Sprungmarken
03.12.2021 | Gesundheitsschutz

Coronavirus - Laufend aktualisierte Informationen

Diagramm der Corona-Fallzahlen in Trier und Trier-Saarburg.
Überblick über die Entwicklung der bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg. Grafik: Stadt Trier, Amt für Presse und Kommunikation Quelle: Gesundheitsamt Trier-Saarburg

Mit Stand 3. Dezember gibt es in der Stadt Trier 468 aktive nachgewiesene Fälle einer Corona-Infektion. Im Landkreis Trier-Saarburg gelten 952 Personen als infiziert. Momentan befinden sich 31 Covid-19-Patienten aus der Region in stationärer Behandlung.

Seit März 2020 haben sich in der Stadt Trier 4302 Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. 39 Personen aus Trier sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen in der Stadt Trier liegt bei 206,0 (aufgrund eines aktuellen Meldeverzugs dürfte die tatsächliche Inzidenz höher liegen).
Die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz für Rheinland-Pfalz liegt bei 4,38
Quelle: Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz

Die Stadt Trier informiert auf dieser Webseite fortlaufend über aktuelle Entwicklungen. Neuigkeiten erfahren Sie ebenfalls zeitnah über den städtischen Twitter-Kanal https://twitter.com/stadt_trier.

Flagge UK English Flagge Frankreich Français  русский  العربية/Arabisch (PDF)  فارسی/Farsi (PDF)

Informationen der Landesregierung auf Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch, Rumänisch und Dari/Farsi.

Änderungen zum 4. Dezember
Regeln für Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie und Veranstaltungen
Maskenpflicht und Testpflicht
Impfnachweis und Genesenennachweis
Hotlines
Einreise aus dem Ausland
Krankenhäuser und Pflegeheime
Quarantänepflicht
Impfen
Wirtschaftliche Hilfen
Schulen und Kindergärten
Öffentlicher Nahverkehr
Behördengänge
Nachbarschaftshilfe


Änderungen zum 4. Dezember

Die Landesregierung hat angekündigt, die Regeln zum 4. Dezember zu verschärfen. Die Ankündigungen im Überblick:

  • 2G im Einzelhandel (Ausnahme: Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Lebensmittelläden und Drogerien), Personenbegrenzung von einer Person pro 10 Quadratmeter Verkaufs- oder Besucherfläche
  • 2G in Innenräumen, wenn dauerhaft eine Maske getragen werden kann (z.B. Museen, Theater, Konzerte, Zuschauer bei Sportveranstaltungen, aber auch beim Friseurbesuch)
  • 2Gplus in Innenräumen, wenn keine Maske getragen werden kann (Restaurants, Hotels, sportliche Betätigung, Schwimmbäder, Kosmetik), ein Test ist vor Ort unter Aufsicht möglich
  • 2G auch bei Kultur- und Freizeitveranstaltungen im Außenbereich
  • Großveranstaltungen (ab 1000 Personen) nur noch bis 30 Prozent der Kapazität möglich, jedoch innen maximal 5000 Personen, außen 10.000
  • Auch in den Grund- und Förderschulen soll künftig eine Maskenpflicht am Platz gelten.
  • Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, sollen auf den eigenen Haushalt sowie höchstens eine Persone eines weiteren Haushaltes beschränkt werden, wobei Minderjährige bei der Ermittlung der Personenzahl nicht mitgezählt werden.

Wo 2G gilt, dürfen nicht immunisierte Minderjährige mit einem negativen Test teilnehmen.

Die G-Regeln im Überblick:

  • 2G = Nur geimpfte und genesene Personen haben Zutritt
  • 3G = Geimpfte, genesene und negativ getestete Personen haben Zutritt
  • 2Gplus = Geimpfte und genesene Personen, die zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können, haben Zutritt

Wenn die Landesregierung die neue Corona-Bekämpfungsverordnung beschlossen hat, wird sie auf dem Landesportal zu Corona unter https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/ veröffentlicht.


Regelungen für Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie und Veranstaltungen

Es gelten seit dem 24. November bis voraussichtlich 3. Dezember die Bestimmungen der 28. Corona-Bekämpfungsverordnung. Das Land hat eine sehr ausführliche Webseite mit den Corona-Regeln im Überblick veröffentlicht.

