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10.04.2018

Vorbereitung auf die Berufswelt von morgen

Die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung für die Berufsbildenden Schulen (BBS) stand im Mittelpunkt eines Treffens von Vertretern der BBS für Gestaltung und Technik mit der städtischen Wirtschaftsförderung. Wie die BBS ihre 2700 Schüler in Zeiten wandelnder Berufsbilder gerade in gestalterischen und technischen Berufen zukunftsfähig macht, erläuterte Schulleiter Michael Müller: „Ob Auto-CAD Verfahren in der Schreinerei, digitales Aufmaß im Malerbetrieb, optometrisches Screening in der Augenoptik oder 3D-Druckverfahren in der Zahntechnik. Gerade die digitale Bildung stellt unsere Schule mit ihren über 70 verschiedenen Berufen, sechs bis sieben Schulformen und zahlreichen Werkstätten vor enorme Herausforderungen, wenn wir uns mit unserem Know-how heute schon den technischen Entwicklungen von morgen stellen.“

Neben diversen Anschaffungen stehe vor allem die Stärkung der Medienkompetenz der Schüler und die Vermittlung neuer Methoden im Vordergrund, betonte Müller. Jüngstes Beispiel ist die neue Fachschule für Holz. Fest auf dem Lehrplan stehen virtuelle Modelle, 3D-Druck und computerbasierte Zeichnungen, deren Einsatz sowohl in den Entwurfs- und Produktionsprozessen als auch in der Kundenberatung geschult wird.

Um den Bedarf an fachlichem Nachwuchs in Technik- und Gestaltungsberufen sicherzustellen, leistet auch die BBS mit eigens eingerichteten Klassen für geflüchtete Jugendliche ihren Beitrag. Mit derzeit rund 100 Schülern im Berufsvorbereitungsjahr nehmen die jungen Menschen nicht nur am Deutschunterricht teil, sondern werden auch fachlich fit gemacht, um nach zwölf Monaten eine Ausbildung zu beginnen.

 

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