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Ausgabe vom 24. April 2018

Hier können Sie die Rathaus Zeitung vom 24. April 2018 im Original-Layout durchblättern.
Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 17/2018

Zuerst feiern, dann ins Museum

Der Stadtvorstand um OB Wolfram Leibe (2. v. l.), die Dezernenten Thomas Schmitt und Andreas Ludwig sowie Bürgermeisterin Elvira Garbes (v. l.), präsentiert das druckfrische Plakat, mit dem das Bürgerfest zum Auftakt des Marx-Jubiläumsjahres am 5. Mai beworben wird.
Trier stimmt sich auf ein großes Ereignis ein: Die Landesausstellung zum 200. Geburtstag von Karl Marx wird am 5. Mai eröffnet, gleichzeitig wird die Marx-Statue enthüllt. Zum Auftakt des Jubiläumsprogramms feiert Trier ein Bürgerfest auf dem Simeonstiftplatz.

Dauerhafte Perspektive für die Europahalle

Die im Oktober 1977 eingeweihte Europahalle ist über den Viehmarkt zugänglich. Sie wird für Rock- und Pop-Konzerte, aber auch Tagungen genutzt. Kürzlich fand dort ein Sinfoniekonzert des städtischen Orchesters statt, weil das Theater wegen eines Warnstreiks nicht zur Verfügung stand.
Der befristete Vertrag zur Nutzung der Europahalle kann über den Jahresbeginn 2019 hinaus verlängert werden, weil sich eine Lösung bei den Brandschutzauflagen abzeichnet. Den Durchbruch brachten nicht zuletzt Experten des Trierer Ingenieurbüros Rittgen, die das Projekt von Beginn an begleitet haben.

Rundgang bald komplett

An der historischen Judenpforte, dem Eingangstor zur Judengasse am Hauptmarkt, gibt es seit August 2017 Informationen zur Baugeschichte in drei Sprachen. Eine weitere Station mit zwei Tafeln befindet sich jetzt am Haus Judengasse 7.
Die touristische Aufwertung des mittelalterlichen Judenviertels kommt Schritt für Schritt voran. Wie Baudezernent Andreas Ludwig im Stadtrat berichtete, konnten im März zwei weitere Infotafeln am Haus Judengasse 7 angebracht werden. Die Einrichtung eines Dokumentationszentrums zur Geschichte der jüdischen Gemeinde ist derzeit eher ein Fernziel.

Geschwisterrabatt bleibt

Beim Tag der offenen Tür testen Kinder an der Musikschule diverse Instrumente. Nehmen sie später gleichzeitig mit Geschwistern an einem der Kurse teil, gibt es einen gestaffelten Rabatt. Archivfoto: Musikschul
Nach einer intensiven Debatte im zuständigen Dezernatsausschuss hat der Stadtrat beschlossen, die Unterrichtsgebühren für die städtische Karl-Berg-Musikschule zum 1. September teilweise anzuheben. Auf Initiative von CDU, Linken, SPD und Bündnis 90/Grünen wird aber die geplante Reduzierung der Geschwisterrabatte ab dem dritten Kind einer Familie nicht umgesetzt.

Gerüstet für das nächste Glatteis

Statt in einer Halle in der Werner-Siemens-Straße lagert die Stadt ihr Salz künftig in zwei neuen Silos.
Mit 44 Ja-Stimmen hat der Stadtrat den Bau von zwei Salzsilos beschlossen. Errichtet werden sie im neuen Energie- und Technikpark, Am Grüneberg, und bei den Stadtwerken in der Gottbillstraße. In einer Anfrage der Grünen im Stadtrat ging es unter anderem um ein mögliches Verbot der Nutzung von Streusalz durch Privatleute.