Der Zugang zu vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ist nur noch für Personen zulässig, die genesen oder geimpft sind (2G-Regel). Kinder bis drei Monate nach Vollendung ihres zwölften Lebensjahres werden geimpften Personen gleichgestellt. Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, die nicht geimpft oder genesen sind, können bei 2G einen negativen Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Es gilt die 3G-Regel am Arbeitsplatz: Nur Geimpfte, Genesene und negativ Getestete dürfen an ihrem Arbeitsplatz tätig sein. Das Bundesarbeitsministerium hat Fragen und Antworten zu Homeoffice und 3G am Arbeitsplatz zusammengestellt.

Die 2G-Regel gilt in den nachfolgenden Bereichen:

  • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen
  • Veranstaltungen im Freien mit festen Plätzen mit Einlasskontrolle
  • Innengastronomie (Ausnahme: Kantinen und Mensen sowie Versorgung von Berufskraftfahrerinnen und -fahrern in Autobahnraststätten)
  • in Hotels, Pensionen und Jugendherbergen
  • Teilnahme an Reisebus- oder Schiffsreisen
  • für Kundeninnen und Kunden bei körpernahen Dienstleistungen (außer Reha-Sport und Dienstleitungen aus medizinischen Gründen)
  • für Kundeninnen und Kunden bei der Erbringung präsenter sexueller Dienstleistungen
  • Sportausübung im Amateur- und Freizeitsport im Innenbereich
  • Innenbereich von Schwimmbädern, Thermen und Saunen
  • Innenbereich von Freizeitparks, Kletterparks und ähnlichen Einrichtungen
  • Spielhallen, Spielbanken und Wettvermittlungsstellen
  • Innenbereich von Zoos, Tierparks, botanischen Gärten u.ä.
  • außerschulische Musik- und Kunstunterricht im Innenbereich
  • Proben- und Auftrittsbetrieb der Breiten- und Laienkultur
  • Innenbereich von Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten

Im Einzelhandel gilt die 2G-Regel nicht. Hier haben weiterhin alle Menschen Zutritt. Es gelten allerdings Maskenpflicht und Abstandsregel.

Für den Trierer Weihnachtsmarkt gilt die 2G-Regel.

Für Gottesdienste gilt 3G: Nur geimpfte, genesene oder negativ Getestete haben Zutritt. Es gelten Maskenpflicht und Abstandsgebot. Wenn nur geimpfte und genesene Personen teilnehmen, entfallen Maskenpflicht und Abstandsgebot.

Auch für Präsenzsitzungen der städtischen Gremien gilt die 3G-Regel.

Bei Veranstaltungen und in der Gastronomie kann die Maske am Platz abgenommen werden. Es gilt die Pflicht zur Kontakterfassung. 

Die Landesregierung hat für viele verschiedene Bereiche Hygienekonzepte veröffentlicht, die zu beachten sind. Alle Rechtsgrundlagen finden Sie auf der Corona-Webseite des Landes Rheinland-Pfalz.


Maskenpflicht und Corona-Tests

Generell gilt eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind. Dazu zählen auch Geschäfte und der öffentliche Nahverkehr. Dabei muss eine medizinische Maske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden. Im Veranstaltungen im Freien gilt eine Maskenpflicht dort, wo kein ausreichender Abstand zu anderen Personen eingehalten werden kann. Das Land informiert in seinen Corona-Regeln im Überblick unter dem Stichwort "Maskenpflicht" darüber, wo Masken getragen werden müssen. Die Maskenpflicht ist festgelegt in der jeweils gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, kann mit einem Bußgeld von 50 Euro belegt werden.

In Hotels, Gastronomie und bei weiteren Dienstleistungen entfällt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur dann die Maskenpflicht, wenn sie geimpft oder genesen sind.

Darüber hinaus gilt die Maskenpflicht am Platz in weiterführenden Schulen.

Testpflicht, PCR- und Schnelltests

Wenn gemäß Corona-Bekämpfungsverordnung eine Testpflicht besteht, dann sind zulässig: PCR-Tests (höchstens 24 Stunden alt) oder Antigen-Schnelltests (ebenfalls höchstens 24 Stunden alt). Nur für Minderjährige sind noch Selbsttests vor Ort möglich.

