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18.04.2019

Kostbare neue Exponate in der Schatzkammer

(pe) In der Trierer Schatzkammer an der Weberbach sind drei bedeutende Atlanten und Karten aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit neu zu sehen. Die „Trierer Landkartenfragmente“ sind um 1437 in Nürnberg entstanden. Möglicherweise hat Nikolaus von Kues sie von dort in seine moselländische Heimat gebracht. Die Fragmente gehören zu den frühesten Kopien der „Geographia“ des Ptolemäus (ca. 100-180 n. Chr.). Sie ist nur in Reproduktionen überliefert. Die Trierer Fragmente zeigen auf der Vorderseite den Ostteil der Iberischen Halbinsel, auf der Rückseite Gallien.

Der sechsbändige Atlas von Braun und Hogenberg wurde von 1572 bis 1618 in Köln gedruckt. Er enthält in auf mehr als 1600 Seiten farbige Darstellungen sämtlicher größeren Städte Europas, Afrikas, Asiens und selbst Amerikas. Zu sehen ist das Städtebild von Luxemburg. Das niederländische Verlagshaus de Wit gehörte im 17. Jahrhundert zu den wichtigsten Vertreibern von Karten und Atlanten in ganz Europa. Ein 1689 in Amsterdam gedruckter Atlas besticht durch große Exaktheit und prächtige Ausstattung. Alle drei Werke aus dem Besitz der Stadtbibliothek geben Einblicke in das Weltbild ihrer Entstehungszeit. Sie verbinden hohes ästhetisches Empfinden mit einer außergewöhnlichen wissen-schaftlichen Exaktheit.

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