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19.09.2017

"Ein Gewinn für den Stadtteil"

Teilansicht des Rohbaus des städtischen Wohngebäudes
Die 31 Wohnungen in dem dreistöckigen Gebäude in Mariahof sollen Anfang nächsten Jahres bezugsfertig sein. Die Gesamtkosten liegen bei 5,35 Millionen Euro.
Der Bau der städtischen Sozialwohnungen östlich des Hofguts Mariahof schreitet mit Riesenschritten voran (die RaZ berichete). Bei einem Ortstermin überzeugten sich Bürgermeisterin Angelika Birk und Baudezernent Andreas Ludwig vom Fortschritt der Arbeiten und erläuterten, wer in die neuen Wohnungen einziehen darf.

35 Arbeiter verschiedener Gewerke arbeiten aktuell daran, dass die 31 Wohnungen fertig werden und die ersten Mieter Anfang nächsten Jahres einziehen können. Bürgermeisterin Angelika Birk erläuterte während

eines Rundgangs durch das dreistöckige Gebäude, wer in das neue Haus einziehen soll: „Ein Teil der Wohnungen ist für die Mieter unserer städtischen Wohnungen auf Mariahof gedacht, die aufgrund der Sanierung ein Ausweichquartier benötigen.“ Diese könnten dann entscheiden, ob sie dauerhaft in dem Neubau wohnen bleiben oder ob sie zurück in ihre sanierten Wohnungen ziehen. Natürlich stünden die Wohnungen aber auch anderen Mietern offen. Auch seien anerkannte Flüchtlinge einzugsberechtigt, sagte Birk. „Aber es handelt sich um keine Notunterkunft für Flüchtlinge oder ähnliches“, stellte sie klar.

Anspruch auf Sozialwohnung

Für die Bürgermeisterin steht fest: „Die Wohnungen sind ein Gewinn für diesen Stadtteil und nichts, wovor man Angst haben muss.“ Davon ist auch Baudezernent Andreas Ludwig überzeugt: „Mariahof braucht Sozialwohnungen. Das Gebäude passt hier rein und eine Baulücke wurde geschlossen. Zudem liegen wir voll im Zeitplan. So macht Bauen Spaß.“ Voraussetzung um in eine der Zwei- und Dreizimmerwohnungen mit 50 bis 80 Quadratmetern oder in eine der zwei Vierzimmerwohnungen mit rund 90 Quadratmetern einziehen zu können, ist der Anspruch auf eine Sozialwohnung.

Aktuell läuft der Innenausbau mit Elektroinstallationen sowie Heizungs- und Sanitärarbeiten. Auch wird die Außendämmung gemacht und die Dachdecker sind zugange. Die Balkone sollen im Oktober montiert werden. Laut Bauleiter Ralf Tenhofen ist die Fertigstellung des gesamten Baus  für Anfang Dezember geplant. Los ging es erst vier Monate zuvor, Anfang August, als 82 Module mit bereits eingebauten Türen und Fenstern nach und nach angeliefert, mit einem Kran an ihre endgültige Position gehievt und von Arbeitern montiert wurden.

 
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