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Ausgabe vom 27. September 2016

Hier können Sie die Rathaus Zeitung vom 27. September 2016 im Original-Layout durchblättern.
Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 39/2016

Wo die Sicherheit ihren Platz hat

Simone Mattedi von der kplan AG und Architekt Peter Hardt (v. l.) übergeben den „Schlüssel“ der neuen Feuerwache an OB Wolfram Leibe (r.). Mit ihm freuen sich Feuerwehrchef Herbert Albers-Hain (3. v. l.), SWT-Vorstandsmitglied Arndt Müller (3. v. r. ) und Dezernent Thomas Egger (2. v. r.). Foto: Matthias Anders
Ein öffentliches Bauprojekt, das weder den vorab festgelegten Kostenrahmen sprengt, noch länger als geplant bis zur Fertigstellung benötigt? Wie das geht, hat die Stadt nun mit ihrem neuen Brand- und Katastrophenschutzzentrum (BKSZ) in Ehrang gezeigt, welches die Bürgerinnen und Bürger am Samstag besichtigen konnten.

Bürgerhaushalt ab Freitag

"Mitgestalten" lautet das Motto des Bürgerhaushalts.
Unmittelbar nach der Vorstellung des Haushaltsentwurfs 2017/18 durch OB Wolfram Leibe im Stadtrat startet die Bürgerbeteiligung zur städtischen Etatplanung. Ab Freitag, 30. September, haben die Bürger die Möglichkeit, im moderierten Online-Verfahren Vorschläge zum Doppelhaushalt einzureichen, zu kommentieren und zu bewerten.

"Trier ist stolz auf Richard Schmidt"

Heimatbesuch. Beigeordneter Andreas Ludwig (2. v. l), Matthias Woitok, Vorsitzender des RV Treviris (r.), und Benedikt Schwarz, Leistungssporttrainer RV Treviris (l.), begrüßen Silbermedaillengewinner Richard Schmidt am Schloss Monaise. Caroline Meyer (3. v. l.) und Kathrin Morbe (2. v. r.) zählen zu den großen Talenten des Traditionsvereins.
Der Ruderverein Treviris bereitete seinem Star einen gebührenden Empfang: Sechs Wochen nach dem Olympiafinale in Rio de Janeiro wurde Silbermedaillengewinner Richard Schmidt im Schloss Monaise gefeiert. Sportdezernent Andreas Ludwig gratulierte Schmidt zu seiner „großartigen Leistung“. Für die nächsten Jahre hat der Traditionsverein bereits zwei große Talente in petto.

Unverstellter Blick auf einen Denker

Geschäftsführer Dr. Rainer Auts präsentiert das Plakat für die Trierer Ausstellung zum 200. Geburtstag von Karl Marx.
Bis zum 200. Geburtstag von Karl Marx am 5. Mai 2018 vergehen noch 585 Tage, doch für die Macher der großen Landesausstellung über den in Trier geborenen Denker und Revolutionär hat die heiße Vorbereitungsphase bereits begonnen. Das inhaltliche Konzept steht, wichtige Leihgeber sind kontaktiert und mit der Präsenz auf einer Touristikmesse in China wurde auch die Marketingkampagne in Gang gesetzt.

Jeder Zehnte war zu schnell

Mit zwei mobilen Blitzgeräten sind Bedienstete des Ordungsamts seit Januar Temposündern aurf der Spur.
Jeder zehnte überprüfte Autofahrer ist zu schnell unterwegs: Dieses Zwischenfazit lässt sich acht Monate nach Einführung kommunaler Geschwindigkeitskontrollen ziehen. Durch 59.180 Verwarnungen und Bußgelder hat die Stadt bisher 1,33 Millionen Euro eingenommen.

