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27.02.2021 | Gesundheitsschutz

Coronavirus - Laufend aktualisierte Informationen

Bild: Diagramm der Corona-Fallzahlen in Trier und Trier-Saarburg.
Überblick über die Entwicklung der bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg. Grafik: Stadt Trier, Amt für Presse und Kommunikation Quelle: Gesundheitsamt Trier-Saarburg

Mit Stand 27. Februar gibt es in der Stadt Trier 101 aktive nachgewiesene Fälle einer Corona-Infektion. Im Kreis Trier-Saarburg gelten aktuell 233 Personen als infiziert. 14 Patientinnen und Patienten aus Stadt und Landkreis befinden sich in stationärer Behandlung.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Mitteilung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums in der Stadt bei 32,3 und im Landkreis bei 46,9. Seit März 2020 haben sich in der Stadt Trier 1845 Personen und im Kreis Trier-Saarburg 3127 Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. Insgesamt wurden bis heute 139 Nachweise einer Virus-Mutation gemeldet, davon überwiegend die sogenannte britische Viren-Mutation B.1.1.7. 21 Personen aus Trier und 81 aus dem Landkreis sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Die Stadt Trier informiert auf dieser Webseite fortlaufend über aktuelle Entwicklungen. Neuigkeiten erfahren Sie ebenfalls zeitnah über den städtischen Twitter-Kanal https://twitter.com/stadt_trier.

Flagge UK English Flagge Frankreich Français  русский  العربية/Arabisch (PDF)

Informationen der Landesregierung auf Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch, Rumänisch und Dari/Farsi.

Hotlines
Änderungen ab 14. Februar und ab 1. März
Maskenpflicht
Ärztliche Versorgung und Tests - Einreise aus Risikogebieten
Quarantänepflicht
Regeln zur Kontaktbeschränkung
Regeln für Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie und Veranstaltungen
Impfzentrum
Wirtschaftliche Hilfen
Schulen und Kindergärten
Öffentlicher Nahverkehr
Behördengänge
Nachbarschaftshilfe


Hotlines

OB Wolfram Leibe leitet im Rathaussaal den Krisenstab der Stadtverwaltung.Corona-Bürgertelefon: Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 15 Uhr: 0651 / 718-1817

Behördennummer 115 (alles außer Corona): Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr: 115 (ohne Vorwahl, zum Ortstarif, bei Flatrates kostenlos)

Gehörlose können sich für allgemeine Informationen an das Bundesministerium für Gesundheit wenden: Fax: 030 / 340 60 66-07, E-Mail: info.deaf@bmg.bund.de, Gebärdentelefon (Videotelefonie) https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/.

Beim Jobcenter Trier können unter 0651/205-7777 neue Anträge gestellt werden. Für alle Fragen zu laufenden Zahlungen oder zur Arbeitssituation gibt die Servicenummer 0651/205-7000 Auskunft. Das Jobcenter stellt viele Informationen auch auf der Jobcenter-Webseite zusammen.

Die städtische Wirtschaftsförderung beantwortet Ihre Fragen unter 0651/718-1839.

Hilfetelefone Gewalt und psychische Krisen: Sie sind wegen der Coronakrise in einer besonderen Notlage? Auf unserer Seite Hilfetelefone und Hilfsangebote finden Sie Telefonnummern und Webseiten verschiedener Organisationen, vom Frauennotruf bis zur Telefonseelsorge. 


Änderungen ab 14. Februar und ab 1. März

Bis zum 28. Februar gilt die 15. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes, zuletzt geändert zum 14. Februar.

Ab dem 22. Februar gilt:

  • Grundschulen öffnen wieder. Es findet, sofern ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann, regulärer Präsenzunterricht statt, anderenfalls Präsenzunterricht in geteilten Gruppen im Wechsel.
  • Gleiches gilt für die Unterstufe des Bildungsgangs ganzheitliche Entwicklung an Förderschulen und die Primarstufe der anderen Bildungsgänge an Förderschulen.

