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Ausgabe vom 16. Januar 2018

Hier können Sie die Rathaus Zeitung vom 16. Januar 2018 im Original-Layout durchblättern.
Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 3/2018

Rätsel der Porta Nigra gelöst

Diese Holzfunde gehörten zu einer Spundwand, die beim Bau der römischen Stadtmauer in  der Nähe der Porta Nigra verwendet wurde. Anhand der Jahresringe wurde festgestellt, dass die Bäume im Jahr 170 nach Christus gefällt wurden.
Wann wurde die Porta Nigra gebaut? Das Alter des Trierer Wahrzeichens konnte bisher nur geschätzt werden, wobei die Spannbreite sehr weit auseinanderging und zwischen den Jahren 160 und 320 nach Christus lag. Jetzt liegen neue Forschungsergebnisse vor, mit deren Hilfe der Baubeginn auf das Jahr genau datiert werden kann.

Vom Bauen bis zur Gastronomie

Das oberhalb von Pallien liegende Weisshaus steht seit Ende 2014 leer. Aktuell laufen die Vertragsverhandlungen, damit der neue Betreiber bald wiedereröffnen kann.
Die erste Pressekonferenz des Stadtvorstands im neuen Jahr nutzten OB Wolfram Leibe und die Dezernenten, um Themen zu benennen, die für die Stadt 2018 wichtig werden, darunter die Deutschland-Tour, die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft und die Gastronomie im Weisshaus.

Verbrechen wirken bis heute nach

Historiker Matthias Klein (2. v. r.) erläutert VHS-Leiter Rudolf Fries (2. v. l.), Markus Leineweber, Hausoberer des Brüderkrankenhauses (3. v. l.), und weiteren Besuchern der Ausstellungseröffnung eine Schautafel zur Aussortierung von Kranken.
Ein Schuhmacher litt an Parkinson, wurde in eine NS-„Heil- und Pflegeanstalt“ eingewiesen und 1940 ermordet. An diesem und weiteren Beispielen zeigt die Ausstellung „Die nationalsozialistischen ,Euthanasie‘-Morde“, wie perfide das NS-Regime psychisch kranke und behinderte Menschen vernichtete. Die Verbrechen wirken teilweise bis heute nach. 

Schluss mit Kuss

Der Eintrag von Verona Pooth im Gästebuch der Stadt Trier.
Günter Jauch, Henry Maske, Alfred Biolek, das „Miezen“-Meisterteam von 2003, diverse Stars der Antikenfestspiele und unzählige Generalkonsuln haben sich im Gästebuch der Stadt Trier verewigt. Die letzte Seite des aktuellen Bandes blieb Verona Pooth vorbehalten und die frühere Miss Germany setzte einen unverwechselbaren Schlusspunkt.

Nachfrage der Eltern ist ungebrochen

Im Sommer 2017 verzeichnete das Organisationsteam der Rathaus Kids unter Leitung von Désirée Mieszaniec mit 70 Kindern und Jugendlichen eine Rekordbeteiligung. Auf dem Programm stand unter anderem ein gemeinsames Mittagessen mit OB Wolfram Leibe (hinten).
In den letzten Jahren haben das Finanzamt, die Stadtverwaltung, die Staatsanwaltschaft und weitere Trierer Arbeitgeber ihre Betreuungsangebote für Mitarbeiterkinder wegen der großen Nachfrage kontinuierlich ausgeweitet. Das gilt auch für neun freie Träger, deren Arbeit vom Rathaus bezuschusst wird

Meinung der Fraktionen

CDU: Lob von allen Seiten
SPD: Augenmaß bewahren
Bündnis 90/Die Grünen: Trier 2018 plus
UBT: Stärkung des ÖPNV
Die Linke: Stadtteile zusammenlegen - nein danke
FDP: Kritik an der Bettensteuer
AfD: Trier wird bunt - aber wollen wir das?

Trier-Tagebuch

Vor 35 Jahren (20. Januar 1983): Oberbürgermeister Felix Zimmermann eröffnet das Bürgerhaus Trier-Nord.

Der "Trevirus" bricht aus

Das Exhaus ist einer von vielen Drehorten für den Kurzkrimi, den das multikulturelle Filmteam um Regisseur Stefan Bastians (5. v. r.) geschaffen hat.  Foto: Jobcenter
Eine Trierer Gründungslegende als Stoff für einen Kurzkrimi: Das integrative Filmprojekt „Trevirus“, das mit der Tufa realisiert und vom Jobcenter finanziert wurde, feiert am 25. Januar Premiere. Stefan Bastians hat den Film mit 13 jungen Flüchtlingen aus Syrien geschrieben, gedreht und produziert. Im Interview erläutert er Details.

"Es gibt genug Aufgaben für alle"

Bürgermeisterin Angelika Birk (rechts) stellt im Hof des Seniorenbüros die beiden neuen Vertrauenspersonen Juliette Willinger-Rass (2. v. l.) und Annemarie Lamberti (2. v. r.) mit ihren Ortsvorstehern Bernd Michels (Kürenz/links) und Margret Pfeiffer-Erdel (Pfalzel) vor.
Mit Juliette Willinger-Rass aus Kürenz und Annemarie Lamberti (Pfalzel) wurden zwei neue Seniorenvertrauenspersonen in ihr Amt eingeführt. Aus Sicht von Bürgermeisterin Angelika Birk stellt der neue Seniorenbeirat keine Konkurrenz zu den Vertrauenspersonen dar.

Farbgewaltige Werke

Ineke Brouwers und der Präsident der Städtepartnerschaftsgesellschaft, Theo Gimmler, vor den Werken der Künstlerin. Foto: Christian Millen
Unter dem Titel „Sonnige Sünden“ hat die niederländische Künstlerin Ineke Brouwers aus der Trierer Partnerstadt Herzogenbusch farbgewaltige Variationen zu Werken ihres berühmten Landsmanns Hieronymus Bosch geschaffen. Bis zum 6. Januar sind ihre Werke im Café "Zur Steipe" zu sehen.