PCR-Tests werden bei Personen mit Corona-Symptomen durchgeführt und bei Kontaktpersonen der Kategorie 1 von Corona-Infizierten. Erste Ansprechpartner sind die Hausärzte. Personen ohne Symptome und Kontakte mit Infizierten können auf eigene Kosten einen PCR-Test machen. PCR-Testmöglichkeiten in Trier

Negative Schnelltests, die von Schnellteststationen (professionell) durchgeführt werden, dürfen ebenfalls höchstens 24 Stunden alt sein. Einige Organisationen und Ärzte bieten in Trier Schnelltests an. Die Getesteten erhalten ihr Ergebnis nach circa 15 Minuten ausgehändigt. Schnelltests sind nur für symptomlose Personen möglich. Schnelltest-Stationen in Trier

Selbsttests unter Aufsicht vor Ort sind für Erwachsene nicht mehr möglich, wenn sie für einen Zutritt einen Test benötigen. Nur Minderjährige können zu diesem Zweck noch vor Ort unter Aufsicht einen Selbsttest durchführen.


Impfnachweis und Genesenennachweis

Welche Nachweise müssen Geimpfte und Genesene vorlegen, um ihren Status zu belegen?

Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass oder ein digitales Zertifikat. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.

Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

Wer aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden kann, muss bei 2G-Regelungen einen negativen Corona-Test vorlegen. Außerdem muss er oder sie eine qualifizierte ärztliche Bescheinigung über die entsprechende Diagnose vorlegen.


Hotlines

OB Wolfram Leibe leitet im Rathaussaal den Krisenstab der Stadtverwaltung.Corona-Hotline des Gesundheitsamts: Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 15 Uhr: 0651 / 715-555

Behördennummer 115: Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr: 115 (ohne Vorwahl, zum Ortstarif, bei Flatrates kostenlos)

Hotline des Landes Rheinland-Pfalz für Fragen rund um das Coronavirus: Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr, Samstag/Sonntag 9 bis 16 Uhr, 0800 / 575 81 00

Gehörlose können sich für allgemeine Informationen an das Bundesministerium für Gesundheit wenden: Fax: 030 / 340 60 66-07, E-Mail: info.deaf@bmg.bund.de, Gebärdentelefon (Videotelefonie) https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/.

Beim Jobcenter Trier können unter 0651/205-7777 neue Anträge gestellt werden. Für alle Fragen zu laufenden Zahlungen oder zur Arbeitssituation gibt die Servicenummer 0651/205-7000 Auskunft. Das Jobcenter stellt viele Informationen auch auf der Jobcenter-Webseite zusammen.

Die städtische Wirtschaftsförderung beantwortet Ihre Fragen unter 0651/718-1839.

Hilfetelefone Gewalt und psychische Krisen: Sie sind wegen der Coronakrise in einer besonderen Notlage? Auf unserer Seite Hilfetelefone und Hilfsangebote finden Sie Telefonnummern und Webseiten verschiedener Organisationen, vom Frauennotruf bis zur Telefonseelsorge. 


Einreise aus dem Ausland

Die Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes legt bundeseinheitlich fest, welche Regeln für die Einreise nach Deutschland zu beachten sind.

Seit dem 1. August müssen alle Personen über 12 Jahren, die nach Deutschland einreisen, egal aus welchem Gebiet, nachweisen können, dass sie nicht mit Corona infiziert sind, entweder über einen Impf-, einen Genesenen- oder einen Testnachweis. Die Kategorie der "einfachen Risikogebiete" ist zum 1. August entfallen. Es gibt jetzt nur noch besondere Regeln für Hochrisikogebiete (mit hohen Inzidenzen) und Virusvariantengebiete (mit besonders risikoreichen Virus-Mutationen). Bei der Einreise aus Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten sind Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflichten zu beachten.

Ausnahmen von der Nachweis- und Quarantänepflicht gibt es deutschlandweit für Personen, die sich weniger als 24 Stunden in Deutschland aufhalten bzw. die nach weniger als 24 Stunden in einem Hochrisikogebiet wieder nach Deutschland zurückkommen (Grenzpendler, Tagestouristen, etc.). Für Einreisen per Flugzeug gelten diese Ausnahmen nicht, auch nicht für Einreisen aus Hochrisikogebieten oder Virusvariantengebieten. Luxemburg-Pendler müssen selbstverständlich auch die Luxemburgischen Einreiseregeln beachten. Die Landesregierung hat per Corona-Bekämpfungsverordnung zusätzlich Personen von der Quarantänepflicht entbunden, die sich weniger als 72 Stunden in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben: Landes-Webseite zu Einreiseregelungen.