Meinung der Fraktionen

CDU: Rote Hände gegen Kindersoldaten
SPD: Fraktion vor Ort: Mariahof
Bündnis 90/Die Grünen: Super RTL statt Theater
FWG: Was nun, Theater Trier
Die Linke: Bundesteilhabegesetz – so nicht!
FDP: Schluss mit den Lippenbekenntnissen
AfD: Kulturdenkmäler erhalten

Trier-Tagebuch

Vor 10 Jahren (27. September 2006): Stadtrat beschließt Zweitwohnsitzsteuer. Sie erhofft sich damit Sprung über die 100.000 Ersteinwohner-Grenze und Mehreinnahmen von 1,6 Millionen Euro.

Motor der Stadtteilerneuerung

Ein besonders augenfälliges Beispiel für die Arbeit der Wogebe im letzten Vierteljahrhundert in Trier-Nord bietet das Grundstück Ambrosiusstraße/Ecke Beutelweg. Im Jahr 2000 wurde der marode Wohnblock abgerissen und durch einen Neubau ersetzt, der vier Jahre später bezogen werden konnte. Archivfoto: Wohnungsgenossenschaft Am Beutelweg
Als „Vorbild für andere Wohnungsgenossenschaften, aber auch für die städtische Wohnungsbaupolitik“ würdigte Bürgermeisterin Angelika Birk die Genossenschaft Am Beutelweg (Wogebe), die ihren 25. Geburtstag mit den Bewohnern des Quartiers feierte. Ministerpräsidentin Malu Dreyer würdigte als Schirmherrin des Festakts die Wogebe als vorbildlichen Pionier für neue Wohnformen und soziale Integration.

Grüneberg-Trasse als neues Schlüsselprojekt

Als Endpunkt der Autobahn und Einfallstor für Berufspendler leidet Trier-Nord besonders stark unter dem Durchgangsverkehr. Kürenz wiederum trägt die Hauptlast des Verkehrs zwischen der Talstadt und den boomenden Höhenstadtteilen. Für die Entlastung beider Quartiere gibt es jetzt ein neues Konzept.

Höhere Müllgebühren befürchtet

Über die Blauen Tonnen werden nicht nur Zeitschriften und Zeitungen, sondern auch Verpackungen aus Papier und Pappe eingesammelt. Nun ist ein Rechtsstreit über die Erstattung der Kosten entfacht, die dem A.R.T. für die Einsammlung entstehen. Foto: A.R.T.
Weil sich ein Entsorgungsunternehmen weigert, dem Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier (A.R.T.) die Kosten zu erstatten, die dem Verband beim Einsammeln und Transportieren von Verpackungen aus Papier und Pappe entstehen, hat der A.R.T geklagt. Für die Bürger könnte der Rechtsstreit in höheren Gebühren gipfeln.

Immer wieder Mut zu neuen Wegen

Achim Hettinger
Mit einer fröhlichen und persönlich gestalteten Feier verabschiedete sich der Trierer Jugendamtsleiter Achim Hettinger am Freitag in den Ruhestand. Seiner Einladung ins Theaterfoyer folgten viele Mitarbeiter, Kollegen anderer Ämter, Vertreter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, aber auch der frühere OB Klaus Jensen und der ehemalige Sozialdezernent Georg Bernarding.

TAT lebt von sozial engagierten Unternehmen

Mitarbeiter der Bitburger Braugruppe bauen im Rahmen von TAT ein Podest auf dem Grundstück der Kita „Haus für Kinder“ in der Krahnenstraße. Damit ist ein erster Schritt zur Neugestaltung des Außengeländes getan. An dem Projekt beteiligen sich außerdem die Mitarbeiter der Kita, die Eltern und der Förderverein.
Bereits zum neunten Mal brachte vergangene Woche die Aktion „Trier Aktiv im Team“ (TAT) soziale Einrichtungen und Unternehmen zusammen, um durch ehrenamtliches Engagement Projekt umzusetzen, die sonst nicht realisiert werden könnten. Die Unternehmen stellten trotz voller Auftragsbücher ihre Mitarbeiter einen Tag frei.