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Weniger Stickoxide und Ozon

Bilanz 2016: Messwerte der Trierer Stationen des Luftmessnetzes ZIMEN

In der vom Landesumweltamt veröffentlichten Bilanz der Luftmesswerte für die beiden Trierer Stationen Ostallee und Pfalzel für 2016 setzte sich  der günstige Trend der letzten Jahre fort. So ging die durchschnittliche Feinstaubbelastung in der Kategorie PM 10 von 19 auf 18 Mikrogramm zurück. Der Grenzwert für den Jahresmittelwert liegt bei 40 Mikrogramm. Kleinste Feinstaubpartikel werden in der Kategorie PM 2,5 gesondert erfasst. Auch hier ist der Jahresmittelwert von 14 auf 13 Mikrogramm leicht gesunken.

Ein deutlicher Rückgang wurde beim Stickstoffdioxid registriert: An der Messstation Ostallee lag der Schnitt für 2016 bei 30 Mikrogramm, während in den beiden Vorjahren noch jeweils 34 Mikrogramm gemessen wurden. Der Grenzwert für den Schutz der menschlichen Gesundheit liegt auch hier bei 40 Mikrogramm. Zu den Hauptquellen der Luftverschmutzung mit Stickstoffdioxid zählt der Autoverkehr, speziell Dieselfahrzeuge.

Auch die Ozonbelastung war im vergangenen Jahr rückläufig und lag bei 36 Mikrogramm. 2015 waren es 42 und 2014 39 Mikrogramm. In diesen drei Jahren gab es im Schnitt 16 Überschreitungen des Zielwerts von 120 Mikrogramm für ein Acht-Stunden- Intervall. 25 Überschreitungen sind laut EU-Richtlinie gestattet. Die Informations- oder gar Alarmschwelle für Ozon wurde in Trier 2016 kein einziges Mal erreicht. Für die Messkomponente Ruß wurde 2016 an der Station Pfalzel ein Jahresmittelwert von 1,2 Mikrogramm pro Kubikmeter ermittelt, nach 1,4 Mikrogramm im Jahr 2015 und 1,5 Mikrogramm im Jahr 2014.

 
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