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Der Trierer Immobilienmarkt 2016 im Überblick

Neubaugebiet „BU 13“ im Stadtteil Filsch.
Neubaugebiet „BU 13“ im Stadtteil Filsch. Foto: Gutachterausschuss

Die Ereignisse und Entwicklungen auf dem Trierer Immobilienmarkt innerhalb des Berichtsjahres 2016 lassen sich zu folgendem Überblick zusammenfassen:

Bei rund 1536 registrierten Kaufverträgen lag der monetäre Gesamtumsatz mit 449 Millionen Euro 11 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Umsatzrückgänge betrugen bei den bebauten Grundstücken 18 Prozent, bei den unbebauten Grundstücken 20 Prozent und bei den Eigentumswohnungen lediglich 5 Prozent.

Von den insgesamt 858 verkauften und zur Auswertung geeigneten Eigentumswohnungen entfielen 334 - damit 30 Prozent mehr als 2015 - auf den Neubau und 146 -  33 Prfozent weniger als im Vorjahr - auf den Erstverkauf von zu Wohnungseigentum umgewandelten, überwiegend sanierten Altbauten. Bei den übrigen 378 Kauffällen handelt es sich um Wiederverkäufe gebrauchter Wohnungen, die damit umsatzbezogen nahezu auf dem Vorjahresniveau rangieren. Anzahl und Umsatz der Neubauwohnungen haben, nachdem sie 2015 bereits um mehr als 75 Prozent stiegen, nunmehr erneut deutlich zugenommen. Die umgesetzte Wohnfläche aller verkauften Eigentumswohnungen betrug rund 56.600 Quadratmeter.

Entwicklung der Fallzahlen und Umsätze im Grundstücksmarktbericht 2010 bis 2016

Die Preise für Neubauwohnungen verblieben nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Ausnahmen hiervon bildeten die Lagen Heiligkreuz, Feyen (Castelnau), Weismark (+ 9 %) sowie die Tarforster Höhenlage (+ 17 %). Gebrauchte Eigentumswohnungen über 40 Quadratmeter Wohnfläche verteuerten sich durchschnittlich um 8 Prozent. Im Bereich der Innenstadt stiegen die Preise mit rund 11 Prozent am stärksten. Geringere Anpassungen von 3 Prozent wurden für neuere Wohnungen der 2000er Baujahre ermittelt, während die Preise für Wohnungen älterer Baujahre ab 1960 um durchschnittlich 11 Prozent zulegten. Die annähernd 100 verkauften neuen Appartements wurden um 19 Prozent, die 125 gebrauchten Appartements im Durchschnitt um 5 Prozent teurer gehandelt.

Kaufpreise für gebrauchte Einfamilienhäuser lagen im Durchschnitt auf dem Niveau des Vorjahres. Für gebrauchte Häuser in den einfachen Wohnlagen wurden im Mittel 3 Prozent höhere Preise als in 2015 erzielt. Kaufpreise für Häuser in den hochpreisigen Lagen gaben dagegen im Mittel um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr nach.

Die Kaufpreise von Ertragsobjekten (Mehrfamilienhäuser / Wohn- und Geschäftshäuser) verblieben im Vergleich zum Vorjahr auf demselben Niveau, wobei für die rein geschäftlich genutzten Objekte in der Fußgängerzone im Durchschnitt mehr als 20 Prozent höhere Kaufpreis erzielt wurden.

Weitere Informationen zum Trierer Immobilienmarkt, wie beispielsweise Umsatzzahlen, Mittelwerte und die gemäß § 193 Baugesetzbuch sonstigen zur Wertermittlung erforderlichen Daten (Indexreihen, Marktanpassungsfaktoren, Gebäude- und Ertragsfaktoren) enthält der Grundstücksmarktbericht 2017.

 
Zuständiges Amt

Ansprechpartner

Institution: Gutachterausschuss für Grundstückswerte für den Bereich der Stadt Trier

Geschäftsstelle
Hindenburgstraße 2
54290 Trier

Telefon: 0651-718-1623 od. 1624

Telefax: 0651-718-3692

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