Ab dem 1. März hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer in einer Pressemitteilung vom 23. Februar weitere Lockerungen in Aussicht gestellt:

  • Friseure dürfen wieder öffnen.
  • Fußpflege ist nach Terminvereinbarung wieder möglich.
  • Blumenläden für Schnittblumen, Topfpflanzen und Grabschmuck können wieder öffnen.
  • Gärtnereien, Gartencenter und Gartenbaubedarfe können im Freien verkaufen. Auch Baumärkte dürfen aus Gleichbehandlungsgründen typisches Gartencenter-Sortiment in ihren Außenbereichen verkaufen.
  • Fahrschulen können wieder praktischen Unterricht anbieten.
  • Musikschulen dürfen wiedeer Einzelunterricht mit Maske und Abstand anbieten. Gesangsunterricht und Unterricht in Blasinstrumenten bleiben untersagt.
  • Termin-Shopping“ wird möglich. Nach vorheriger Vereinbarung können in Geschäften Einzeltermine vergeben werden und immer nur ein Hausstand das Geschäft betreten.

Maskenpflicht

Es gilt in vielen Situationen seit dem 25. Januar die Pflicht, eine medizinische Maske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 zu tragen:

  • im öffentlichen Nahverkehr, auch an den Haltestellen
  • in Geschäften
  • auf dem Wochenmarkt
  • beim Straßenverkauf und dem Abholen und Bringen von Ware
  • in Wartesituationen und auf Parkplätzen vor dem Betreten von Geschäften
  • in Gottesdiensten
  • beim Fahrschulunterricht
  • in Betrieben, in denen die Schutzmaßnahmen von Abstand und Hygiene nicht eingehalten werden können
  • beim Besuch von Behörden.

In anderen Situationen gilt eine Maskenpflicht, bei der auch weiterhin eine gekaufte oder selbstgenähte Stoffmaske getragen werden kann:

  • im Freien überall dort, wo sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend begegnen
  • in Einrichtungen der Erwachsenenbildung (auch im Unterricht)
  • in weiterführenden Schulen, mit Ausnahme von Schulen mit Förderschwerpunkt ganzheitliche oder motorische Entwicklung

Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen, wenn in einem Betrieb die Mindestabstände von 1,5 Metern nicht eingehalten werden können, Arbeitnehmer weniger als 10 Quadratmeter pro Person Platz haben oder ein höhter Aerosolausstoß stattfindet. FAQ zur Corona-Arbeitsschutzverordnung

Eine medizinische Maske erkennen Sie an der Bezeichnung "CE" auf der Verpackung. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren, Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können und Bedienstete in Geschäften, die durch eine Trennscheibe geschützt sind. Das Bundesinstitut für Arzneimittel informiert über die unterschiedlichen Arten von Gesichtsmasken.

Die Maskenpflicht ist festgelegt in der 15. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, kann mit einem Bußgeld von 50 Euro belegt werden.


Ärztliche Versorgung und Tests - Einreise aus Risikogebieten

Personen mit Erkältungsbeschwerden oder Personen, die befürchten, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollten nicht direkt zu ihrem Hausarzt / ihrer Hausärztin in die Sprechstunde gehen. Stattdessen sollten sie sich zunächst telefonisch bei ihrer Hausarztpraxis melden, um das Vorgehen zu besprechen. Außerhalb der Sprechzeiten und am Wochenende können sie auch den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen unter der Nummer 116 117 oder unter 0800 99 00 400. Für Hör- und Sprachgeschädigte hält der ärztliche Bereitschaftsdienst ein Fax-Formular bereit.

Haben Sie Symptome und möchten sich testen lassen?
Viele Hausärzte und Hausärztinnen bieten inzwischen eine „Infekt-Sprechstunde“ an und machen auch Tests auf Coronavirus-Infektionen. Corona-Verdachtsfälle werden räumlich und / oder zeitlich getrennt von den anderen behandelt. Daher ist es notwendig, im Vorhinein einen Termin bei Ihrem Hausarzt bzw. Ihrer Hausärztin zu vereinbaren. Folgende Hausärzte und Hausärztinnen machen Tests auch bei Personen, die nicht ihre Patientinnen und Patienten sind:

  • Praxis Martina Müller, Saarstr. 31, 0651/45333
  • Praxis Dr. Dominik Schneider und Dr. Thomas Böck, Ehranger Str. 156, 0651/69871
  • Praxis Dr. Matthias Lazzaro und Dr. Martina Hausen-Benk, Biewerer Str. 217, 0651/9960608
  • Praxis Dr. Monika Kölsch und Dr. Christophe Walentiny, Kutzbachstr. 15, 0651/28033
  • Praxis Dr. med. Reinhard Schröder, Kaiserstraße 8A, 0651/42985
  • Praxis Dres. med. Parth & Gutmann-Feisthauer, Unter dem Dostler 2, 0651/9679100
  • Praxis Susanne & Gregor Babel, Olewiger Strasse 107, 0651/938320
  • Praxis Dr. Christoph Goldbecker, Kyllstraße 55, 0651/61770
  • Praxis Dr. Gradel und Dr. Meier-Gerwig, An der Ehranger Mühle 8, 0651/968500
  • Praxis Dr. med. Rosemarie Schmitz und Dr.med. Werner Martin, Eurener Str. 53C, 0651/86772

 Testmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche:

  • Dr. Simone Bäumler, Paulinstrasse 61, 0651/25352
  • Dr. med. Michael Collet, Eurener Str. 10, 0651/9989797
  • Dr. med. Angela Henke, Katharinenufer 9, 0651/9940994

Grafik mit Infos zur Corona-TeststationAm 25. November hat die Stadt eine Corona-Teststation im Messepark in den Moselauen eröffnet. Sie ist Samstag zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet. Eine Terminabsprache für die Teststation im Messepark ist nicht notwendig. Mitgebracht werden müssen die Krankenversichertenkarte und ein Ausweisdokument. Vor Ort wird ein sogenannter Anamnesebogen ausgefüllt. Diesen kann man auch vorher selbst ausdrucken, mit seinen Daten befüllen und mitbringen.

Wer kann sich im Messepark testen lassen? Personen mit Symptomen können sich testen lassen. Personen ohne Symptome können sich nur testen lassen, wenn sie offiziell als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft wurden, wenn sie längeren und näheren Kontakt zu einem bestätigtem Covid-19 Fall hatten, vor ambulanten Operationen oder vor der Aufnahme in eine Gesundheitseinrichtung. Auch nach Ausbruch in einer Einrichtung (Sammel- und Gemeinschaftsunterkünfte / Bildungs- und Betreuungseinrichtungen) können sich Betroffene testen lassen.

Nicht testen lassen können sich im Messepark Einreisende aus Risikogebieten, Ausreisende aus Deutschland, die zur Einreise in einem anderen Land einen Test vorweisen müssen, Personen, die einen Test für Flug- oder Schiffsreisen benötigen oder Personen, die sich wegen eines Familienbesuches vorbeugend testen lassen wollen. Hierzu steht die Corona-Teststation auf dem Petrisberg bereit (siehe folgender Abschnitt).

Sie möchten sich freiwillig testen lassen?
Wer keine Symptome hat, sich aber als Kassenpatient auf eigene Kosten testen lassen möchte, zum Beispiel vor einem Verwandtenbesuch oder vor oder nach einer Reise, kann zum Beispiel das Medizinische Versorgungszentrum Trier auf dem Petrisberg aufsuchen: Max-Planck-Straße 5, 54296 Trier, geöffnet Montag bis Donnerstag 9 bis 16 Uhr und Freitag 9 bis 14 Uhr. Weitere Informationen: www.corona-trier.de, Tel.: 0651-46279058.

Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz listet auf ihrer Webseite ebenfalls Corona-Anlaufstellen auf.

Einreise aus (Hoch-)Risikogebieten

Personen, die sich innerhalb der letzten 10 Tage in einem ausländischen Risikogebiet aufgehalten haben und nach Rheinland-Pfalz einreisen, müssen sich zehn Tage lang in Quarantäne begeben. Sie sind verpflichtet, das Gesundheitsamt über die Einreise zu informieren. Die Anmeldung sollten sie bereits vor der Einreise online unter https://einreiseanmeldung.de durchführen. Die gespeicherte und/oder ausgedruckte Bestätigung führen Einreisende mit sich, um sie dem Beförderer oder der Grenzbehörde vorlegen zu können. Falls eine digitale Anmeldung nicht möglich ist, muss eine schriftliche Ersatzanmeldung (Aussteigekarte) ausgefüllt werden und diese an den Beförderer oder die Grenzbehörde abgegeben oder nach Einreise unverzüglich an das Gesundheitsamt übermittelt werden. Die E-Mail-Adresse des Trierer Gesundheitsamts dafür lautet: reiserueckkehrer@trier-saarburg.de. Bei Auftreten von Symptomen, die auf Covid 19 hinweisen, ist das Gesundheitsamt zu kontaktieren unter 0651/715-555. Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich verpflichtend entweder unmittelbar vor oder nach der Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Sie können ihre 10-tägige Quarantäne nur nach einem zweiten negativen Test frühzeitig beenden. Den zweiten Test dürfen sie frühestens am 5. Tag nach der Einreise durchführen lassen.

