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17.04.2019

Open Innovation Day für Firmen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft

Karsten Bujara und Christiane Luxem von der Wirtschaftsförderung kooperierten beim Open Innovation Day mit Prof. Andreas Schröer und Thomas Wendt (v. l.) vom Lehrstuhl für Organisationspädagogik an der Uni Trier
Karsten Bujara und Christiane Luxem von der Wirtschaftsförderung kooperierten beim Open Innovation Day mit Prof. Andreas Schröer und Thomas Wendt (v. l.) vom Lehrstuhl für Organisationspädagogik an der Uni Trier

Beim zweiten Open Innovation Day 2019 der Universität und der städtischen Wirtschaftsförderung zeigte sich erneut, wie groß das Interesse an bedarfsgerechten, innovativen und umsetzbaren Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen ist. Rund 70 Mitarbeiter aus Unternehmen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft diskutierten, wie Angebote aussehen könnten, wenn diese sich nicht nur aus öffentlichen Mitteln refinanzieren lassen. Weiterer Ausgangspunkt der Debatte war, dass bestehende Hilfen manchmal an den Bedürfnissen der Zielgruppen vorbeigehen.

Wie können Lösungsangebote für neue Nachfragen entwickeln werden? Und das gerade dann, wenn es noch kein Programm zur Finanzierung gibt? Wie können soziale Dienste optimiert werden, um sich konkreten Bedürfnissen anzupassen? Mit diesen Fragen setzten sich die Teilnehmer des Open Innovation Days auseinander und erarbeiteten gemeinsam innovative Lösungsansätze. Der Begriff Innovation wird nach Einschätzung von Christiane Luxem, Leiterin der Wirtschaftsförderung, teilweise inflationär benutzt und sei fast ein Modewort geworden. Mittlerweile gebe es eine Vielzahl von Definitionen. Luxem ordnete in ihrer Stellungnahme außerdem die Sozialwirtschaft in den ökonomischen Gesamtzusammenhang ein: „Sie ist mit Bereichen wie der Kinder-, Alten-, Behinderten-, oder Familienhilfe vielschichtig und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und hat unterschiedliche Verknüpfungen zur öffentlichen Verwaltung, zur Politik und privaten Firmen.

Für die Wirtschaftsförderung ist das ein Sektor, den es zu stärken und unterstützen gilt.“ Bei Innovationen im Sozialbereich geht es um neue Finanzierungsformen, eine stärkere Orientierung an der Wirksamkeit der Projekte sowie neue Ansätze zur Bearbeitung alter sozialer Probleme.

Der Fachbereich Organisationspädagogik der Universität Trier wollte nach Aussage von Professor Andreas Schröer den Teilnehmern zeigen, wie sich bedarfsgerechte, innovative und umsetzbare Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln lassen. Hierzu setzt das Labor UNTIL (Universität Trier Intrapreneurship Lab) spezielle Methoden der Innovationsförderung ein. Der Open Innovation Day bot einen Überblick der Methoden, die in dem Labor zum Einsatz kommen. Universität und städtische Wirtschaftsförderung waren sich nach der Tagung einig, hier weiter gemeinsam zu agieren und die kreativen und engagierten Akteure bei der Entwicklung neuer Ideen zu unterstützen.

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