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03.08.2020 | Gesundheitsschutz

Coronavirus - Laufend aktualisierte Informationen

Bild: Überblick über die Entwicklung der bestätigten COVID-19-Erkrankungen in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg. Grafik: Amt für Presse und Kommunikation Quelle: Gesundheitsamt Trier-Saarburg
Überblick über die Entwicklung der bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg. Grafik: Stadt Trier, Amt für Presse und Kommunikation Quelle: Gesundheitsamt Trier-Saarburg

Mit Stand 3. August gibt es in der Stadt Trier sieben aktive nachgewiesene Fälle einer Corona-Infektion, im Kreis Trier-Saarburg sind 14 Personen infiziert. Zwei Personem befinden sich in stationärer Behandlung. Im Laufe des Jahres haben sich in der Stadt Trier 130 Personen und im Kreis Trier-Saarburg 247 Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. Eine Person aus Trier und neun Personen aus dem Landkreis sind infolge einer Corona-Infektion gestorben.

Die Stadt Trier informiert auf dieser Webseite fortlaufend über aktuelle Entwicklungen. Neuigkeiten erfahren Sie ebenfalls zeitnah über den städtischen Twitter-Kanal https://twitter.com/stadt_trier.

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Hotlines
Wirtschaftliche Hilfen
Maskenpflicht
Regeln zur Kontaktbeschränkung
Regeln für Geschäfte, Dienstleistungen und Veranstaltungen
Schulen und Kindergärten
Öffentlicher Nahverkehr
Ärztliche Versorgung
Behördengänge
Nachbarschaftshilfe


Hotlines

Corona-Bürgertelefon: Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 15 Uhr: 0651 / 718-1817

Behördennummer 115 (alles außer Corona): Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr: 115 (ohne Vorwahl, zum Ortstarif, bei Flatlines kostenlos)

Gehörlose können sich für allgemeine Informationen an das Bundesministerium für Gesundheit wenden: Fax: 030 / 340 60 66 – 07, E-Mail: info.deaf@bmg.bund.de, Gebärdentelefon (Videotelefonie) https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/.

Das Jobcenter Trier betreibt eine Corona-Hotline unter 0651/205-7777, stellt viele Informationen aber auch auf der Jobcenter-Webseite zusammen.

Hilfetelefone Gewalt und psychische Krisen: Sie sind wegen der Coronakrise in einer besonderen Notlage? Auf unserer Seite Hilfetelefone und Hilfsangebote finden Sie Telefonnummern und Webseiten verschiedener Organisationen, vom Frauennotruf bis zur Telefonseelsorge. 


Wirtschaftliche Hilfen

Die Stadt Trier tut alles, um die wirtschaftlichen Auswirkungen für Unternehmen aus Handel, Handwerk und Industrie abzufedern. Auch Ehrenamtliche, Vereine und Selbstständige aus dem Kulturbereich sollen unterstützt werden, wo die Maßnahmen von Bund und Land nicht ausreichen oder nicht greifen.

Die Wirtschaftsförderung Trier hat Informationen für Trierer Betriebe zusammengestellt, unter anderem zu Fördermöglichkeiten, Kurzarbeitergeld und KfW-Notkrediten.

Trierer Unternehmen können bei der Finanzverwaltung der Stadt Trier eine Anpassung der Steuervorauszahlungen beantragen sowie die Stundung von Steuernachzahlungen. Sondernutzungsgebühren für Gastronomie und Gewerbe werden erlassen.

Die Stadt bekommt Sondermittel wegen der Corona-Krise vom Land Rheinland-Pfalz. 600.000 Euro davon werden sofort zur Unterstützung des gesellschaftlichen Lebens, also unter anderem für Vereine für Soziales, Kultur und Sport, bereitgestellt. Die Mittel können ab sofort beantragt werden. Die Landesregierung stellt außerdem einen Schutzschild in Höhe von 10 Millionen Euro bereit für gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Pandemie in Existenznot geraten sind. Anträge können ab sofort online gestellt werden. Das Land informiert unter wir-tun-was.rlp.de.


