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Corona-Hilfe

Außerordentliche Wirtschaftshilfen

Welche Unterstützung gibt es für kleine und mittelständische Unternehmen, Solo-Selbstständige und gemeinnützige Unternehmen und Organisationen?

Derzeit unterstützt der Bund mit

  • Neustarthilfe Plus
  • Überbrückungshilfe III Plus
  • Überbrückungshilfe IV
  • Härtefallhilfe 
  • Zuschüsse, Kredite und Bürgeschaften

Neustarthilfe Plus - https://isb.rlp.de/corona.html#tab9284-2 

Seit 16. Juli 2021 können Anträge auf "Neustarthilfe Plus" für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 ergänzend zur Überbrückungshilfe gestellt werden. 

  • Wer: Soloselbständige, unständig Beschäftigte und kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, aber auch kleine Kapitalgesellschaften und Genossenschaften.
  • Höhe: Die Höhe des Zuschusses beträgt für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften maximal 4.500 Euro, bei Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften maximal 18.000 Euro und wird in einem Betrag ausgezahlt.
  • Wann: Antragstellung bis spätestens 31. März 2022
  • Wie: Der Antrag wird direkt unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt.

Überbrückungshilfe III Plus des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen – https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-2

Überbrückungshilfe III Plus: Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung im Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Die Konditionen entsprechen denen der Überbrückungshilfe III. Zusätzlich wird eine Restart-Prämie gewährt. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

  • für Juli 2021: Zuschuss von 60 Prozent auf Differenz aus den Personalkosten von Mai 2021 und Juli 2021
  • für August: noch 40 Prozent
  • für September: noch 20 Prozent

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge zum Förderzeitraum Juli bis Dezember endet am 31. März 2022. Seit 22. Oktober 2021 können prüfende Dritte auch die Kontoverbindung ändern.


Überbrückungshilfe IV des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen – https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-2

Überbrückungshilfe IV: Mit der Überbrückungshilfe IV unterstützt die Bundesregierung im Förderzeitraum von Januar 2022 bis März 2022 auch weiterhin Unternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro im Jahr 2020 sowie Start-ups, die bis zum 30. September 2021 gegründet wurden.

  • Die Konditionen entsprechen weitgehend denjenigen der Überbrückungshilfe III Plus.
  • Besonders betroffene Unternehmen, wie die Reise-, Kultur- und Veranstaltungsbranche, können darüber hinaus zusätzliche Förderungen beantragen.
  • Unternehmen, die infolge von Corona-Regelungen wegen Unwirtschaftlichkeit freiwillig geschlossen haben, können zeitlich befristet Überbrückungshilfe IV beantragen.
  • Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge endet am 15. Juni 2022 und nicht wie bisher vorgesehen am 30. April 2022. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.


Härtefallhilfen – https://www.haertefallhilfen.de

Als Ergänzung zu den schon bestehenden Wirtschaftshilfen können Härtefallhilfen beantragt werden. Dadurch haben die Länder auf Grundlage von Einzelfallprüfungen die Möglichkeit, auch die Unternehmen zu fördern, die eine derartige Unterstützung benötigen. 

Wer hat Anspruch?

  • Unternehmen, die keinen Zugang zu einem Corona-Hilfsprogramm des Bundes, der Länder oder Kommunen haben.
  • Unternehmen (auch nach dem 31. Oktober 2020 gegründet), Soloselbständige (im Haupterwerb vor März 2020), Freie Berufe, Land- und Forstwirte (auch ohne Gewerbeschein), Gemeinnützige Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereine befinden sich in existenzbedrohlichen Situation auf Grund der Corona-Pandemie, wenn innerhalb des Förderzeitraums eine Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit absehbar nicht abgewendet werden können.
  • Bei Gewährung der Härtefallhilfen ist sicherzustellen, dass der Unternehmensfortbestand nachhaltig gesichert ist und sich der Antragstellende nicht in einem laufenden Insolvenzver-fahren befindet.
  • Einzelfallentscheidung im Ermessen der Bundesländer
  • Ein Antrag muss über prüfende Dritte gestellt werden (SteuerberaterIn, WirtschaftsprüferIn, RechtsanwältInnen, vereidigte BuchprüferInnen)

Landesweites Zuschussprogramm für Gastgewerbe – https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-5

Zum Erhalt, zum Ausbau und zur Stärkung des Gastgewerbes gewährt das Land Rheinland-Pfalz auf Basis der Tourismusstrategie des Landes und im Wege der Projektförderung Zuwendungen an kleine und mittlere Unternehmen des Gastgewerbes in Rheinland-Pfalz.

  • Wer: Kleine und mittlere Unternehmen des Gastgewerbes (Hotels, Hotels garni, Gasthöfe, Pensionen, Ferienzentren, Campingplätze und Restaurants), die von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind.
  • Wofür: Investitionen auf Basis der Tourismusstrategie des Landes in die
    • Errichtung neuer gastgewerblicher Betriebe
    • Erweiterung bestehender gastgewerblicher Betriebe
  • Wann: Antragstellung bis zum 30. Juni 2022
  • Wie: Der Antrag wird direkt über das Antragsformular bei der ISB gestellt.

Soforthilfe Kredit RLP – Gemeinnützige Organisationen https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-8

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) vergibt zinsgünstige Kredite für Betriebsmittel und Investitionen an gemeinnützige Organisationen und Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der andauernden Corona-Krise 2020 in Rheinland-Pfalz

  • Wer: Gemeinnützige Organisationen und Unternehmen in Rheinland-Pfalz
  • Wofür: Liquiditätsbedarfe infolge der Corona-Krise für Betriebsmittel und Investitionen sowie Gehälter, Löhne und Honorare für freie Mitarbeitende
  • Wieviel: maximal 1,8 Mio. Euro pro Organisation
  • Wann: Antragstellung bis zum 30. November 2021
  • Wie:
    1. Der Kredit wird bei der Hausbank beantragt,
    2. die ISB zahlt die gewährte Kreditsumme an die Hausbank,
    3. die Hausbank leitet den Betrag an die gemeinnützige Organisation weiter.

Bürgschaften - https://isb.rlp.de/corona.html#tab7858-9

Für Risikoübernahmen stehen sowohl die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH als auch die ISB zur Verfügung.