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27.03.2018

„Miteinander ist man weniger einsam“

Vor dem Gebäude von Zwo65
Vor dem Gebäude von Zwo65.

Gleich zu Beginn der Eröffnungsfeier des neu gegründeten Unternehmens „zwo65“ fragt Moderator Thomas Vatheuer, wie der ungewöhnliche Firmenname zustande kam. Die Antwort lautet: „Weil wir hier auf dem Petrisberg auf 265 Metern Höhe sind. Fertig!“ Die rund 70 anwesenden Gäste sind amüsiert. Bei Häppchen und Getränken schauen sie sich in den Räumlichkeiten des Coworking-Space um. Doch was ist überhaupt ein Coworking-Space? Stefan Millen erklärt das Konzept: „Die Idee ist, dass man als Freiberufler aus den eigenen vier Wänden herauskommt, um hier zu arbeiten. Man trifft auf Gleichgesinnte und kann sich austauschen. Miteinander ist man weniger einsam.“

Der 37-jährige gelernte Anlagenelektroniker bietet in seinem neu gegründeten Unternehmen auf 230 Quadratmetern in der Klaus-Kordel-Straße Platz zur stundenweisen Vermietung an – aber auch dauerhafte Mietverhältnisse sind möglich. Bis zu 50 Personen können gleichzeitig arbeiten. Vom Freiberufler, der aus Platzgründen zu Hause keine Geschäftskunden empfangen kann, bis zum Workaholic, der am liebsten nachts arbeitet, aber zu Hause niemanden stören will – dank eines Zutrittskontrollsystems kann im zwo65 vom Einzelarbeitsplatz bis zum Tagungsraum alles gemietet werden, was der arbeitende Mensch benötigt.

Ferner stehen ein Kühlschrank mit Getränken sowie eine Kaffeemaschine zur Verfügung – dank entsprechender App kann alles bargeldlos abgewickelt werden. Mit anderen ins Gespräch kommen, Kontakte knüpfen und Synergien schaffen – das ist Sinn und Zweck eines Coworking- Spaces. Doch Stefan Millen ist flexibel, was die Nutzung seiner Räume angeht: „Ich habe auch eine Anfrage von einem Bridge-Club, der hier Turniere veranstalten möchte. Hier ist nichts unmöglich.“ Immer mehr Gäste finden sich im Laufe des Nachmittags zur Eröffnungsfeier ein, es gibt viel zu sehen und zu hören. Gleich zwei Podiumsdiskussionen unter der Moderation von Thomas Vatheuer zu den Themen Networking und Coworking werden geboten.

Unter anderem sind Christiane Luxem, Leiterin des Amts für Wirtschaftsförderung, und Unternehmensberater Andreas Becker an den Gesprächsrunden beteiligt. Jungunternehmer präsentieren ihre Dienstleistungen und Produkte. Daniel Leismann, Inhaber der Firma Industryfy, hat die Armaturen der WCs im zwo65 designt. Er ist vom Konzept des Coworking-Spaces überzeugt: „Hier kann man auf viele Gleichgesinnte treffen, die quasi die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Als junge Unternehmer unterstützt man sich.“ Für ihn ist der Coworking-Space vor allem wegen der Möglichkeit, Seminare zu geben, interessant. Die vielen Gäste am Eröffnungstag geben Hoffnung, dass die seit fünf Jahren leerstehenden Räume einen neuen Zweck erfüllen. Im neuen Coworking-Space zwo65 auf dem Petrisberg können berufliche „Einzelkämpfer“ zusammen mit Gleichgesinnten arbeiten

 
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