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03.07.2018

Berge von Stahl-Schrott: Fast alles wird verwertet

OB Wolfram Leibe hat die Firma Hochscheider besichtigt.
OB Wolfram Leibe (l.) hat die Firma Hochscheider besichtigt. Im Bild neben Leibe (v. l.): Michael Achten (Betriebsleiter), Bruno Gondert (Geschäftsführender Gesellschafter), Viola Gondert-Wagner (Geschäftsführende Gesellschafterin), Judith Gondert-Eppers (Gesellschafterin); Stefan Geiben (Prokurist).

Vom Kleinstunternehmen zum fortschrittlichen Stahl- und Metallrecyclingbetrieb mit 35 Mitarbeitern, modernster Technik und dem Anspruch, mit der Arbeit zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz beizutragen: Diesen Weg hat die Firma Hochscheider Eisen- und Schrotthandelsgesellschaft hinter sich, die Oberbürgermeister Wolfram Leibe vergangene Woche im Rahmen seiner Betriebsbesichtigungen besucht hat.

Gegründet wurde Hochscheider (der Name kommt vom ursprünglich geplanten Firmensitz im gleichnamigen Hunsrückdorf) 1977 von Bruno Gondert, der das Unternehmen mittlerweile mit seiner Tochter Viola Gondert-Wagner führt. Bis 2004 war die Servaisstraße in Ehrang Sitz der Firma. 1981 wurde der Betrieb in den Trierer Hafen erweitert, 2004 schließlich der Sitz dorthin verlegt und 2012 um einen zusätzlichen Standort im Hafen erweitert. Durch Sortier- und Separationstechniken werden auf den 28.000 Quadratmetern Betriebsfläche an den beiden Standorten rund 80.000 Tonnen Stahlschrott und Nichteisenmetalle jährlich verarbeitet. 95 Prozent der angelieferten Waren werden wiederverwertet und an nationale und internationale Stahlwerke und Methallhütten verkauft.

Bruno Gondert und Viola Gondert- Wagner, die Führungskräfte und Mitarbeiter der Firma zeigten sich hocherfreut über den Besuch des Oberbürgermeisters und kündigten für das kommende Jahr Investitionen im sechsstelligen Bereich für die Modernisierung der firmeneigenen Wasseraufbereitungsanlage an. Oberbürgermeister Wolfram Leibe war beeindruckt von der Firma und sagte: „Es ist toll, wie sehr Sie Ihren Beruf leben."

 
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