Sprungmarken
11.12.2017 | Handball-WM

Erwartungen wurden übertroffen

Handball-WM Spielszene Frankreich-.Rumänien
Szene aus dem Spiel Frankreich (weiße Trikots) gegen Rumänien. Foto: Arena Trier/Jürgen Brech

Samstagabend war die Arena schon wieder für das Miezenspiel gegen Beyeröhde belegt, am Sonntag standen die Gladiators-Basketballer gegen die Orange Academy auf dem Feld, am Montag folgte das Manowar-Konzert: Für die Arena-Macher geht es nach dem Abschluss der Frauen-Handball-Weltmeisterschaft Schlag auf Schlag.

Die Stimmung dürfte nach der erfolgreichen WM-Woche gut sein. Die Abendsession am letzten Spieltag toppte nochmal alle Erwartungen: 3824 Zuschauer sahen den 26:17-Erfolg der Französinnen gegen Rumänien, 3422 verfolgten den 33:26-Sieg von Spanien gegen Slowenien. Arena-Geschäftsführer Wolfgang Esser und WM-Projektleiterin Julia Lewen zogen eine sehr positive Bilanz: „Wir hatten ein Jahr intensive Vorbereitung – und aller Aufwand hat sich gelohnt“, sagte Esser. „Die 21.500 verkauften Eintrittskarten und insgesamt über 24.000 Zuschauer waren weit mehr als wir uns erhofft hatten.“ „Wir haben dank der Millionen Fernsehzuschauer zum Beispiel in Rumänien und Frankreich auch Werbung für Trier als Touristenstadt gemacht“, ergänzte Lewen.

„Dass viele Franzosen kommen würden, hatten wir auf dem Schirm, aber dass auch so viele Zuschauer gerade aus Rumänien, aber auch Slowenien und Spanien kamen, hat uns positiv überrascht“, erklärte Esser, der zugleich das Verhalten der Zuschauer lobte: „Da sind Fans verschiedener Nationen gleich nebeneinander, und alle haben friedlich gefeiert, es gab überhaupt keine Aggressionen in oder vor der Halle. Zudem war die Anziehungskraft der Spiele sehr hoch, da die Gruppe sehr ausgeglichen war.“

Hotel gleich nebenan

Stellvertretend für alle Mannschaften gab es ein großes Lob für die gesamte Trierer WM-Organisation vom Dänen Morten Soubak, der das angolanische Team trainiert: „Wir sind so dankbar für acht tolle Tage in Trier. Die Atmosphäre war großartig, der Service im Hotel und in der Arena war hervorragend. Wir fühlten uns richtig wohl – auch, weil das Hotel gleich neben der Halle war. So etwas habe ich noch nie erlebt, und ich war schon bei vielen Weltmeisterschaften.“

Auch Esser hob die Leistung seiner Mitarbeiter und der vielen Volunteers hervor: „Wir haben dem Deutschen Handballbund gezeigt, dass wir eine solche Veranstaltung stemmen können. Speziell unser Technik- und Orgateam hat tolle Arbeit geleistet, das war eine logistische Meisterleistung.“