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Ausgabe vom 17. Januar 2017

Hier können Sie die Rathaus Zeitung vom 17. Januar 2017 im Original-Layout durchblättern.
Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 3/2017

Gelder für Exhaus-Sanierung gesichert

OB Wolfram Leibe, ADD-Vizepräsidentin Begoña Hermann, Exhaus-Leiter Hilger Hoffmann, Landtagsabgeordneter Sven Teuber und Bürgermeisterin Angelika Birk (von links) nehmen den aktuellen Fluchtweg des Balkensaals, eine schmale Wendeltreppe, in Augenschein. Foto: Lorig
Gut 3,9 Millionen Euro Fördermittel hat das Land für den Stadtteil Trier-Nord bewilligt. 3,4 Millionen Euro fließen allein in die Sanierung des Jugend- und Kulturzentrums Exhaus, vor allem in den Brandschutz und die Barrierefreiheit. 500.000 Euro sind für das unmittelbare Umfeld und den Ausbau der Benediktinerstraße vorgesehen.

Aus Nachbarn wurden Unterdrücker

Auch mit brachialer Propaganda versuchten die deutschen Besatzer, das Großherzogtum zu germanisieren und die luxemburgische Sprache zu unterdrücken. Abbildung: Musée Nationale de la Résistance
Eine Geschichte von Unterdrückung, Widerstand und Versöhnung: Die VHS im Palais Walderdorff zeigt bis Mitte Februar eine Ausstellung zum Gestapo-Terror in Luxemburg. Damit wird die von der Volkshochschule, der Katholischen Hochschul- und der Evangelischen Studierendengemeinde jährlich organisierte Reihe zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar fortgesetzt.

Frischeküche in Feyen geplant

Nudeln mit Tomatensoße erfreuen sich großer Beliebtheit. Bei der Auftragsvergabe für das Schulessen wird darauf geachtet, dass aber auch Gemüse oft genug auf dem Speiseplan steht. Foto: Paul Georg Meister/<a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>
Pro Jahr werden rund 237.750 Mittagessen an die Trierer Schulen geliefert. Der jährliche Zuschuss schwankt zwischen 305.000 und 350.000 Euro. Für die Grundschule Feyen wird das Essen bald frisch vor Ort zubereitet, wenn die Küche im Neubau des Kindergartens direkt nebenan mit genutzt werden kann.
Foto: Paul Georg Meister/pixelio.de

Süße Kunstwerke zum Naschen

Bastienne freut sich über den zweiten Platz beim Lebkuchenwettbewerb. Foto: Stadtmuseum
Nach der Auszählung von 561 Stimmzetteln stehen die Gewinner des ersten Lebkuchenwettbewerbs im Stadtmuseum Simeonstift fest. Vom 29. November bis 8. Januar waren die 27 Kreationen von Häuslebauern aller Altersgruppen als Miniaturstadt im Stadtmuseum ausgestellt. Aufgrund der hohen Nachfrage wird der Wettbewerb in der Weihnachtszeit 2017 erneut stattfinden.

"Jeder kann Fehler und Schwächen zugeben"

VHS-Bereichsleiterin Rita Brockhaus (Mitte) im Gespäch mit den Dozenten Dorothee Steinkamp und Hubert Weis.
Allein in Trier leben nach aktuellen Schätzungen mehrere Tausend „funktionale Analphabeten“ mit deutscher Muttersprache. Bereits seit 1983 bietet die Trierer VHS Lese- und Schreibkurse für Erwachsene an. In einem Gespräch mit der Rathaus Zeitung berichten die zuständige Bereichsleiterin Rita Brockhaus und die Dozenten Hubert Weis und Dorothee Steinkamp über ihre Erfahrungen.

