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16.06.2015

JTI eröffnet weltweit größtes automatisiertes Rohtabaklager

Erneutes Bekenntnis zum Standort Trier

Das Hochregallager an der Diedenhofener Straße (Bild aus der Bauphase)
Das weltweit größte automatische Hochregallager wurde im Industriegebiet Trier-Euren/Zewen im Juni 2015 vom japanischen Tabakkonzern JTI (Produzent der Marken Camel, Winston, Reyno, Milde Seven) in Betrieb genommen. Das Foto zeigt das imposante Wirtschaftsgebäude während der Bauphase (Mai 2014).

Auf dem Werksgelände von JTI Germany in der Diedenhofener Straße wurde am 11. Juni 2015 ein neues Tabaklager eingeweiht. Die Zeremonie bildete den Abschluss eines der größten Bauprojekte in der Region. Das Unternehmen begrüßte hierzu neben Repräsentanten der Stadt Trier auch Vertreter der internationalen JTI Geschäftsführung.

Zwölf Monate Planungsphase, 14 Monate Bauzeit und fünf Monate Dauer der Inbetriebnahme waren vorausgegangen. „Der strategische Grund für die Erweiterung der Rohtabaklager-Kapazität liegt in der Risikominimierung der Tabakversorgung“, erklärte Jürgen Rademacher, Werksleiter und Geschäftsführer von JTI Germany. Bis dato konnten bei JTI rund 5000 Tonnen Rohtabak gelagert werden, die eine Produktion für einen Monat sicherten. Im neuen Gebäude werden 27.000 Tonnen gelagert. Damit kann zirka fünfeinhalb Monate durchgängig produziert werden.

Rund 31 Millionen Euro hat JTI Germany in das hochmoderne Rohtabaklager investiert. Wie bereits bei der Errichtung des Fertigwarenlagers vor rund sechs Jahren, wurde auch bei diesem Projekt wieder ein Großteil der Aufträge an Unternehmen aus der Region vergeben. Rund 78 Firmen waren in den Bau involviert und dabei bis zu 100 Fachkräfte täglich auf der Baustelle. Insgesamt wurden etwa 280.000 Arbeitsstunden vor Ort geleistet. Generalunternehmer war wieder das österreichische Unternehmen ECE-LOG.

Mit 32 Meter Höhe bedurfte es eines Bebauungsplans, der von der Stadt Trier in gewohnt partnerschaftlicher Zusammenarbeit genehmigt wurde. Die bebaute Fläche beträgt 10.000 Quadratmeter plus einer Vorhalle von 1.600 Quadratmeter, an die fünf Rampen zum Andocken von LKW angeschlossen sind. Das neue Lager ist nach dem neuesten Stand der Technik mit vollautomatischer Anbindung an die Tabakaufbereitung gebaut. Die Ein- und Auslagerkapazität beträgt jeweils 250 Tabakkartons pro Stunde (= 50 Tonnen). Neben der Vorhalle für die Rohtabakannahme wurden auf 300 Quadratmeter Büros erbaut. Hier sind ebenfalls die Technikräume für die Energieversorgung des Lagers untergebracht.

Wichtiger Bestandteil des Gesamtprojektes war die Einhaltung der brandschutztechnischen Sicherheit sowohl in der Gebäudekonstruktion als auch bei den technischen Einrichtungen. Diese Maßnahmen wurden in einem umfangreichen Brandschutzkonzept – erstellt in Zusammenarbeit mit externen Experten – festgelegt. Die Details wurden mit dem JTI Versicherer, der Berufsfeuerwehr Trier sowie den lokalen Behörden abgestimmt und dem neuesten Stand der Technik entsprechend ausgeführt

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