Seit dem 24. Januar gibt es neben den Risikogebieten auch ausländische Hochrisikogebiete. Dies sind entweder Gebiete mit einer beonders hohen 7-Tage-Inzidenz von über 200 Infizierten pro 100.000 Einwohner (Hochinzidenzgebiete) oder Gebiete, in denen Virus-Mutationen nachgewiesen wurden, die gesundheitlich als besonders risikoreich eingeschätzt werden (Virusvarianten-Gebiete). Für diese Gebiete gelten noch strengere Einreiseregeln, die sich auch schnell ändern können. Bitte informieren Sie sich hierzu direkt auf den Webseiten des Bundesinnenministeriums.

Von der Quarantäne-Pflicht ausgenommen sind Personen, die sich kürzer als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben, zum Beispiel Luxemburg-Pendler. Sie müssen jedoch die aktuell geltenden Bestimmungen zum Infektionsschutz in Luxemburg beachten.

Personen, die sich kürzer als 24 Stunden in Deutschland aufhalten, müssen ebenfalls nicht in Quarantäne gehen. Außerdem gelten Ausnahmen von der Quarantänepflicht für Personen, die einen sonstigen triftigen Reisegrund haben; hierzu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, der Besuch des nicht im eigenen Hausstand wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen, Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen sowie Gründe, die in Ausbildung oder Studium liegen. Die Ausnahmen von den Quarantänemaßnahmen können Sie nachlesen in § 20 der 15. Corona-Bekämpfungsverordnung. Das Land Rheinland-Pfalz betreibt im Internet eine Infoseite zu den Quarantäneregeln.

Krankenhäuser und Pflegeheime

Die Trierer Krankenhäuser haben einen Besucherstopp ab 2. November ausgesprochen. Ausnahmen gelten nur nach Absprache mit der Station und nur für bestimmte Patientengruppen. Pressemitteilung

Für den Hygieneschutz und die Besuchsregelung in Pflege- und Altenheimen hat die Landesregierung folgende Schutzmaßnahmen beschlossen: Nur noch ein Besucher pro Tag kann einen Pflegebedürftigen im Pflegeheim besuchen. Zwei Besucher pro Tag sind nur noch dann erlaubt, wenn sie aus demselben Haushalt kommen. Besucher müssen während der gesamten Dauer ihres Besuches eine so genannte FFP2-Maske tragen. Außerdem müssen sie sich per Antigen-Schnelltest auf eine Corona-Erkrankung testen lassen, wenn die Einrichtung in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt liegt, in denen die 7-Tage-Inzidenz höher ist als im Landesschnitt. Nähere Informationen finden sich in der Landesverordnung vom 27. November 2020 (konsolidierte Fassung), zuletzt geändert durch die 5. Änderungsverordnung vom 12. Februar 2021.


Quarantänepflicht

Am 13. Februar 2021 ist eine neue Landesverordnung zur Quarantäne in Kraft getreten. Sie regelt die Quarantäne von mit Corona infizierten Personen, krankheitsverdächtigen Personen und ihren Kontaktpersonen.

Folgende Personen müssen sich unverzüglich selbst in Quarantäne begeben:

  • positiv auf Corona getestete Personen
  • Covid 19-Krankheitsverdächtige, für die ein Corona-Test angeordnet oder durchgeführt wurde
  • Personen, die mit einer positiv getesteten Person in einem Haushalt leben
  • Kontaktpersonen der Kategorie I nach Definition des RKI
  • Personen der Kategorie Schul- oder Kita-Cluster nach Einstufung des Gesundheitsamts

Das Gesundheitsamt ordnet die Quarantäne nicht mehr per Bescheid an. Es stellt jedoch Bescheinigungen zur Quarantäne aus, die zum Beispiel dem Arbeitgeber vorgelegt werden können.

Die Quarantänedauer beträgt in der Regel mindestens 14 Tage. Für Kontaktpersonen der Kategorie I gilt die Quarantänedauer ab dem letzten Treffen mit der positiv getesteten Person. Für Covid 19-Krankheitsverdächtige endet die Absonderung mit dem Vorliegen eines negativen PCR-Testergebnisses.

