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Corona-Hilfe

Außerordentliche Wirtschaftshilfen

Welche Unterstützung gibt es für kleine und mittelständische Unternehmen, Solo-Selbstständige und gemeinnützige Unternehmen und Organisationen?

Derzeit unterstützt der Bund mit

  • außerordentlichen Wirtschaftshilfen für November und Dezember.
  • Die bisherige Überbrückungshilfe wird zudem bis Juni 2021 verlängert, um die
  • Härtefallhilfe ergänzt und durch die
  • Neustarthilfe für Solo-Selbstständige erweitert.

Neustarthilfe – https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-1

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbstständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie zum Beispiel die Grundsicherung. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet.

  • Wer: Soloselbstständige, nicht fest angestellte Schauspieler*innen und vergleichbar Beschäftigte, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist.
  • Wofür: Umsatzeinbruch von mindestens 60 % im Vergleich zum Referenzumsatz 2019
  • Wann: einmalige Antragstellung bis zum 31. August 2021
  • Wie: Der Antrag wird direkt unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt.

Überbrückungshilfe III bzw. Überbrückungshilfe III Plus des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen – https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-2

Mit der Überbrückungshilfe III soll die Existenz von gefährdeten kleinen und mittelständischen Unternehmen, Soloselbstständigen, Angehörigen der Freien Berufe sowie gemeinnützigen Unternehmen und Organisationen im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 gesichert werden.

  • Wer: Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro, direkt von den Schließungen betroffene Unternehmen, Soloselbstständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen bei mindestens 30 % Umsatzeinbußen zwischen November 2020 und Juni 2021.
  • Wofür: Fortlaufende fixe Betriebskosten für die Monate November 2020 bis Juni 2021 bei Corona-bedingten erheblichen Umsatzausfällen
  • Wann: Antragstellung bis zum 31. Oktober 2021
  • Wie: Der Antrag wird ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt.

Neu im Programm der Überbrückungshilfe III Plus: Restart-Prämie als Personalkostenhilfe, wenn Sie Personal neu einstellen oder aus der Kurzarbeit zurückholen

  • für Juli 2021: Zuschuss von 60 Prozent auf Differenz aus den Personalkosten von Mai 2021 und Juli 2021
  • für August: noch 40 Prozent
  • für September: noch 20 Prozent

Härtefallhilfen – https://www.haertefallhilfen.de

Als Ergänzung zu den schon bestehenden Wirtschaftshilfen können Härtefallhilfen beantragt werden. Dadurch haben die Länder auf Grundlage von Einzelfallprüfungen die Möglichkeit, auch die Unternehmen zu fördern, die eine derartige Unterstützung benötigen. Für die Antragsberechtigung werden die zu erbringenden Angaben in Anlehnung an die Überbrückungshilfen III festgelegt. 

Wer hat Anspruch?

  • Unternehmen, die keinen Zugang zu einem Corona-Hilfsprogramm des Bundes, der Länder oder Kommunen haben.
  • Unternehmen (auch nach dem 31. Oktober 2020 gegründet), Soloselbständige (im Haupterwerb vor März 2020), Freie Berufe, Land- und Forstwirte (auch ohne Gewerbeschein), Gemeinnützige Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereine befinden sich in existenzbedrohlichen Situation auf Grund der Corona-Pandemie, wenn innerhalb des Förderzeitraums eine Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit absehbar nicht abgewendet werden können.
  • Bei Gewährung der Härtefallhilfen ist sicherzustellen, dass der Unternehmensfortbestand nachhaltig gesichert ist und sich der Antragstellende nicht in einem laufenden Insolvenzver-fahren befindet.
  • Einzelfallentscheidung im Ermessen der Bundesländer
  • Einmalige Antragstellung über prüfende Dritte seit 18.05.2021 für alle Monate zwischen November 2020 und Juni 2021 möglich (entspricht Förderzeitraum Überbrückungshilfe III)
  • Die Bundesmittel sind bis 15.12.2021 abrufbar

Dezemberhilfe – https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-3

Anträge für das Bundesprogramm „Dezemberhilfe“ können seit dem 23. Dezember 2020 gestellt werden. Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen von bis zu 5.000 Euro bei Direktanträgen von Soloselbstständigen und bis zu 50.000 Euro bei Anträgen über prüfende Dritte gezahlt.

