entsorgende Einmaltücher.
  • Abstand halten: Halten Sie Abstand zu Erkrankten (circa anderthalb Meter).

Regelungen für Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie und Veranstaltungen

Es gelten die Bestimmungen der 23. Corona-Bekämpfungsverordnung. Das Land hat eine sehr ausführliche Webseite mit den Corona-Regeln im Überblick veröffentlicht.

Alle Geschäfte in Trier können öffnen. Die Personenzahl wird generell für alle Geschäfte beschränkt auf eine Person pro angefangene 10 Quadratmeter Verkaufsfläche

Öffnen dürfen auch Museen, Galerien und Tierparks, Termine für einen Besuch müssen im Voraus gebucht werden (Terminbuchung Stadtmuseum Simeonstift und Tiergehege Weißhauswald).

Gastronomische Einrichtungen dürfen öffnen, innen und außen. Eine Bewirtung darf ausschließlich an Tischen mit festem Sitzplatz und unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen erfolgen. An der Theke können Speisen und Getränke nur abgeholt, nicht aber verzehrt werden. Es gilt das Abstandsgebot zwischen den Gästen unterschiedlicher Tische sowie in Wartesituationen, die Pflicht zur Kontakterfassung und die Maskenpflicht. Gäste können die Maske nur unmittelbar am Platz abnehmen. Für den Innenbereich gilt zusätzlich die Vorausbuchungspflicht und die Testpflicht.

Kulturelle und Sport-Veranstaltungen können mit Zuschauern stattfinden. Es gelten Abstandsgebot, Testpflicht innen, Kontakterfassung und feste Sitzplätze. Die Masken können am Platz abgenommen werden. Maximal sind innen 250 Zuschauer möglich, außen 500.

Übernachtungen in Ferienwohnungen und in Wohnmobilen und Wohnwagen mit eigenen sanitären Anlagen sind wieder erlaubt. Auch Übernachtungen in Hotels und Pensionen sind erlaubt. Für Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen gilt eine Testpflicht, nicht jedoch für Übernachtungen auf Campingplätzen oder in Ferienwohnungen oder Privatquartieren.

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe sind geöffnet. Es gilt eine Maskenpflicht. Wenn aufgrund der Dienstleistung (Rasur, Kosmetik) keine Maske getragen werden kann, ist ein negativer Corona-Schnelltest vorzulegen, der höchstens 24 Stunden alt sein darf. Kunden dürfen sich auch mit Hilfe eines Selbsttests testen, jedoch nur vor dem Betreten der Einrichtung in Anwesenheit einer von dem Betreiber der Einrichtung beauftragten Person. Die Einrichtung hat die Testung auf Nachfrage zu bestätigen (Formular). Die Testpflicht gilt nicht für vollständig geimpfte symptomlose und für genesene symptomlose Personen. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, sind möglich.

Folgende Institutionen und Einrichtungen bleiben geschlossen:

  • Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen,
  • Kirmes, Volksfeste und ähnliche Einrichtungen,
  • Prostitutionsgewerbe im Sinne des § 2 Abs. 3 des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG),
  • Messen, Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen.

Die Landesregierung hat für viele verschiedene Bereiche Hygienekonzepte veröffentlicht, die zu beachten sind. Alle Rechtsgrundlagen finden Sie auf der Corona-Webseite des Landes Rheinland-Pfalz.


Impfzentrum

Die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg betreiben im Trierer Messepark ein gemeinsames Impfzentrum. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Sonderseite zum Impfzentrum.

Die notwendige Terminvergabe läuft zentral über das Land Rheinland-Pfalz: Telefonnummer 0800/5758100 oder online unter impftermin.rlp.de. Auch einige Hausärzte bieten Impfungen an.

Das Land hat eine Webseite mit der Impfstrategie für Rheinland-Pfalz erstellt.


Wirtschaftliche Hilfen

Für die von den temporären Schließungen im November und Dezember 2020 erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbständigen, Vereine und Einrichtungen gewährt der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. Der Erstattungsbetrag beträgt 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter. Anträge können ab sofort über www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Auch die Stadt Trier tut alles, um die wirtschaftlichen Auswirkungen für Unternehmen aus Handel, Handwerk und Industrie abzufedern. Auch Ehrenamtliche, Vereine und Selbstständige aus dem Kulturbereich sollen unterstützt werden, wo die Maßnahmen von Bund und Land nicht ausreichen oder nicht greifen.