Positiv getestete Personen sollen unverzüglich selbst alle Personen unterrichten, zu denen sie in den letzten zwei Tagen vor oder seit der Durchführung des Tests oder seit dem Beginn von typischen Symptomen, die dem Test vorausgegangen sind, engen persönlichen Kontakt hatten. Diese sollen sich dann selbständig in Quarantäne begeben.

Das Land Rheinland-Pfalz informiert auf seiner Corona-Webseite über die genauen Regelungen zur Quarantänepflicht.


Regeln zur Kontaktbeschränkung

Jürgen Müller befestigt ein Plakat mit der Aufforderung zu solidarischem Verhalten.

In der aktuellen 15. Corona-Bekämpfungsverordnung  sind unter anderem weitergehende Kontaktbeschränkungen festgelegt. Außerdem hat das Land eine sehr ausführliche Webseite mit den Corona-Regeln im Überblick veröffentlicht.

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur mit Angehörigen des eigenen Hausstands plus einer weiteren Person erlaubt. Kinder bis einschließlich sechs Jahren werden nicht mitgezählt. Ausnahmen gibt es für die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Personen.

Auch im privaten Bereich sollen Zusammenkünfte nur mit einem Hausstand und einer zusätzlichen Person stattfinden. Es wird dringend empfohlen, auf private Feiern im privaten Raum zu verzichten. Außerhalb des privaten Raums sind private Feiern, Veranstaltungen und Partys untersagt.

Bei Regionen mit einer Inzidenz von über 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in 7 Tagen kann der Bewegungsradius der Einwohner eingeschränkt werden auf einen Radius von 15 Kilometern rund um den Wohnort. Dies ist kein Automatismus. Diese Maßnahme wird nur verhängt, wenn sie den lokalen Behörden auch sinnvoll erscheint.

Der Konsum von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist untersagt.

Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften in Kirchen, Synagogen und Moscheen gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern und Maskenpflicht (OP-Masken oder FFP-2) auch am Platz. Gemeindegesang ist verboten. Gottesdienste und Zusammenkünfte von Religions- oder Glaubensgemeinschaften, die den Charakter einer größeren Veranstaltung erreichen, sind untersagt.

Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport in Mannschaftsportarten und im Kontaktsport sind untersagt. Die sportliche Betätigung im Freien - außer Mannschafts- und Kontaktsport - ist sowohl im öffentlichen Raum als auch auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen nur alleine, zu zweit oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand gehören, erlaubt. Fitnessstudios und Hallen sind geschlossen.

Spielplätze bleiben geöffnet.

Personen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion (insbesondere Husten, Erkältungssymptomatik, Fieber) sollen möglichst zu Hause bleiben; ihnen ist laut Corona-Bekämpfungsverordnung im Regelfall der Zutritt zu Einrichtungen und Versammlungen zu verwehren.

Zum Schutz vor Virusinfektionen verweist die Stadt Trier auf die allgemeinen Hygienemaßnahmen des Robert Koch-Instituts:

  • Kein Händeschütteln: Begrüßen Sie sich stattdessen auf andere Art und Weise.
  • Händehygiene: Waschen Sie sich häufiger gründlich die Hände mit Wasser und Seife, insbesondere vor dem Essen und vor der Nahrungsmittelzubereitung.
  • Husten- und Nies-Etikette: Husten oder niesen Sie nicht in die Hand oder in den Raum, sondern in die Armbeuge oder in danach zu entsorgende Einmaltücher.
  • Abstand halten: Halten Sie Abstand zu Erkrankten (circa anderthalb Meter).

Regelungen für Geschäfte, Dienstleistungen, Gastronomie und Veranstaltungen

Bis zum 28. Februar gelten die Bestimmungen der 15. Corona-Bekämpfungsverordnung. Das Land hat zur Verordnung auch eine tabellarische Auslegungshilfe "Was geht - was geht nicht?" veröffentlicht. Außerdem hat das Land eine sehr ausführliche Webseite mit den Corona-Regeln im Überblick veröffentlicht, in der auch häufig gestellte Fragen beantwortet werden.

Geschäfte im Einzelhandel müssen schließen, mit Ausnahme von Lebensmittelläden und Geschäften, die Produkte für den täglichen Bedarf anbieten.