Maskenpflicht

Reinhard Regneri und Philipp Wengler vom Kommunalen Vollzugsdienst des Ordnungsamts informieren den Busfahrer über die Kontrolle, bevor sie durch die Hintertür einsteigen und überprüfen, ob alle Fahrgäste Masken tragen. Gemäß 10. Corona-Bekämpfungsverordnung gilt in bestimmten Situationen die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen:

  • in Geschäften
  • im öffentlichen Nahverkehr
  • beim Straßenverkauf und dem Abholen und Bringen von Ware
  • in Wartesituationen vor dem Betreten von Geschäften
  • bei Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten wird (zum Beispiel beim Optiker, Physiotherapeuten oder Friseur), wenn die Dienstleistung dies zulässt
  • im ärztlichen Wartezimmer
  • im Gottesdienst (außer Geistliche, Lektoren, Vorbeter, Vorsänger und Kantore)

Die Mund-Nase-Bedeckung kann eine selbstgenähte oder gekaufte Maske sein. Tücher oder Schals, die über Mund und Nase gezogen werden, entsprechen ebenfalls den Regeln. Da sich alle Bundesländer auf dieses Verfahren geeinigt haben, gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Maske deutschlandweit.

Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren, Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können und Bedienstete in Geschäften, die durch eine Trennscheibe geschützt sind.

Die Landesregierung erklärt die Regeln auf einer Sonderseite zur Maskenpflicht.


Regeln zur Kontaktbeschränkung

Klare Ansage von Mundart-Original Helmut Leiendecker: Jürgen Müller von der Firma M&M Events aus Konz befestigt eines von insgesamt 200 Plakaten, die die Triererinnen und Trierer zu solidarischem Verhalten während der Corona-Krise aufrufen. In der Öffentlichkeit ist zu anderen Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Erlaubt sind in der Öffentlichkeit Treffen mit maximal zehn Personen aus egal wie vielen Hausständen oder mit mehr als zehn Personen, wenn diese aus maximal zwei Hausständen stammen.

Die Kontaktbeschränkungen sind geregelt in der 10. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz.

Veranstaltungen unter freiem Himmel sind bis 350 Personen erlaubt, im Innenbereich liegt die Grenze bei 150 Personen. Großveranstaltungen bleiben mindestens bis 31. Oktober 2020 untersagt.

Zusammenkünfte von Religions- und Glaubensgemeinschaften, insbesondere in Kirchen, Moscheen und Synagogen, sind erlaubt, wenn strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden.

Personen, die aus einem Risikogebiet nach Rheinland-Pfalz einreisen, müssen sich 14 Tage lang in Quarantäne begeben. Das gilt auch, wenn die Einreise aus dem Risikogebiet über ein anderes Bundesland oder einen Staat der Europäischen Union erfolgt.

Am 15. Juli hat das Robert-Koch-Institut Luxemburg zum Risikogebiet erklärt. Dies bedeutet, dass sich Reisende aus Luxemburg 14 Tage in Quarantäne begeben müssen, wenn sie nach Rheinland-Pfalz kommen. Die Quarantänepflicht gilt nicht für Berufspendler in beide Richtungen. Ebenso sind beispielsweise Reisende, die am Flughafen Luxemburg ankommen und abreisen und Menschen mit Wohnsitz in Rheinland-Pfalz nicht betroffen, sofern sie sich nicht länger als 72 Stunden in Luxemburg aufhalten. Die Quarantäneanordnung gilt nicht für Personen, die aus medizinischen Gründen einreisen oder bei einem sonstigen triftigen Reisegrund – hierzu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht im eigenen Hausstand wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen, Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen sowie Gründe, die in Ausbildung oder Studium liegen. (§ 20 der CoBELVO). Aus Luxemburg Einreisende müssen auch nicht in Quarantäne, wenn sie einen negativen Corona-Test mit sich führen, der höchstens 48 Stunden alt ist.


Regelungen für Geschäfte, Dienstleistungen und Veranstaltungen

Der Lesesaal der Stadtbibliothek Weberbach bietet genügend Platz, um bei der Recherche und Lektüre den für den Infektionsschutz nötigen Abstand einzuhalten.Seit Mittwoch, 24. Juni 2020, gelten die Regelungen der 10. Corona-Bekämpfungsverordnung

Untersagt bleibt die Öffnung oder Durchführung von

  • Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen,
  • Kirmes, Volksfesten und ähnlichen Veranstaltungen,
  • Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen.