Die Wirtschaftsförderung Trier hat Informationen für Trierer Betriebe zusammengestellt, unter anderem zu Fördermöglichkeiten, Kurzarbeitergeld und KfW-Notkrediten.

Trierer Unternehmen können bei der Finanzverwaltung der Stadt Trier eine Anpassung der Steuervorauszahlungen beantragen sowie die Stundung von Steuernachzahlungen. Sondernutzungsgebühren für Gastronomie und Gewerbe werden erlassen.

Die Landesregierung stellt einen Schutzschild in Höhe von 10 Millionen Euro bereit für gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Pandemie in Existenznot geraten sind. Anträge können online gestellt werden. Das Land informiert unter wir-tun-was.rlp.de.

Die Stadt unterstützt Schausteller und Standbetreiber, die unter den Absagen von Festen und Jahrmärkten leiden, indem sie es ihnen ermöglicht, Fahrgeschäfte und Verkaufsstände dezentral und temporär an mehreren Plätzen zu eröffnen. Hierzu läuft bis zum 1. April 2021 erneut ein Interessenbekundungsverfahren.


Schulen und Kindergärten

In den Schulen findet in allen Klassen- und Jahrgangsstufen Präsenzunterricht statt, solange die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt unter 100 bleibt. 

Ab dem 21. Juni wird die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler im Unterricht und auf dem Pausenhof aufgehoben. Sie gilt weiterhin in den Gängen. Außerdem gibt es eine Testpflicht: Schülerinnen und Schüler dürfen nur am Unterricht in der Schule teilnehmen, wenn sie zweimal pro Woche auf das Coronavirus getestet wurden. In den Schulen finden dafür kostenlose Tests statt.

Die Kitas sind im "Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen" geöffnet, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt. Das bedeutet, dass dann – wenn die Erzieherinnen und Erzieher weitestgehend den Schutz durch die erste Impfung haben – alle Kinder wieder in ihre Kita kommen können. Unter Umständen und je nach Situation vor Ort kann es immer wieder zu Einschränkungen des Betreuungsangebots kommen. Die Kinderbetreuung soll grundsätzlich in festen Angeboten und bei konstanten Personalzuordnungen erfolgen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Corona-Webseite der Landesregierung.


Öffentlicher Nahverkehr

Die Trierer Stadtbusse schränken ihren Fahrplan ein. Die Buslinien 13, 14 und 16 zu den Hochschulen sind weiterhin nicht in Betrieb. Seit Freitag 18. Dezember, fahren freitags und samstags bis auf weiteres keine Nachtbusse mehr nach 0.15 Uhr (letzte Abfahrt ab Hauptbahnhof).

Passagiere müssen in Bussen und Bahnen eine medizinische Maske tragen. Busfahrerinnen und Busfahrer sind die Absperrung ihres Bereichs gut geschützt und können selbst entscheiden, ob sie eine Maske tragen möchten (SWT-Webseite).


Behördengänge

Viele Dienstleistungen bietet das Rathaus online an. Auch ist es möglich, viele Anträge als PDF-Dokumente auf unseren Seiten herunterzuladen, sie auszudrucken und unterschrieben per Post an das Rathaus zu schicken.

Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung können nur mit Termin besucht werden. Das Bürgeramt und das Amt für Kfz-Zulassungen haben für die Terminvergabe Online-Buchungssysteme. Sie können aber auch einen Termin über die Rufnummer 115 (ohne Vorwahl wählen) ausmachen. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der Ämter über die momentan geltenden Besuchsregeln:


Nachbarschaftshilfe

Bitte achten Sie auf Ihre Nachbarn, vor allem auf Ältere, Kranke und Alleinstehende. Erkundigen Sie sich regelmäßig, ob es ihnen gut geht. Bieten Sie vor allem Älteren und Personen mit Vorerkrankungen Hilfe an, zum Beispiel, für sie einzukaufen. Achten Sie bei diesen Kontakten auf den Sicherheitsabstand und die Hygieneregeln.

Die Ehrenamtsagentur Trier koordiniert Hilfsangebote in den Ortsteilen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Ehrenamtsagentur sowie telefonisch unter 0651/9120-702.

Durch die derzeit bestehenden Einschränkungen besteht auch die Gefahr, dass Notlagen allein lebender Menschen nicht bemerkt werden. Sollte es den begründeten Hinweis auf eine bestehende Notlage geben, alarmieren Sie Rettungsdienst und Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.

 
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