  • Wer: Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Soloselbstständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbstständige und Freiberufler im Haupterwerb, die direkt, oder indirekt oder über Dritte von Schließungen betroffen sind.
  • Wofür: Corona-bedingte Umsatzausfälle infolge der angeordneten Schließungen
  • Wann: Antragstellung bis zum 30. April 2021
  • Wie:
    1. Der Antrag wird ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwalt gestellt
    2. Soloselbstständige können ihren Antrag ohne Einbeziehung prüfender Dritter stellen
    3. Antragstellung unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Novemberhilfe – https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-4

Anträge für das Bundesprogramm „Novemberhilfe“ können seit dem 25. November 2020 gestellt werden. Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden Abschlagszahlungen von bis zu 5.000 Euro bei Direktanträgen von Soloselbstständigen und bis zu 50.000 Euro bei Anträgen über prüfende Dritte gezahlt.

  • Wer: Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Soloselbstständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbstständige und Freiberufler im Haupterwerb, die direkt, oder indirekt oder über Dritte von Schließungen betroffen sind.
  • Wofür: Corona-bedingte Umsatzausfälle infolge der angeordneten SchließungenWann: Antragstellung bis zum 30. April 2021
  • Wie:
    1. Der Antrag wird ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwalt gestellt
    2. Soloselbstständige können ihren Antrag ohne Einbeziehung prüfender Dritter stellen
    3. Antragstellung unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Landesweites Zuschussprogramm für Gastgewerbe – https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-5

Zum Erhalt, zum Ausbau und zur Stärkung des Gastgewerbes gewährt das Land Rheinland-Pfalz auf Basis der Tourismusstrategie des Landes und im Wege der Projektförderung Zuwendungen an kleine und mittlere Unternehmen des Gastgewerbes in Rheinland-Pfalz.

  • Wer: Kleine und mittlere Unternehmen des Gastgewerbes (Hotels, Hotels garni, Gasthöfe, Pensionen, Ferienzentren, Campingplätze und Restaurants), die von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind.
  • Wofür: Investitionen auf Basis der Tourismusstrategie des Landes in die
    • Errichtung neuer gastgewerblicher Betriebe
    • Erweiterung bestehender gastgewerblicher Betriebe
  • Wann: Antragstellung bis zum 30. Juni 2022
  • Wie: Der Antrag wird direkt über das Antragsformular bei der ISB gestellt.

Sonderprogramm Corona Venture Capital für Start-ups und KMU – https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-7

Die ISB und das Land Rheinland-Pfalz bieten mit Unterstützung der KfW weitere Hilfen zur Stärkung der Eigenkapitalbasis von Start-ups und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Form von offenen und stillen Beteiligungen bis zu 500.000 EUR an.

  • Wer: innovative technologieorientierte junge Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen in Rheinland-Pfalz
  • Wofür: Liquiditätsbedarfe infolge der Corona-Krise für laufende Kosten wie Miete, Gehälter und Warenlager sowie kleinere Investitionen
  • Wann: Antragstellung bis zum 30. April 2021
  • Wie: Das Antragsformular stellt die ISB auf Anfrage zur Verfügung

Antragstellung direkt bei der Wagnisfinanzierungsgesellschaft für Technologieförderung in RLP mbH (WFT)


Soforthilfe Kredit RLP – Gemeinnützige Organisationen https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-8

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) vergibt zinsgünstige Kredite für Betriebsmittel und Investitionen an gemeinnützige Organisationen und Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der andauernden Corona-Krise 2020 in Rheinland-Pfalz

  • Wer: Gemeinnützige Organisationen und Unternehmen in Rheinland-Pfalz
  • Wofür: Liquiditätsbedarfe infolge der Corona-Krise für Betriebsmittel und Investitionen sowie Gehälter, Löhne und Honorare für freie Mitarbeitende
  • Wieviel: maximal 1,8 Mio. Euro pro Organisation
  • Wann: Antragstellung bis zum 30. November 2021
  • Wie:
    1. Der Kredit wird bei der Hausbank beantragt,
    2. die ISB zahlt die gewährte Kreditsumme an die Hausbank,
    3. die Hausbank leitet den Betrag an die gemeinnützige Organisation weiter.

Bürgschaften - https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-9

Für Risikoübernahmen stehen sowohl die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH als auch die ISB zur Verfügung.