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24.03.2017

Kunden auf der ganzen Welt

OB Leibe besucht mit Christiane Luxem von der Wirtschaftsförderung Trier Softwarefirmen auf dem Petrisberg

Treffen Rathaus-Digitalwirtschaft auf dem Petrisberg.
Treffen Rathaus-Digitalwirtschaft auf dem Petrisberg.

Von der Spieleentwicklung über Datenmanagement bis zur Visualisierung von Bauvorhaben reichen die Arbeitsfelder von drei Firmen der Digitalwirtschaft, mit denen OB Wolfram Leibe und Christiane Luxem von der Wirtschaftsförderung im Rathaus im Rahmen ihrer Firmenbesuche auf dem Petrisberg zusammenkamen. Hierbei erkundigte sich Leibe auch, wie die Stadt diese Unternehmen aktuell unterstützen kann.

In einem Pressegespräch stellten die Vertreter der drei Firmen heraus, dass sie Trier als Standort positiv sehen und ihnen als Verbesserungen vor allem die Parkplatzsituation und ein weiterer Ausbau der Internetanbindung am Herzen liegen. OB Leibe versprach, mit den Stadtwerken die Datenleitungen weiter auszubauen und bis Ende des Jahres flächendeckendes WLAN einzurichten. Neue Mitarbeiterparkplätze sollen am Rande des Areals entstehen. Einen großen Vorteil sahen alle Unternehmenschefs in der Nähe zu den Hochschulen, mit denen es einen kontinuierlichen Austausch zu neuen Trends in der Digitalwirtschaft gebe, über die aber auch die Nachwuchsgewinnung funktioniere.

Große Bandbreite

Eine der Firmen ist die „Gentlymad UG“, ein 2014 gegründetes Start-up, dessen vier Gründungsmitglieder sich bereits als Studenten zusammentaten. Sie entwickeln Spiele für Konsolen und mobile Endgeräte. 2015 gewannen sie mit ihrem Debüt „In Between“, einem kniffligen Jump’n‘Run-Spiel mit philosophischem Überbau zum Tabuthema Tod den Deutschen Computerspielpreis in der Kategorie „Bestes Nachwuchskonzept“. „Dies war ein Türöffner“, erklärt Geschäftsführer Matthias Guntrum. Er machte die junge Firma mit einem Schlag deutschlandweit bekannt und lockte Investoren für weitere Projekte an.

Schon seit 1993 ist die Firma V-Kon Media auf dem Markt und spezialisierte sich auf Visualisierungen von geplanten Bauprojekten. „Mit echten Ingenieurplanungsdaten erstellen wir virtuelle Simulationen, die der Öffentlichkeit eine viel bessere Vorstellung über die fertigen Bauwerke erlauben als die reinen Planungsunterlagen auf Papier“, erklärt Geschäftsführer Oliver Krebs. Er ist mit seinem Team von insgesamt 13 Mitarbeitern deutschlandweit aktiv, hat die Hochmoselbrücke ebenso visualisiert wie den Bau der Autobahn A 26 bei Hamburg, aber auch Kreisverkehre und Ortsumfahrungen.

Große und kleine Firmen auf der ganzen Welt nutzen Produkte der Jam Software GmbH, die mit 31 Mitarbeitern unter anderem Lösungen für das Management von großen Datenmengen, den Versand von Newslettern und die Überwachung von Serveraktivitäten entwickelt. „Wir bieten unsere Produkte in voll funktionsfähigen Demoversionen für 30 Tage kostenlos an“, berichtet Joachim Marder, der das Unternehmen vor 20 Jahren gründete. Der Verkauf funktioniere unkompliziert über einen eigenen Online-Shop.

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