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Tagung in der ERA am 3. Dezember 2013

„Über Grenzen hinweg: Teilnehmen und Teilhaben“

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Am Dienstag, 3. Dezember, 14 Uhr, eröffnet der Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen eine offene Vortrags- und Diskussionsrunde zum Thema Pendler in der Grenzregion. Von 14 bis 18 Uhr laden das Städtenetz QuattroPole und der Trierer Beirat für Migration und Integration im Conference Centre der Europäischen Rechtsakademie (ERA) in Trier alle interessierten Besucher ein, mitzudiskutieren. Die Veranstaltung ist der Auftakt des Projekts „Über Grenzen hinweg: Teilnehmen und Teilhaben“.  Im Laufe des Jahres 2014 sollen mehrere Konferenzen in den QuattroPole-Städten stattfinden. Thema sind Chancen und Grenzen der demokratischen Teilnahme und Teilhabe in unserer Grenzregion: Wie können sich Pendler in politischen und gemeinnützigen Organisationen beteiligen? Neue Perspektiven und Ideen sollen erarbeitet werden, die dann als konkrete Maßnahmen in den QuattroPole-Städten auf politischer, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene umgesetzt werden sollen.

Die demografische Entwicklung und der sich abzeichnende Arbeitskräftemangel sind Faktoren, die über die Zukunft von Regionen entscheiden werden. Migration kann diese Entwicklung positiv beeinflussen. Fachliche Kompetenz und Vielsprachigkeit bestimmen die Standortvorteile für viele Unternehmen. Gleichzeitig sind sie Anreize für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sich in diesen Regionen niederzulassen. Vor besonderen Herausforderungen stehen Grenzregionen, in denen eine bedeutende Anzahl von Pendlern arbeitet. Diese Arbeitnehmer, die in einem anderen Land arbeiten als sie leben, spielen dort eine wichtige Rolle. Sie sind verschiedenen Gesetzgebungen unterworfen und ihre Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben gestalten sich oft schwierig. Diesen Grenzgängern möchte das Projekt die Integration erleichtern. Sprachliche und kulturelle Barrieren am Arbeits- und Wohnort sollen besser und schneller überwunden werden. Das Projekt fördert so die interregionalen Beziehungen sowie das Wachstum und den Zusammenhalt innerhalb der Region.

Die Tagung soll der erste Schritt sein in Richtung einer lokalen beziehungsweise regionalen Strategie zur besseren politischen Beteiligung von Grenzgängern im Städtenetz QuattroPole. Die Veranstaltung richtet sich an Experten und Universitäten sowie an die breite Öffentlichkeit in Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier.

 
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