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Ausgabe vom 25. April 2017

Hier können Sie die Rathaus Zeitung vom 25. April 2017 im Original-Layout durchblättern.
Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 17/2017

Erneutes Plus in der Ausleihe

Hildegard Bogerts schaut regelmäßig im Palais Walderdorff vorbei, um sich neue Bücher auszuleihen. Bibliotheksmitarbeiter Guido Kloos bedient sie am Schalter im Eingangsbereich.
Die Bibliothek Palais Walderdorff blickt auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurück und entwickelt sich von einem reinen Ausleihort zu einem modernen Lern-, Kommunikations- und Aufenthaltsort. 105.339 Besucher wurden 2016 registriert. Die Gesamtzahl aller Entleihungen von 286.789 bedeutet im Vergleich mit dem Vorjahr ein Plus von mehr als 2000.

"Halle für alle" unverzichtbar

Für die in ihrer Existenz bedrohte Europahalle wird aktuell eine einjährige Zwischennutzung vorbereitet, bevor sie umfassend saniert werden soll.
Auf der Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung am 24. Mai steht voraussichtlich eine möglichst kurzfristige Interimslösung zur Betreibung der Europahalle, die durch auslaufende Verträge und einen großen Sanierungsbedarf in ihrer Existenz bedroht ist. Als Betreiber kommt die Messe- und Veranstaltungsgesellschaft (MVG) in Frage.

Aus dem Stadtrat

Der Stadtrat tagt im Großen Rathaussaal am Augustinerhof.
Nachlese zur Sitzung vom 6. April mit den Themen Leerstandsmanagement, Teilhabegesetz und sozialer Wohnungsbau.

Mit Engagement und Einsatz

In dem Musiktheaterprojekt verarbeiten die Flüchtlinge auch eigene Erfahrungen. Im Hof der Tufa bekommen die Zuschauer hiervon einen Eindruck. Foto: PA
Über 3000 Menschen sahen das Musiktheaterprojekt „Odyssee.16“ in einem Zirkuszelt im Palastgarten. Das Projekt, an dem viele Flüchtlinge beteiligt waren, wurde nun von Kulturstaatsministerin Monika Grütters für den Sonderpreis „Kultur öffnet Welten“ nominiert.

Meinung der Fraktionen

CDU: Papierfreies Rathaus
SPD: 1. Mai - mehr Gerechtigkeit
Bündnis 90/Die Grünen: Umdenken erforderlich
UBT: Außenstadtteile nicht vergessen
Die Linke: Heraus zum Roten 1. Mai
FDP: Zebrastreifen
AfD: Bürgerentscheid zur Marx-Statue unerwünscht

Trier-Tagebuch

Vor 50 Jahren (29. April 1967): Dr. Bernhard Stein zum Bischof von Trier ernannt.

Lesen als Schlüssel zum Erfolg

Die Bildungsexpertinnen Annelie Cremer und Dr. Nina Krämer-Kupka (v. l.) bestücken die Materialsammlung des Lerntreffs in der Stadtbibliothek im Palais Walderdorff mit neuen Übungsblättern und Broschüren.
Der Lerntreff im Palais Walderdorff ist zu einem zentralen Ort in Trier geworden, an dem sich Menschen treffen, um lesen und schreiben zu üben, allein oder mit Unterstützung eines Lernpaten. Hier dockt das VHS-Projekt „Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener“ (APAG) an. Die Mitarbeiterinnen teilen ihre Projekterfahrungen nun deutschlandweit mit weiteren Akteuren in der Weiterbildung.

Chancen und Risken unfair verteilt

Einwegverpackungen, zum Beispiel für Getränke, sind eine erhebliche Umweltbelastung. Das neue Verpackungsgesetz soll nun die Recyc-
lingquote erhöhen. Foto: Rudolpho Duba / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>
Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier setzt sich seit Monaten dafür ein, dass das künftige Verpackungsgesetz stärker an den Interessen von Umwelt und Bürgern ausgerichtet wird und übt deutliche Kritik an der kürzlich vom Bundestag verabschiedeten Fassung. „Die privaten Dualen Systeme werden begünstigt“, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme. Foto: Rudolpho Duba / pixelio.de

Trier weit hinter Koblenz

Die Grafik zeigt den Verlauf der Gewerbesteuereinnahmen von 2006 bis 2014 in Koblenz, Mainz, Ludwigshafen, Kaiserslautern und Trier. Während in Ludwigshafen ein Aufwärtstrend abzulesen ist, gibt es in Trier Stagnationstendenzen.
Oberbürgermeister Wolfram Leibe möchte mittelfristig die Einnahmesituation der Stadt verbessern. Eine wichtige Stellschraube hierzu sind die Gewerbesteuereinnahmen. Welches Potenzial hier schlummert, zeigt zum Beispiel der Vergleich mit Koblenz.

Von Sprache bis Shirts

Zum Programm des Talent Campus 18plus gehört auch das Bedrucken von T-Shirts. Foto: VHS/Gisela Sauer
Vormittags Deutschkurse, nachmittags kreative Workshops: Das vierwöchige ganztägige Bildungsprogramm Talent Campus 18 plus soll geflüchtete junge Erwachsene im Alter von 18 bis 26 Jahren erreichen. Am Projekt der Trierer VHS nahmen 25 junge Menschen, vorwiegend aus Afghanistan und Pakistan, teil.