Ausfälle bei Müllabfuhr möglich

Nach längerem Schneefall verschwinden Gelbe Säcke und Mülltonnen manchmal komplett unter einer weißen Decke. Damit sie geleert und abgeholt werden, müssen die Anwohner zur Schaufel greifen. Archivfoto: A.R.T.
Wegen Schnee und Eis können derzeit im A.R.T.-Entsorgungsgebiet nicht überall die Abfälle wie gewohnt eingesammelt werden. Manche Straßen und Wendeplätze sind nur schlecht oder gar nicht geräumt oder es wurde nicht gestreut. Wegen der exakt feststehenden Tourenpläne ist es nicht möglich, ausgefallene Abfuhren zeitnah nachzuholen.

Meinung der Fraktionen

CDU: Trier - europäische Stadt
SPD: KulturdezernentIn für Trier
Bündnis 90/Die Grünen: Parken in Trier-Süd
UBT: Mit neuem Schwung ins Jahr 2017
Die Linke: Eine Schwerpunktschule - ein Haus
FDP: Schluss mit Spekulationen
AfD: Parteibuchwirtschaft unerwünscht

Trier-Tagebuch

Vor 10 Jahren (18. Januar 2007): Sturm „Kyrill“ versetzt Trier in Alarmbereitschaft. Schulen und Behörden schließen früher, Veranstaltungen werden abgesagt. Die Katastrophe bleibt aus.

Auf Spurensuche

Nadia Migdals Porträt „Róza und Leon – Drei Tode und ein Leben“ ist am 27. Januar auf der Studiobühne zu sehen. Foto: Vincenzo Laera
Ein Sinfoniekonzert im Großen Haus, eine Tango-Oper im Casino am Kornmarkt und eine Inszenierung zum internationalen Holocaust-Gedenktag im Studio: Das Trierer Theater startet mit vielfältigen Produktionen in das neue Jahr.

Erste Schritte in den Arbeitsmarkt

Der aus Afghanistan stammende Flüchtling Ezat Khwaja bearbeitet einen Kuchenteig in der Großbäckerei Biebelhausener Mühle. Foto: Bürgerservice
Flüchtlinge in Trier erhalten auch 2017 Unterstützung bei der beruflichen Erstorientierung und Integration durch die Beschäftigungspiloten des Bürgerservice. Dank der Förderung durch den Europäischen Sozialfonds, das Land und die Stadt ist das Projekt, das erste Erfolge aufzuweisen hat, für ein weiteres halbes Jahr gesichert.

Am liebsten Erdmännchen

Heloise Fournier
Héloïse Fournier ist in dem Tanzstück „Nemmokna“ von Susanne Linke zu sehen, das am 17. Januar im Großen Haus des Theaters aufgeführt wird. Die Französin studierte Tanz und Saxofon in Orléans. Während ihrer Zeit am Tanztheater Bremen arbeitete sie mit internationalen Choreografen. Für den Blog des Theaters hat Héloise Fournier Satzanfänge ergänzt.

Chronik über das Leben in Zewen

„Am Rauschen des Baches“, so lautet der Titel des jüngst erschienenen „Zewener Lesebuchs“, das Reinhold Zimmer unter Mitwirkung zahlreicher Autoren herausgegeben hat. Das hochwertig gedruckte Buch ruft auf 216 Seiten viele Zewener Begebenheiten aus vergangenen Jahrhunderten in Erinnerung und dient zukünftigen Generationen als literarische Chronik.

"Magnet für Kunstbegeisterte"

Die zahlreichen Besucher in der Kunsthalle der Akademie erleben die Uraufführung einer Liedvertonung des Trierer Komponisten Joachim Reidenbach. Foto: Europäische Kunstakademie
Als „einen Magneten für Kunstbegeisterte der Großregion und weit darüber hinaus“ hat OB Wolfram Leibe die Europäische Kunstakademie gewürdigt, die in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag feiert. In seinem Grußwort zum Jubiläumskonzert hob Leibe unter anderem die wirtschaftlichen Effekte der von einem Verein getragenen Einrichtung hervor.