Das Bundesgesundheitsministerium erklärt auf seiner Webseite die wichtigsten Regeln der Coronavirus-Einreiseverordnung.

Die aktuelle Liste der Hochrisikogebiete und der Virusvariantengebiete ist auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts abrufbar.

Bei Auftreten von Symptomen nach einer Auslandsreise, die auf Covid 19 hinweisen, ist das Gesundheitsamt Trier zu kontaktieren unter 0651/715-555.


Krankenhäuser und Pflegeheime

Die Trierer Krankenhäuser passen ihre Besuchsregelungen wegen der steigenden Inzidenzwerte zum 1. Dezember 2021 nochmals an: Die Besuchszeiten werden auf den Zeitraum 14 Uhr bis 19 Uhr begrenzt. Der Zugang zum Krankenhaus ist nur noch mit einer Testbescheinigung von einem Testzentrum möglich, die nicht älter als 24 Stunden ist. Darüber hinaus ist der Zutritt ins Krankenhaus weiterhin nur mit FFP2-Maske möglich. Es gilt weiterhin die 1-1-1-Regelung als Orientierung: Ein Patient, ein Besucher, eine Stunde. Jeder Patient darf für eine Stunde pro Tag von einer Person besucht werden.

Für ambulante Patienten in den Ambulanzbereichen der Krankenhäuser gilt weiterhin die 3G-Regel. Einen ambulanten Termin wahrnehmen dürfen demnach nur  Geimpfte, Genesene und Getestete. Grundsätzlich dürfen ambulante Patienten nicht zu ihren Terminen begleitet werden. Ausnahmen sind im Vorfeld mit der behandelnden Abteilung abzustimmen.

Alten- und Pflegeheime: Bitte fragen Sie direkt bei der entsprechenden Einrichtung an, wie die Besuchsregelung ist.


Quarantänepflicht

Zum 18. September 2021 ist eine neue Landesverordnung zur Quarantäne in Kraft getreten. Sie regelt die Quarantäne von mit Corona infizierten Personen, krankheitsverdächtigen Personen und ihren Kontaktpersonen.

Folgende Personen müssen sich unverzüglich selbst in Quarantäne begeben:

  • positiv auf Corona getestete Personen
  • Covid 19-Krankheitsverdächtige
  • Personen, die mit einer positiv getesteten Person in einem Haushalt leben
  • enge Kontaktpersonen
  • Personen, die aus Hochrisikogebieten einreisen (siehe Abschnitt zur Einreise)

Das Gesundheitsamt ordnet die Quarantäne nicht mehr per Bescheid an. Es stellt jedoch Bescheinigungen zur Quarantäne aus, die zum Beispiel dem Arbeitgeber vorgelegt werden können. Positiv getestete Personen sollen unverzüglich selbst alle Personen unterrichten, zu denen sie in den letzten zwei Tagen vor oder seit der Durchführung des Tests oder seit dem Beginn von typischen Symptomen, die dem Test vorausgegangen sind, engen persönlichen Kontakt hatten. Diese sollen sich dann selbständig in Quarantäne begeben.

Es gibt Ausnahmen von der Quarantänepflicht für Geimpfte und Genesene. Das Land Rheinland-Pfalz informiert auf seiner Corona-Webseite sehr ausführlich über die genauen Regelungen zur Quarantäne.

Bei Corona-Infektionen in Schulen gilt die Quarantäne grundsätzlich nur noch für die positiv getesteten Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrkräfte und nicht mehr automatisch für Sitznachbarn oder den gesamten Klassenverband. Stattdessen gilt für den Zeitraum von fünf aufeinanderfolgenden Schultagen eine tägliche Testpflicht mittels Selbsttest sowie die Pflicht, eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen. Im Einzelfall kann das Gesundheitsamt strengere Maßnahmen festlegen. Bei Infektions-Fällen in Kitas besteht für die Kinder und Betreuerinnen und Betreuer der betroffenen Gruppe eine einmalige PCR-Testpflicht vor Wiederbetreten der Einrichtung.