Aus dem Stadtrat

Der Stadtrat tagt im Großen Rathaussaal am Augustinerhof.
In seiner April-Sitzung befasste sich der Stadtrat unter anderem mit einer Resolution zur Menschenrechtssituation in China, mit den Thema Glyphosat und mit der finanziellen Situation der Trier Tourismus & Marketing GmbH

Meinung der Fraktionen

CDU: Kulturausschuss bleibt
SPD: Aufschwung nicht für alle
Bündnis 90/Die Grünen: Trierisch Roulette
UBT: Planungsfehler noch rechtzeitig erkannt
Die Linke: Für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit
FDP: Glyphosat verbieten?
AfD: Marx vom Sockel holen

Intelligent und vernetzt

 Das Parkleitsystem konkurriert im Stadtverkehr mit vielen anderen Schildern, die hier an der Kaiserstraße sogar scheinbar widersprüchliche Informationen aussenden. Bei der Erneuerung des Systems liegt das Hauptaugenmerk auf einer besseren Wahrnehmbarkeit der Displays.
Jeder Autofahrer in einer deutschen Großstadt verbringt im Schnitt 65 Stunden pro Jahr mit der Suche nach einer Parklücke. Als Mittel gegen diesen Zeitverlust und die dadurch verursachten Staus gibt es in Trier seit 2001 ein Parkleitsystem, das aber inzwischen in die Jahre gekommen ist. Um die Situation zu verbessern, haben die Stadtwerke zwei Projekte in petto.

Trier-Tagebuch

Vor 25 Jahren (30. April 1983): Bei Aushubarbeiten auf dem ehemaligen Landewyck-Areal wird ein römisches Mosaik entdeckt.

Top-Start in die Freiluftsaison

Die Chorwerkstatt unter der Leitung von Angelika Händel gehörte erstmals zum Programm der Chormeile. Bei ihrem Auftritt mit ihren gemeinsam erarbeiteten Liedern strahlen die Teilnehmer viel Lebensfreude aus. An der Premiere wirkten 46 Sängerinnen und Sänger mit. Foto: TTM
Bei der elften Auflage der Trierer Chormeile spielte am Samstag das Wetter besonders gut mit. Die 40 beteiligten Ensembles mit mehr als 1000 Sängern kamen nicht nur aus der Region Trier, sondern auch aus dem Saarland, Hessen, Nordrhein-Westfalen, den Niederlanden und Luxemburg.

Mit dem Einrad auf der Überholspur

Tim Dülffer vom Post-Sportverein war 2017 bester deutscher Cross-Duathlet seiner Altersklasse. Als Anerkennung der Stadt Trier überreicht ihm Elvira Garbes eine Urkunde. Foto: Martin Seng
Bei der Alt- und Spitzensportlerehrung zeichneten Bürgermeisterin Elvira Garbes und Marco Marzi, Vorsitzender Stadtsportverbands, knapp 60 Trierer Athleten für Erfolge bei deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften aus. Neben den gängigen Sportarten wie Fußball oder Leichtathletik wurden auch ausgefallenere Disziplinen wie Einradfahren prämiert.

Breites Bild der politischen Debatten

Die Trierer Preisträger Martin Seng, Hannah Adam und Sarah Meyer (v. l.) freuen sich über ihren Preis. Foto: Marie Fromm/OK54
Gutgelaunte Gäste, ein tolles Stadtpanorama und jede Menge Preise: Beim Tag der offenen Kanäle 2018 im Robert-Schuman-Haus haben sich mehr als 200 Fernsehmacher getroffen. Neben vielen Produzenten und ehrenamtlichen Unterstützern zeigten auch viele politische Gäste, welche Bedeutung sie dem Trierer OK 54 und den Bürgermedien insgesamt beimessen.

Einmischen und mitreden

Auf Plakaten stellen die Kinder und Jugendlichen ihre Vorschläge dazu vor, was sie an Trier gerne verbessern würden. Foto: Martin Seng
Bei einer Zukunftswerkstatt des Jugendparlaments erarbeiteten Kinder und Jugendliche Vorschläge darüber, was man in Trier verbessern könnte. Der Nachwuchs konnte seine Kritik und Verbesserungsvorschläge direkt an mehrere Vertreter der im Stadtrat vertretenen Parteien richten.