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Bilanz Luftmesswerte 2019

Mit 27 Mikrogramm pro Kubikmeter lag die Konzentration von Stickstoffdioxid an der Messstation Ostallee im Jahresschnitt 2019 unter dem für etwaige Fahrverbote ausschlaggebenden Grenzwert von 40 Mikrogramm. Das geht aus der Jahresauswertung der Messdaten hervor, die vom Landesumweltamt veröffentlicht wurde. Im Vergleich 2018 ist der Mittelwert um drei Mikrogramm gesunken. Der höchste Durchschnittswert an einem Tag lag 2019 in Trier bei 53 Mikrogramm.

Auch die Belastung mit Feinstaub (PM 10) ist auf nunmehr 16 Mikrogramm gesunken und liegt weiterhin deutlich unter dem Grenzwert von 40 Mikrogramm. Neben dem Jahresschnitt werden auch Tagesdurchschnittswerte ermittelt. Hierfür wird ein Grenzwert von 50 Mikrogramm angesetzt, der in Trier 2019 an zwei Tagen überschritten wurde. Am 23. März wurde mit 53 Mikrogramm der Rekordwert des Jahres gemessen. 2018 hatte es sechs Überschreitungen gegeben und 2017 neun. Erlaubt sind laut EU-Richtlinie allerdings 35 Überschreitungen. Bei Feinstaub-Kleinstpartikeln (PM 2,5) wurde im Jahresmittel eine Konzentration von 11 Mikrogramm registriert, minus zwei im Vergleich zu 2018. Der Grenzwert liegt bei 25 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Einen Rückgang von 44 auf 43 Mikrogramm verzeichnete die Messstation Pfalzel beim Schadstoff Ozon. Der Spitzenwert während der Hitzewelle im Juli lag bei 181 Mikrogramm und damit über der Informations-, jedoch unterhalb der Alarmschwelle von 240. In den letzten drei Jahren gab es im Schnitt 19 Überschreitungen des Zielwerts von 120 Mikrogramm Ozon für ein Acht-Stunden-Intervall. 25 Überschreitungen sind laut EU- Richtlinie gestattet.

 
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