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8. - 15. September

Freedom-Bus bringt Workshops, Vorträge und Kulturevents

Freedom Bus. Copyright: Cross-Border Network
Freedom Bus. Copyright: Cross-Border Network

Eine Nomaden-Hochschule bewegt Menschen und Ideen quer durch Europa: Das aktuelle Projekt „FreedomBus – das mobile Labor für Kultur und interdisziplinäre Bildung“ des „Cross-Border Network of History and Arts“ wird in zwei Etappen Mitteleuropa durchqueren. Acht Tage lang befindet sich der Freedom-Bus in Trier. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments und der Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Am 30. August startet das „Hochschullabor auf Rädern“ mit ca. 30 Studenten und zehn Lehrenden aus 16 Ländern in Krakau. Mit jeder angefahrenen Station wächst die Teilnehmerzahl, bis sie final in Trier ca. 80 Personen erreicht. Es werden in Trier vom 8. bis zum 15. September Workshops, Vorträge und Kulturevents für ein breites Publikum angeboten.

Auf der Strecke von Krakau über Berlin, Koblenz und Roes bis nach Trier werden sich junge Europäer künstlerisch und wissenschaftlich der Geschichte und Kultur von Europa widmen und zum Dialog über europäische Identitäten, das gemeinsame Kulturerbe und demokratische Werte einladen. An den Veranstaltungsorten – davon Roes (Vulkaneifel) und Trier in Rheinland-Pfalz – werden sie sich mit der Geschichte der Orte, mit der Kultur, Natur und der Einzigartigkeit der Region beschäftigen und die wissenschaftlichen Erkenntnisse künstlerisch verarbeiten.

Die ausländischen Teilnehmer können die Regionen und ihre Kultur über mehrsprachige Führungen und Exkursionen näher kennenlernen. In Trier treffen die Teilnehmer in Kunst- und Geschichtsworkshops, sowie in Trainings für Körpersprache, Zivilcourage und interkulturelle Kompetenzen auf eingeladene Schüler, Auszubildende und Künstler, um in gemischten Teams mit den eingeladenen Gästen zusammenzuarbeiten. Im Rahmen der Museumsnacht 2016 wird eine Performance aus Licht, Fassaden-Projektionen, Klang und Theaterspiel dargeboten. Die künstlerischen Ergebnisse (Skulpturen, Filme, Fotografien, Malerei, Zeichnungen, Collagen...), die in den Workshops entstehen, werden in einer finalen, öffentlichen Ausstellung am 14. September 2016 in den Viehmarktthermen in Trier präsentiert. Diese wird dann zu einer Wanderausstellung durch viele Orte Europas.

Das Hochschulnetzwerk „Cross Border Network of History and Arts“, gegründet an der Hochschule Trier im Jahr 2007, realisiert in regelmäßigen Abständen ungewöhnliche internationale Projekte, die in einem geschichtlichen, sozial- und friedenspolitischen Kontext eine Auseinandersetzung mit den europäischen Werten, dem Kulturerbe und menschlichen Werten anstoßen. Workshops und Medienlabore in Schlössern, Installationen in ehemaligen Gefängniszellen, sowie Speisesäle, Bibliotheken und Vortragsräume in brach liegenden Fabrikhallen bezeichnen die Originalität der „Nomaden-Hochschule“.

 
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