Die Spielplätze in Trier sind nach der ersten Phase des Lockdowns unter Auflagen wieder geöffnet.Seit dem 24. Juni sind erlaubt:

  • Veranstaltungen im Innenbereich mit bis zu 150 Personen
  • Veranstaltungen im Außenbereich mit bis zu 350 Personen
  • Private geschlossene Gesellschaften mit bis zu 75 Personen
  • Im Sport: gemeinsames Training und Wettkämpfe für bis zu zehn Personen
  • Proben und öffentliche Auftritte von Chören unter Einhaltung von drei Metern Sicherheitsabstand

Zum 15. Juli wurde die 10. Corona-Bekämpfungsverordnung geändert. Seitdem gilt:

  • Das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf in festen Kleingruppen von insgesamt bis zu 30 Personen ist zulässig.
  • In der Gastronomie entfällt die bisherige Begrenzung der „Sperrzeiten“ von 5 Uhr bis 24 Uhr. Der Thekenbetrieb und der Aufenthalt von Gästen an der Theke sind unter Beachtung der geltenden Abstands- und Kontakterfassungsregelungen erlaubt.
  • Ab dem 1. August gilt für Kitas der Regelbetrieb.

Bei Außenveranstaltungen und Veranstaltungen in Innenräumen, wie Gottesdiensten, Theater, Kinos, muss am Platz selbst keine Maske mehr getragen werden. In der Gastronomie müssen Kundinnen und Kunden ihre Kontaktdaten angeben, um im Nachgang mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können. Die Landesregierung hat für viele verschiedene Bereiche Hygienekonzepte veröffentlicht, die zu beachten sind. Alle Rechtsgrundlagen finden Sie auf der Corona-Webseite des Landes Rheinland-Pfalz.

Viele Trierer Gastronomen bieten Lieferdienste an, Details unter www.einkaufserlebnis-trier.de/aktuelles/corona.


Schulen und Kindergärten

Rheinland-Pfalz hat über die schrittweise Wiedereröffnung der Schulen entschieden. Der Unterricht findet unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen statt, insbesondere unter Berücksichtigung des Abstandsgebotes. Ziel ist es, unmittelbar nach den Sommerferien wieder zum regulären Unterricht in den Schulen zurückzukehren.

Für die Kindertagesstätten wurden Leitlinien für einen Neustart entwickelt, so dass seit Anfang Juni alle Kinder die Kita zumindest auf Tages- oder Stundenbasis besuchen können. Bei Betreuungsnotlagen wird weiterhin eine Notbetreuung mit einem höheren Umfang bereitgestellt. Ab dem 1. August gilt für Kitas der Regelbetrieb.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Corona-Webseite der Landesregierung.

Das triki-büro veröffentlicht auf der triki-Webseite Tipps für Eltern und ihre Kinder.


Öffentlicher Nahverkehr

Die Trierer Stadtbusse fahren nach Plan. Seit dem 27. April müssen Passagiere eine einfache Mund-Nase-Bedeckung tragen. Seit dem 2. Juni findet in den Bussen wieder ein Ticketverkauf statt. Fahrgäste können wieder durch die vordere Tür einsteigen (SWT-Webseite).

Der Bahnverkehr in der Region wird wieder ausgeweitet (DB-Fahrplanauskunft, Meldungen zum Sonderfahrplan auf der RoLPH-Webseite). Seit dem 4. Mai fahren die Regionalbuslinien wieder nach dem normalen Fahrplan (Infoseite des VRT).


Ärztliche Versorgung

Personen mit Erkältungsbeschwerden oder Personen, die befürchten, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollten nicht direkt zu ihrem Hausarzt / ihrer Hausärztin in die Sprechstunde gehen. Stattdessen sollten sie sich zunächst telefonisch bei ihrer Hausarztpraxis melden, um das Vorgehen zu besprechen. Außerhalb der Sprechzeiten und am Wochenende können sie auch den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen unter der Nummer 116 117 oder unter 0800 99 00 400. Für Hör- und Sprachgeschädigte hält der ärztliche Bereitschaftsdienst ein Fax-Formular bereit.