Impfen

Informationen zu den Möglichkeiten, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen, finden Sie auf unserer Sonderseite zum Impfen.

Das Land hat eine Webseite mit der Impfstrategie für Rheinland-Pfalz erstellt.


Wirtschaftliche Hilfen

Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen können weiterhin Überbrückungshilfen beantragen. Alle aktuellen Programme finden Sie unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Auch die Stadt Trier tut alles, um die wirtschaftlichen Auswirkungen für Unternehmen aus Handel, Handwerk und Industrie abzufedern. Auch Ehrenamtliche, Vereine und Selbstständige aus dem Kulturbereich sollen unterstützt werden, wo die Maßnahmen von Bund und Land nicht ausreichen oder nicht greifen.

Die Wirtschaftsförderung Trier hat Informationen für Trierer Betriebe zusammengestellt, unter anderem zu Fördermöglichkeiten, Kurzarbeitergeld und KfW-Notkrediten.

Trierer Unternehmen können bei der Finanzverwaltung der Stadt Trier eine Anpassung der Steuervorauszahlungen beantragen sowie die Stundung von Steuernachzahlungen. Sondernutzungsgebühren für Gastronomie und Gewerbe werden erlassen.

Die Landesregierung stellt einen Schutzschild in Höhe von 10 Millionen Euro bereit für gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Pandemie in Existenznot geraten sind. Anträge können online gestellt werden. Das Land informiert unter wir-tun-was.rlp.de.


Schulen und Kindergärten

In den Schulen findet in allen Klassen- und Jahrgangsstufen Präsenzunterricht statt.

Die Kitas sind im "Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen" geöffnet, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt. Das bedeutet, dass dann – wenn die Erzieherinnen und Erzieher weitestgehend den Schutz durch die erste Impfung haben – alle Kinder wieder in ihre Kita kommen können. Unter Umständen und je nach Situation vor Ort kann es immer wieder zu Einschränkungen des Betreuungsangebots kommen. Die Kinderbetreuung soll grundsätzlich in festen Angeboten und bei konstanten Personalzuordnungen erfolgen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Corona-Webseite der Landesregierung.


Öffentlicher Nahverkehr

Passagiere müssen in Bussen und Bahnen eine medizinische Maske tragen. Seit dem 24. November müssen alle Passagiere im Nah- und Fernverkehr entweder geimpft, genesen oder negativ getestet sein und einen entsprechenden Nachweis mit sich führen. Dies soll strichprobenartig kontrolliert weden. Davon ausgenommen sind laut Infektionsschutzgesetz nur Schülerinnen und Schüler.


Behördengänge

Viele Dienstleistungen bietet das Rathaus online an. Auch ist es möglich, viele Anträge als PDF-Dokumente auf unseren Seiten herunterzuladen, sie auszudrucken und unterschrieben per Post an das Rathaus zu schicken.

Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung können nur mit Termin besucht werden. Das Bürgeramt und das Amt für Kfz-Zulassungen haben für die Terminvergabe Online-Buchungssysteme. Sie können aber auch einen Termin über die Rufnummer 115 (ohne Vorwahl wählen) ausmachen. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der Ämter über die momentan geltenden Besuchsregeln:


Nachbarschaftshilfe

Bitte achten Sie auf Ihre Nachbarn, vor allem auf Ältere, Kranke und Alleinstehende. Erkundigen Sie sich regelmäßig, ob es ihnen gut geht. Bieten Sie vor allem Älteren und Personen mit Vorerkrankungen Hilfe an, zum Beispiel, für sie einzukaufen. Achten Sie bei diesen Kontakten auf den Sicherheitsabstand und die Hygieneregeln.

Die Ehrenamtsagentur Trier koordiniert Hilfsangebote in den Ortsteilen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Ehrenamtsagentur sowie telefonisch unter 0651/9120-702.

Durch die derzeit bestehenden Einschränkungen besteht auch die Gefahr, dass Notlagen allein lebender Menschen nicht bemerkt werden. Sollte es den begründeten Hinweis auf eine bestehende Notlage geben, alarmieren Sie Rettungsdienst und Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.

 
Verweisliste