Dies sind die Ausnahmen, die geöffnet bleiben dürfen:

  • Wochenmärkte für Lebensmittel
  • Einzelhandelsbetriebe für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Getränkemärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Drogerien, Babyfachmärkte
  • Optiker, Hörgeräteakustiker
  • Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten
  • Banken und Sparkassen, Poststellen
  • Reinigungen, Waschsalons
  • Zeitungsverkauf
  • Tierbedarfsmärkte und Futtermittelmärkte
  • Weihnachtsbaumverkauf
  • Großhandel

Für den Einzelhandel gilt weiterhin eine Beschränkung des Zutritts: In Geschäften mit einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmeter ist die Anzahl der gleichzeitig Anwesenden auf eine Person pro zehn Quadratmeter (qm) Verkaufsfläche begrenzt. Bei einer Verkaufs- oder Besucherfläche ab 801 qm insgesamt ist die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Personen auf einer Fläche von 800 qm auf eine Person pro zehn Quadratmeter und auf der 800 qm übersteigenden Fläche auf eine Person pro 20 qm Verkaufs- oder Besucherfläche begrenzt.

Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, sind geschlossen. Dazu gehören unter anderem

  • Bibliotheken
  • Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen,
  • Kirmes, Volksfeste und ähnliche Einrichtungen,
  • Museen,
  • Prostitutionsgewerbe im Sinne des § 2 Abs. 3 des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG),
  • Restaurants, Speisegaststätten, Bars, Kneipen, Cafés, Shisha-Bars und ähnliche Einrichtungen,
  • Eisdielen, Eiscafés und ähnliche Einrichtungen,
  • Vinotheken, Probierstuben und ähnliche Einrichtungen,
  • Angebote von Tagesausflugsschiffen einschließlich des gastronomischen Angebots und ähnliche Einrichtungen,
  • Hotels, Hotels garnis, Pensionen, Gasthöfe, Gästehäuser und ähnliche Einrichtungen, es sei denn sie öffnen für Geschäftsreisende,
  • Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Privatquartiere und ähnliche Einrichtungen, außer, sie werden vom Eigentümer selbst genutzt,
  • Jugendherbergen, Familienferienstätten, Jugendbildungsstätten, Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime, Ferienzentren und ähnliche Einrichtungen,
  • Campingplätze, Reisemobilplätze, Wohnmobilstellplätze und ähnliche Einrichtungen,
  • Messen, Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen,
  • Freizeitparks und ähnliche Einrichtungen,
  • zoologische Gärten, Tierparks, botanische Gärten und ähnliche Einrichtungen,
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen,
  • Kinos, Theater, Konzerthäuser, Kleinkunstbühnen und ähnliche Einrichtungen,
  • Zirkusse und ähnliche Einrichtungen.

Gastronomische Einrichtungen sind grundsätzlich geschlossen. Abhol-, Liefer- und Bringdienste sowie der Straßenverkauf und Ab-Hof-Verkauf sind erlaubt.

Bildungsangebote, zum Beispiel von Musikschulen, VHS oder Weiterbildungsinstitutionen, sind nur digital zulässig.

Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich.

Die Landesregierung hat für viele verschiedene Bereiche Hygienekonzepte veröffentlicht, die zu beachten sind. Alle Rechtsgrundlagen finden Sie auf der Corona-Webseite des Landes Rheinland-Pfalz.


Impfzentrum

Die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg betreiben im Trierer Messepark ein gemeinsames Impfzentrum. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Sonderseite zum Impfzentrum.

Die notwendige Terminvergabe läuft seit dem 4. Januar zentral über das Land Rheinland-Pfalz: Telefonnummer 0800/5758100 oder online unter impftermin.rlp.de.

Das Land hat eine Webseite mit der Impfstrategie für Rheinland-Pfalz erstellt.


Wirtschaftliche Hilfen

Für die von den temporären Schließungen im November und Dezember 2020 erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbständigen, Vereine und Einrichtungen gewährt der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. Der Erstattungsbetrag beträgt 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter. Anträge können ab sofort über www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Auch die Stadt Trier tut alles, um die wirtschaftlichen Auswirkungen für Unternehmen aus Handel, Handwerk und Industrie abzufedern. Auch Ehrenamtliche, Vereine und Selbstständige aus dem Kulturbereich sollen unterstützt werden, wo die Maßnahmen von Bund und Land nicht ausreichen oder nicht greifen.

Die Wirtschaftsförderung Trier hat Informationen für Trierer Betriebe zusammengestellt, unter anderem zu Fördermöglichkeiten, Kurzarbeitergeld und KfW-Notkrediten.