Viele Hausärzte und Hausärztinnen bieten inzwischen eine „Infekt-Sprechstunde“ an und machen auch Tests auf Coronavirus-Infektionen. Corona-Verdachtsfälle werden räumlich und / oder zeitlich getrennt von den anderen behandelt. Daher ist es notwendig, im Vorhinein einen Termin zu vereinbaren. Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz listet auf ihrer Webseite Corona-Anlaufstellen auch für Trier auf.

Seit dem 2. April dürfen Angehörige und Freunde keine Besuche mehr in Krankenhäusern machen. Ausnahmen sind nur im Einzelfall unter Einhaltung hygienischer Auflagen möglich. Es gibt zum Beispiel Ausnahmen für (Ehe-)Partner, Besuche minderjähriger Kinder und Sterbender. Näheres regelt die 10. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz.

Seit dem 1. Juli dürfen Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege- und Altenheimen täglich von zwei Angehörigen oder nahestehenden Personen, zum Beispiel dem Ehegatten zusammen mit dem Kind oder dem Enkel, ohne zeitliche Begrenzung zusammen besucht werden. Schwerkranke und sterbende Bewohnerinnen und Bewohner können ohne Beschränkungen von mehreren Angehörigen und nahestehenden Menschen besucht werden. Besucherinnen und Besucher müssen sich in ein Register eintragen. Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Landesregierung vom 26. Juni und der Landesverordnung vom 26. Juni.

Zum Schutz vor Virusinfektionen verweist die Stadt Trier auf die allgemeinen Hygienemaßnahmen des Robert Koch-Instituts:

  • Kein Händeschütteln: Begrüßen Sie sich stattdessen auf andere Art und Weise.
  • Händehygiene: Waschen Sie sich häufiger gründlich die Hände mit Wasser und Seife, insbesondere vor dem Essen und vor der Nahrungsmittelzubereitung.
  • Husten- und Nies-Etikette: Husten oder niesen Sie nicht in die Hand oder in den Raum, sondern in die Armbeuge oder in danach zu entsorgende Einmaltücher.
  • Abstand halten: Halten Sie Abstand zu Erkrankten (circa anderthalb Meter).

Behördengänge

Viele Dienstleistungen bietet das Rathaus online an. Auch ist es möglich, viele Anträge als PDF-Dokumente auf unseren Seiten heruntezuladen, sie auszudrucken und unterschrieben per Post an das Rathaus zu schicken.

Seit Montag, 4. Mai, ist es auch wieder in weniger dringenden Angelegenheiten möglich, das Bürgeramt, das Amt für KfZ-Zulassungen / Fahrerlaubnisse und das Standesamt zu besuchen. Hierfür müssen jedoch telefonisch Termine vereinbart werden über die Rufnummer 115 (ohne Vorwahl wählen). Andere Ämter mit weniger Kundenverkehr sind auch ohne Voranmeldung erreichbar. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der Ämter über die momentan geltenden Besuchsregeln:


Nachbarschaftshilfe

Bitte achten Sie auf Ihre Nachbarn, vor allem auf Ältere, Kranke und Alleinstehende. Erkundigen Sie sich regelmäßig, ob es ihnen gut geht. Bieten Sie vor allem Älteren und Personen mit Vorerkrankungen Hilfe an, zum Beispiel, für sie einzukaufen. Achten Sie bei diesen Kontakten auf den Sicherheitsabstand und die Hygieneregeln.

Die Ehrenamtsagentur Trier koordiniert Hilfsangebote in den Ortsteilen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Ehrenamtsagentur sowie telefonisch unter 0651/9120-702.

Durch die derzeit bestehenden Einschränkungen besteht auch die Gefahr, dass Notlagen allein lebender Menschen nicht bemerkt werden. Sollte es den begründeten Hinweis auf eine bestehende Notlage geben, alarmieren Sie Rettungsdienst und Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.

 
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