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Oswald von Nell-Breuning-Preis der Stadt Trier

Logo Oswald-von-Nell-Breuning-PreisSeit 2003 vergibt die Stadt Trier alle zwei Jahre den Oswald von Nell-Breuning-Preis. Damit wird an das Lebenswerk des 1890 in Trier geborenen Jesuitenpaters und großen Sozialethikers erinnert, der 1981 mit der Ehrenbürgerwürde seiner Heimatstadt ausgezeichnet wurde. Der erste Preisträger war 2003 der ehemalige Verfassungsrichter Professor Paul Kirchhof. Zuletzt erhielt Franz Müntefering die Auszeichnung.

Oswald von Nell-Breuning
Der Jesuitenpater und "Nestor der katholischen Soziallehre" war unter anderem maßgeblich an der Sozialenzyklika "Quadragesimo anno" von Papst Pius XI. beteiligt und prägte in den 50er und 60er Jahren die Diskussion über eine zeitgemäße Ausgestaltung des Sozialstaats in Deutschland. 1990 wurde er im Alter von 100 Jahren mit dem Großkreuz des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
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Statut
Der Oswald von Nell-Breuning-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und dient der Erinnerung an das epochale Lebenswerk Nell-Breunings und gleichzeitig mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung der Weitergabe seines Vermächtnisses. Vorsitzender der Jury ist der Trierer Oberbürgermeister.
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Preisträger
2003: Paul Kirchhof
2005: Helmut Schmidt
2007: Der päpstliche Rat "Cor Unum", repräsentiert durch seinen Präsidenten Paul Josef Cordes
2009: Hans-Jochen und Bernhard Vogel
2011: Norbert Blüm
2013: TransFair e.V.
2015: Heiner Geißler
2017: Franz Müntefering

 
Zuständiges Amt