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Stadt Trier

Neue Musik vom Ende des kleinen Wagens

Egal, wie gut oder schlecht man sich mit Astronomie auskennt: Den „Großen Wagen“ kennt jeder. Den direkt darüber liegenden „Kleinen Wagen“ natürlich auch. Und dazu einen der hellsten Sterne, der sich am Ende der kleinen Wagendeichsel befindet: den Polarstern. Er lässt den Verirrten wieder nach Hause finden, verspricht Dynamik, Aufbruch, Sehnsucht. Vielleicht hat Geir Lysne sein 2006 erschienenes Album deshalb „Boahjenásti“ genannt: In der samischen Sprache klingt „Polarstern“ kraftvoll und ruhend zugleich, ganz wie Lysnes Musik. Am 14. August ist er Gast in der Reihe „Jazz im Brunnenhof“.