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24.06.2019

Barrierefreiheit an Schulen macht Fortschritte

(pe) Der städtische Aktionsplan Inklusion hat festgeschrieben, dass alle Trierer Schulen barrierefrei ausgebaut werden sollen. Dieses Ziel wird nun sukzessive erreicht. 2017 und 2018 wurden dafür viele Projekte realisiert. Sie wurden finanziert aus Fördermitteln des Unterstützungsfonds für die Wahrnehmung sozialintegrativer Aufgaben des Schulträgers. Die Stadt erhält seit 2015 circa 370.000 Euro pro Jahr vom Landesbildungsministerium zur Verbesserung der schulischen Inklusion.

Der Stadtrat hatte vor zwei Jahren einen Katalog von Projekten verabschiedet, die dank dieser Förderung umgesetzt werden sollen. 2017 und 2018 wurde an sechs Schulen eine Behindertentoilette errichtet. Zudem laufen Planungen zum Einbau von Aufzügen. Die Arbeiten an der Ausonius-Grundschule sollen 2019 abgeschlossen werden. Außerdem wurden kleinere Vorhaben wie der Einbau von Rampen und Akustikdecken finanziert. Helga Schneider-Gräfer, Leiterin des städtischen Amts für Schulen und Sport, zeigt die Perspektiven auf: „Alle Schule barrierefrei umzubauen, ist noch ein langer Weg, aber wir haben bereits konkrete Projekte umgesetzt, die die Situation sukzessive verbessern. Daran arbeiten wir weiter zusammen mit dem Amt für Gebäudewirtschaft.“ Für 2017 und 2018 hat die Stadt rund 753.000 Euro Fördermittel erhalten. Davon wurden etwa 283.000 Euro ausgegeben. Mehr als 80 Prozent wurden für Bauprojekte verwendet.Außerdem wurden Hilfsmittel für beeinträchtigte Schülerinnen und Schüler beschafft sowie eine Mediathek am Förder- und Beratungszentrum der Medardschule eingerichtet. 2019 wird außerdem die Arbeit der ersten Inklusionshelfer an Schulen unterstützt, die nach den Sommerferien starten sollen.

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