Sprungmarken

Allgemeine Sozialplanung

Das Arbeitsgebiet umfasst Pflegestrukturplanung, Gestaltung eines Planungsprozesses „Älterwerden in Trier“, Gesundheitsplanung/Gesundheitsförderung sowie Teilhabe- und Inklusionsplanung für Menschen mit Behinderungen.

Pflegestrukturplanung

Grundlage ist das Landesgesetz zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der pflegerischen Angebotsstruktur (LPflegeASG) vom 25. Juli 2005 (GVBl. S. 299). Ziel ist die Sicherstellung einer leistungsfähigen und wirtschaftlichen Angebotsstruktur und deren Weiterentwicklung in den Bereichen der ambulanten, teilstationären und vollstationären Pflege sowie der komplementären Hilfen im Vor- und Umfeld der Pflege. Damit soll Pflege und soziale Betreuung für Menschen gewährleistet werden, die aufgrund ihres Alters oder wegen Krankheit, Behinderung oder aus anderen Gründen hierauf angewiesen sind, § 1 Abs.1 LPflegeASG. Nach § 8 LPflegeASG handelt es sich um eine Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung.

Gemäß § 2 LPflegeASG ist die Stadt Trier verpflichtet, eine den örtlichen Anforderungen entsprechende sowie die Trägervielfalt berücksichtigende pflegerische Angebotsstruktur sicherzustellen und weiterzuentwickeln. Dazu werden Pflegestrukturpläne für ambulante Dienste und teilstationäre und vollstationäre Einrichtungen aufgestellt und regelmäßig fortgeschrieben. Weiterhin werden Regionale Pflegekonferenzen gebildet (§ 4 LPflegeASG).

Im Rahmen der Pflegestrukturplanung wird:

  1. Der vorhandene Bestand an Diensten und Einrichtungen ermittelt.
  2. Geprüft ob ein qualitativ und quantitativ ausreichendes sowie wirtschaftliches Versorgungsangebot in den einzelnen Leistungsbereichen unter Berücksichtigung der Trägervielfalt zur Verfügung steht.
  3. Über die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der pflegerischen Angebotsstruktur Vorschläge gemacht.

Das fachlich zuständige Ministerium hat eine Landesarbeitsgemeinschaft nach §1 Abs.2 Satz1 LPflegeASGDVO gebildet, an der die Stadt Trier durch die Sozialplanung vertreten ist.

Pflegestützpunkte

Planungsprozess „Älterwerden in Trier“

Durch die demographischen Entwicklungen  gewinnt dieser Bereich an Bedeutung. Aufgabenbereiche sind:

  • Konzepte und Planungen für bestimmte Lebenslagen (z.B. Gemeinschaftliches Wohnen)
  • Kooperation mit Einrichtungen und Verbänden; Mitgliedschaft und Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen (z.B. Netzwerk Demenz)
  • Öffentlichkeitsarbeit und Erstellung von Informationsunterlagen für die Bevölkerung (z.B. „Trierer Wegweiser für Senioren“)
  • Zusammenarbeit mit der Polizei im Rahmen der „Sicherheitsberater für Senioren“

Seniorenbüro Trier

Gesundheitsplanung/Gesundheitsförderung

  • Wahrnehmung von Mitwirkungsaufgaben bei der Landeskrankenhausplanung
  • Erstellung, Fortschreibung und Beurteilung von Planungen und Konzepten zur Gesundheitsförderung
  • Wahrnehmung kommunaler Aufgaben im Rahmen des „Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland “ sowie des „Regionalnetz Gesunde-Städte- Rheinland-Pfalz/Saarland“
  • Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Gesundheitsförderung und des Gesundheitswesens

Haus der Gesundheit
Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland
Gesunde Städte- Netzwerk, Regionalnetz Rheinland-Pfalz / Saarland

Teilhabe- und Inklusionsplanung

Hilfen zur Teilhabe sollen Menschen mit Behinderungen ein möglichst hohes Maß an Selbstbestimmung ermöglichen. Sie haben ein Wunsch- und Wahlrecht in Bezug auf ihre persönliche Lebensgestaltung, das vordringlich zu beachten ist.

Bedarfsgerechte gemeindenahe Angebote sollen gewährleisten, dass sie an ihrem Wohnort in Trier das finden, was sie benötigen. Dazu werden Bedarfsprüfungen für den Bereich der Angebotsstruktur für Menschen mit Behinderungen durchgeführt.

Weitere Schwerpunkte in diesem Planungsbereich betreffen die Mitarbeit bei der Umsetzung des Kommunalen Aktionsplans zur Inklusion sowie die Kooperation mit dem Beirat der Menschen mit Behinderungen Trier.

Behindertenbeirat Trier