Trierer Unternehmen können bei der Finanzverwaltung der Stadt Trier eine Anpassung der Steuervorauszahlungen beantragen sowie die Stundung von Steuernachzahlungen. Sondernutzungsgebühren für Gastronomie und Gewerbe werden erlassen.

Die Landesregierung stellt einen Schutzschild in Höhe von 10 Millionen Euro bereit für gemeinnützige Vereine und Organisationen, die durch die Pandemie in Existenznot geraten sind. Anträge können online gestellt werden. Das Land informiert unter wir-tun-was.rlp.de.

Die Stadt unterstützt Schausteller und Standbetreiber, die unter den Absagen von Festen und Jahrmärkten leiden, indem sie es ihnen ermöglicht, Fahrgeschäfte und Verkaufsstände dezentral und temporär an mehreren Plätzen zu eröffnen. Einige dieser Projekte laufen bereits.


Schulen und Kindergärten

In den Schulen findet bis zum 20. Februar 2021 ausschließlich Fernunterricht statt. Die Schulen bieten Notbetreuung für Schüler und Schülerinnen bis zur Klassenstufe 7 an, für Schüler oder Schülerinnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf und für Schüler, deren häusliche Lernsituation nicht ausreichend förderlich ist. Ab dem 22. Februar öffnen  Grundschulen wieder. Es findet, sofern ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann, regulärer Präsenzunterricht statt, anderenfalls Präsenzunterricht in geteilten Gruppen im Wechsel. Gleiches gilt für die Unterstufe des Bildungsgangs ganzheitliche Entwicklung an Förderschulen und die Primarstufe der anderen Bildungsgänge an Förderschulen. Der Unterricht für die Klassen 5 und 6 an Regelschulen soll nach derzeitigen Planungen im März wieder aufgenommen werden.

Die Kitas bleiben im "Regelbetrieb bei dringendem Bedarf" geöffnet. Eltern sollen ihre Kinder nur dann in die Kita bringen, wenn sie sie zuhause nicht betreuen können.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Corona-Webseite der Landesregierung.


Öffentlicher Nahverkehr

Die Trierer Stadtbusse schränken wegen des Lockdowns ihren Fahrplan ein. Die Buslinien 13, 14 und 16 zu den Hochschulen sind weiterhin nicht in Betrieb. Seit Freitag 18. Dezember, fahren freitags und samstags bis auf weiteres keine Nachtbusse mehr nach 0.15 Uhr (letzte Abfahrt ab Hauptbahnhof). Mit dem Schulbeginn in den Grundschulen am 22. Februar nimmt die Schulbuslinie 30 wieder den Betrieb auf.

Passagiere müssen in Bussen und Bahnen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, ab dem 25. Januar eine medizinische Maske. Busfahrerinnen und Busfahrer sind die Absperrung ihres Bereichs gut geschützt und können selbst entscheiden, ob sie eine Maske tragen möchten (SWT-Webseite).


Behördengänge

Viele Dienstleistungen bietet das Rathaus online an. Auch ist es möglich, viele Anträge als PDF-Dokumente auf unseren Seiten herunterzuladen, sie auszudrucken und unterschrieben per Post an das Rathaus zu schicken.

Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung können nur mit Termin besucht werden. Das Bürgeramt und das Amt für Kfz-Zulassungen haben für die Terminvergabe Online-Buchungssysteme. Sie können aber auch einen Termin über die Rufnummer 115 (ohne Vorwahl wählen) ausmachen. Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten der Ämter über die momentan geltenden Besuchsregeln:


Nachbarschaftshilfe

Bitte achten Sie auf Ihre Nachbarn, vor allem auf Ältere, Kranke und Alleinstehende. Erkundigen Sie sich regelmäßig, ob es ihnen gut geht. Bieten Sie vor allem Älteren und Personen mit Vorerkrankungen Hilfe an, zum Beispiel, für sie einzukaufen. Achten Sie bei diesen Kontakten auf den Sicherheitsabstand und die Hygieneregeln.

Die Ehrenamtsagentur Trier koordiniert Hilfsangebote in den Ortsteilen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Ehrenamtsagentur sowie telefonisch unter 0651/9120-702.

Durch die derzeit bestehenden Einschränkungen besteht auch die Gefahr, dass Notlagen allein lebender Menschen nicht bemerkt werden. Sollte es den begründeten Hinweis auf eine bestehende Notlage geben, alarmieren Sie Rettungsdienst und Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.

 
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