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20.06.2018 | Mitgestalten

Kommunale Entwicklungspolitik in Trier: Die Bürger sind gefragt

Die Teilnehmer der bisherigen Workshops sind sich sicher, dass es bei den Trierer Bürgerinnen und Bürgern noch zahlreiche nachhaltige Ideen und faire Projekte gibt, die noch nicht in den AGs besprochen wurden.
Die Teilnehmer der bisherigen Workshops sind sich sicher, dass es bei den Trierer Bürgerinnen und Bürgern noch zahlreiche nachhaltige Ideen und faire Projekte gibt, die noch nicht in den AGs besprochen wurden.

(mic) Seit Oktober erarbeitet ein breites Bündnis verschiedener Akteure Ideen für die faire und nachhaltige Stadt Trier. Nun sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre Ideen und Ergänzungen in den Prozess einzubringen.

Gemeinsam mit den Trierer Institutionen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und interessierten Bürgern erstellt die Stadt Trier derzeit einen entwicklungspolitischen Aktionsplan. Dieser Plan soll die Stadt darin unterstützen, ihrer internationalen Verantwortung in einer globalisierten Welt auch weiterhin gerecht zu werden. Der Prozess wird gemeinsam mit den Ratsfraktionen und der Lokalen Agenda 21 e.V. realisiert und im Rahmen des Programms „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ durch die Engagement Global gGmbH und mit Unterstützung des Bundesentwicklungsministeriums gefördert.

Die Themen Fairer Handel, Bürgerschaftsengagements und Bildung für nachhaltige Entwicklung, Partnerschaften in den Globalen Süden sowie Umwelt- und Klimaschutz bilden die Handlungsfelder des Aktionsplans. In jeweils drei offenen Arbeitsgruppentreffen wurden sie bereits mit konkreten Ziel- und Maßnahmen-Vorschlägen unterfüttert. So gibt es beispielsweise die Idee, ein Becherpfand-System für Trier zu schaffen, Öko-Tipps für Vereine und Hilfestellungen zur Organisation von fairen Veranstaltungen zu erstellen, einen Aktionstag Insekten-/Artenschutz zu veranstalten oder ein Konzept zu erstellen für Bürger-Patenschaften für Bäume und Beete in der Stadt.

Die Teilnehmer der bisherigen Workshops sind sich sicher, dass es bei den Trierer Bürgerinnen und Bürgern noch zahlreiche nachhaltige Ideen und faire Projekte gibt, die noch nicht in den AGs besprochen wurden. Alle Triererinnen und Trierer sind deshalb ab sofort herzlich eingeladen, ihre Ergänzungen und Anmerkungen einzubringen und so die Zukunft ihrer Stadt mitzugestalten. Möglich ist dies über das städtische Portal zum Bürgerdialog unter der Internetadressen www.trier-mitgestalten.de/entwicklungspolitik

Dort können Vorschläge gemacht und auch alle bisherigen Vorschläge eingesehen und bis zum 10. Juli kommentiert werden. Im August wird es dann die Möglichkeit geben, die vorgeschlagenen Maßnahmen zu bewerten.

Wer Fragen zum Aktionsplan hat oder seine Anregungen per Post oder E-Mail einreichen möchte, kann sich an Lea Horak, Koordinatorin Kommunale Entwicklungspolitik, im Rathaus wenden oder einen Brief an sie adressieren. Sie ist erreichbar unter Telefonnummer 718-3002. E-Mail-Adresse: Lea.Horak (at) trier.de

 
Bildergalerie
  • Lea Horak (l.), Koordinatorin Kommunale Entwicklungspolitik, freut sich auf die zahlreichen Ideen der Bürger

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